Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Herz'

Das Herz auf den Schöpfer ausrichten

Frage: In Artikel 241 von Shamati schreibt Baal HaSulam: Rufet Ihn an, während Er nahe ist. An welchen Zeichen können wir erkennen, dass der Schöpfer uns nahe ist?

Antwort: Wenn wir an den Schöpfer denken, wenn wir uns Ihm nähern wollen, wenn wir eine gewisse Einstellung zu Ihm haben – dann bedeutet das, dass wir Ihm nahe sind. Zu diesem Zeitpunkt sollten wir uns unbedingt an Ihn wenden und unsere Bitten an Ihn richten.

Frage: In dem Artikel heißt es auch, dass ein Mensch, der die Gelegenheit nicht ergreift, wieder so bleibt wie vorher. Was bedeutet es, „die Gelegenheit nicht zu nutzen“?

Antwort: Wenn man die Gelegenheit hatte, den Schöpfer zu bitten, sich Ihm anzunähern und es nicht getan hat, bedeutet das, dass man die Gelegenheit nicht genutzt hat.

Man sollte deshalb sein Herz ständig darauf ausrichten, sich an den Schöpfer zu wenden, vor allem zusammen mit seinen Freunden, dann wird man mit Sicherheit eine Gelegenheit haben, mit Ihm in Kontakt zu treten. Es wird eine Antwort auf die Bitte von Ihm kommen.

Man sollte immer versuchen, das Gefühl zu haben, das man in seinem Herzen auf diese Welle eingestimmt ist, dann wird die Bitte nicht ins Leere laufen.

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Aus dem Unterricht zum Artikel aus dem Buch „Shamati“, 02.11.2023

Gebet aus reinem Herzen

Kommentar: Wie wir in der materiellen Welt sehen – es gibt diejenigen, die durch ihre Arbeit verdienen, und es gibt diejenigen, die durch das Gebet verdienen, denn dadurch, dass er um etwas bittet, wird ihm die Möglichkeit gegeben, etwas zu verdienen. (Baal HaSulam. Shamati 161. Über das Geben der Tora – 2)

Frage: Ist es möglich, in der materiellen Welt um ein Verdienst zu beten, ohne etwas physisch zu tun?

Antwort: Wenn du es schaffst, richtig zu bitten, dann tu es und sieh. Vielleicht wird es für dich reichen.

Im Bitten, im Gebet, in der Hinwendung zum Schöpfer gibt es eine solche Gelegenheit, wenn man nichts anderes braucht als zu bitten. Das Problem ist, wie man ein solches Gebet erreicht, damit der Schöpfer einem das gibt, was für die Korrektur der Seele notwendig ist. Mit einem Gebet würde man alles in der Welt erreichen.   

Frage: Was ist dieses Gebet, mit dem alles erreicht werden kann?

Antwort: Ein Gebet, das aus dem reinen Herzen des Menschen kommt.

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Aus einer Lektion über einen Artikel aus dem Buch von Shamati, 03.11.2023

Die Enthüllung der Seele

Frage: Wenn wir in unserer Verbindung unsere Herzen öffnen, spüre ich eine unerträgliche Sehnsucht. Sie ist so stark, dass es unmöglich ist, das Herz weiter zu öffnen.

Was ist die Kehrseite dieses Gefühls, und wie kann ich es zum Nutzen meiner Gruppe einsetzen?

Antwort: Ihr müsst alle eure Gefühle verbinden und sie auf die Einheit eures Zehners richten, danach mit alle anderen.  

Man sollte versuchen, sich einander anzunähern, so dass man absolut alle seine Freunde in seinem Herzen spürt. Das wird zur Enthüllung eurer Seele führen.

Wir denken, dass die Seele etwas ist das von irgendwo runter kommt, oder hinaufsteigt, sich bewegt. Die Seele sind die Verlangen, die bereit sind, sich zu verbinden und Platz für den Schöpfer zu schaffen.

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Aus der Lektion „Vorbereitung auf die Öffnung des Herzens beim Kongress“.

