Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Korrekturen'

Kongress für alle

 

Wir müssen uns auf den Kongress vorbereiten. Einige Teilnehmer kommen komplett vorbereitet, sie wissen schon, dass wir auf dem Kongress Kräfte bekommen sollen, mit denen wir dann später unseren Weg fortsetzen.
Es gibt auch ein Leben nach dem Kongress, wir müssen noch viele Korrekturen an uns und in der Welt vornehmen.
Deswegen gibt es auf dem Kongress die Möglichkeit der spirituellen Arbeit. Zeitgleich mit der Begeisterung führt man eine Analyse durch: „Ich bin jetzt begeistert, ich erhebe mich über mich hinaus, mithilfe der Gruppe, die auf mich Einfluss übt. Die Gruppe ist ein Faktor der Wichtigkeit des Ziels und der Erhebung über sich hinaus…“ Einige nehmen das Geschehen genau so wahr.
Andere wiederum sind noch nicht zu einer solchen Herangehensweise bereit. Sie verlieren den Kopf, verschmelzen mit dem Gesamtfluss und sind sich nicht über die Situation im Klaren. Auch das ist gut: sie werden begeistert, und die Analyse mag vielleicht später kommen.
Im Endeffekt werden alle riesigen Nutzen aus dem Kongress schöpfen – sogar solche Teilnehmer, die nicht einmal genau wissen, wozu sie gekommen sind.
Wir laden auch solche ein, die einmal mit uns waren und aus diesen oder jenen Gründen weggegangen sind. Versucht, zum Kongress zu kommen, mit uns zu sein, und euch erneut zu überprüfen.
Es kommt im Leben oft vor, dass der Mensch „aus dem Spiel befördert wird“, er aber Hindernisse überwinden muss, sich ihnen widersetzen. Denn eine Trennung vom spirituellen Weg ist unter keinen Umständen annehmbar.
Diejenigen, die weggegangen sind, haben die Möglichkeit der Rückkehr, und ich lege ihnen sehr nahe, es zu tun. Ich habe schon gesehen, wie Menschen, die zurückgekommen sind, große Erfolge erzielten.
Aus der Lektion zum Rabasch-Artikel, 26.10.2010

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Arbeite den ganzen Tag, wie im Tempel

Eine Frage, die ich erhielt: Es ergibt sich doch, dass jeder von uns die ganze Zeit „das Loch im gemeinsamen Boot bohrt“, aber man muss die eigene Sensibilität erhöhen, um es dies zu verstehen?

Meine Antwort: Wenn wir beginnen damit zu arbeiten, dann werden wir die „613“ Handlungen (die Gebote), und die Fehler (Schagagot) , sowie die Verbrechen (Zdonot) enthüllen, die bezüglich der Bürgschaft gelten. Denn es handelt sich um eine uns „gebotene“ Handlung, die wir erfüllen können!

Das ist eben die einzige freie Handlung, genannt „ein Gebot“, das aus vielen Komponenten (G“E, ACHAP, alle Niveaus des Wunsches) besteht, infolge der allmählichen Korrektur des Wunsches auf die Bürgschaft.

Dies alles wird durch eine winzige freie Öffnung im Durchgang realisiert, worin alle Gebote erfüllt werden. Es gleicht sich einer Geburt: dem Ausgang aus der Gebärmutter durch einen engen Durchgang in diese Welt.

Wenn ich versuche, an die Bürgschaft, an die Nächstenliebe zu denken, dann enthülle ich in diesen Bestrebungen meine eigene höhere Welt.

Deshalb wird gesagt, dass „das Ende der Handlung – im ursprünglichen Vorhaben liegt“, das heißt , ich soll mich bemühen, in einer Absicht zu sein. Alle meine Handlungen sollen auf die Nächstenliebe und die Liebe zum Schöpfer gerichtet sein.

Die Handlung selbst ist nicht wichtig, viel mehr geht es um die Absicht, die ich an die Handlung anbinden kann. Wie darüber gesagt ist, dass dem Schöpfer nicht wichtig ist, wie das Vieh (unsere Selbstsucht) geschlachtet wird, nur die Absicht ist wichtig.

Deshalb bewerten wir nur bezüglich der Absicht, und nicht aufgrund der Handlungen: werden die Fehler und die Verbrechen begangen, oder die Gebote und die Korrekturen erfüllt. Den Schöpfer interessieren deine Handlungen nicht – Ihm ist es wichtig, was du dadurch erreichen willst.

