Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Unglücksfälle sind verkleidete Hilfen

Der Sohar: Zahlreich waren die Leiden, die Jakob dulden musste, um nicht an der bösen Neigung haften zu bleiben. Und wie viele Leiden müssen die Rechtschaffenen in dieser Welt erdulden, Krankheiten über Krankheiten und Leiden über Leiden, um sich für die nächste Welt zu läutern?

Die Enthüllung der bösen Neigung ist nötig, denn wie sonst könnte der Mensch vorankommen? Der Zustand des „Gerechten“ ist ein Zustand der Reglosigkeit. Es ist der Zustand, in dem man fühlt, dass man nichts braucht, dass alles perfekt in Ordnung ist und was auch immer passiert, nur zum Besten ist. Der Mensch kann jedoch, wenn er so fühlt, nicht vorankommen.

Gerade die Unglücksfälle, die zu uns kommen, werden zum „Motor der Entwicklung“. Wir müssen sie als Formen der Hilfe sehen, die exakt zum gewünschten Effekt führen.

Es hängt jedoch alles von der eigenen Vorbereitung ab. Wenn sich eine Person richtig darauf vorbereitet, um das „Böse“ (verschiedene negative Verlangen, Schwächen und Verwirrtheit) zu enthüllen, dann ist sie fähig, sie als Güte zu akzeptieren. Indem der Mensch Erfahrung sammelt, sieht er, dass, indem er einen Weg aus diesen Abstiegen sucht, er immer schlauer und stärker wird, und sich so über den gegenwärtigen Zustand erheben kann. Das ist es, weshalb der Mensch aus dem Zustand der Rechtschaffenheit herausgezogen wird und durch fremde Gedanken und Wünsche verwirrt wird; es geschieht, weil ihm dies das Material für den Fortschritt gibt.

Wir müssen unsere Einstellung gegenüber dem ändern, was passiert. Es ist sehr wichtig, alle Störungen als Hilfe auf dem Weg zum Ziel zu empfinden. Schließlich zwingen sie uns dazu, nach den Kräften zu bitten, die uns Unterstützung bringen und uns in Zeiten der Not helfen werden. Die Gruppe, die Verbreitung, das Studium und ein geeigneter Tagesplan sind die Mittel, die uns zwingen werden, stärker zu werden und Kräfte zu sammeln, anstatt im stillen Wasser unserer eigenen Rechtschaffenheit zu stagnieren.

Warum geht es mir schlecht, obwohl ich alles habe?

Eine Frage, die ich erhielt: Was muss ein Mensch tun, wenn er sich in dieser Welt zurecht finden will? Bis jetzt musste er nur an sich selbst denken, aber nun entdeckt er, dass er sich mit anderen aktiv vereinigen muss. Reicht es aus, dass seine alleinige Absicht seine eigene Erlösung ist?

Meine Antwort: Ja, es ist genug. Der Beginn des Erwachens eines Menschen ist die Frage: „Was ist der Sinn meines Lebens?“ Aber wenn jemand diese Frage stellt, ist es wichtig, genau zu verstehen, was es bedeutet. Entweder geht es ihm schlecht in materieller Hinsicht: Er wurde vom Arbeitgeber entlassen und hat alle Arten von Problemen, Krankheiten und Schwierigkeiten. Oder er fühlt sich schlecht und leer, obwohl er alles hat und nichts im Leben ihn erfüllt; alles ist sinnlos und leer.

Es gibt Menschen, die in materieller Hinsicht Schlechtes tun, und das ist der Teil der Menschheit, der sich im unteren Teil der Pyramide befindet. Sie wollen nur etwas darüber erfahren, wie sie sich in der materiellen Welt erfüllen können. Und dann gibt es Menschen, die sich schlecht fühlen, nicht nur weil sie materielle Vergnügen vermissen. Selbst wenn sie alles haben, fühlen sie sich, als ob sie nichts haben. Der Grund dafür ist, dass ein neues, nicht-materielles Verlangen in ihnen erwacht ist – der Punkt im Herzen.

Wenn der Punkt im Herzen in einem Menschen erwacht, bedeutet es, dass ein neues Verlangen oder eine neue Eigenschaft in ihm entsteht. Von diesem Verlangen spricht die Kabbala und erklärt, warum Sie kein Glück in dieser Welt mehr finden können. Also, fangen Sie an und enthüllen Sie die Höhere Welt. Entdecken Sie, wie wundersam der Schöpfer ist. Letzten Endes haben Sie gar keine andere Wahl.

