Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Unsere Verbindung beschleunigt unsere Entwicklung mit dem Faktor sieben Milliarden hoch sieben Milliarden


Wir leben in einer Generation, in der unsere Vernetztheit zutage tritt, auch wenn wir dies noch nicht verstehen. In früheren Generationen, wurde diese Verbundenheit nicht offengelegt. Aber heute sind wir über das Internet, Radiostationen und Fernsehen auf internationaler Ebene verbunden. Wir tauschen auf diesen Kanälen Informationen aus und kennen die Nachrichten aus aller Welt.

Aufgrund der Übertragungsgeschwindigkeit von Information und Gerüchten durch die verschiedenen Kanäle, schlagen sich Ereignisse, die sich in einem Teil der Welt ereignen auf andere Teile der Welt nieder. Es gibt auch verschiedene Netzwerke der Macht. Wenn irgendetwas in einem Teil der Welt geschieht, gibt es immer jemanden, der deshalb gewinnt oder verliert, sei es im Bereich des Handels und der Finanzen, in der Industrie oder in der Wirtschaft.

Wir sind voneinander abhängig. Wir sind durch ein gemeinsames Netz miteinander verknüpft, das sich nun als Tatsache enthüllt. Die Menschheit macht heute diese Entdeckung. Wir entdecken unsere Verbundenheit auf der Ebene der Gedanken und der Wünsche, und wir finden uns in einer Situation wieder, wo ein entrinnen oder ignorieren nicht möglich ist. Jeder Tag wird uns völlig neue Dinge auf der Welt enthüllen. Wir werden sehen, dass etwas, was Menschen in Südamerika denken, am nächsten Tag Menschen in Europa denken und am Tag darauf – in Asien.

Zuerst erreicht es uns als ein fremder, obskurer Gedanke, danach wird es unser eigener Gedanke. Der vorherige Wunsch verblasst und ein neuer Wunsch entsteht. Große Veränderungen werden sich sprichwörtlich von einem Tag zum anderen ereignen, oder sogar schneller. Das liegt daran, dass die Welt vollkommen vernetzt ist, was vorher nicht der Fall war.

Das lässt den Fortschritt in einer vollkommen anderen Geschwindigkeit geschehen. Die Geschwindigkeit unserer Entwicklung ist nicht linear oder gar exponentiell, sondern schießt raketengleich nach oben. Sie wächst exponentiell, weil sie sich mit der Anzahl der Menschen auf der Welt und der Anzahl ihrer Verbindungen untereinander multipliziert. Und jeder Einzelne vervielfacht diese wiederum durch seine Verbindung und Abhängigkeit zu und von anderen. Daher lässt diese Vervielfachung, die sich wieder und wieder ereignet, unsere Entwicklung schneller geschehen als mit dem Faktor von sieben Milliarden hoch sieben Milliarden.

(Aus dem Unterricht über den Artikel von Rabash “ Die Handlungen der Größten der Nation“ vom 17.03.09)

Die Änderung der durch die Massenmedien verbreiteten Information ist von höchster Wichtigkeit

Eine Frage, die ich erhielt: Müssen sich die Massenmedien und unsere Kultur ändern?

Meine Antwort: Definitiv. Tatsächlich ist dies das

Wichtigste. Die Massenmedien müssen als globales Erziehungssystem dienen, indem sie das Wesentliche des Globalisierungsprozesses erklären. Das sollte ihre primäre Verantwortung sein.

Alle Kommunikationsquellen und alle Kanäle, die die Menschen mit Informationen versorgen, sollten 24 Stunden pro Tag darauf verwenden, den Leuten Wissen darüber zu geben, wie sie ihr Leben unter den neuen Bedingungen organisieren sollen. In Wahrheit ist das die einzige Sache, welche die Leute hören wollen, weil alles um sie herum zerfällt und dieses Wissen gibt ihnen die einzige Sache, die sie retten kann.