Wenn du beginnst, die Absicht des Gebens, der Bürgschaft zu bilden, dann werden alle deine Handlungen im Leben frei sein!
Alle 360 Grad, die du ausnutzt, verwandeln sich in ein riesiges Rohr, das in die höhere Welt führt!

Und diese Welt verwandelt sich in den Schaffner auf der Reise in die Spiritualität, sie ist nicht mehr das ursprüngliche enge Röhrchen. Es wird durch das Licht Chassadim – durch die Eigenschaft des Gebens und der Liebe ausgedehnt.

Folglich spielt es keine Rolle mehr, was du machen wirst: ob du auf dem Land oder in einer Institution arbeiten wirst, wenn du alles mit der Absicht des Gebens tust, dann wird deine ganze Arbeit, mit der Arbeit im Tempel des Schöpfers verglichen.

Dadurch wird eine ganz andere Beziehung zur Handlung, zum Geben geöffnet. Und daran wird geprüft, was der Fehler oder das Verbrechen sein wird – aber nicht aufgrund der Handlungen, sondern aufgrund der Absicht: die Bestrebung zur Bürgschaft, zur Nächstenliebe und zum Geben.

Somit klärt sich auf, ob du der Sünder oder der Gerechte bist – alles nur aufgrund deiner Absicht.

Die Massen denken, dass alles aufgrund der Handlung bewertet wird, wobei in der Spiritualität nur die Absicht zählt. Deshalb wird gesagt: die Meinung der Tora widerspricht der Meinung der Gastgeber“.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Liebe zum Schöpfer und zu den Geschöpfen“, 12.10.2010

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Was kommt nach der endgültigen Korrektur?

Eine Frage, die ich erhielt: Welches Ziel hat die Schöpfung? Soll sie zum selbständigen Kli werden, das den Genuss vom Schöpfer bekommt? Oder es gibt noch ein anderes Ziel?

Meine Antwort: Das Ziel aller Korrekturen ist mit dem Schöpfer ins Einheitssystem verschmolzen zu werden. Ich bin das Kli, und Er ist das Licht, und zusammen sind wir miteinander vereinigt. Somit ist unser Ziel heute – die endgültige Korrektur.

Bei der Erschaffung waren wir mit der Kraft des Schöpfers vereinigt, wonach Er die geschaffene Einheit zerschlagen hat, um uns die Möglichkeit zu geben, sie selbständig zu finden.

Wenn wir mit Seiner Hilfe das Mosaik zusammenlegen, dann werden wir Ihm verglichen werden, wir werden das Programm und das Ziel verstehen, die unsere Erschaffung betrifft: was Er von uns will, wie Er sich zu uns verhält.

Das Wort „Schöpfer“ (Bore) bedeutet „komm und sieh“ (Bo – Re). Ich komme und ich sehe, ich enthülle, wer Er ist und was Er ist. Es ist das Ende der Korrekturen eben.

Was passiert weiter? Wir wissen es nicht. Die Kabbalisten deuten nur an, aber es ist unmöglich ihre Andeutungen zu verstehen. Denn wir können uns nicht Mal die endgültige Korrektur vorstellen.

Was bedeutet es: wie der Schöpfer zu sein, sich in derselben Stufe zu befinden, über die Zeit, Bewegung und Raum, die grenzenlose Realität zu empfinden? Ich erkenne den anderen Teil der Realität nicht, um darüber urteilen zu können.

Ab dem Zeitpunkt der endgültigen Korrektur, werden wir, wie der korrigierte Mechanismus, zum Höheren bereit sein. Wozu? Es ist nicht bekannt. Warte noch ein wenig ab, wir werden es noch erlangen und erkennen.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Schamati“, 08.10.2010

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Die Kunst zu siegen

Die Vorbereitungsphase zur Enthüllung der höheren Welt bedeutet die Erreichung der Eigenschaft des Gebens, weil das Licht sich um uns herum befindet, es zu empfangen jedoch allein von der Ähnlichkeit unseres Verlangens mit diesem Licht abhängt.

Die Vorbereitung ist ein vielseitiger Prozess, der einer richtigen Herangehensweise bedarf. Erstens muss man verstehen, dass man sich nur in der Gruppe vorbereiten kann. Denn alle Korrekturen laufen auf die Vereinigung von Seelen zu einer Gesamtseele hin.