Das Leben ist ein Aufstieg zum Schöpfer

Drei Fragen, die ich zu schwierigen familiären Situationen erhielt:

Frage: Wie kann man sich mit seiner Vergangenheit versöhnen? Es ist eine Vergangenheit, die lebenslang geprägt war von Krankheit und frühester „Kindesmisshandlung“, die bei einer Familienwiedervereinigung mit der Behauptung vor meinen Großeltern gipfelte, dass meine Mutter wünschte, dass ich gestorben wäre und mein Bruder dafür lebte. Wie befreit man sich oder reinigt seine Gedanken davon? Nehme ich die Information nicht richtig auf oder sehe ich nicht, was vor mir ist?

Meine Antwort: Sie müssen ihnen verzeihen! Das ist die Art des Schöpfers, noch ein anderes Problem durch Sie zu beheben. Das wird Ihnen bald klar werden.

Frage: Mein Vater hinterließ den größten Teil seines Geldes einem Sohn und dem Rest von uns überließ er gerade mal ein bisschen. Selbstverständlich hat das viel Reibung zwischen uns verursacht. Was schlagen Sie vor, das ich tun soll, weil meine Wut an dem Punkt angelangt ist, dass ich meinen Bruder ruinieren will und ich die Mittel habe, das sehr leicht zu tun? Ich sorge mich nicht so sehr wegen des Geldes; es geht jetzt mehr ums Prinzip.

Meine Antwort: Sie müssen dem Willen Ihres Vaters folgen und Ihr Bruder ist daran nicht schuld. Ändern Sie nichts, sondern akzeptieren Sie es. Der Schöpfer hat diese Situation für Sie durch Ihren Vater und andere Verwandte geschaffen. Anstatt sich auf alle anderen Gefühle zu konzentrieren, erfüllen Sie sich mit dem Streben zu Ihm.

Frage: Ich bin ein junger Mann, aber ich habe bereits zu viele Verluste meiner Verwandten erlitten, die wirklich gute Menschen waren. Und jetzt ist mein Vater im Krankenhaus und wartet auf eine Operation, nachdem er einen Herzanfall am Gedenktag meines Großvaters gehabt hat. Einerseits ist diese Operation vielleicht Fürsorge von Oben, damit nicht etwas noch Schrecklicheres mit ihm geschehen wird. Und doch frage ich mich: Warum wurde er nicht vor Schwierigkeiten geschützt? Wie kann ich mir jedes Mal Glauben und Vertrauen bewahren?

Meine Antwort: Unser Leben sollte nicht eine Flucht aus dem Leiden sein, sondern ein Aufstieg über das Leiden, um sich mit seiner Quelle zu verbinden: dem Schöpfer.

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Shamati#1: Es gibt nichts auser Ihm

Das Licht kann all unsere Leiden beseitigen

Die Geschichte zeigt, dass das Flehen des Menschen an den Schöpfer keine klaren Antworten hervorgebracht hat. Dies wirft eine Frage auf: Wenn der Schöpfer überhaupt existiert, können wir mit Ihm auf irgendeine Weise kommunizieren? Wird diese Frage immer ein Rätsel für uns bleiben, wie Ufos und Leben auf anderen Planeten, wo wir im Dunkeln tappen, bis hin zu anderen Zivilisationen außerhalb der Erde, die vielleicht existieren könnten, aber keinen Wunsch haben, mit uns in Kontakt zu treten?

Um in Verbindung mit dem Schöpfer zu treten, müssen wir eine Verbindung zu den Menschen, die bereits in Kontakt mit Ihm stehen, herstellen. Wir müssen uns mit jenen, welche an das Höhere System angeschlossen sind, verbinden. Wir werden dadurch wie ein Kind, welches einen Erwachsenen nachahmt, und damit alles erhält, was der Erwachsene hat. Dies ist der Weg, auf welchem wir in Richtung Spiritualität vorankommen.

Wenn wir wollen, dass unsere Gedanken und Verlangen die Gleichen sind, wie die der großen Kabbalisten (Baal HaSulam und Rabash), dann werden wir von dem gleichen Licht beeinflusst, das sie erfüllte. Dies wird alle unsere Probleme beheben, einschließlich aller Krankheiten unserer Körper und Seelen. Das Licht weiß, was zu korrigieren ist, und ordnet alles in der bestmöglichen Art und Weise an.

