Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Klassische Wissenschaft wird nie die spirituelle Welt aufdecken

Frage: Auch Physiker sagen, dass wir nur einen kleinen Teil von allem, was im Universum existiert, wahrnehmen. Wie unterscheiden sich die Teile der Realität, die wir nicht wahrnehmen, von der spirituellen Welt?

Meine Antwort: Wissenschaftler können Werkzeuge entwickeln, die alles erkennen, dass wir nicht mit unseren körperlichen Sinnen wahrnehmen können. Mit Hilfe dieser Instrumente erweitern wir unsere Sinne. Wie auch immer, alle Daten, die wir mit diesen Werkzeugen entdecken, müssen immer noch durch unsere Sinne gehen und in Signale umgewandelt werden, die wir in uns wahrnehmen können.

Wir nehmen alles innerhalb des Verlangens zu empfangen wahr, in einer egoistischen Form, weil wir Egoisten sind. Deshalb spielt es keine Rolle, wie viele Phänomene wir in der Natur enthüllen, wir werden nicht den spirituellen Bereich enthüllen. Wir werden nur mehr von unserer materiellen Welt enthüllen.

Die spirituelle Welt kann nur durch die Änderung der Methode, wie wir unsere Umgebung (Natur) wahrnehmen, enthüllt werden. Wir müssen unsere Wahrnehmung vom Empfangen zum Geben abändern, indem wir unsere Wahrnehmung altruistisch machen.

Aber um diese Art der Wahrnehmung zu besitzen, brauchen wir eine neue Methode, wie wir uns zur Welt beziehen. Wir müssen die Welt „außerhalb von uns“ anstatt „innerhalb von uns“ fühlen.

Deshalb tritt eine völlig neue Wissenschaft über dieser Welt hervor – Kabbala – die die Wissenschaften ersetzt, welche die Natur durch den Egoismus untersuchen. Egal wie sehr wir die Natur durch unser egoistisches Verlangen untersuchen, wir werden nicht die spirituelle Welt enthüllen. Deshalb ist die herkömmliche Wissenschaft in der Krise; sie kann uns nichts qualitativ Neues geben.

Die Menschen fühlen sich übersättigt mit den materiellen Dingen, weil sie uns nicht erfüllen. Deshalb beginnen sie die Frage zu stellen: Wohin gehen wir von hier?

Die einzige Antwort ist, unsere Verlangen auf eine andere Weise zu verwenden.

 

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Würdest du durch eine Wand gehen, die du nicht wahrnehmen kannst?


Frage: Ich bin ein Student des virtuellen Lernzentrums und zusammen mit anderen bin ich in ungeduldiger Erwartung auf eine Rückmeldung dieser Frage. Im Buch Kabbala, Science and the Meaning of Life auf Seite 128 fand ich folgendes Zitat: „Da ein Höhlenbewohner nicht die Sinneswahrnehmung haben würde, um eine Wand als Materie oder als Form in der Materie wahrzunehmen, wäre er fähig, durch Wände zu gehen, als ob sie Luft wären.“

Wenn ich die Information nicht missverstanden habe, ist diese Aussage in sich falsch. Nur weil jemand ein Objekt nicht kennt, bedeutet das nicht, dass er damit nicht interagieren kann. Der Text vermischt Konzepte aus der Quantenmechanik und der Realität der Makrowelt. Die angewendete Logik ist nicht logisch. Materie wird immer als solche wahrgenommen werden, unabhängig von der Form, die sie annimmt, denn unsere Sinne sind dafür gemacht, um Materie wahrzunehmen. Dort wo unsere Sinne nicht ausreichend sind, kann Materie durch geeignete Instrumente wahrgenommen werden.

Beispiel: Als ich meinen ersten Tauchgang gemacht habe, war ich von einer riesengroßen Anzahl neuer Formen und Gestalten umgeben, die ich zuvor nie gesehen hatte. Trotzdem waren meine Sinne fähig, sie wahrzunehmen. Bitte erklären Sie obige Aussage.

Antwort: Lasst uns vom Gegenteil beginnen: Es gibt Wände, die wir nicht wahrnehmen. Werden wir darüber stolpern oder werden wir durch sie hindurchgehen, ohne sie zu bemerken?

