Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Hobby'

Britische Studie hat festgestellt, dass unsere Kinder überarbeitet und gelangweilt sind


In den Nachrichten (übersetzt aus The Science Daily): „Nur eine kleine Minderheit der Kinder ist unbekümmert und viele haben Langeweile, stellt eine UK Studie fest“ Eine britische Studie über Glück und Sicherheit bei Kindern, deren Co-Autor ein Psychologe der Universität Hertfordshire ist, hat enthüllt, dass nur 11 Prozent der Kinder, die untersucht wurden, unbekümmert und frei von Sorgen sind. Es stellte sich ebenfalls heraus, dass 72 Prozent der untersuchten Kinder Langeweile als Grund für ihr Unglücklichsein angaben.

Robert Hart von Intuitive Media fügte hinzu: „Die Kinder haben uns gesagt, dass Langeweile der größte „Downer“ ist – zusammen mit Erwachsenen, die zu viel von ihnen erwarten, und wenn sie zu hart arbeiten müssen. Kinder wollen mehr Freiheit, um zu spielen, sich zu erholen, ihren Hobbys nachzugehen und kreativ zu sein.“

Mein Kommentar: Wenn wir für unsere Kinder, unsere zukünftige Generation, eine freundliche Welt schaffen und aufhören, sie zu behandeln, als ob sie für ein hartes Leben in der Zukunft ausgerüstet werden müssten, dann werden sie glücklich sein!

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Ehe und Kabbala


Zwei Fragen, die ich über die Ehe erhielt:

Frage: Gerade kam ich vom Kongress zurück, der so wunderbar war, wie ich es erwartet hatte! Eines der Dinge, die ich bemerkte, war, dass viele Menschen, einschließlich mir selbst, darüber nachzudenken begannen, sich mit einem anderen Kabbalastudenten zu verheiraten und eine kabbalistische Familie zu gründen. Jedoch hörte ich auch einige Menschen sagen, dass es nicht wirklich von Bedeutung ist, wen man heiratet, da es um das spirituelle Ziel geht. Aber sollte es nicht mehr Gemeinsamkeiten zwischen den Partnern geben als nur Kabbala?

Meine Antwort: Eine Person, die Kabbala in einer ernsthaften Weise studiert, braucht einen Partner, der sie oder ihn unterstützt und versteht. Sonst wird ihr gemeinsames Leben nicht funktionieren. Wenn Sie bereits verheiratet sind, dann sollten Sie alles daran setzen, damit Ihr Partner Sie versteht und Ihre Studien unterstützt. Im Gegenzug sollte er ständig Ihre Dankbarkeit und Nachsicht erhalten, wenn es um andere Probleme geht, die Sie gemeinsam haben.

Frage: Mein Mann studiert seit langem in einer Gruppe, aber mein Punkt im Herzen ist noch nicht erwacht. Von Anfang an war ich verpflichtet mich anzupassen, und ich lebe nach den Regeln von Bnei Baruch, weil ich keine andere Wahl habe. Eine Scheidung kommt für uns beide nicht in Frage. Kabbala sagt, dass es keinen Zwang in der Spiritualität gibt. Aber kann diese Situation nicht als Zwang mir gegenüber betrachtet werden?

Meine Antwort: Jeder Ehegatte muss verstehen, wenn der andere ein Bedürfnis hat, die Bestimmung des Lebens zu erreichen, dass diesem Verlangen nichts entgegengesetzt werden kann, da es das einzige Verlangen ist, das höher ist als unser Leben.
Jedoch verstehe ich Sie, denn wenn Sie noch nicht das Verlangen haben, die Bestimmung Ihres Lebens zu erreichen, können Sie eine andere Person nicht verstehen, die danach strebt. In diesem Fall sollten Sie einfach den Studien Ihres Mannes zustimmen. Außerdem denke ich, Kabbala zu studieren ist ein besseres Hobby als andere Interessen, die verheiratete Männer oft haben.

Wenn Ihr Mann Ihnen nachgeben würde, würde das ein noch größerer Zwang sein. Ich denke nicht, dass er Sie zwingt, sich mit der spirituellen Arbeit zu beschäftigen, und ich verstehe die Behauptung nicht, „ich lebe entsprechend den Regeln von Bnei Baruch, weil ich keine andere Wahl habe.“ Was bedeutet es, nach den Regeln von Bnei Baruch zu leben? Frauen müssen nicht zu unserem Zentrum kommen. Es gibt keine Studien oder andere Verantwortungen für Frauen. Sie und Ihre Kinder können völlig fremd zu uns sein!

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Blog-Beiträge zu „Ehe“

Das Einzige, das eine Scheidung rechtfertigen kann!


