Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Der Sinn des Lebens, Teil 7

Die Pflicht, den Schöpfer zu offenbaren

Frage: Ich habe eine Gruppe von Gleichgesinnten gefunden, die wie ich auf der Suche nach dem Sinn des Lebens ist. Das zeigt sich in der Offenbarung des Schöpfers. Wird sich der Schöpfer zwischen uns enthüllen, wenn ich den Freunden helfe, den Schöpfer zu offenbaren, und es für mich nichts Wichtigeres gibt, als Ihn zu erkennen?

Antwort: Zwischen euch wird sich eine Eigenschaft genannt „Schöpfer“, d.h. die Eigenschaft der absoluten Hingabe und Liebe, offenbaren. Diese Eigenschaft, das Gefühl dessen, in sich selbst zu erreichen, ist der höchste Genuss.

Ich denke, es ist nicht nur ein Versuch – unser ganzes Leben drängt uns heute dazu hin, wir können nicht davor weglaufen, sondern werden gezwungen sein, den Schöpfer zu offenbaren. Die Offenbarung basiert auf der Grundlage von Abstiegen, der Leere und von allem was wir jetzt durchmachen.

Bemerkung: Es scheint, nicht so kompliziert zu sein: man findet Menschen, die auch nach dem Sinn im Leben suchen. Man versammelt sie in einer Gruppe und dort versucht man sicherzustellen, dass sie immer den Sinn dessen erkennen.

Antwort: Jetzt machen wir genau das. Wir versuchen praktisch, solch eine Gruppe zu bilden, die als Referent, als ein Labor dient und in der jeder dasselbe machen könnte.

Baal HaSulam schreibt dazu, dass wir zuerst die richtige Gesellschaft als Beispiel für alle anderen aufbauen müssen. Anschließend könnten alle anderen so handeln wie diese Gesellschaft. Das möchten wir erreichen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „ Grundlagen der Kabbala“ von 14.01.2019

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Unsere Welt ist ein Abdruck der Welt von Assija.

Frage: Unsere Welt ist Teil der Welt von Assija und somit gehört sie quasi zu den spirituellen Welten. Aber sie unterscheiden sich im Maß des Gebens, und das ist in unserer Welt nicht der Fall. Vielleicht erschien unsere Welt getrennt, nicht als Teil der spirituellen Welten? Schließlich ist dies eine andere Existenzqualität. Warum gehört sie denn diesem System an?  

Antwort: Zuerst einmal wird von Baal HaSulam darüber geschrieben. Das ist die allererste und einfachste Antwort. Ich beziehe mich immer auf die Primärquellen.

Zweitens befindet sich unsere Welt unter allen spirituellen Welten und ist der Abdruck der Welt von Assija, wo es die gleichen Elemente wie in den spirituellen Welten gibt. Der Unterschied besteht darin, dass diese Elemente in den spirituellen Welten durch das Gesetz des Gebens, der Liebe, der gegenseitigen Vereinigung und in unserer Welt dagegen durch das Gesetz des Empfangens und der Ablehnung  verbunden sind.

Im Detail sind unsere Welt und die spirituelle Welt absolut identisch. Aber man darf nicht behaupten, dass unsere Welt separat geschaffen wurde. Man kann sich alles mögliche einbilden, aber wir gehen von dem aus, was die Kabbala sagt. Das ist alles, was ich sagen kann.

Lest die Primärquellen. Es ist dort alles ein wenig mehr beschrieben und erklärt, als wir es in unseren Unterrichten durchsprechen können. Ich denke, ihr müsst das alles einfach sehr gut durchkauen, runterschlucken und verdauen. 

Somit bekommt ihr nicht nur ein Verständnis, sondern auch ein Gefühl dafür, wie sehr unsere materielle Welt mit der spirituellen Welt verbunden ist: in welchen Aspekten sind sie ähnlich, was unterscheidet sie, inwiefern kann unsere Welt von der spirituellen Welt beeinflusst werden und so weiter.