Alles existiert in uns, in unseren Eigenschaften oder in unseren fünf Sinnen. Wenn sie anders wären, würden sie uns eine andere Welt darstellen. Das Buch spricht über einen „Höhlenmenschen“, denn neben unseren Eigenschaften haben wir auch gespeicherte Informationen und Systeme, welche die „umgebende“ Illusion erschaffen.

Bis wir eine Eigenschaft erlangen, die uns entgegengesetzt ist – das Geben, werden wir die Eigenschaften der Anti-Materie nicht verstehen und werden nicht erkennen, dass die Welt innerhalb von uns selbst „abgebildet“ wird.

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Neue Studie: Die Augen sehen mehr, als das Gehirn unserem Bewusstsein meldet
Blog-post: Die Wahrnehmung der Welt
 
 
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Ein kleines Instrument, das einen großen Unterschied macht

Frage: Wie können wir ein Modell der globalen, integralen Welt in uns erbauen?

Meine Antwort: Stell Dir vor, mit der Gruppe verbunden zu sein. Dank dessen wirst Du fähig sein, ein kleines, kompaktes Kli in Dir drin zu bilden, das global, integral und vereint ist.

Dann wird man verstehen, wie die wirkliche Welt aussieht. Es sind nicht sieben Miliarden jämmerliche Menschen, die nicht wissen, wo sie sich niederlassen sollen, sondern sie stehen in gegenseitiger Verbindung. Du wirst entdecken, dass Du alle Teile der Welt durch Dein kleines Kli erkennen kannst, wie durch eine Brille.

Du kannst die Entfernungen zwischen ihnen messen, ihre Farben vergleichen, und die Gesichter erkennen….

Wie kommt es dazu? Weil Dein Kli, Dein Instrument innerhalb Deines geistigen Auges ist, und dadurch siehst Du tief in die ganze Welt. Du baust dieses kleine Kli in Dir selbst, welches die Gruppe ist, mit der Du verbunden bist und das reicht aus, um die wahre Welt und ihre innere Verbindung zu sehen.

Aus dem 4.Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes vom 15.03.2011

Ein anderer Ausweg

Wir begehen unterwegs oft Fehler. Wir glauben, dass es noch andere Kräfte außer dem Schöpfer gibt, die uns helfen können. Plötzlich tauchen wir wieder in unseren Beruf oder in unsere Hobbys ein. Wir verzweifeln an der spirituellen Entwicklung und setzen unsere Hoffnung in uns selbst, in die Umgebung.

Wir sind von vielen Hindernissen umgeben, die uns vom Weg abbringen: ein bisschen Religiosität, ein bisschen Mystik, irgendwelche andere Methoden, unser Dasein erträglicher zu machen.

Doch all das ist vergänglich. Am Ende dieser Irrungen, die lange andauern können, kommt der Mensch dennoch an der gleichen Stelle an. Er begreift, dass er hier vor einer Mauer steht und unbedingt, um jeden Preis den Schöpfer enthüllen muss. Das Problem besteht hier nicht darin, dass er das nicht will…

Der höhere Zustand, zu dem der Mensch gelangen muss, ist ein besonderer Zustand. Ich muss mich nicht über den Egoismus erheben, damit es mir besser geht. Denn in diesem Fall entscheide ich mich einfach für einen besseren Zustand aus zwei möglichen, ich verfahre also nach dem alten egoistischen Prinzip. Und von dem Menschen wird verlangt, dass er anfängt, etwas Anderes zu wollen.

Baal HaSulam schreibt darüber in dem Artikel „Es gibt nichts außer Ihm“:

Wenn der Mensch irgendeinen Verstoß begangen hat, dann muss er natürlich bereuen und bedauern, dass er das Gesetz gebrochen hat. Und hier muss man auch die Reihenfolge von Bedauern und Schmerz ermitteln – in welchem Punkt er den Grund sieht, der ihn zum Verbrechen führte, und diesen Punkt soll er bedauern.

Dann muss der Mensch erkennen, dass er gesündigt hatte, weil der Schöpfer ihn zur Seite zurückwarf. Es stellt sich heraus, dass der Schöpfer derjenige war, der ihn in den Schmutz eintauchen lies.

Genauso muss der Mensch auch im Zustand des Aufstiegs klar erkennen, dass es nur aus dem Grund geschieht, weil das Licht ihn aufsteigen lässt.