Wenn Millionen von Menschen anfangen darüber nachzudenken, dann wird dieser Gedanke überall vorherrschend sein. Letzten Endes gibt es für die Gedanken keine Distanz, denn worüber auch immer Menschen an einem Ort denken, kommt augenblicklich an anderen Orten zum Ausdruck. Die Kraft der Gedanken von Millionen von Menschen ist enorm und kann dafür sorgen, dass alles in Lichtgeschwindigkeit enthüllt wird. Demzufolge wird die Korrektur viel schneller geschehen als die Korruption. Während sich der Prozess des Abfallens der Generationen über Jahrtausende vollzog, kann die Korrektur in wenigen Monate stattfinden.

Die Kabbala erklärt den Prozess unserer Entwicklung. Niemand macht diesen Prozess aus eigenem Willen durch; jeder ist durch den Druck der Umstände dazu gezwungen teilzunehmen. Niemand fragt nach unserem Einverständnis, um an diesem Prozess teilzunehmen, weil Egoisten nie einverstanden wären, etwas aufzugeben und sich zu vereinen.

Dennoch werden Menschen fähig sein, dies zu tun, weil sie sich ihrer Probleme entledigen wollen! Und sie müssen wissen, dass es keine andere Lösung gibt. Die Erklärung muss auf Beweisen aus der Natur und der Wissenschaft basieren und sie muss die Meinungen von Wissenschaftlern und Spezialisten der Fachbereiche Ökonomie und Finanzen zitieren. Dann werden die Menschen davon überzeugt sein, dass es keine andere Wahl gibt, als sich in der globalen Welt zu vereinen, welche durch den „Schmetterlingseffekt“ dominiert wird.

Es gibt keine andere Wahl – wir werden dies tun müssen! Was können wir sonst tun, wenn es das ist, was die Natur von uns verlangt? Wir können entweder sterben oder leben – die Wahl liegt bei uns!

(Aus der Lektion vom 08.03.2009 über den Artikel „Ein Gebot“ von Baal HaSulam)

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Eindrücke einer kabbalistischen Tour: Sich an einem weit entfernten Ort zuhause fühlen


Ein Brief, den ich erhielt: Nach dem Kongress nahm ich an einer kabbalistischen Tour teil. Einer der Orte, den wir besuchten, war Zfat. Ich fühlte, dass es wirklich ein heiliger Platz ist. Ich weiß nicht, wie ich meine Gefühle ausdrücken soll. Ich konnte einfach nicht von dort weg! Ich war endlich zuhause. Auch jetzt nach dem Kongress habe ich das Gefühl, noch dort zu sein. Dieser Ort zieht mich an wie ein Magnet! Es war schwierig in den „Steindschungel“ von New York zurückzukehren. Aber wenigstens bin ich noch mit meinen Gedanken dort. Ich möchte jedem, der die Tour organisierte und das Licht verbreitete, von Herzen danken.

Mein Kommentar: Ich freue mich, dass Ihnen die Tour so sehr gefallen hat. Wir machen diese kabbalistischen Ausflüge regelmäßig für jeden, der daran interessiert ist und in verschiedenen Sprachen für Touristen aus aller Welt. Sie können sie jedem empfehlen.

Willkommen

 

 

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Offener Brief an die G20: Wegbeschreibung aus der Krise


Ein offener Brief an die Führenden der G20 im Hinblick auf ihr Treffen am 2. April in London

Thema: Der Zustand der Welt

Liebe Führer der G20,

mein Name ist Michael Laitman, ich bin Professor für Ontologie, PhD in Philosophie und Kabbala sowie Master of Science in medizinischer Biokybernetik. Ich bin Gründer und Präsident von Bnei Baruch, eine in Israel gegründete internationale Organisation mit Zweigstellen in Nordamerika, Zentral- und Südamerika und Europa (Ost und West). Auf meiner Webseite www.kabbalah.info gebe ich einer Zuhörerschaft von 2 Millionen Menschen weltweit täglich kostenfreien Unterricht in Kabbala und Spiritualität. Der Unterricht wird simultan in sieben Sprachen übersetzt: Englisch, Spanisch, Hebräisch, Russisch, Französisch, Türkisch und Deutsch. Ich besitze auch den Fernsehkanal 66 beim israelischen Satelliten- und Fernsehprovider YES.