Wenn wir über die Ähnlichkeit unserer Welt mit der höheren Welt sprechen, meinen wir nur ihre Struktur, aber nicht die Eigenschaften und ihre Steuerung. Obwohl unsere Welt ein Abdruck der höheren Welt ist, besteht sie aus einem völlig anderen Material. Die spirituelle Welt ist ein Material der Hingabe, der Liebe, der Einheit, und unsere Welt ist ihr absolut entgegengesetzt, sie ist egoistisch.

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Aus dem russischen Unterricht, 06.10.2019

Kleidung ist der innere Ausdruck eines Menschen

Und mache heilige Kleider für deinen Bruder Aaron, damit man ihn ehrt und seine Pracht bewundern kann [Tora, „Exodus“, „Tezave“, 28:2].

Das Gewand (hebräisch „levusch“) symbolisiert die Korrekturen, die an den Verlangen des Menschen vorgenommen werden sollten. Wenn ich egoistische Wünsche habe, von den Größten, Ausgeprägten, den Stärksten bis zu den Schwächsten, dann sollten sie alle in die Gewänder verkleidet werden, das bedeutet sie in die Absicht um des Nächsten willen, um des Schöpfers willen, einzukleiden.

Je heller, aggressiver und ernster das Verlangen ist, desto größere Korrekturen sollten dahingehend vorgenommen werden. Das heißt: „wunderschöne Kleidung“. Deshalb ist das unkorrigierte Verlangen „Aaron“ das Schlimmste.

Es heißt: „Wenn Israel fällt, fällt es unter alle Völker der Welt, und wenn es aufsteigt, steigt es zum Himmel auf.“ Denn mit großem egoistischem Verlangen, in ihrer korrigierten Form, kann man alles bis zur Stufe des Schöpfers tun. Und dann wird jeder ihre Pracht bewundern, denn diese Korrekturen, die jeder vornehmen sollte, sind nicht mit dem gewöhnlichen Volk vergleichbar, das heißt mit dem gewöhnlichen Verlangen innerhalb eines Menschen.

So sind Moshe und dann Aaron und seine Kinder, dann der Rest der Priester: die egoistischsten, die hellsten, die ekelhaftesten Verlangen im Menschen und in der Welt, wenn sie nicht korrigiert sind. Deshalb sehen wir die Einstellung der Menschheit  zu den Juden. Und im korrigierten Zustand wird es das Gegenteil sein.
Das ist die Grundhaltung der Völker der Welt gegenüber den Juden. Die Völker der Welt warten darauf, dass die Juden „Gewänder“ erwerben, sich erheben und mit all ihren besonderen Eigenschaften „für das Geben“ zuarbeiten, beginnen.

Deshalb sind Aarons Bekleidungen kein einfacher Begriff. Worin besteht im Prinzip der Unterschied zwischen den Menschen in unserer Welt? – Die Kleidung. Es kann Kleidung, Haus und das, was einen Menschen umgibt, sein – alles, was sein Niveau, seinen Zustand, seinen Aufstieg über andere betont oder umgekehrt. Das heißt, es ist ein Ausdruck des Status einer Person.

Frage: Bedeutet das, dass die moderne Mode ihre stärksten spirituellen Wurzeln hat?

Antwort: Natürlich, denn es kommt von der gleichen Natur. Egoismus nutzt dieses Mittel für seine Hervorhebung.
In der spirituellen Welt betont das Kleidungsstück das Maß deiner inneren Erhebung über die Welt, das Maß der Hingabe, Liebe und Selbstaufhebung. So sehr du dich auch selbst herabgesetzt hast, so sehr hast du dich auch erhoben. Und in unserer Welt, im Gegenteil, wie sehr du dich selbst aufbaust, indem du dich vor einem Spiegel wie ein Affe verziert hast.