Es liegt daran, dass der spirituelle Aufstieg in zwei Etappen vollzogen wird. In der ersten Etappe spürt der Mensch die völlige Abhängigkeit von der Höheren lenkenden Kraft. In der zweiten Etappe begreift er, dass das ganze Lenkende um ihn herum und das Lenkende in ihm drin die gleiche Kraft ist. Sowohl das Böse als auch das Gute ist diese Kraft. Es gibt keine Belohnung und keine Bestrafung. Und natürlich gibt es auch nichts, was vor ihm liegt, weil alles vorprogrammiert ist und er lediglich ein ausführendes Instrument in den Händen des Lichts ist.

Und anschließend erwacht in dem Menschen der Punkt im Herzen, mit dessen Hilfe er zu der Umgebung geführt wird. Die richtige Umgebung beinhaltet den Lehrer, die Bücher und die Gruppe. Während der Mensch versucht, nach den alten Regeln mit ihnen zu arbeiten, kann er dem schließlich dennoch nichts Spirituelles abgewinnen, denn er verbindet sich, vereint sich mit ihnen mit Hilfe des eigenen Egoismus.

Wozu sind diese ganzen Etappen notwendig? Denn es gibt noch viel mehr Etappen, die tiefer gehen und feiner sind. Sie alle dienen dazu, dem Menschen zu zeigen, dass es hier eines anderen Ausweges bedarf. Gehandelt werden muss nicht, damit es dir in deinem Egoismus besser geht, sondern damit du dich mit der für dich äußeren Umgebung, mit der für dich äußeren Kraft – mit dem Schöpfer – verbindest.

Auszug aus der 4. Kongresslektion in Berlin, 29.01.2011

Im Niemandsland zwischen dem Guten und dem Bösen

Eine Frage, die ich erhielt: Das Schöpfungsziel besteht in der Erreichung der Empfindung des Schöpfers ebenso, wie man den anderen Menschen
empfinden würde. Wie kann man also den Schöpfer empfinden?

Meine Antwort: Wir bilden in uns solche spirituelle Organe der Wahrnehmung, die Gefäße, um darin den Schöpfer zu enthüllen, als ob man einen Freund
fühlen würde.

Diese Fähigkeit den Unterschied, die Differenz (Delta) zwischen mir und dem anderen Menschen zu erkennen, diese Eigenschaft erlaubt mir also, etwas
Äußeres, das heißt den Schöpfer zu empfinden.

Ich bin in einem Zustand unterbracht, aus dem heraus ich lernen kann, dass es mich und etwas außer mir gibt. Und alle diese Menschen um mich herum
sind nicht dafür da, um sie egoistisch zu benutzen, sondern, um sie zielgerichtet verwenden zu können, zu lernen, wie man den Menschen gibt.

Ich beginne, zu erkennen, dass sie in sich ihre eigene Realität tragen, welche von mir abgetrennt ist. Ich begreife alle diese Feinheiten der
Wahrnehmung: was „ich“ und die „Anderen“ bedeutet, wonach ich bereit werde, den Schöpfer zu empfinden.

So rechtfertige ich die Schöpfung, die auf diese Weise geschaffen wurde, damit ich aus dem niedrigsten und winzigsten Punkt (aus dieser Welt heraus,
die unabhängig und von der Spiritualität vollkommen abgerissen ist) beginnen kann, die wahre Realität zu begreifen.

Ich mache auf sie die Beschränkungen, schneide „das eigene Ich“ von mir und von den Anderen ab, um im Endeffekt die Unabhängigkeit zu erreichen, den
„mittleren Drittel Tiferet“, wenn sich alles außerhalb von mir befindet: das Gute, das Übel, der Schöpfer, das Geschöpf, folglich erhebe ich mich
über mein Ich hinauf, was einen frei schwebenden Punkt ergibt.

Denn ich kann auf diese Weise alle auf mich wirkenden Kräfte ausgleichen, so dass sie im vollkommenen Gleichgewicht bleiben, sowie mein Ich in der
Mitte, in der Luft schwebt!

Sowohl von oben, als auch von unten wirken auf mich solche ausgewogenen Kräfte ein, und ich bleibe in der Mitte ganz unabhängig und frei. Und ich
habe es selbst gemacht!