Ich schreibe Ihnen in ernster Sorge um die Zukunft der Welt. Der Grund, warum ich mich an Sie wende, liegt in meiner Überzeugung, dass Sie die einzigen sind, die eine sichere Welt garantieren können, in der alle Menschen ungeachtet ihrer Religion, Herkunft, Geschlecht oder Nationalität ein Leben in Frieden, Gesundheit und Unabhängigkeit führen können.

Ich möchte zunächst meine tiefsten Respekt und meine Bewunderung für Ihre Initiative zum Ausdruck bringen, durch die Sie sich sowohl auf nationaler als auch auf internationaler Ebene dafür einsetzen, diese mehrdimensionale Krise, der wir derzeit ausgeliefert sind, zu lösen. Wie Sie selber schon öfters in Ihren Ansprachen erwähnten, liegt die Einmaligkeit der heutigen Krise in der Globalisierung. Daher ist auch eine globale Lösung von Nöten. Doch bevor ich meinen Lösungsvorschlag präsentiere, möchte ich kurz auf die Ursachen der Krise eingehen.

Die Wurzel der Krise – das globale Ego

Wenn wir die Menschheitsgeschichte analysieren, wird offensichtlich, dass die Menschheit durch die Kraft des egoistischen Wunsches, welcher sich in uns seit Anbeginn der Zeit entwickelt, angetrieben wird. Mit der Entwicklung dieses Wunsches erfanden wir immer ausgefeiltere Methoden, ihn zu befriedigen.

Im 21. Jahrhundert aber änderten sich die Spielregeln. Wir wechselten von einer „persönlichen“ Entwicklung zu einem integralen System, in welchem alle Teile voneinander abhängig sind. Das Ego, welches unser Hauptantrieb war, wurde zu einem globalen Ego, welches uns alle in einem Teufelskreis verbindet. Von dem Moment an, als wir uns zu einem globalen und integralen System vereinten, wurden wie bei jedem anderen System in der Natur unsere Stärke und Zukunftsfähigkeit von dem gegenseitigen Verantwortungsgefühl aller Menschen abhängig.

Ein Problem wurde offensichtlich: Während unsere Beziehungen immer mehr in einander griffen, verhielten wir uns selbst aber nach wie vor egoistisch – daher die Krise.

Die Lösung – Bildung
Das geschlossene System der Zivilisation treibt uns dazu, die Wichtigkeit einer bewussten Beteiligung der gesamten Menschheit zu erkennen. Unsere gegenseitige Abhängigkeit nötigt uns dazu, dass wir alle dieses System verstehen und uns rücksichtsvoll den anderen gegenüber verhalten.

Daher setzt die Lösung der Krise eine Veränderung des Bewusstseins aller Menschen voraus. Jede Person muss erkennen, dass in einer globalisierten Welt das Schicksal des einzelnen in seiner Einstellung den anderen gegenüber liegt.

So wie wir ein Bildungssystem etabliert haben, das unsere Kinder auf das Leben vorbereitet, müssen wir nun ein globales System erschaffen, das erklärt, wie die Menschen ihr Leben in einer neuen globalisierten Welt leben sollen – entsprechend dem Prinzip aller Religionen „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst“. Wenn wir so ein System etablieren, werden wir umgehend den Heilungsprozess der Gesellschaft spüren, denn wenn sich die Menschen der neuen Gesetze der Welt gewahr sind, werden sie sich zueinander auf neue Art und Weise verhalten, in Fürsorge.

Wir müssen die Wirtschaftssysteme und die politischen Systeme erneuern, denn alle anderen Systeme werden sich entsprechend unseres Bewusstseins der Verbundenheit bzw. unserer Vernetzung anpassen.

Wir sind mit einer facettenreichen globalen Krise konfrontiert. Daher benötigen wir eine globale Bildung, um richtig auf die diversen speziellen Krisen zu reagieren.