Dies wird so lange andauern, bis wir erkennen, dass die Kleidungsstücke der innere Ausdruck eines Menschen sind. Schließlich ist die Tatsache, dass wir modische Kleidung tragen, keine Korrektur, sondern im Gegenteil eine Verzerrung.
Nach dem Sündenfall sagte der Schöpfer Adam, dass er Kleidung brauche, das heißt die Korrektur des Egoismus, die ihm helfen würde, sich selbst zu überwinden und zur Liebe zu kommen.
Die Tora sagt, dass der Schöpfer selbst Kleider für die Menschen genäht hat, das heißt ihnen das höhere Licht gegeben hat, dank dem das reflektierte Licht, die Absicht zu geben, den Egoismus verkleiden würde.

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In das Wissen fallen und zum Glauben aufsteigen

Frage: Warum kehrt von Zeit zu Zeit die tierische Angst zurück, obwohl ich bereits überzeugt bin und fühle, dass vom Schöpfer nichts Böses kommt?

Antwort: Es spielt keine Rolle. Ich kann verstehen, dass alles vom Schöpfer kommt, Er ist es, der mit mir spielt. Und dann – auf einmal! Das war es, ich zittere wieder wie ein Kaninchen unter einem Busch.

Frage: Gibt es einen Ausweg?

Antwort: Indem man mit dem Glauben über den Verstand aufsteigt, muss man sich vorwärts bewegen, nur so. Man muss dem Schöpfer danken, dass Er uns mithilfe solcher tierischen Ängste führt. Auf diese Weise werden wir uns ständig fortbewegen.

Alles hängt von der Gruppe ab, davon, inwieweit man im Glauben über den Verstand aufsteigt.

Frage: Hat auch ein Kabbalist Angst?

Antwort: Der Kabbalist hat noch tiefere Ängste, besonders bei den Abstiegen. Er kann sich schließlich nicht immer im Glauben über dem Verstand befinden. Er muss in das Wissen fallen und danach zum Glauben aufsteigen. Er ist mit allem einverstanden.

Er durchläuft Zustände, die viel akuter und widersprüchlicher sind als bei einfachen Menschen. Seine Zustände von Angst und Hingabe an das Ziel werfen ihn buchstäblich vom Abgrund an die Spitze.

Zwischenbemerkung: Ich habe gehört, dass ein Kabbalist keine  Angst um sich hat, sondern sich davor fürchtet, dem Schöpfer zu schaden.

Antwort: Wie kann er keine Angst um sich selbst haben? Wenn er keine solchen Zustände hat, woran wird er sich dann messen? Wie es heißt: „Du hast dein Antlitz vor mir verborgen und ich erschauderte“. Der Schöpfer gibt ihm solche Zustände.

Aus dem russischsprachigen Unterricht von 14.10.2018

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Die einzige Angst des Kabbalisten.

Frage: Hat ein Kabbalist im Leben vor etwas Angst? 

Antwort: Er hat Angst, dass er nicht mehr zum Schöpfer strebt, den Schöpfer nicht mehr schätzt, sich nicht mehr bemüht, Ihm ähnlich zu werden.

Frage: Hat er keine Angst um seinen Körper, um seine Gesundheit usw.? 

Antwort: Wenn der Mensch sich vollständig dem Schöpfer hingibt, dieser höheren Kraft, die ihn immer und vollständig kontrolliert und er mit dieser Führung einverstanden ist, dann lässt er alles andere los. In dem Maß, in dem er damit nicht einverstanden ist, leidet er. Daher sind alle Krankheiten ein Maß der Differenz zu der Lenkung des Schöpfers. 

Frage: In Extremsituationen wird beim Menschen Adrenalin freigesetzt- er hat Angst um sein Leben. Wie ist das bei einem Kabbalisten?