Aus diesem freien mittleren Punkt, aus „der mittleren Linie“, aus „dem mittleren Drittel Tiferet“, kann ich beschließen, was ich selbst will.

Folglich entscheide ich, dass ich die Spiritualität, den Schöpfer will, der sich momentan nicht im diesen System befindet! Er ist die Quelle, die
ich erreichen möchte.

Wenn ich dieses System, alle seine Teile in die richtige Umgebung organisiere, dann lässt es mir zu, den Schöpfer zu erreichen. Dieses gebildete
System aus zwei Kräften, wobei ich die dritte Kraft darstelle, verwandelt sich in mein Gefäß/Instrument der Wahrnehmung.

Darin existiert das volle Gleichgewicht aller Kräfte, die nun zum Mittel werden, das mich und den Schöpfer verbinden und den Kontakt zwischen uns
aufbauen kann, wonach die Verschmelzung erreicht wird.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Die Wissenschaft der Kabbala und ihr Wesen“, 14.10.2010

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Das Zauberfernglas

Eine Frage, die ich erhielt: Wie gelingt es Ihnen das zu verstehen, was im Buch Sohar geschrieben ist? Verraten Sie uns ihr Geheimnis …

Meine Antwort: Ich verstehe es nicht, sondern sehe es. Ich sehe es einfach.

Angenommen, wir stehen neben einander, und ich halte in meinen Händen das Fernglas, und ihr habt keins oder habt sogar eine schlechte Sehkraft.

Dann fragt ihr mich: „Und was -siehst du dort, und was – siehst du hier?“. Ich sehe mit eigener Sehkraft und wenn sie nicht ausreicht, benutze ich das Fernglas, das Teleskop oder das Mikroskop.

Das heißt, ich habe ein Instrument, um zu sehen, und ich erzähle euch, was ich sehe. Ihr seht es aber nicht, und für euch ist das alles ganz neu, seltsam, wisst nicht, ob es existiert oder nicht. Alles ist für euch unverständlich, irreführend und ungewöhnlich.

Deshalb, müsst ihr diese Instrumente erwerben: „die Ferngläser“, „die Teleskope“, „die Mikroskope“. Und, um sie zu finden, benötigt man das Höhere Licht.

Diese Instrumente sind nichts anderes als der Schirm, der uns hilft, die neue Welt, die Höhere Welt zu sehen.

Wir müssen nur an uns das Höhere Licht heranziehen und als wirksamste Mittel hierfür – gilt das gemeinsame Studium der kabbalistischen Quellen in der Gruppe.

Aus dem Unterricht nach Buch Sohar 23.05.2010

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Die Kabbala ermöglicht uns die wissenschaftliche Erforschung der gesamten Schöpfung

Die Kabbala ist eine Wissenschaft und Kabbalisten sind Wissenschaftler, welche die Höhere Welt und die Vereinigte Kraft, den Schöpfer, wirklich enthüllen. Die Enthüllung geschieht, indem man seine Natur korrigiert und sie in die Natur der Höheren Welt transformiert.

Es gab Kabbalisten, welche die Verhüllung (Zimzum Alef und Zimzm Bet) der Welten Azilut, Beria, Yetzira, Assiya und sogar der Welt Adam Kadmon und der Welt der Unendlichkeit durch die Führung einer und dreier Linien und so weiter, enthüllten. Jeder dieser Kabbalisten machte eine Enthüllung in dem Maße seiner Korrektur.

Doch solange die Seelen fein (nicht sehr egoistisch) sind, können Kabbalisten nicht sehr viel enthüllen, da es ihnen an einem Instrument fehlt, das dafür groß genug ist. Das reflektierte Licht (Or Choser) ist schwach und erreicht nicht die höheren Stufen. Daher enthüllten die Kabbalisten der Vergangenheit die Schöpfung im Allgemeinen, ohne bestimmte Details.

Mit der Zeit gingen die gleichen Seelen durch viele Reinkarnationen und häuften zusätzlichen Egoismus (Aviut) und Verlangen an. Dadurch wurden sie fähig, mit korrupterem Material zu arbeiten. Deshalb erforschten sie die Materie der Schöpfung, das Werk des Schöpfers (Avodat HaShem) auf eine tiefere Weise.

