Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Jugendliche'

Zeit, unser Denken über unsere Kinder zu überdenken

Laut einem Aufsatz, der am 20. Juli 2021 im Journal of Adolescence veröffentlicht wurde, hat die Einsamkeit unter Jugendlichen in der Schule in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Der Aufsatz mit dem Titel „Worldwide increases in adolescent loneliness“ (Weltweite Zunahme der Einsamkeit bei Jugendlichen), der von der renommierten Psychologieprofessorin Jean M. Twenge und mehreren anderen Forschern verfasst wurde, kommt zu dem Schluss, dass zwischen 2012 und 2018 „die Einsamkeit bei Jugendlichen … in 36 von 37 Ländern zugenommen hat. Weltweit haben fast doppelt so viele Jugendliche im Jahr 2018 einen hohen Wert für Einsamkeit erreicht als im Jahr 2000, wobei ein Großteil des Anstiegs nach 2012 stattfand.“ Die Forscher fügen jedoch hinzu, dass „selbst bei den jüngsten Anstiegen … die Mehrheit der Schüler nicht über ein hohes Maß an Einsamkeit berichtete.“

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Niemand sollte gezwungen werden, sich auf eine Weise zu verhalten, die unnatürlich für ihn ist


In den Nachrichten (aus The Examiner): „Die amerikanische Vereinigung der Psychologen APA erklärt, Homosexualität kann nicht behandelt werden“ … Der leitende Rat der Vertreter der APA erließ am Mittwoch, 5. August 2009 einen Beschluss, worin erklärt wird, dass der psychologische Berufsstand nicht mehr länger seine Klienten darüber unterrichten solle, dass es möglich sei, die sexuelle Orientierung durch Therapie oder andere Formen der Behandlung zu ändern.

[Die Erklärung] schlägt Eltern, Sorgeberechtigten, jungen Leuten und ihren Familien vor, von Behandlungen fernzubleiben, die Homosexualität als geistige Krankheit oder Entwicklungsstörung darstellen. Statt dieser Art von „Behandlungen“ solle der Klient Psychotherapie, soziale Betreuung und Erziehungsdienste aufsuchen, die „korrekte Informationen über sexuelle Orientierung und Sexualität bereitstellen, die Familien- und Schulbetreuung verstärken und der Ablehnung der sexuellen Minderheit unter Jugendlichen entgegenwirken können.“

Mein Kommentar: Das Problem liegt darin, sagen zu können, wer von Natur aus und wer aus Konditionierung heraus homosexuell ist. Den Menschen sollte es nicht erlaubt sein, andere zu zwingen, sich auf eine Art zu verhalten, die unnatürlich für sie ist. Dieser Ansatz würde das Problem vorerst lösen. Und später wird alles gemäß der notwendigen Korrektur verlaufen, die die Sache benötigt, zusammen mit der Korrektur der gesamten Menschheit.

P.S. Vor kurzem beging ein unbekannter Mann einen Amoklauf in einem Tel Aviver Homosexuellenclub. Der Club beschreibt sich selbst als „einen Platz, der psychologischen Beistand für Teenager bereitstellt, die noch unsicher über ihre sexuellen Vorlieben sind.“ Oder in anderen Worten, sie konditionieren junge Knaben darauf, nicht-traditionellen Sex zu haben.

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Blog-post: Homosexualität ist keine Krankheit
Blog-post: Homosexualität kommt vom Bruch der Seelen
Gespräch: Kabbala über Sex

‚Sex, Drugs and Rock’n Roll‘ sind an der Spitze der Internet-Suche von Jugendlichen


In den Nachrichten (aus CNET): „Suchbegriffe der Jugendlichen: Sex, Spiele, Rock’n’Roll“ – Jugendliche suchen online nach den kritischsten Dingen. … „Zu sehen, wie dominierend die Ausdrücke ‚Sex‘ und ‚Pornographie‘ sind, dass sie locker die Top 10 Liste erreichen, überrascht uns nicht,“ sagte Marian Merritt [Symantec Internet Sicherheitsanwalt].

Kommentar: Die richtige Erziehung ist nicht dazu gedacht, Kinder zu beschränken, sondern ihnen zu helfen, die richtigen Ziele und Werte zu entwickeln, die ihre natürlichen Verlangen so ausrichten, damit sie diese korrekt nutzen können.