Antwort: Es hängt davon ab, auf welcher Stufe er sich befindet. Wenn er sich bereits auf einer ernsthaften Stufe den Schöpfer zu erreichen befindet, heißt seine einzige Angst Ehrfurcht –  er möchte alles in ganzem Ausmaß mit dem Schöpfer, der absolut gut ist und alle Zustände bestimmt, in Verbindung bringen.  Diese Ehrfurcht blockiert die tierische Angst, wir empfinden sie dann nicht mehr. Das bedeutet jedoch nicht, dass die tierische Angst vernichtet wird. Sie kann nicht verschwinden, nur überwunden werden.

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Pharao: Der treue Sklave des Schöpfers

Wenn wir das Spiel, das der Schöpfer mit uns spielt, sehen könnten, würden wir verstehen, dass alles, was in unserem Leben geschieht, dazu da ist, uns zu einem einzigen Ziel zu führen: der Notwendigkeit, uns an den Schöpfer zu wenden. Und die Kraft, die uns allmählich entwickelt und uns zwingt, uns an Ihn zu wenden, heißt „Pharao“, der treue Sklave des Schöpfers.

Der Pharao täuscht uns in schlauer Weise, gibt uns Schläge und legt uns auf dem Weg Hindernisse in den Weg: das ist alles die Arbeit des Pharao. Unser Fortschritt hängt davon ab, wie wir diese Schläge, Enttäuschungen und gegebenen Möglichkeiten annehmen. Wir sollten sie nie als zufällige Ereignisse betrachten, sondern in ihnen die „lenkende Hand“ des Schöpfers sehen und darüber nachdenken, wie wir darauf reagieren sollen. Diese Situationen zu klären hilft uns, voranzuschreiten.

Diese Klärung findet nur durch das Mittel unserer Verbindung statt; denn nur dann haben wir die richtige Sichtweise, die es uns ermöglicht zu verstehen, was der Schöpfer will. Letztendlich wird Er von uns fordern, dass wir uns als „ein Mann mit einem Herzen“ vereinen. Wenn wir alles, was uns geschieht, aus diesem Blickwinkel betrachten, werden wir sofort und in der richtigen Weise das enthüllen, was die Höhere Kraft von uns will. Das ist sehr einfach, doch nur, wenn ein Mensch nicht darin versagt, alles, was uns geschieht, von diesem korrekten Blickwinkel aus zu betrachten.

Alle Schläge und Angelegenheiten führen uns dahin, die Eigenschaft des Gebens zu erwerben. Wir bekommen wegen unseres Egoismus und unseres Stolzes diese Schläge und Veränderungen, bis alle diese Schläge und Veränderungen die richtige Einstellung in uns formen, die es uns ermöglicht zu verstehen, wo wir uns in Bezug zur Kraft des Gebens befinden.

Doch in dem Augenblick, wenn wir uns verändern, verstehen wir, dass all das aus Liebe geschah. Der Schöpfer möchte Seine Kraft nicht geltend machen und uns dazu bringen, uns zu beugen. Er war auf unsere Liebe und Hingabe zum Pharao nicht eifersüchtig. Es war nur Seine große Liebe zu uns, die Ihn dazu trieb, uns Schritt für Schritt zu lehren. Und Er hat mehr als wir unter all dem gelitten, was uns geschah, ähnlich dem, wenn Eltern leiden, wenn ihr krankes Kind Impfungen bekommt und sie ihm bittere Medizin geben.

Es gab nie, noch wird es jemals eine negative Behandlung durch dem Schöpfer geben. Es kann nur absolute Liebe geben.

Aus dem 1. Teil des Täglichen Kabbala Unterrichtes, 20.04.2011, Brief 10 von Baal HaSulam

Die psychologische Barriere auf dem Weg zum Geben

Es gibt eine psychologische Barriere auf dem Weg zum geistigen Ziel. Wenn ich das Geben erreichen will, dann muss ich nichts anderes fragen, außer wie ich den Zustand des Gebens erreichen kann.

Dieser Zustand des Gebens befindet sich nicht in den Definitionen meiner egoistischen Vernunft und meines heutigen Wunsches.