Der Arbeitplan

Weil die überwiegende Mehrheit der Menschen sich durch die öffentliche Meinung beeinflussen lässt, müssen wir, um den Fokus der Menschheit auf eine konstruktive Geisteshaltung zu verlagern und um ein neues Wertesystem zu erschaffen, die Kraft der Gesellschaft nutzen.

Daher schlage ich folgende Schritte vor:

  • Ein internationales unpolitisches Bildungszentrum zu etablieren, in dem sich berühmte Wissenschaftler der harten Wissenschaften und der politischen Wissenschaften der ganzen Welt versammeln. Diese Experten werden eine Vielfalt von erläuterndem Inhalt über den neuen Zustand der Welt entwickeln und mit den Medien zusammenarbeiten, um ihre Ansichten zu publizieren.
  • Eine Arbeitsgruppe bilden, die die Pläne zur Erhöhung des sozialen Bewusstseins auf der ganzen Welt fördern.
  • Bestimmen, dass jedes Medium Programme produziert, die die Menschen über unsere Vernetzung informieren und dies mindestens 30 Minuten täglich zur Hauptsendezeit.
  • Alle großen Werbeagenturen darüber in Kenntnis setzen, dass Werbungen, die einen negativen Effekt auf die Gesellschaft haben können, nicht im öffentlichen Radio und TV ausgestrahlt werden.
  • Zusätzlich sollten wir eine von den Regierungen unterstützte Kampagne starten, die aufklärende Informationen über das Ausmaß unserer Vernetzung bzw. Verbundenheit anbietet.
  • Jede Schule dazu verpflichten, in ihrem Lehrplan Hinweise zu den Regeln, die sich aus der neuen Gesellschaft ergeben, aufzunehmen. Damit einher sollte es einen täglichen Unterricht geben, in dem Studenten die menschlichen Beziehungen, die in einem globalisierten Zeitalter vorherrschen, diskutieren können.
  • Preise und andere finanzielle Zuwendungen für Produktionen in Literatur, Kunst, Kino, Theater und Journalismus entsprechend dem Ausmaß ihres Nutzens für die Gesellschaft vergeben.

Als Anführer der größten Länder könnten Sie die Institution einer globalen (Aus-)Bildung einführen, die die Welt so verzweifelt braucht.

Indem Sie das tun werden die Länder nicht nur ihre Sorge um die Menschheit beweisen sondern sie sogar vorantreiben.

Mit freundlichen Grüßen,

Michael Laitman

Online Einsteigerkurs in authentischer Kabbala – Kostenlos

Jeder ist eingeladen!

Wann? – Der Kurs beginnt am 29. April 2009 und dauert bis Juni 2009.

Welche Kosten entstehen? – Der Kurs ist völlig kostenfrei.

Was? – Dieser interaktive Kurs enthüllt die Grundlagen der authentischen Kabbala, vermittelt ein tiefes Verständnis über die Natur, die Welt und dich als Menschen – wer du wirklich bist. Er gibt dir praktisches Rüstzeug, mit dem du die Herausforderungen des Lebens steuern kannst, indem du die wahren Regeln des Spiels lernst. Das Studium authentischer Kabbalatexte ermöglicht dir eine einzigartige Erkenntnis, die dir die wahre Bedeutung deines Lebens enthüllt und dir dabei hilft, dich richtig darauf auszurichten. Während des Unterrichts können live online Fragen gestellt werden und die Lektionen stehen allen, die sie verpasst haben, zum kostenlosen Download zur Verfügung. Die Studenten haben außerdem die Möglichkeit, an Forums-Diskussionen über die Unterrichte teilzunehmen.