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Digitale Drogen – Eine neue Art der “Beruhigung”


In den Nachrichten (aus USA Today): „Digitale Drogen aus dem Netz bereiten Eltern Sorge“ Im Umgangsjargon der Jugendlichen werden sie „Idozers“ oder „Idosers“ genannt. Sie basieren alle auf dem Konzept von binauralen Beats (stereophonen Klängen), die die Gehirnwellen beeinflussen sollen. In jedem Ohr werden verschiedene Töne abgespielt, die dann im Gehirn zu einer neuen Frequenz verschmelzen, die der Frequenz der Gehirnwellen im Wachzustand oder im entspannten Zustand ähnlich ist. Die Anbieter behaupten, dass der von den Klängen erzeugte Effekt denen von illegalen Drogen gleicht. Wenn dies wirklich der Fall ist, dann sind sie gefährlich.

Mein Kommentar: Das Abdriften in den Bereich von Drogen, von „ruhigstellenden“ Methoden, oder gar Selbstmordgedanken, werden der Erkenntnis weichen, dass keines dieser Mittel das Problem, keine Antwort auf die Frage „Wozu lebe ich?“ zu haben, löst. Die Notwendigkeit, die Antwort zu finden, wird die Menschen zur Kabbala führen. Hier geschieht die Aufdeckung der Ebene (der Dimension), von der wir kommen und zu der wir zurückkehren, wenn wir gehen.

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Blog-post: Drogen und Erlangung sind nicht vereinbar
Blog-post: Wer hätte das gedacht – Die Juden waren die ersten Junkies!
Leben aus der Kabbala, Kap. 34: Leiden, die uns aus uneingeschränkter Güte geschickt wurden

Die Effekte des wachsenden Egoismus bei Kindern

In den Nachrichten (aus The Daily Mail):
„Kondom-Karten für 12 jährige Jungen, damit sie gratis Zugriff auf Empfängnisverhütung haben“ –
Knaben im jungen Alter von 12 Jahren werden „Kondom-Karten“ ausgehändigt, damit sie kostenlose Verhütungsmittel ohne Wissen ihrer Eltern erhalten können. Das von Steuergeldern finanzierte Programm erlaubt es ihnen, einfach gegen Vorweisen des Plastikkärtchens Kondompackungen auf Fußballplätzen, in Frisiersalons und Gesundheitszentren abzuholen.

Mein Kommentar: Eine Beschleunigung der Entwicklung ist das Resultat des wachsenden Egoismus. Sexuelle Aktivität ist auch mit einer generellen Unzufriedenheit und Unerfülltheit verbunden.

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Verwandtes Material:
Blog-Post: Wie können wir die Gewalt unter unserer Jugend stoppen?
Blog-Post: Hyperaktive Kinder – Das Resultat des wachsenden Egoismus
 

Fernsehen stumpft unseren Sinn für Moral ab

In den Nachrichten (aus CNN): Maschinengewehrartig präsentierte Nachrichten im TV oder der Erhalt von Updates via sozialen Netzwerken wie Twitter, könnten unseren Sinn für Moral abstumpfen und uns gleichgültig gegenüber dem Leiden anderer Menschen machen, sagen Wissenschaftler. „Wenn Ereignisse zu schnell geschehen, werden einem die Empfindungen über den psychologischen Zustand anderer Menschen nicht so sehr bewusst und das könnte Auswirkungen auf unsere Moralität haben“, sagte die Wissenschaftlerin Mary Helen Immordino-Yang. … die Studie erhebt die Frage über die emotionale Belastung, speziell bei jungen Leuten, durch eine starke Abhängigkeit von einer Sturzflut an Nachrichtenschnipseln, die via Fernsehen und Internetkost, wie Twitter, geliefert werden.

Mein Kommentar: Genau daher rühren die Probleme unserer Jugend. Dies ist der Einfluss durch TV-Programme, die zu rein oberflächlichem Denken aufrufen und weniger zu einer bewussten Ebene.