Öffne dein Herz

Frage: Unsere Aufgabe ist es, den Schöpfer zu bitten, in einem Herzen zusammen zu sein. Wir bitten ständig darum. Was ist mit der Enttäuschung, die wir manchmal empfinden, wenn wir meinen, der Schöpfer würde unser Gebet nicht erhören?

Antwort: Es ist ganz natürlich, dass der Schöpfer uns trennt, uns voneinander entfernt, Leere gibt, damit wir Ihn mehr bitten und sehen, wie abhängig wir von ihm sind. Deshalb müssen wir zu jeder Zeit darauf achten, dass wir uns nicht voneinander entfremden. Das ist sehr wichtig.

Hier sind nicht viele Worte nötig. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns so nahe zu kommen, dass der Schöpfer beginnt, sich unter uns zu manifestieren und wir Ihn in unserer Verbindung mehr spüren. So kommen wir der Korrektur näher.

Das ist die ganze Wissenschaft der Kabbala, obwohl wir aus der „Lehre der Zehn Sefirot“, aus dem Buch „Der Baum des Lebens“ und anderen Büchern verschiedene kluge Dinge lernen. Im Allgemeinen wird die Kabbala als eine sehr schwierige, verschlossene Wissenschaft, als ein Mysterium angesehen.

In Wirklichkeit ist das alles nicht so wichtig. Die Hauptsache ist, dass ein Mensch versteht, dass er verpflichtet ist, sein Herz mit allen Mitteln zu öffnen und ständig auf diesem Weg zu sein. Es ist notwendig, sich ständig dazu anzuregen, sich mit anderen zu verbinden, denn nur in der Vereinigung kann man seinen Punkt im Herzen – seine Seele – offenbaren.

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Aus der Lektion „Vorbereitung auf die Öffnung des Herzens auf dem Kongress“, 28.09.2023

Öffne dein Herz

Frage: Unsere Aufgabe ist es, den Schöpfer zu bitten, in einem Herzen zusammen zu sein. Wir bitten ständig darum. Was ist mit der Enttäuschung, die wir manchmal empfinden, wenn wir meinen, der Schöpfer würde unser Gebet nicht erhören?

Antwort: Es ist ganz natürlich, dass der Schöpfer uns trennt, uns voneinander entfernt, Leere gibt, damit wir Ihn mehr bitten und sehen, wie abhängig wir von ihm sind. Deshalb müssen wir zu jeder Zeit darauf achten, dass wir uns nicht voneinander entfremden. Das ist sehr wichtig.

Hier sind nicht viele Worte nötig. Es bleibt uns nichts anderes übrig, als uns so nahe zu kommen, dass der Schöpfer beginnt, sich unter uns zu manifestieren und wir Ihn in unserer Verbindung mehr spüren. So kommen wir der Korrektur näher.

Das ist die ganze Wissenschaft der Kabbala, obwohl wir aus der „Lehre der Zehn Sefirot“, aus dem Buch „Der Baum des Lebens“ und anderen Büchern verschiedene kluge Dinge lernen. Im Allgemeinen wird die Kabbala als eine sehr schwierige, verschlossene Wissenschaft, als ein Mysterium angesehen.

In Wirklichkeit ist das alles nicht so wichtig. Die Hauptsache ist, dass ein Mensch versteht, dass er verpflichtet ist, sein Herz mit allen Mitteln zu öffnen und ständig auf diesem Weg zu sein. Es ist notwendig, sich ständig dazu anzuregen, sich mit anderen zu verbinden, denn nur in der Vereinigung kann man seinen Punkt im Herzen – seine Seele – offenbaren.

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Aus der Lektion „Vorbereitung auf die Öffnung des Herzens auf dem Kongress“, 28.09.2023

Fragen zur spirituellen Arbeit – 5

Frage: Sie haben gesagt, wenn man seinen Freunden Handlungsfreiheit gibt, dann wird man selbst frei. Was ist der richtige Weg, den Freunden die Größe des Schöpfers zu vermitteln, so dass man dabei weder Druck ausübt, noch ihnen die Freiheit nimmt?

Antwort: Man öffnet sein Herz für die Freunde und lässt den Schöpfer, durch sein Herz auf sie einwirken.