Für weitere Informationen und Anmeldung klicke hier

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Quanten-Teleportation hilft uns, den Sinn der Schöpfung zu verstehen: Die Angleichung der Form des Menschen mit dem Schöpfer


In den Nachrichten (aus ScienceBlog): Zum ersten mal haben Wissenschaftler Informationen zwischen zwei getrennten, voneinander abgeschlossenen Atomen, die einen Meter voneinander getrennt waren, erfolgreich teleportiert. Quanteninformation, wie zum Beispiel der Eigendrehimpuls eines Partikels oder die Polarisation eines Photons, wird von einem Platz zum anderen übertragen, ohne durch irgendein physikalisches Medium zu reisen.

Teleportation funktioniert aufgrund eines bemerkenswerten Quantenphänomens, „Verflechtung“ genannt. Wenn zwei Objekte einmal in einen verflochtenen Zustand versetzt wurden, sind deren Eigenschaften untrennbar miteinander verbunden. … wenn man beide Objekte misst, beeinflusst eines augenblicklich die Eigenschaften des anderen, egal wie weit sie voneinander entfernt sind.

Mein Kommentar: Auf der gleichen Grundlage arbeitet unsere spirituelle Entwicklung: Wenn eine Person die Eigenschaften des Schöpfers erlangt, wird sie wie der Schöpfer! Er teleportiert den Schöpfer in sich selbst.

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Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst
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Wir haben den kritischen Punkt unserer Entwicklung erreicht


Die Evolution hat nie geendet und heute haben wir den kritischen Punkt des Übergangs erreicht, an dem sich die Welt von egoistisch zu altruistisch verändert. Die Kabbala erklärt, dass das Leben auf der Erde – auf allen Ebenen – durch den gleichen Entwicklungsprozess geht. Demnach haben Studien über Bakterien gezeigt, dass die Bakterien an einem bestimmten Punkt ihrer Entwicklung, durch die Umstände gezwungen wurden, sich von einem lebensfeindlichen und konkurrierenden Verhalten zu friedlichen Wechselbeziehungen zu verändern. Dies führte in der Schöpfung zu neuen vielzelligen Organismen, die sich später zu komplexen Organismen, einschließlich der Menschen, entwickelten.

Auf allen anderen Ebenen der Natur, von unbelebt bis menschlich, erfolgen ähnliche Prozesse. Auch wir müssen uns von rivalisierenden und feindlichen Gruppen, Nationen, Religionen und Zivilisationen in eine globale Familie umwandeln. Tatsächlich werden wir durch innere Informationen (Reshimot – die spirituellen Gene unserer Entwicklung) angetrieben, die das gleiche sind wie unsere äußerlich enthüllten, biologischen Informationen.

Der evolutionäre Prozess wird in der Kabbala folgendermaßen erklärt: Die „Stärke“ des Egoismus (Reshimot von Awijut) wächst ständig an und bewirkt den Entwicklungsprozess. Der Egoismus wächst entlang folgender Stufen:

  • 0-1 unbelebt
  • 2 pflanzlich
  • 3 tierisch
  • 4 menschlich

Wenn der Egoismus die letzte, menschliche Ebene seiner Entwicklung erreicht, wird in ihm eine besondere Eigenschaft enthüllt: eine Verbindung zur Höheren Quelle, dem Schöpfer oder der Natur. Doch diese letzte vierte Stufe entwickelt sich ebenfalls schrittweise, und geht durch ihre eigenen inneren Stadien (ebenfalls die Stadien 0-1-2-3-4) hindurch. Im letzten Stadium des Egoismus, seinem vierten Stadium, enthüllt der Mensch schließlich seine globale Natur. Daher muss der Mensch auf dieser Entwicklungsstufe beginnen, sich mit seiner Quelle zu verbinden – dem Schöpfer. Die Menschheit muss eins werden, wie der Schöpfer.

Oberflächlich betrachtet, erscheint ein Mensch nicht mehr als ein biologisches System zu sein. Wenn jedoch dieses System einen bestimmten Grad seiner Entwicklung erreicht hat – die vierte Stufe seines Egoismus – veranlasst es einen „Systemzusammenbruch“, ein Upgrade in der Organisation und der Funktionsweise des Systems, das es auf die nächste globale Stufe bringt. Das ist es, was wir heute in unserer Gesellschaft beobachten.