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Blog-post: Die Medien müssen damit beginnen, freundliche Werte und Beziehungen zu fördern
Blog-post: Wir Benötigen neue, positive Internet-Ressourcen

Eine neue Studie zeigt, dass Jugendliche vom Internet profitieren

In den Nachrichten (aus McArthur Foundation): „Eine neue Studie zeigt, dass für Jugendliche die Zeit wichtig ist, die sie online verbringen.“ Es gibt Mythen über Kinder, die ihre Zeit online verbringen – dass es gefährlich sei oder sie faul macht. Aber wir haben herausgefunden, dass es für junge Leute wesentlich ist, Zeit online zu verbringen, um gesellschaftliche und technische Fähigkeiten aufzunehmen, die sie brauchen, um im digitalen Zeitalter kompetente Bürger zu sein.

Mein Kommentar: Dieser positive Effekt kommt überhaupt nicht vom unbelebten Internet-Netzwerk oder von der Kommunikation, die meistens dumm und gegenstandslos ist, sondern von der Übereinstimmung mit dem Naturgesetz, das uns zur Globalisierung und Integration treibt.

Wenn das World Wide Web Elemente von authentischer Kooperation einbezieht, wie Spiele, die auf ein Miteinander, anstatt auf virtueller Gewalt basieren und die korrigierte Welt simulieren (selbst für eine egoistische Belohnung – Lo Lishma), dann werden wir vorankommen und den Nutzen der Kooperation enthüllen. Dann, entsprechend der Regel „die Gewohnheit wird zur zweiten Natur“ (Ergel Naase Teva Sheni), werden wir der jungen Generation helfen, in Richtung der Eigenschaft der Natur voranzuschreiten – Geben und Liebe (Lishma).

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Blog-post: Technische Verbindungen sind dazu da, um unsere inneren Verbindungen zu korrigieren
Blog-post: Jetzt kann man sich via Internet an Wahrnehmungen beteiligen
Kabbala Heute Artikel: Bist du verbunden?

Die jüdische Nation kann nur durch die Rückkehr zu „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu neuem Leben erwachen


In dieser Woche hatten wir einen neuen Gast in unserem Zentrum – Yossi Vassa, Bühnendarsteller, Schauspieler, Comedian und Bühnenautor von Theaterproduktionen für Kinder und Jugendliche, sowie anderer Unterhaltungsprogramme.

Yossi ist nicht nur in Israel erfolgreich, sondern auch am Broadway, in Mexiko, England und anderen Ländern weltweit. Dieser intelligente und energetische junge Mann repatriierte von Äthiopien nach Israel und war besorgt über die erfolglose Aufnahme seiner Äthiopischen Gemeinde in Israel. Ich kenne ihn schon sehr lange, weil der Verlobte meiner Tochter, Shai Ben Attar, der Drehbuchschreiber und Bühnendirektor seiner Stücke ist.

Während unserer Gespräche kamen wir zu der Schlussfolgerung, dass es so etwas wie eine jüdische Nation nicht gibt, sondern nur eine Zusammenkunft von Geächteten und Flüchtlingen, die nicht in der Lage waren, eine Nation zu werden. Das ist so, weil in der Vergangenheit, vor 3700 Jahren, die jüdische Nation anhand der spirituellen Idee von Einheit und brüderlicher Liebe geschaffen wurde, über den Egoismus der Menschen hinaus – und sie erreichten das durch den Einfluss des Höheren Lichtes. Vor 2000 Jahren fielen sie jedoch von der Stufe der „Liebe für den Nächsten“ in den Hass und wurden zerstreut wie ein Haufen Nüsse, die aus einem Sack fielen.

Heute ist der einzige Weg für uns, um uns wieder zu sammeln und eine Nation zu werden, die Wiederbelebung des gleichen Fundaments, das damals existierte – Liebe für den Nächsten. Nur die Kabbala kann das erreichen, oder bessergesagt: das Licht, das durch sie angezogen wird. Wir hier in Bnei Baruch hoffen, dass wir in der Lage sein werden, dieses Licht zu erwecken und dadurch die gesamte Welt zur Ruhe bringen zu können.

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Blog-post: Der Bau des Dritten Tempels
Blog-post: Der Bankrott des Zionismus
Der Ursprung der Kabbala