Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Spirituelle Erlangung durch Dienst an anderen

Eine Frage, die ich erhielt: Können Sie uns bitte die Geschichte über den Studenten eines Kabbalisten in Erinnerung rufen, der anderen Studenten diente, indem er das Studierzimmer vorbereitete, es sauber machte und den Studenten Essen und Kaffe servierte und wie er von allen die höchste spirituelle Erlangung hatte?

Meine Antwort: Die Geschichte handelt von Josua, der Moses half, seine Studenten zu lehren, indem er den Ort des Studiums vorbereitete und die notwendigen Bedingungen schuf. Indem er seinem Lehrer half, verdiente er sich, sein Nachfolger zu werden, der spirituelle Führer der Nation zu sein.

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Studium, Arbeit und Verbreitung


Drei Fragen, die ich über das Studium, die Arbeit und die Verbreitung erhielt

Frage: Spielt es eine Rolle, wie viel Zeit ich für das Studieren aufwende – zwei Stunden oder eine halbe Stunde? Ziehe ich mehr Or Makif (umgebendes Licht an, wenn ich zwei Stunden studiere?

Meine Antwort: Es reicht aus, zwischen einer bis drei Stunden pro Tag zu studieren. Am wichtigsten ist Ihre Absicht, in der Sie studieren. Lesen Sie „Einführung in Talmud Eser Sefirot“, Abschnitte 10-20, wo dies besprochen wird. Sie sollten sich Ihre Zeit so einteilen, dass Sie die Hälfte davon für das Studieren und die Hälfte für die Verbreitung der Kabbala in der Welt verwenden. Und es ist am besten, beides in einer Gruppe zu tun – entweder physisch oder virtuell.

Frage: Nach den Kabbalaunterrichten sind wir mit dem Leben, der Arbeit oder der Schule konfrontiert Was sollte ich tun, wenn ich in der Schule bin?

Meine Antwort: Schieben Sie alle Gedanken über Kabbala beiseite und tun Sie nur, was Sie eigentlich tun müssen. Später werden Sie im Stande sein, beide richtig zu verbinden.

Frage: Kann ich verbreiten, selbst wenn ich noch nicht verstehe, worüber Kabbala spricht?

Meine Antwort: Das Verstehen wird schrittweise zu Ihnen kommen, genau in dem Ausmaße, wie Sie an der Verbreitung teilnehmen. Schauen Sie sich das Beispiel von Joshua an: er half Moshe, das Wissen zu verbreiten, Dinge zu ordnen, aber er studierte nicht für sich selbst. Indem er half, erwarb er das Wissen und wurde der Nachfolger von Moshe – der spirituelle Führer der Nation. Kabbala wird nicht durch den Fleiß und das intellektuelle Verstehen überliefert, sondern durch jemandes Verlangen, in diesen Erkenntnissen zu sein: Verlangen = Kli! Daher steht über Kabbala geschrieben: „Nicht der Kluge versteht (sondern derjenige, der danach verlangt).“

Übermittlung der Tora – Datierung von Moses bis zu unseren Tagen


Eine Frage, die ich erhielt: Könnten Sie bitte die Übermittlung der Tora von Moses bis zu unseren Tagen datieren?

Meine Antwort: Es steht geschrieben, dass Moses die Tora auf dem Berge Sinai (1312 v.u.Z.) erhielt und am Tage seines Überganges gab er sie an seinen Studenten Joshua (1272 v.u.Z.) weiter. Joshua übergab die Tora den Älteren oder Weisen (1244 v.u.Z.) und die Älteren übergaben sie den Propheten (889 v.u.Z.). Die Propheten übertrugen die Tora den Mitgliedern der Großen Versammlung (352 v.u.Z.). Was auch immer danach (von 312 v.u.Z. bis zu unseren Tagen) geschah, erfordert eine getrennte, ausführliche Besprechung …

bb