Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Wir alle sind Boten der Höheren Welt, die in diese Welt gesendet wurden

Eine Frage, die ich erhielt: Vor einigen Jahren enthüllte ich meine Vorbestimmung: Ein Bote zu sein. Und es gibt viele Leute wie mich – jene, die auf die Stunde des Befehls warten, und diese Stunde ist nahe. Ich besitze viel Wissen und bin bereit zu vermitteln, aber ich will mich noch nicht öffentlich dazu bekennen. Ich fand Ihren Fernsehkanal und es scheint der richtige Platz zu sein, um einen von Herzen kommenden Aufruf zu machen: Ich bin vom unumschränkten Königreich dazu bestimmt, als Gesandter des Wissens zu dienen. Es ist in meiner Macht, die Weltordnung zu verändern. Ich benötige Ihre Führung und Ihren Rat.

Meine Antwort: Sie haben recht, wir alle sind Boten, die von der Höheren Welt in diese Welt gekommen sind, um den Egoismus dieser Welt zu überwinden und nach Hause zurückzukehren, zur Höheren Welt. So wie Ostap Bender, der Held aus „Die Zwölf Stühle“, zu sagen pflegte: „Kabbala (die internationale Kraft) wird uns helfen!“

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In der spirituellen Welt verbinden sich die Seelen von Männern und Frauen wie ein Ehemann und eine Ehefrau in dieser Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Sie schrieben: „Jede Frau repräsentiert einen Wunsch, und jeder Mann repräsentiert die Erfüllung dieses Wunsches. Folglich ist es für Frauen unmöglich, mit irgendjemandem befreundet zu sein, und sie können nur lieben, was ihnen gehört.“ Ich verstehe nicht, warum ist es für Frauen unmöglich, mit jemandem befreundet zu sein? Vielleicht ist meine Definition von Freunden verschieden. Ich verstehe, dass ich nicht viele wahre Freunde habe, sondern viele Bekanntschaften, aber ich finde dennoch, dass ich Freunde habe. Können Sie das erklären?

Meine Antwort: Die egoistische Natur eines Mannes muss durch die Korrektur gehen, um sich zu verwandeln, um sich zur „Liebe für den Nächsten“ zu transformieren. Jedoch geschieht die Korrektur einer Frau nicht durch Teilnahme an einer Gruppe von Freunden oder Freundinnen, sondern indem sie der Männergruppe hilft, ihre Arbeit zu tun. Wie kann eine Frau ihnen helfen? Indem sie in der Verbreitung arbeitet.

Jeder hat Freunde, aber in der Kabbala sprechen wir über etwas Spezielles: Die Vereinigung der männlichen Seelen in eine gemeinsame Seele, wo sich an jede männliche Seele und alle Seelen zusammen die weiblichen Seelen anschließen, wie bei Galgalta we Ejnaim und ACHaP. Die männlichen Seelen müssen sich korrigieren, indem sie sich vereinigen, und sie übertragen dann die Korrektur auf die weiblichen Seelen. Jedoch erhalten die weiblichen Seelen die Korrektur nur bis zum Grad, in dem sie sich mit den männlichen Seelen verbinden.

Es steht geschrieben, als der Schöpfer offenbart wurde, vereinigten sich 600.000 Männer in einer gegenseitigen Bürgschaft, während die Frauen sie umgaben, sie unterstützten und ihnen halfen. Ein anderes Beispiel ist die Familie, wo der Mann arbeitet und verdient, und eine Frau empfängt, was er bringt, das Haus organisiert, Kinder zur Welt bringt und die nächste Generation aufzieht, auch wenn diese den Namen des Mannes erhält.

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