Eine Frage, die ich erhielt: Vor ein paar Monaten begann ich damit, mit dem Ari Online Unterricht für Anfänger die Kabbala zu studieren. Ich bin stolz zu sagen, dass ich schon zweiundzwanzig Lektionen gesehen habe! Ich beginne nun zu verstehen, dass ich eine Gruppe und einen Lehrer brauche, um eine bessere Auffassung von dem Studienmaterial zu bekommen (ich habe schon die Bücher). Das Problem ist, dass meine Frau gegen mein Kabbala-Studium ist und unsere Beziehung ist im Moment sehr angespannt, obwohl ich alles tue, was ich kann, um unsere Ehe zu retten. Ich habe mich für den Kongress angemeldet, der vom 7. – 9. November in Großbritannien stattfinden wird, doch meine Frau ist total dagegen, dass ich dorthin gehe. Sie ist überzeugt, dass Familienbande viel wichtiger sind als meine Studien oder mein „Hobby“, wie sie es nennt. Was soll ich tun? Wie kann ich ihr erklären, dass ich das Kabbala-Studium und den Kongress brauche?

Meine Antwort: Wenn sie begreift, dass Du sie liebst, aber auch noch etwas anderes hast, das Dir in diesem Leben wichtig ist, dann muss sie das akzeptieren und es mit Liebe annehmen. Wenn sie das nicht tut, was für eine Freundin und Gefährtin ist sie dann, wenn sie über Dein gesamtes Leben in egoistischer Weise herrschen will? Es steht geschrieben: „Ein Mann kann alles in dieser Welt opfern, außer seiner Seele“, denn seine Seele gehört dem Schöpfer und er ist verpflichtet, sie zu Ihm zurückzubringen (durch die Gleichheit der Form zu Ihm hin zu wachsen und sich an Ihn anzuheften). Dies ist das einzige Argument, durch das ein Mann gerechtfertigt würde, sich scheiden zu lassen – wenn er verheiratet bliebe, würde das bedeuten, dass er vergeblich in dieser Welt zu leben hätte.

Prüfe Dich selbst und den Schöpfer, denn Er ist Eins, und alles stammt von Ihm. Wenn es dir mit dem Weg, den du gewählt hast , ernst ist (und ich betone diesen Punkt ausdrücklich), und Du willens bist, Deine Frau dafür zu verlassen, und wenn Du ihr das erklärt hast und sie ist immer noch nicht einverstanden, dann ist sie nicht die richtige Lebensgefährtin für Dich.

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Beharrlichkeit ist der Schlüssel zum Erfolg


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man schwierige Zeiten auf dem Weg überwinden kann:

Frage: Man lebt und arbeitet, man erzieht seine Kinder und studiert Kabbala als Hobby. Alles läuft gut. Man denkt sogar, dass man sein Leben gut in den beiden Welten lebt – in dieser und in der spirituellen. Und dann verliert man plötzlich seinen Job, sein Haus, das Gesparte, und dann wird noch jemand in der Familie sehr krank. Und aus irgendeinem Grund zerfällt zusammen mit unserer Welt auch unsere „spirituelle Welt“. Bedeutet das, dass das, was auch immer man spirituell erreicht hat, nur eine höhere Form von Egoismus war, ein Verlangen nach Wissen?

Meine Antwort: Dies bedeutet nur eins: Ihre Bedingungen zum Vorankommen haben sich geändert, und nun werden Ihnen neue Bedingungen zum Voranschreiten angeboten. Warum? Weil sich so das allgemeine Verlangen (die gemeinsame Seele) entwickelt, und Sie sind ein Teil davon (eine einzelne Seele). Wenn Sie nicht unter diesen neuen Bedingungen voranschreiten wollen, dann verlassen Sie den Weg der individuellen Entwicklung und werden von dann an den generellen Weg gehen, den des Leidens, den der „zum Glück gezwungen werden“ heißt.

Frage: „Wehe denen, die den Tag des Herrn begehren! Was soll er euch? Denn des Herrn Tag ist Finsternis und nicht Licht!“ (Amos, 5:18). Anfänglich blendet das Licht alle unsere Sinne, und es kommt einem wie totale Finsternis vor. Diese Finsternis hilft jedoch demjenigen, der der Spiritualität entgegenstrebt, denn sie schließt alle egoistischen Sehnsüchte aus und unser Egoismus verliert jegliches Interesse an Spiritualität. Und nur derjenige, der sich unbeugsam dem Ziel entgegenbewegt, und mit dem Rav und dem Schöpfer „ausgerüstet“ ist, empfängt Unterstützung, Beistand und Instruktion. Dann kann er auch diesen Teil des Weges überwinden, den der „Dunkelheit der Nacht“.

Ich muss zugeben, dass ich immer noch ein Bewohner dieser Welt bin – der Welt der Dunkelheit -, und ich brauche dieses Licht, damit ich „Sehkraft“ erlangen kann, die Fähigkeit, in der Welt des Lichtes sehen zu können. Meine Frage ist: was kann einer Ihrer Studenten außer dem was er bereits tut, noch tun, um dies zu erreichen?

Meine Antwort: Sich noch mehr anstrengen, um alles Streben zu einem Ziel hin zu vereinen. Und zwar deswegen, weil der Schöpfer – die Eigenschaft zu lieben und zu schenken – nur in dem vereinten Verlangen erscheint, um in diesem gemeinsamen Wunsch die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zwischen den Seelen, zu enthüllen.

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