In dem Artikel „Die Freiheit des Willens“ steht geschrieben, dass die Nächstenliebe ein allgemeines Prinzip, die Gesamtheit aller Korrekturen ist. Und dessen Umsetzung ist nur gemeinsam möglich.

Zweitens gehen wir davon aus, dass wir uns selbst korrigieren können. Es kommt ein Hindernis, und ich glaube, dass ich dieses aus eigener Kraft überwinden muss.
In Wirklichkeit besteht unsere Arbeit nicht darin, das Böse zu besiegen, sondern darin, mit dem Schöpfer zu verschmelzen. Nur dadurch wird das Böse besiegt werden.
Ich laufe nicht vor dem Bösen wie vor einem mächtigen Pharao weg, sondern benutze diesen Pharao als ein Mittel zur Verschmelzung mit dem Schöpfer.

Es steht geschrieben, dass gerade der Pharao die Söhne Israels dem Schöpfer näher gebracht hat. Der Pharao ist wie ein Verdienst für mich – ich habe seine Kraft zur Unterstützung verdient. Dank und mittels derer ich mit dem Schöpfer verschmelzen kann. Ohne sie wäre das nicht möglich.

Ich handle in einem System, in einem Feld von Kräften. Sie sind weder gut noch böse – die Frage ist, wie ich sie anwende, während ich mich zwischen ihnen befinde. Alles hängt von meinem Können ab, sie zum Vorankommen zu nutzen.
Somit kämpfe ich niemals selbst. Ich verfüge von Anfang an über keine andere „Waffe“ außer der Kraft der Analyse. Indem ich meine Kräfte richtig, nur für die Analyse, einsetze, kläre ich auch die Situation richtig und kann, indem ich die Kraft des Schöpfers nutze, den Sieg erringen.
Alle Situationen gehen vom Schöpfer aus. Um uns wie in einem Lernspiel zu „drillen“. Während ich es spiele, muss ich lediglich nach Mitteln suchen, die mich bestmöglich zum nächsten Schritt in Richtung Verschmelzung und Einheit, in Richtung Nächstenliebe bringen.

In diesem Fall erkenne ich, dass alle Kräfte dazu berufen sind, mir dabei zu dienen. Es gibt keine Fehler und keine Böswilligkeiten, es gibt nur Verdienste, nur Gutes. Ich rechtfertige alles und spüre, dass alles zu meiner Unterstützung geschieht.

Eine solche Einstellung muss ständig gehalten werden, dann entrollt sich der Weg wie ein roter Teppich vor mir.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 07.10.2010

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Tropfen des höheren Glücks

Der Sohar, Abschnitt „WaJechi“, Punkt 660: …Denn in der Tora werden dreizehn Maße geklärt, dreizehn Maße der Barmherzigkeit, die von den dreizehn Korrekturen von Dikna von Arich Anpin herabsteigen.

Und in jedem von ihnen gibt es keine Trennungen, sie steigen von oben nach unten in Einheit herab – von den dreizehn Korrekturen von Dikna von Arich Anpin, und von dort zu den „dreizehn“ von Bina, und von dort zu den „dreizehn“ von Seir Anpin, bis zu jenem Ort, der auf der Trennung errichtet wurde, der Nukwa.

Der Sohar erzählt von einem äußerst wichtigen Teil des höheren Lenkungs- und Kontrollsystems, das als „dreizehn Korrekturen von Dikna“ bezeichnet wird.

Es gibt einen besonderen Parzuf, ein System, das Arich Anpin heißt. Durch ihn fließt das Licht herab und kommt tropfenweise zu uns. Denn wir sind nicht in der Lage, das Licht in Form eines direkten Stroms wahrzunehmen, nur tropfenweise.

Tropfen bedeutet auf Hebräisch Nosel, davon abgeleitet heißt das Empfangen der tropfenweisen Erfüllung „Tropfen des Glücks“ (Masalot). „Alles hängt vom Glück ab“ – von diesen Tropfen des Glücks, die herabfließen.

Dieses System ist sehr hoch und wichtig, es bestimmt alles, was mit jedem Menschen und mit allen zusammen in dieser Welt und sogar darüber hinaus geschieht – bis hin zur endgültigen Korrektur.

