Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'KraftdesGebens'

„Männer sind vom Mars, Frauen sind von der Venus“

Eine Frage, die ich erhielt: Sind Frauen und Männer wirklich so unterschiedlich, dass sie einander überhaupt nicht verstehen?

Meine Antwort: Ich glaube nicht, dass es außer der Kabbala eine andere Wissenschaft gibt, die uns erklären könnte, wie unterschiedlich wir sind.

In der Spiritualität ist die Kraft des Gebens eine männliche und die Kraft des Empfangens eine weibliche Kraft, doch im Unterschied zu unserer Welt ist die Kraft des Empfangens in der spirituellen Welt eine positive und lebensnotwendige Kraft.

Diese beiden Kräfte sind bis zur Endkorrektur, in der Natur in allen ihren Ursprüngen, Eigenschaften und Besonderheiten gleichberechtigt und absolut einander entgegengesetzt.

Selbst während der allerletzten Korrektur bleibt die Natur sie selbst. Jeder Teil unterscheidet sich von einem anderen und ist ihm entgegengesetzt.

Doch die Korrekturen, die jeder an sich selbst durchführt, sowohl der männliche als auch der weibliche Teil, bringen sie dermaßen einander näher, dass sie quasi zu einem Ganzen werden.

Das bedeutet nicht, dass die Unterschiede zwischen ihnen verschwinden, die prinzipiellen Unterschiede bleiben, ebenso wie der Bruch seit der Erschaffung der Welt, doch die Korrektur führt sie zur Gleichberechtigung, zur Vereinigung und sogar zur Verschmelzung.

Deshalb werden wir nur mit Hilfe der Korrekturmethode, die als Wissenschaft der Kabbala bezeichnet wird, nach der der männliche sowie der weibliche Teil korrigiert werden, eine Familie aufbauen und ein geordnetes Leben in unserer Welt einrichten können, ganz zu schweigen von der höchsten Belohnung, die wir in der Enthüllung des Schöpfers unter uns wahrnehmen werden.

Aus dem Programm „Kabbala für Anfänger“ vom 14.10.2010

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„Die Mine von beiden Seiten“

Aus dem Artikel von Rabasch „Wer ist Er, der zum Gebet hinführt“: Der Mensch ist verpflichtet, folgendes zu sagen: „Wer wird mir helfen, wenn nicht ich selbst, und wenn nicht gerade jetzt, wann dann?“.

Deshalb ist es verboten, sogar für den Augenblick zu zögern, und man darf nicht auf die besser passende Zeit warten, um zu beginnen, sich mit der geistigen Arbeit zu beschäftigen.

Es bedeutet, dass wir immer bereit sein sollen, unsere Bitte an den Schöpfer zu richten, und sie ständig aufzuklären, bis die aufrichtige Antwort darauf kommen wird.

Aber nach der Handlung muss man glauben, dass nicht der Mensch zum Schöpfer aufruft, sondern umgekehrt, der Schöpfer ruft ihn zu sich auf, und der Grund für Annäherung seitens des Schöpfers stammt…

Bevor man Gebet ausspricht, muss man zunächst dem Schöpfer dafür danken, dass Er den Menschen gerufen hat, um ihn Sich näher zu bringen.

In solcher Form stellen wir uns gerade nach jener Linie auf, nach der sich das Licht zu uns verbreitet bzw. sich in allen Stadien erstreckt.

Und wenn ich mich daran erinnere, wenn ich verstehe, fühle oder im Gedanken festgehalten werde, dass mein geistiges Erwachen vom Schöpfer abhängt – dann habe ich schon die Anfangsverbindung aufgebaut, mit deren Hilfe ich mich mit meiner eigenen Bitte zurück an den Schöpfer wenden kann.

Wenn ich der höheren Kraft für das Erwachen danke, dann bedeutet dies meinen ersten Kontakt, wobei ich aus allen Richtungen, „aus 360 Grad“ – die einzige, richtige Richtung auf den Schöpfer hinzugewählt habe. Die Auswahl dieser Richtung ist die erste Handlung, die wir fähig sind zu begehen.

Gleich der Parabel über den Sohn des Zaren, der unter dem Haus des Vaters grub, um das Pfund des Goldes zu finden.

Dieser Tunnel kam von zwei Seiten, sowohl von innen als auch von außen – weil auch der Vater ihm entgegen kam, mit dem Wunsch, das Gold schneller zu geben.

Das heißt, der Schöpfer gibt uns als Erster das Erwachen, und in unserem Inneren kommt das Gebet auf. Dann wird es keine leere Bitte sein, und in uns wird sich der gegenwärtige Wunsch offenbaren, worauf uns von oben die Kraft des Gebens geschickt wird.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel von Rabasch, 28.07.2010

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