Frage: Wenn wir uns mit unseren Freunden versammeln, sehen wir, wie egoistisch jeder ist, keiner möchte sich verbinden noch den Schöpfer preisen. Sobald sich jeder anstrengt und seinen Egoismus überwindet, stellt sich heraus, dass jeder für Ihn arbeiten und Ihn preisen möchte. Kann dieses gemeinsame Verlangen als Offenbarung des Schöpfers und seiner Größe angesehen werden?

Antwort: Nein. Von euch aus ist es eine gewisse Annäherung an den Schöpfer, aber niemals Seine Offenbarung in euch und auch keine Angleichung an seine Eigenschaften.    

Frage: Es steht geschrieben, dass die Arbeit selbst die Belohnung ist. Wir scheinen noch auf etwas anderes zu warten.

Antwort: Ihr wartet darauf, dass sich in euch die Eigenschaften des Schöpfers offenbaren.

Frage: Rabash sagt, dass jeder im Zehner die Kraft des ganzen Zehners erlangen muss um seinen Egoismus zu annullieren. Wie setzt man das um?

Antwort: Das ist ganz einfach. Setzt euch alle zusammen und teilt euch zwischen allen auf. Es wird sich herausstellen, dass ihr einen Zehner bilden werdet obwohl ihr nur zu viert seid, aber jeder von euch hat die Kraft des Zehners. Dann könnt ihr euren Egoismus einfach und mit Leichtigkeit annullieren.

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Aus dem Unterricht „Die Offenbarung der Herrlichkeit seines Königreichs“, 30.07.2023

Was bedeutet Glaube über dem Verstand?

Was bedeutet Glaube über dem Verstand? Warum müssen wir unseren Verstand und unsere Gefühle abschaffen, um in die spirituelle Welt zu gelangen, was bekommen wir stattdessen? Das ist eine berechtigte Frage, denn der Mensch beginnt zu spüren, dass er sich verändern und in etwas anderes verwandeln muss.

Wenn wir unseren irdischen Verstand und erst recht unser egoistisches Herz in der spirituellen Welt nicht verwenden können, was bleibt uns dann noch? Wie können wir ein Kli aufbauen, um die höhere Welt, den Schöpfer zu fühlen; wie können wir einen neuen Verstand und neue Gefühle auf einer höheren Stufe entwickeln?

Wir sehen, wie sehr sich die menschlichen, tierischen, pflanzlichen und unbelebten Stufen auch in dieser Welt voneinander unterscheiden. Jede Entwicklungsstufe ist durch ihren eigenen Verstand, Gefühle, Form, Verhalten und Bewegungsfreiheit gekennzeichnet. Je entwickelter ein Lebewesen ist, desto größer sind sein Verstand, seine Gefühle und seine Fähigkeit, sich mit seiner Umgebung zu verbinden. Wenn wir in die Spiritualität eintreten, betreten wir eine neue Umgebung, ein Kraftfeld des Gebens und nicht des Empfangens.

Es gibt vier Arten von empfangenden Kräften, die sich in unserer Welt offenbaren. Es sind drei Stufen: die unbelebte, pflanzliche und tierische Stufe sowie der Mensch. Er ist die Übergangsstufe zur nächsten Stufe der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufe der spirituellen Welt. Adam, der Mensch der höheren Welt, befindet sich bereits in einem Zustand der Verschmelzung mit dem Schöpfer.

Es stellt sich heraus, dass wir uns von einer Welt in eine andere bewegen. Um das zu erreichen müssen wir unseren bisherigen Verstand und unsere Gefühle verlassen. Das bedeutet jedoch nicht, dass wir ohne Verstand und Herz dastehen werden – wir erhalten einen neuen Verstand, neue Gefühle- spirituelle, die auf den Kräften des Gebens, Bina, aufgebaut sind. Bina ist eine Kombination aus dem Wunsch zu empfangen, der von unten kommt und dem höheren Licht, das von oben kommt. Zusammen bilden sie eine neue Form namens Bina, die auf dem halben Weg zwischen Keter und Malchut liegt.