Deshalb, wenn wir von diesem System lesen, mit dem Wunsch, von dort Korrekturen, Licht, Hilfe zu empfangen, ist das ein besonderer und effektiver Zustand, der durchaus greifbare Resultate bringen kann.

Fast der ganze Sohar wurde von seinen Verfassern von der Höhe dieses höheren Systems – des Parzuf Arich Anpin oder Seir Anpin – geschrieben. S“A ist ein Untersystem von Arich Anpin, das auf uns einwirkt. Und darum wollen wir die Lichter von dort erwecken, damit sie auf uns einwirken. Der gesamte Sohar spricht nur davon.

Es kann die Frage aufkommen: warum brauchen wir dann 20 Bände vom Sohar, reicht nicht auch ein dünnes Büchlein aus? Wir würden dann immer das Gleiche lesen, wo ist der Unterschied? – Doch jedes Mal erwecken wir das Licht in einer anderen Erscheinungsform.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 08.10.2010

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Wie legt man den Weg zurück

Der Sohar, Kapitel „Wajechi“, Punkt 551: „Ungestüm wie das Wasser, wirst du nicht bleiben“.

Wenn die Söhne von Ruwen in den Krieg mit der Welt ziehen, und viele Völker besiegt werden, dann werden sie nicht im Reich bleiben, denn ihre Vorbestimmung ist, im Heiligen Land zu kämpfen.

Je nach der Beschreibung des Systems der Welten und der Erscheinungen, erzeugen die Autoren des Buches Sohar eine Menge der Korrekturen in diesem Lenkungssystem. Wir denken, dass sie uns einfach über die in der Vergangenheit geschehenden Ereignisse erzählen.

Aber Kabbalisten haben diese spirituellen Zustände empfunden, über die sie uns erzählen, und als sie diese offenbart haben, wurden diese sofort korrigiert, wodurch für uns der korrigierte Raum vorbereitet wurde, damit wir dorthin hinaufsteigen können.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 04.10.2010

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Die Verbindung zwischen den Herzen – ist die Verbindung zwischen Bina und Malchut

Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet „die Verbindung zwischen den Herzen“, zwischen den Freunden in der Gruppe?

Meine Antwort: Es ist uns aus der Wissenschaft der Kabbala bekannt, dass das Zerbrechen für die Korrektur Malchut geschah.

Wenn Malchut keinen Wunsch des Gebens (Kelim Bina) hat, dann ist es unmöglich, sie zu korrigieren.

In der gegenseitigen Durchdringung Malchut und Bina, wird Malchut allmählich korrigiert, nur ihre Grundlage – „das Steinherz“ (Lew a-ewen) wird als letzte korrigiert.

Мalchut wird infolge des Einschlusses der Eigenschaften des Gebens, Bina, in die Eigenschaften des Erhaltens, Malchut korrigiert. In den Seelen geschieht die Korrektur infolge der gegenseitigen Durchdringung der Seelen in einander- bis zur vollständigen Vermischung aller Seelen und deren Korrektur (Israel – die Völker der Welt, in jedem Menschen).

Unsere Korrekturen können nur nach diesem Einschluss verwirklicht werden. Sich zu korrigieren – bedeutet, die gegenseitige Durchdringung aller übrigen Teilen der allgemeinen Seele.

Somit liegt die Grundlage der Korrektur – nur in der Korrektur der zerbrochenen Verbindung zwischen uns. Davon entspringt das ganze Statut der Gruppe, die Gesetze, die wir beachten sollen, wie uns die Kabbalisten aus ihrem Verständnis der höheren Welt beraten.

Das alles stammt aus der Korrektur von Kelim, die in einander aufgenommen sein sollen, was mittels den Bemühungen, sich zu verbinden, erreicht wird, wonach das Licht herangezogen wird, das die gegenseitige Durchdringung korrigiert.

Aus den Naturgesetzen des Zerbrechens, der Korrekturen, des vollkommenen Zustandes – entstehen alle Hinweise der Kabbalisten, die in ihren Büchern beschrieben sind.

Sie schreiben darüber: „Vereinigt euch, führt die Versammlungen der Freunden durch, erhebt dem Freund seine Stimmung“ – wir sollen aber verstehen, dass es aus der Notwendigkeit stammt, sich in einander einzureihen, um das umgebende Licht heranziehen zu können, das die Verbindung zwischen uns korrigieren kann.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 28.09.2010

Einen Ort für den Schöpfer vorbereiten

Der Schöpfer erweckt ständig den Menschen, indem Er ihm das Leiden um die Shechina und die Abstiege offenbart.

