Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Könige und Narren

Frage: In meiner Umgebung ist es üblich, dass man sich Witze erzählt, um eine entspannte Atmosphäre zu schaffen. Ich mag aber keine Witze, was soll ich tun?

Antwort: Anekdoten fördern die gegenseitige Beziehung der Menschen untereinander. Nur sollten es kluge Witze mit subtilem Humor sein, zum Beispiel war am Hof eines jeden Königs immer ein Hoffnarr.

Der Hofnarr durfte tun, was immer er wollte, sogar sich über den König lustig machen. Jedem anderen hätte man dafür den Kopf abgeschlagen, nur nicht dem Narr. Dabei waren die Könige sehr ernsthafte und entschlossene Menschen, hielten sich aber trotzdem einen Spaßmacher. Wozu brauchten sie ihn?

Tatsache ist, dass  die gekrönten Individuen sich in einer erhabenen Position über ihrer Umgebung befanden. Wer könnte sie beeinflussen? Damals waren es die Narren, die den König aufmuntern und ihm somit viel Kummer ersparen konnten.

Wenn es irgendwelche Probleme gab, kam der Hofnarr und begann sich darüber lustig zu machen. Der König beruhigte sich und konnte so noch einmal überdenken, was geschehen ist.

Das sind sehr tiefe und wichtige Dinge.

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Aus dem 87. Gespräch über das neue Leben, 21.10.2012

Die Zeit der letzten Schlachten

Der Sohar, Abschnitt „BeShalach“, aus dem Punkt 311: Dem Schöpfer ist es bestimmt, all diese Könige, welche Israel und Jerusalem angegriffen haben, wieder zu beleben: Hadrian, Lupinus, Nebukadnezar, Sanherib und all die anderen Könige in der Welt, die sein Haus zerstört haben.

 

Er wird ihnen wieder Herrschaft geben, genauso wie zu Beginn und der Rest der Nationen wird sich mit ihnen versammeln und sie werden Krieg um Jerusalem führen.

Und der Schöpfer wird sie öffentlich rund um Jerusalem rächen, wie geschrieben steht: „Und also soll die Plage sein, womit der Ewige plagt all die Völker, die zu Felde gezogen sind wider Jerusalem“. Und das ist für die Zeit geschrieben, wenn der Messias kommt; dieses Lied ist ein ewiges Lied.

 

Es geht hier nicht um Zeiten, sondern um die umgebenden Lichter, die kommen und uns ein Zeitgefühl geben. Darum ist alles, was wir noch in der Zukunft, in einem großen Awiut (Stärke, Grobheit) des Verlangens, enthüllen müssen, die schweren Teile von Malchut. Sanherib, Nebukadnezar und andere, die ganz am Ende der Korrektur enthüllt werden.

Darum wird das als die „Zeit“, wenn der Messias kommt (Befreiung vom Egoismus), bezeichnet, wenn die allgemeine Korrektur, das Ergebnis aller Korrekturen, eintritt. Das ist die Korrektur der umgebenden Lichter (O“M) und der Kelim (Verlangen „Lew haEwen“), die bis dahin unmöglich korrigiert werden konnten und nun korrigiert werden.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 02.11.2010