Auf diese Weise bilden wir eine neue Wahrnehmung, die als Glaube (die Stufe von Bina) bezeichnet wird und über dem Wissen, d.h. über unserem Egoismus und dem Willen zu empfangen steht. Wir bauen diesen neuen Verstand und dieses neue Gefühl durch alle möglichen Formen der Verbindung zwischen uns auf. Darin besteht „Der Mensch helfe seinem Nächsten“. Wenn wir unseren Egoismus gegenüber dem anderen aufheben, offenbaren wir diese Stufe des Glaubens, d.h. das Geben an den anderen über dem Wissen, über der egoistischen Wahrnehmung unseres „Ich“.

In diesem Bestreben muss ich letzten Endes jeden außer mir spüren. Es ist, als ob mein „Ich“ nicht existieren würde; vielmehr existieren alle anderen außer mir. Dann werde ich in diesen anderen die Höhere Kraft, den Schöpfer spüren.

Die höhere Kraft offenbart sich ausschließlich in der Verbindung, in einem Kli. Diese Arbeit beginnt mit scheinbar einfachen, mechanischen Handlungen, mit virtueller Kommunikation. Dadurch drücken wir unseren Wunsch aus, uns über unseren gegenwärtigen Verstand und unsere Gefühle zu erheben und einen gemeinsamen Verstand und gemeinsame Gefühle zu entwickeln, damit sich der Schöpfer in uns offenbart, wie es heißt: „Der Schöpfer wohnt in seinem Volk“, in all jenen, die sich in einem Bestreben nach Ihm verbinden.

Aus dem Unterricht zum Thema „Glaube über dem Verstand“

[270260]

Glückliche Rückkehr (Teshuva)

Rückkehr (Teshuva) ist der Hauptinhalt des Versöhnungstages (Yom Kippur). Das Wichtigste was wir tun müssen ist, an den Ort, in den Zustand zurückzukehren, in dem wir vor Adams Sündenfall waren. Das ist unser Ziel, unsere Bestimmung und unsere Verpflichtung, genau dorthin zurückzukehren, wo wir waren und dann gefallen sind.

Wir waren alle mit dem Schöpfer verschmolzen, in Ihm wie ein Fötus im Mutterleib. Wir sind dann von dieser Stufe der Verschmelzung in unseren Egoismus herabgefallen und jetzt müssen wir von einem Pol zum anderen zurückgehen.

Heute denkt jeder nur an sich und kann nicht an andere denken, wenn es ihm nicht nützt. Wir sind nicht in der Lage, uns selbstlos um andere zu kümmern, sie zu lieben und einander zu helfen. Wir müssen unsere selbstsüchtige Natur ändern, die wir durch den Zerbruch und Trennung, durch den Sturz von dieser hohen Stufe erhalten haben.

Rabash schreibt: „Am Anfang war Adam Rishon mit dem Schöpfer verschmolzen, dann entfernte er sich durch den Sündenfall. Nun muss jeder, da er ein Teilchen der gemeinsamen Seele ist, wieder in den vergangenen Zustand zurückkehren und sich der Spiritualität annähern“, d.h. zu seiner Wurzel zurückkehren, zu dem Zustand, in dem er vor dem Sündenfall war.

Das ist ein äußerst hoher Zustand, wenn wir uns im Inneren des Schöpfers befinden und so mit Ihm verbunden sind wie ein Embryo mit seiner Mutter. Es ist unmöglich, sich einen solch erhabenen Zustand auch nur vorzustellen, aber wir müssen, und werden ihn sicherlich erreichen.

Deshalb sind wir froh, uns in einer Gruppe zu befinden, die studiert und danach strebt, diese Rückkehr zu erzielen. Wir sind fest davon überzeugt, dies bald zu erreichen.

Als Erstes müssen wir untersuchen, welche Gedanken und Gefühle heute in uns wohnen. Wir werden dann erfahren, wie wir unser Herz und unseren Verstand korrigieren können, um uns diesem Zustand anzunähern, in dem wir waren, bevor wir sündigten, bevor wir fielen und uns vom Schöpfer entfernten. Wie konnte es geschehen, dass wir vom Spirituellem abfielen, als hätte es eine Fehlgeburt gegeben? Das Gleiche geschah mit uns, als wir fielen und uns vom Schöpfer entfernten. Heute haben wir die glückliche Gelegenheit, zu Ihm zurückzukehren!