Das heißt, ich darf nichts verlangen, was mir jetzt klar ist – denn es wird dem echten Geben, dem wahrhaft spirituellen Zustand entgegengesetzt.

Wenn ich diesen Zustand erreichen werde und mir diese geistige Eigenschaft aneignen werde, dann werde ich mich dort schon mit der neuen Vernunft und dem neuen Herz prüfen – ich werde in den gebenden Wünschen fühlen und verstehen.

Aber wenn ich über das Geben in den egoistischen Wünschen erfahren möchte, dann werde ist keine Erkenntnis erlangen. Deshalb heißt die allererste Etappe „der Übergang des Machsom“ (der Barriere zur spirituellen Welt).

Es bedeutet, die Wahrnehmung der Eigenschaft des Gebens in der Loslösung von allem, was in meinen heutigen Wünschen empfunden wird.

Deshalb verlange ich die Eigenschaft, die höher als mein Verstand ist: Ich will nur wissen, wie diese Eigenschaft zu bekommen ist, aber was diese Eigenschaft bedeutet – weiß ich nicht.

Ich habe mit ihr keine Verbindung, keinen Punkt des Kontaktes, keine Prüfung – ich nehme sie als solche, die mir von oben geben wird.

Es scheint so zu sein, dass eine solche Herangehensweise für den ernsten, entwickelten, klugen Menschen unpassend wäre. Aber im Gegenteil!

Gerade diejenigen, die über das entwickelte Gefühl oder die Vernunft und das Verständnis bezüglich aller Prozesse verfügen, die über den Egoismus nachdenken und erkennen, wie sehr sie sich in seiner Macht und in der Sklaverei befinden, verstehen auch folglich, dass wir keine andere Wahl haben, als darüber aufzusteigen und uns von den heutigen Wünschen, von egoistisch beschränkten Gefühlen und Vernunft vollständig loszulösen!

Deshalb bitte ich während des Unterrichts nur um die Einwirkungen des Lichtes – ungeachtet davon, was es mit mir machen wird.

Ich fühle mich wie das Kleinkind, das nichts versteht, und mit allem einverstanden ist, was die Mutter macht, während es sich in den Händen seiner Mutter befindet.

Gerade solche Hingabe und solche Ergebenheit muss ich gegenüber dem Höheren erreichen: Ich bitte es, heile mich! Und außer dem verlange ich nichts mehr.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 02.06.2010

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Die Welle der Krise wird allen Unsinn hinwegspülen

Eine Frage, die ich erhielt: Ich entdecke, dass Menschen nicht verstehen, was es heißt, „andere gut zu behandeln“. Keiner spürt, wie sie alles falsch machen. Jeder sagt: „Ich behandle alle gut. Ich habe eine Familie und ich behandle sie gut. Und ich lüge und stehle nicht.“ Sie verstehen nicht, dass sie Korrektur brauchen.

Meine Antwort: Die Krise wird uns schrittweise dazu bringen zu verstehen, was es wirklich heißt, andere gut zu behandeln. Es bedeutet, wenn ich sicherstelle, dass jeder andere hat, was notwendig ist. Das nennt man andere gut zu behandeln. Ich wiederhole: Ich beschäftige mich nur damit, was für sie notwendig ist. Und zusätzlich muss ich mich damit beschäftigen, Anheftung an den Schöpfer zu erlangen, gemeinsam mit jedem. Das wird in der Welt absolut klar enthüllt werden.

Die Welle der Krise wird all den Unsinn in der Welt hinwegspülen. Das wird sich sehr bald und sehr schnell zu enthüllen beginnen. Nie zuvor ist die Menschheit und die Welt in einer Situation wie dieser gewesen. Du wirst sehen, wie die Menschen mit Hilfe von verschiedenen äußeren Kräften und Mitteln sich von den Ausschweifungen zu befreien wünschen, weil sie spüren werden, dass ihnen dies in die Quere kommt und sie etwas beraubt. Schließlich werden Menschen mit Macht und Einfluss sich in ihrer Macht und finanziellen Härte bloßgestellt fühlen. Sie werden enthüllen, dass diese Phänomene schädlich und negativ sind und die Gesellschaft wird ihnen wenig Respekt erweisen und sie sogar verachten.