Mit anderen Worten, unsere nächste Entwicklungsstufe, die „spirituelle“ Stufe, die von uns Gleichheit mit dem Schöpfer fordert, beginnt sich in uns zu enthüllen. Vorerst fangen wir nur damit an, sie zu definieren, zu sehen, dass sie global und integral ist. Jedoch in dem Maße, in dem wir mit dieser neuen Form des Egoismus in uns vertraut werden, werden wir beginnen, das Bedürfnis nach seiner Erfüllung – den Schöpfer – zu spüren.

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Blog-post: Evolution des Menschen – Wir waren alle Affen in der Vergangenheit

Was ist zu tun, wenn dich die Verzweiflung überkommt


Eine Frage, die ich erhielt: Ich weiß nicht was zu tun. Ich fühle mich als hätte ich meine ganze Energie verloren und würde „in der Luft hängen“. Nichts interessiert mich bei der Arbeit. Auch wenn ich alles Mögliche bei meiner geistigen Arbeit tue, fühle ich eine Art der Verzweiflung wie nie zu vor. Ich habe keinen „Brennstoff“. Nichts betrifft mich mehr. Ich fühle kein Verlangen nach irgendetwas in dieser Welt, der einzige Wunsch, den ich habe, ist irgendwohin zu flüchten, aber ich weiß nicht wohin. Mein Herz sagt mir, dass dieser Platz existiert aber ich bin noch immer nicht dort. Ich studiere mit euch seit mehr als drei Jahren und ich kann mir das Leben ohne Kabbala nicht vorstellen. Ich werde immer verzweifelter und es kommt mir so vor als würde sich in mir nie etwas verändern. Im Gegenteil, die Verlangen meines äußeren Umfeldes berühren mich und machen mich immer schwächer. Was kann ich tun? Ich kann so nicht mehr weitermachen! Was soll jetzt geschehen?

Meine Antwort: Der Grund, warum Sie sich so schwach auf dem geistigen Pfad fühlen, besteht darin, dass Sie einen Mangel in der Verbindung mit der Gruppe haben. Sie erhalten die Wichtigkeit der Absicht der Umgebung nicht, das aber ist das Wichtigste – es ist das Fundament unserer Weiterentwicklung! Sie können mehr über diese Zustände in den Artikeln Shamati und in den Briefen von Baal HaSulam lesen. Es gibt Reshimot, (Informationen oder die Gene unserer geistigen Entwicklung) die in uns verborgen sind und sich ständig offenbaren, indem sie unsere egoistischen Verlangen verursachen und diese ständig größer werden lassen. Wir müssen ständig versuchen, über dieses Reshimot aufzusteigen, indem wir unsere Absicht verwenden, die Liebe zum Schöpfer zu erreichen. Genau darum wächst unser Egoismus: um uns die Gelegenheit zu geben, sich darüber zu erheben und sich von unserer Welt bis auf das Niveau des Schöpfers zu erheben. Erst dann werden wir Ihn verstehen, da geschrieben steht, „Weil sie mich alle kennen werden, vom kleinsten unter ihnen bis hin zum größten“ (Yirmiyahu 31:33). Aber der Prozess ist immer derselbe: Die Reshimot, die in uns offenbart werden, sind immer egoistisch und jedes Mal, wenn wir Kraft brauchen, um uns über sie zu erheben, schaffen wir das, indem wir unsere Verbindung mit der Umgebung (die Gruppe) vergrößern.

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Die globale Krise verstärkt die Beziehungen zwischen den Menschen

Nachrichten (von World News): „Scheidungen sind aufgrund der Wirtschaft rückläufig“. Die Rezession und die wirtschaftlichen Turbulenzen erzeugen eine neue Gruppe von Opfern: Verheiratete Paare, die es sich nicht leisten können, sich scheiden zu lassen. In diesen harten Zeiten finden es viele Leute billiger, zusammen zu bleiben, selbst wenn sie sich gegenseitig nicht ertragen können.