[303653]

Aus dem Unterricht zum Thema „Yom Kippur“ vom 04.10,2022

Wenn der Schöpfer die Seele nicht baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst

Es steht geschrieben: “ Wenn der HERR das Haus nicht baut, dann haben diejenigen, die es bauen, vergeblich gearbeitet.“ (Psalm 127.1-2).

Um in den Zustand der Seele, Adam HaRishon, einem Kli und einem Licht zurückzukehren, in welchem alle miteinander verschmolzen sind und sich gegenseitig unterstützen, sollte man nicht erwarten, dass ein Mensch seine Seele, seinen Tempel, sein Haus der Heiligkeit bauen kann, in welchem er die Verbindung zu allen Geschöpfen, zu allen Seelen und mit dem Schöpfer, der sie erfüllt, offenbart.

Wenn der Schöpfer diese Struktur nicht aufbaut, sie nicht ordnet, füllt und stützt, gibt es keine Hoffnung für den Menschen, auch nur ein wenig voranzukommen.

Ich bin nicht in der Lage, alleine, aus meinem unkorrigierten Verlangen ein spirituelles Kli zu bauen und doch sage ich: „Wenn ich mir nicht selbst helfe, dann wird mir niemand helfen.“ Nur wenn ich mich anstrenge und schließlich verzweifle, kann ich den Schöpfer bitten, mir ein Haus der Heiligkeit zu bauen und sagen: “ Wenn der Schöpfer das Haus nicht baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst.“

Einen Tempel zu bauen bedeutet, alle Eigenschaften des Menschen nach dem Vorbild des Schöpfers zu korrigieren. Dann wird der Schöpfer dieses Haus, das Herz des Menschen, nach der Ähnlichkeit seiner Eigenschaften füllen.

Wenn wir uns wirklich anstrengen, sehen wir, dass wir nicht in der Lage sind, uns um des Gebens willen zu verbinden. Wir sind nicht in der Lage, einen Tempel zu bauen, d.h. eine geeignete Verbindung herzustellen, in der sich der Schöpfer offenbaren kann. Dann rufen wir: “ Wenn der Schöpfer das Haus nicht baut, dann ist alle Mühe der Bauleute umsonst „! Dann bekommen wir Hilfe von oben.

Der Schöpfer tut dies. Er hilft keinem Einzelnen, sondern nur allen zusammen, indem er aus uns allen die Verbindung baut, die das Haus der Heiligkeit genannt wird, die Struktur der Seele, in dem sich, je nach Stärke unserer Verbindung, der Schöpfer, das innere Licht, offenbart.

Aus einem Unterricht, 30.08.2022

(302190)

Den Garten Eden anstatt der Wüste

Kommentar: Wir spüren, wie weit wir voneinander entfernt sind und nichts bringt uns zusammen, denn wir schmecken Asche in dieser Verbindung. Wenn wir versuchen, einen neuen Geschmack in diesen Zustand zu bringen, wird er uns einander sehr nahe bringen.

Wie können wir diese Verbindung zum Leben erwecken, so dass es nicht mehr nach Asche schmeckt, sondern den Geist des Lebens in sich trägt? Wir müssen Wasser hinzufügen, Chasadim und die Asche wird sich in Erde verwandeln. Woher kommt dieses Wasser? Aus Tränen, um Himmels willen! Weint über den Geschmack von Asche in eurer Verbindung. Diese Verbindungen müssen wiederbelebt werden, und dann wird sich der Schöpfer in ihnen offenbaren.

Wir weinen aus Bedauern darüber, dass wir einander nicht näher kommen können. Egoistische Wünsche hindern uns daran, uns in einem Herzen zu verbinden und die höhere Welt, das ewige Leben und den Schöpfer zu offenbaren. Natürlich können wir es nicht selbst tun, aber wir müssen darum bitten! Dann wird das höhere Licht auf uns wirken und uns verbinden.

Wir müssen die Asche kosten – denn es ist wahr – und gemeinsam daran arbeiten, diese Asche, diese Wüste, in einen Garten Eden zu verwandeln.

Aus der Lektion „Zerbruch als Chance zur Korrektur“. 

[300849]