Die Wahrheit ist, dass wir nicht wissen, was wirklich gut für uns ist. Wir brauchen nur das Verlangen, näher an das Licht zu kommen, und Es wird alles tun. Daher liegt unsere gesamte Arbeit darin, uns so nah wie möglich den Schriften der Kabbalisten zu nähern. Wir sollten uns mit unseren Herz daran anheften.

Auf diese Weise können wir einen Schritt nach dem anderen vorwärts schreiten. Egal was mit uns passiert, trotz aller Probleme, Fehler und Verwirrungen müssen wir danach streben, das Licht auf uns zu ziehen.

 

Ein Wertewandel ist notwendig, um den Arztberuf wiederzubeleben

Dr. A. Angelov aus Boston, USA (ein Mediziner und Mitglied von Bnei Baruch) teilt seine Ansichten über die Geschichte der Medizin mit: Der erste Arzt in der Geschichte der Menschheit war eine Mutter. Von ihrem Instinkt angetrieben, für ihre Familie zu sorgen, wird sie die Heilmittel finden, egal für welche Krankheiten, die diese quälen. Dann kamen die Wissenschaftler, die Naturbeobachter – Paracelsus, Hippokrates, Avicenna und andere. Eine Sache vereinte sie – der Wunsch zu heilen. Ein Arzt wurde beurteilt durch das Ergebnis seiner Behandlung.

Das letzte Jahrhundert hat mehr Entdeckungen hervorgebracht als die gesamte vorhergehende menschliche Geschichte zusammengenommen. Wir haben Zugang zu innovativer Technologie in Diagnostik und Behandlung, und dennoch ist die Zahl der kranken Leute steigend und die Sterblichkeitsrate sinkt nicht. Die Medizin steckt in einer Krise und befindet sich in der Intensivstation zur Lebenserhaltung.

Krankenversicherung ist so teuer, dass die Leute sie sich entweder nicht leisten können oder sie so wenig wie möglich in Anspruch nehmen. Ärzte zahlen riesige Geldsummen für Ärztehaftpflichtversicherungen, Arzneimittel sind sehr teuer und ein Drittel des Gesundheitshaushalts sind Verwaltungsausgaben. Ärzte sorgen sich nicht um die Gesundheit der Patienten, sondern um ihre eigenen Erträge.

Wo ist in der Bewertung der Ergebnisse des gegenwärtigen Zustands der medizinischen Behandlung dieser ursprüngliche Gedanke der Mutter geblieben, die für ihre Familie sorgt?

Wir müssen unsere Werte ändern und anfangen füreinander zu sorgen, wie für unsere eigene Familie.

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Blog-post: Wie wurde die Medizin zum Geschäft?
Kabbala Blog: Das Allheilmittel

Kabbala lehrt uns, wie man auf Fülle und Vollkommenheit zugreift

Eine Frage, die ich erhielt: Was sollten Leute lernen und fühlen, wenn sie das erste Mal mit der Wissenschaft der Kabbala in Berührung kommen?

Meine Antwort: Die Leute müssen wissen, dass die Methode im Hier und Jetzt enthüllt wird, um uns allen eine Gelegenheit zu geben, unsere irdische und spirituelle Existenz zu korrigieren und in der Folge zur Vollkommenheit zu gelangen: Füllung der gesamten Leere, Enthüllung des Guten, das Korrigieren alles Schlechten und das Erkennen der Heilmittel für alle Krankheiten.

Mit anderen Worten, die Wissenschaft der Kabbala erklärt, dass es hier eine Quelle der Fülle gibt und lehrt uns, wie man sich direkt mit dieser Quelle verbindet.

 

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Ein innerer Akt der Freundlichkeit ist gut für dich


In den Nachrichten (aus EurekAlert): „“Lebenskraft“ ist verbunden mit der Fähigkeit des Körpers, Stress zu widerstehen“ – Unsere Fähigkeit, Stress bezogenen, infektiösen Krankheiten zu widerstehen, steht nicht nur mit unserer Rasse und unserem Geschlecht in Verbindung, sondern auch mit unserer Persönlichkeit, gemäß einer Studie der Fachzeitschrift Brain, Behaviour and Immunity. Ein aufstrebender Bereich der Medizinwissenschaft untersucht die Geist-Körper-Verbindung und wie Persönlichkeit und Stress dazu beitragen, im alternden Körper Krankheiten zu verursachen. Langzeitbelastung durch Hormone, die von Gehirnen von Menschen unter Stress freigesetzt werden, strapazieren stark die Organe. Die gegenwärtige Studie fand heraus, dass Extrovertierte, speziell jene mit hoher „veranlagter Aktivität“ oder Lebenseinstellung, dramatisch niedrigere Entzündungshormonspiegel-Werte von Interleukin 6 aufweisen.