Mein Kommentar: In gleicher Weise werden die Nationen der Welt einsehen, dass es notwendig ist, verbunden zu bleiben. Und dann werden sie begreifen, dass jede Verbindung derartige Vorteile bringt, dass selbst wenn sie die Möglichkeit der Trennung haben, sie es niemals tun werden.

Aus den Nachrichten (von Pew Research Center): „Das Internet überholt Zeitungen als Nachrichtenvertrieb“. Das Internet, das dieses Jahr als Marktführer bei den Nachrichtenaktivitäten hervortrat, hat jetzt alle anderen Medien, außer das Fernsehen, als Vertrieb für nationale und internationale Neuigkeiten überholt. Zum ersten Mal sagen mehr Leute, dass sie für Nachrichten meistens auf das Internet zugreifen, als Zeitungen zu lesen (35%). Für junge Leute rivalisiert das Internet jetzt mit dem Fernseher als eine Hauptquelle für nationale und internationale Nachrichten.

Mein Kommentar: Die Leute wollen lieber eine facettenreiche, interaktive Verbindung, als eine einseitige Information. Das Internet macht es leichter, Lügen zu entlarven, die alle Massenmedien durchziehen, denn die Nutzer erzeugen eine multipolare Quelle von Informationen und Kommentaren. Wenn die Technologie es ermöglicht, dass Fernsehen über das Internet gesendet wird, werden alle anderen Nachrichtenkanäle verschwinden.

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Schulen sollten Kinder lehren, wie man zum Menschen wird

News Report (aus BBC News): Der Bericht des (britischen) Regierungsberaters Sir Jim Rose … ruft Kinder dazu auf, mehr über Wohlbefinden, Glück und gesundes Leben zu lernen … Sir Jim Rose schlägt vor, den Schwerpunkt auf Lebenskunde zu verlagern, einschließlich Unterrichte über emotionales Wohlbefinden und soziale Kompetenz zu Pflichtfächern zu machen.

Mein Kommentar: Nicht ein einziges modernes Erziehungssystem arbeitet daran, ein Kind zu einem Menschen zu formen. Selbst Eltern und Lehrpersonal verstehen nicht, dass es notwendig ist, auf diese Weise mit einer heranwachsenden Person zu arbeiten. Wenn ein Kind in den Wäldern ausgesetzt werden würde, dann würde es ein Tier bleiben. Desgleichen wird es ein armseliger Roboter, wenn wir es einfach nur mit Wissen vollstopfen.

Erziehung bedeutet, einem Kind die Methode zu lehren, wie es zu einem Menschen wird. In Hebräisch heißt Mensch Adam, was von dem Wort Domeh – dem Schöpfer ähnlich – stammt. Es steht geschrieben, dass Adam nach dem Ebenbild und der Ähnlichkeit des Schöpfers geschaffen wurde und dann sündigte und fiel, den Egoismus empfing und entgegengesetzt zum Schöpfer wurde. Jetzt muss der Mensch selbst den Weg der Korrektur finden und seine anfängliche Gleichartigkeit mit dem Schöpfer erlangen – die Eigenschaft des Schenkens und der Liebe, der einzigen Eigenschaft des Schöpfers.

Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe eine Frage über die Notwendigkeit einer richtigen Erziehung. Wir unterrichten unseren Sohn zu Hause, weil wir mit der Methode der Schulen völlig unzufrieden sind. Doch möglicherweise wäre es besser für unseren Sohn, überhaupt nicht zu lernen und sich spontan zu entwickeln? Und wenn er später alt genug für die High School ist, kann er entscheiden, in welchen akademischen Bereich er gehen will?

Meine Antwort: Es ist notwendig, einem Kind Informationen über unsere Welt und die Grundlagen, die es zum Erlernen des Berufes braucht, den es später wählen wird, zu geben. Die Tora sagt, dass „jemand, der seinen Sohn kein Handwerk lehrt, ihn zu einem Banditen oder Dieb macht“. Des weiteren ist es nötig, an seiner inneren Entwicklung zu arbeiten, ihn zu einem Menschen zu formen.

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