An die Auf- und Abstiege muss man einen richtigen Maßstab anlegen: was muss ich bedauern und was bedauere ich wirklich?

Ich führe eine Analyse durch und strebe allmählich, mit Hilfe des Lichts, die Absicht zu geben an. Früher habe ich darauf gewartet, dass das Licht sich in mir enthüllt, jetzt will ich, dass es mich verändert.

Es macht wirklich keinen Sinn, von dem Licht zu erwarten, dass es plötzlich zu leuchten anfängt. Der Schöpfer ist überall, doch uns fehlt die Ähnlichkeit mit Ihm, um Ihn wahrzunehmen.

Deshalb muss man die Abfolge seiner Korrekturen erstellen: wie man sich gegenüber sich selbst, der Umgebung, dem Lehrer, dem Ort der Enthüllung des Schöpfers (der Shechina), den man gemeinsam mit den Freunden erschaffen und auf die Anwesenheit des Schöpfers vorbereiten muss, verhalten soll.

Nach und nach wird es klar, dass alle Schwierigkeiten im Leben jedes einzelnen auf der Welt nur auf die Korrektur der Shechina gerichtet sind.

Und nur darum müssen wir uns kümmern. Denn es reicht, die Shechina auf die erste der 125 Stufen zu setzen, und der Schöpfer wird sich sofort im gleichen Maße zeigen.

Er befindet sich im Ruhezustand und Seine Enthüllung hängt nur von dem Ausmaß unserer Übereinstimmung mit Ihm ab.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 27.09.2010

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Auf den sieben Farben des Regenbogens zum Schöpfer hinauf

Alles, was wir im Sohar lesen, was die Wissenschaft der Kabbala besagt, sind die Formen oder die Arten der Verbindung zwischen uns. Der Schöpfer, das Höhere Licht hat keine Form, deshalb können wir Ihn nicht fühlen.

Die Arten und Formen der Verbindung des Gebens und der Liebe, geben infolge ihrer Ähnlichkeit dem Licht, diesem Licht eine Form, eine Farbe, die Gradierung der Eigenschaften, die man unterscheiden kann unf man kann Ihn also in diesen ähnlichen Eigenschaften „fangen“.

Deshalb spricht der Sohar über die Arten der Verbindung zwischen den Seelen. Entsprechend den Formen der Verbindung, die zwischen uns gezeigt werden, öffnen wir das Licht. Andernfalls ist es unmöglich, das Licht, „zu fangen“ – zu enthüllen. „Es gibt kein Licht“, nur wenn ich es in verschiedenen Farben färbe.

Das zu mir kommende Licht soll unbedingt in sieben Farben des Regenbogens gefärbt sein. Anderenfalls kann das Geschöpf es nicht sehen, nicht empfinden, nicht wahrnehmen. Angenommen, es gibt ein Prisma, worauf das einfache weiße Licht gerichtet ist. Infolge der Brechung wird das Licht in sieben Farben des Regenbogens von rot bis zu violett gespaltet.

So macht S“A der Welt Azilut. Er führt das Licht Bina von oben durch und teilt es in sieben Lichter auf. Und Malchut handelt umgekehrt (anhand des Schirms): sie sammelt all diese Lichter/Farben ein und gibt sie (Or Choser) zurück „ins Prisma“, woraus ein einziges Licht entsteht.

Ich fühle das einfache weiße Licht nicht, das zu mir kommt, weil es keine Farbe hat. Aber ich sammle alle sieben Farben ein, die von S“A zu Malchut kommen in meinem Inneren und empfinde folglich das ursprüngliche einfache Licht.

Мalchut heißt „die Versammlung“, da sie alle sieben Sfirot einschließt

Sie gleicht sich diesem „Prisma“ an, das das weiße Licht in sieben Farben aufteilt, und dadurch im nächsten Schritt das weiße Licht wieder erreicht. So empfindet Malchut das Licht, stellt sich dieses Licht vor.

Sie bekommt das weiße Licht nicht, aber indem sie mit ihm verglichen wird, kann sie es erreichen und mit ihm zusammengezogen werden – nach der Regel „Aufgrund Deiner Handlungen erkenne ich Dich“ (Mimaasejcha Ikarnucha).