Mein Kommentar: Ein innerer Akt der Freundlichkeit „von sich selbst zu anderen“ erlaubt dem Körper gesundheitsschädliche (physische, nervöse, emotionale, geistige) Symptome loszulassen. Es ist heilsam zu geben und zu lieben!

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Homosexualität ist keine Krankheit

In den Nachrichten: (aus BBC News): Ärzte kritisieren ´Homosexuellen-Behandlung´“. Pläne, die medizinische Behandlung für Homosexuelle zu fördern, die während einer religiösen Konferenz geäußert wurden, wurden von Ärzten kritisiert. Das Ereignis wird vom prominenten amerikanischen Psychologen Dr. Joseph Nicolosi hören, der sagt, er habe vielen Menschen dazu verholfen, heterosexuell zu werden.

Das Royal College of Psychiatrists jedoch sagt, dass es keine stützenden Anhaltspunkte dafür gibt und dass eine derartige Behandlung schädlich sein könnte. Das Royal College sagte, dass die Amerikanische Psychiatrische Vereinigung zum Schluss gekommen ist, dass es keine wissenschaftliche Belege gibt, dass Homosexualität eine Krankheit sei und sie daher im Jahre 1973 von der diagnostischen Liste der geistigen Störungen gestrichen hat. Die Weltgesundheitsorganisation folgte in ihrer internationalen Klassifikation der Krankheiten diesem Argument im Jahre 1992.

Mein Kommentar: Diese Entscheidung zeigt uns, dass letztendlich die Menschen begriffen haben (zumindest teilweise), dass man nicht in die Natur eingreifen sollte, selbst wenn es uns erscheint, dass sich die Natur in einer „bizarren“ Art und Weise ausdrückt.

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Die öffentliche Meinung muss durch eine Erziehung über das Gute verändert werden

In den Nachrichten (übersetzt aus Novayagazeta): Leuten einen frühen und schmerzhaften Tod zu wünschen, und sich dann darüber zu freuen, wenn dies geschieht, gehört in Russland immer mehr zum guten Ton. Nachrichten darüber, dass anderen eine ernsthafte Krankheit oder der plötzliche Tod widerfahren, führt dazu, dass Bürger in Lachkrämpfe voller Schadenfreude ausbrechen.

Respekt vor dem Tod – dem gemeinsamen Ende für alle, hat uralte Wurzeln in vielen Zivilisationen und genießt sozialen Konsens. Wenn der Tod nicht respektiert wird, wird es das Leben auch nicht. Russland hat dies während Stalin’s Repressionen durchgemacht und die Welt während des Faschismus. Aber bei solchen Symptomen sehen die Vorhersagen ziemlich düster aus.

Mein Kommentar: Der einzige Weg um die öffentliche Meinung verändern zu können, ist es, den Leuten die Erklärung einer korrekten Beziehung zu geben. Wie? Indem man die Massenmedien komplett restrukturiert – indem man Unterdrückung eliminiert und Güte einführt. Das ist, was die Kabbala vorschlägt. Menschen sind wie Kinder: Sie lernen nur durch Beispiele.

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Die Schweinegrippe zwingt zu richtigem Verhalten

In den Nachrichten (übersetzt aus Critica de la Argentina): „Keine Küsse mehr in Soap Operas“ Während die Nachrichten Bilder von Mexiko City ausspucken – seine Bewohner mit Gesichtsmasken geschützt, Aktivitäten lahmgelegt und der Stornierung von kulturellen Darbietungen, gibt das Sendernetz (TV Azteca) bekannt, dass es Berührungs- und Kuss-Szenen in seinen Soap Operas vorrübergehend ausgesetzt hat.

Mein Kommentar: Was wird dann für diese Soaps übrigbleiben, die nichts weiter zu zeigen haben, als animalische Liebe und Hass? Denk mal darüber nach, ist nicht das das wahre schweinische?

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