Diese Erforschung gleicht der Forschung in jeder anderen Wissenschaft. Die äußere Wissenschaft bietet ein Wissen und das, was man erreichen kann, das äußerlich ist, d. h. es geht dabei nur um unsere Welt. Sie verändert uns nicht. Doch die Kabbala andererseits gibt uns einen höheren Verstand und höhere Empfindungen, korrigiert den Menschen selbst. Deshalb finden wir unsren Weg in eine neue Welt, weil wir uns verändern und die Welt ebenfalls.

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Ist Hypnose in der Kabbala erlaubt?

Zwei Fragen, die ich in Bezug auf das Privatleben eines Kabbalisten erhielt:

Frage: Ist es für einen Kabbalisten in Ordnung, Hypnose anzuwenden? Ist dies ein Instrument, dessen Anwendung uns der Schöpfer erlaubt?

Meine Antwort: Nein, und es ist nicht gestattet.

Frage: In Ihrer kurzen Biographie sprechen Sie über Ihren Lebensweg, Ihre Kinder und Enkel, aber erwähnten nicht, ob Sie verheiratet sind. Das verwirrt mich etwas, da ich weiß, wie wichtig Sie Frauen für die Kabbala erachten.

Warum schreiben Sie nichts über Ihre Frau?

Meine Antwort: Damit andere nicht eifersüchtig werden – und das ist kein Witz.

 

Sie können die Unendlichkeit nicht sehen? Dann setzten Sie eine Brille auf!

Unsere Welt ist gefüllt von Unendlichkeit, doch ist unsere Wahrnehmung auf der niedrigsten Stufe. Wir fühlen und nehmen unsere Wirklichkeit nur zu einem winzigen Teil wahr und sind extrem weit von einer umfassenden Wahrnehmung entfernt.

Es ist wie bei einem Menschen mit schlechten Augen, welcher fast nichts ohne Brille sehen kann. Er kann kaum die Menschen um sich herum erkennen, obwohl diese direkt neben ihm stehen. Somit ist unsere Welt eine verschlafene, verschwommene Wahrnehmung und ein kläglicher Teil der Unendlichkeit.

Allerdings enthüllen wir immer das gesamte Bild, so wie jeder Teil eines Hologramms das ganze Bild enthält. Selbst auf der untersten Stufe beobachte ich das ganze Spektrum der Realität, aber nur in dem Maße, wie ich dies ohne meine „Brille“ erkennen kann. Je schärfer meine Brillengläser sind, umso klarer ist das Bild, welches sich mir zeigt.

Wir existieren in einem unveränderten Zustand, aber wir erkennen ihn nur abhängig davon, wie klar unsere Wahrnehmung ist. Die klarste Wahrnehmung ist die Welt der Unendlichkeit.

Um ihr näher zu kommen, müssen wir unser Instrument zur Wahrnehmung (Kelim) korrigieren, um immer mehr Licht darin zu enthüllen. Damit dies geschehen kann, sollten diese sich dem Licht angleichen. Wenn sich das Licht enthüllt, entdecken wir eine neue Stufe der Wirklichkeit.

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Da ist “Magie” in den Kabbala-Büchern

Eine Frage, die ich erhielt: Warum vergleichen Sie ein Kabbala Buch mit einem magischen Buch?

Meine Antwort: Wir nehmen uns selbst in einem Körper und in der Welt als lebend wahr. Wir haben ein Objekt vor uns, das uns als Buch in Erscheinung tritt. Im Innern des Buches sehen wir Symbole, die uns als Buchstaben erscheinen, jedoch erkennen wir nicht das Wesen der Dinge und Ereignisse.

Ein Kabbala-Buch ist ein magisches Buch, denn wenn ich mit bestimmten Bedingungen in Übereinstimmung bin, erhalte ich ein magisches Resultat, ein Wunder: die Enthüllung der Höheren Welt!

Mir wurde eine Art Instrument gegeben, das ich nicht verstehe und das ich nicht kenne. Meine Augen, mein Verstand und das Buch zusammen erweisen sich als fantastische Ausrüstung, die direkte Verbindungen zur Höheren Welt und einer anderen Realität hat.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Der nicht existierende Film unserer Wirklichkeit
Blog-post: Die wahre Wirklichkeit erreichen
Blog-post: Wir erreichen den Schöpfer, wenn wir seine Handlungen nachahmen

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