Aus 613 Handlungen, unseren Korrekturen, bilden wir den Schöpfer. Denn der Schöpfer hat keine Heiligenbilder, wir selbst schaffen Ihn aus unseren Eigenschaften.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 08.09.2010

 

 

Wünsche es dir und das Licht wird kommen!

Das Buch Sohar wurde gerade in der heutigen Zeit enthüllt, weil er eine Quelle der Kraft ist, welche alle Korrekturen vollziehen und uns voranbringen kann.

Wie ein Zug oder ein Auto sich ohne Strom oder Benzin nicht bewegen können, so können auch wir uns ohne das Buch Sohar, das uns mit Energie, mit „Treibstoff“ zum Vorankommen, versorgt, nicht vorwärtsbewegen.

Außerdem enthüllt uns der Sohar, wo wir uns befinden, wer wir sind, wohin wir uns bewegen und wozu. Er eröffnet uns den ganzen Weg. Im Grunde genommen, ist es das Licht, das für uns den ganzen umliegenden Raum ausleuchtet, damit wir sehen, wo wir uns befinden.

Es ist das Licht, das uns die Möglichkeit gibt, im Verstand und in den Gefühlen wahrzunehmen, wer wir sind und was wir darstellen, wie wir gebaut sind, wie wir fühlen, denken und Entscheidungen treffen. Es ist das Licht, das uns das Ziel ausleuchtet, damit wir verstehen können, wo wir uns hinbewegen, mit welcher Geschwindigkeit, was geschieht und was zu tun ist.

Der Sohar ist sowohl das Licht, das uns die Kräfte verleiht, als auch das Licht, das uns korrigiert, und auch das Licht, das uns auf dem Weg vorantreibt. Es macht alles. Doch dieses Licht müssen wir erwecken, und das ist nicht einfach. Nachdem wir es erweckt haben, gibt es nichts mehr zu tun – es macht die ganze Arbeit und weiß, wie alles geregelt werden soll. Wir müssen es lediglich erwecken.

Wir glauben, dass die Wissenschaft der Kabbala unzumutbare Anstrengungen von uns verlangt. Doch die ganze Arbeit liegt gerade in unseren Händen. Denn das Licht muss kommen und auf uns einwirken.

Dieses Licht wird als umgebend bezeichnet, weil es sich nicht direkt, klar und offen in mich einkleiden kann, sondern es indirekt macht. Und ich nehme nur das Resultat seiner Handlungen wahr und nicht das Licht selbst.

Unter welcher Bedingung kommt das Licht? – Gemäß dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften, dem Gesetz der Gleichheit – in dem Maße meines Verlangens, mich ihm anzugleichen, genauso wie es zu sein.

Wie vollbringe ich diese Handlung, um ihm gleich zu werden? – Mir wurde etwas, genannt Gruppe, vorgesetzt, was ich von Vornherein hasse. Genauso wie ich dem Licht entgegengesetzt bin, bin ich auch diesem Kli (dem spirituellen Gefäß), genannt „Gruppe“, entgegengesetzt.

In dem Maße, in dem ich mich bemühe, mich mit der Gruppe zu verbinden, in sie einzudringen, wirkt das Licht auf mich auch ein – in dem gleichen Maße. Ich befinde mich unten, „unter der Gruppe“, und das Licht oben, „über der Gruppe“.

Ich arbeite also daran, mich mit dem Freund zu verbinden, und in dem Maße unserer Verbindung wirkt das Licht auf uns ein und korrigiert uns. Es verbindet uns, und in unserer Verbindung enthüllt sich das Licht, der Schöpfer.

Wenn es so ist, dann liegt alles in meinen Händen. Das Licht wartet darauf, dass ich diese Anstrengungen unternehme. Denn ich kann mich nicht mit den anderen verbinden, ich muss es nur wünschen und mich anstrengen. Und dann wird es geschehen.

Darum muss ich vor dem Lesen des Buches Sohar, der stärksten Quelle des umgebenden Lichtes, daran denken, dass ich mich mit den anderen verbinden muss und dass ich dadurch das Gefäß (Kli) für das Licht vorbereite, welches es zusammenklebt und sich darin enthüllt. Denn das Licht enthüllt sich nur in der Verbindung – an dem Ort des früheren Zerbrechens.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 03.09.2010

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