(Aus dem Unterricht basierend auf dem Artikel von Baal Ha Sulam „Ein Gebot“ vom 5.3.2009)

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Blog-post: Leiden bringt uns dazu, auf korrekte Weise zu denken
Blog-post:Die Krise wird jeden zwingen Klarheit zu erlangen

Egoistische Sehnsüchte sind nicht in der Absicht auf das Schenken und die Nächstenliebe ausgerichtet


Drei Fragen, die ich über die Arbeit mit egoistischen und altruistischen Verlangen erhalten habe:

Frage: Was sind die „egoistischen Verlangen“ und was heißt es „über ihnen zu stehen“?

Meine Antwort: Egoistische Verlangen sind diejenigen, die nicht darauf ausgerichtet sind, den anderen zu schenken, andere zu lieben und dem Schöpfer zu schenken und zu lieben. Sie werden egoistisch genannt, weil du in ihnen Befriedigung zu erhalten wünschst.

„Über ihnen zu stehen“ bedeutet, sie so zu benutzen, um unabhängig von ihnen zu sein und sie vielmehr dazu zu verwenden, andere zu erfüllen.

Frage: Sie haben erklärt, dass der Schirm (hebr.: Massach) eine Zurückweisung der egoistischen Verlangen ist, d. h. ein Bestreben, über ihnen zu stehen. Wenn ich etwas möchte und mich dafür anstrenge, es aber nicht erreiche, sage ich mir selbst, dass ich es nicht haben möchte und es nicht von mir abhängt. Ist das eine Zurückweisung der egoistischen Verlangen?

Meine Antwort: Nein, denn wenn du auf diese Art handelst, möchtest du egoistischerweise nicht leiden. Darum verwirfst du deine Sehnsüchte: um aufzuhören, Leere und Schmerz in ihnen zu empfinden.

Frage: Wenn jemand in der körperlichen Welt ungeachtet der gefühlsmäßigen Leere mit völliger Hingabe arbeitet, so führt das von äußeren Einflüssen verursachte Leiden heftige Herzschmerzen herbei. Was kann man hier tun?

Meine Antwort: Lesen Sie viele Texte über die globale Korrektur. Die Texte sollten genug Energie des Höheren Lichts erwecken, damit Sie beginnen können, das allgemeine Verlangen und das Licht darin zu fühlen.

Was wird passieren, wenn Staaten nationale Grenzen im Internet ziehen?


Nachrichtenreport (übersetzt von Utro.ru): V. Makarov, Präsident von „Russoft“ kündigte an, dass der russische Bereich des Internets mit einem Gateway-Filter vor dem Rest des WWW geschützt werden muss. Gleichartige Gateways sind bereits in China und Singapor in Betrieb. Der Gateway besteht aus hunderttausenden Servern, die von internationalen Seiten Informationen erhalten und diese dann filtern. Das Projekt wird schätzungsweise eine Milliarde Dollar kosten.

Mein Kommentar: Alles was Vereinigung, Kommunikation, Integration und Globalisierung widerstrebt, widerstrebt gemäß der Kabbala auch der Natur. Das Ziel der Natur ist es, den Menschen und die Gesellschaft zu entwickeln, um die Menschheit zur Einheit, gegenseitigen Liebe und Hingabe zu entwickeln. Projekte wie diese werden den Menschen, die diese in die Tat umsetzen, nichts anderes als Krisen und Nöte bringen!

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Blog-post: Es ist an der Zeit, Baal HaSulams Traum zu verwirklichen – Im Virtuellen Raum!
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Baal HaSulams Artikel: Frieden in der Welt