Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Ein Meer der spirituellen Erfüllung befindet sich direkt vor unserer Nase


Die Erschöpfung, die wir spüren, wurde uns absichtlich von Oben gesandt. Es erscheint uns, als ob es nicht Gutes an der Spiritualität gibt und der heutige Unterricht über genau das Gleiche wie gestern spricht. Und diese Erschöpfung, die wir spüren, wird nur noch größer. Wenn ein Mensch keine Kraft von seiner Umgebung (der Gruppe und den Büchern) erhält, wird er nicht fähig sein, spirituell weiterzukommen.

Doch die größte Kraft kommt daher, dieses Wissen an andere Menschen weiterzugeben. Wenn ihr das tut, werdet ihr erholt und viel stärker aus dem Unterricht kommen, als vorher. Das ist so, weil ihr euch mit den Verlangen vieler Menschen verbindet und ihr miteinander das Material durcharbeitet.

Innerhalb eurer neuen Verlangen, werdet ihr die Welt auf einer tieferen Existenzebene enthüllen und ihr werdet diese Enthüllung als neue Kraft und Energie, als Wiederbelebung eurer Seele erfahren.

Doch wenn ihr keinen Genuss und die Kraft des Lebens vom Unterricht und der Verbreitung verspürt, verbindet ihr euch nicht mit den Verlangen der Freunde. Die Korrektur liegt nur darin, die zerbrochene Verbindung zwischen den Seelen zu einen. Wir müssen korrigieren, was zerbrochen wurde. Sobald wir zu der ersten Verbindung untereinander kommen, werden wir in dem Maße sofort die Höhere Welt empfinden.
Das Licht, das Empfinden der Verbindung, des Gebens und der Liebe, kommt nicht von irgendwoher, sondern es erscheint in unserm Innern, sobald wir diese Eigenschaft erlangen. Diese Eigenschaft kommt vom Schöpfer und umgibt uns.

Tatsache ist, dass wir immer in ein Meer von Licht getaucht sind! Deshalb spüren wir nicht, dass überall um uns herum Wasser ist. Das können wir nur in unserm Glas wahrnehmen. Verbindet also einige Seelen miteinander. Ihr werdet dann ein Gefäß formen und die spirituelle Welt spüren!

Das ist so einfach. Wenn es erst einmal einem Menschen enthüllt wird, ist er verblüfft, weil er erkennt, dass es immer genau vor seiner Nase war und er fragt sich: Warum habe ich das nicht vor zehn Jahren gemacht?

Das Gute in dem erkennen, was schlecht zu sein scheint


Ein Mensch denkt immer, dass er recht hat. Er erwartet, dass ihm nur Gutes widerfährt und niemals Schlechtes. Heute betrachtet die gesamte Menschheit das Leben auf diese Weise. Die Welt leidet an einer Krise nach der anderen, immer mehr Probleme brechen über uns herein, doch niemand hält inne, um darüber nachzudenken, dass es für all das eine Absicht gibt. Jeder denkt, dass dies alles zufällige Ereignisse sind.

Mit anderen Worten, wir lernen nicht aus unserer Erfahrung. Wir sind uns dessen nicht bewusst, dass wir die Ursache für diese Ereignisse sind.

In unserem jetzigen Zustand wird dieses Problem mehr und mehr akut. Ab diesem Punkt ist der einzige Weg, wie wir vorankommen können, uns zu einem Ganzen zu verbinden.

Und das ist nur durch das Heranziehen der Höheren Kraft – des Schöpfers – möglich. Daher ist es so entscheidend, die Kenntnis, wie man die höhere Kraft der Natur gebraucht, zu verbreiten. Nur dann wird jeder Mensch fähig sein, über das Gute in dem, das zuerst schlecht erscheint, lernen zu können.

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Blog-post: Können diejenigen, die leiden, die Welt retten?
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Einheit ist der Weg, um vollständige Erfüllung zu erhalten

Eine Frage, die ich erhielt: Warum wird das Leiden der Menschen weniger werden, wenn sie das Geben mehr schätzen?

Meine Antwort: Am Anfang wird dies geschehen, weil die Menschen den anderen näher kommen möchten, auch wenn es zu ihrem eigenen Vorteil ist. Dann wird die Nähe zu allen anderen sie auch der Natur annähern. Und das wiederum wird sich auf ihre Verlangen auswirken: Sie werden allmählich anfangen, das Geben an und für sich zu schätzen.

Plötzlich wirst du besser schlafen, weil du anderen gibst. Du wirst feststellen, dass du medizinisch versorgt und sozial abgesichert bist, eine Rente und die Gelegenheit hast, in Urlaub zu fahren. Du bist mit Nahrung und mit allem, was du für deine Familie, deine Kinder und deine alten Eltern benötigst, versorgt. Du hast dich um andere gekümmert und nun kümmern sich andere um dich. Die Menschen werden den Gewinn aus der Verbindung mit anderen ernten und das wird sie dazu bringen, Einheit und Geben wertzuschätzen.

Der allgemeine Ablauf ist wie folgt: Zuerst leidet ein Mensch, aber dann wird er davon überzeugt sein, dass der einzige Weg aus dieser Situation ist, sich mit anderen zu vereinen. Wenn er das tut, erkennt er, dass die Vereinigung ihm Vorteile bringt und dann beginnt er, die wahre Verbindung und die Eigenschaft des Gebens wertzuschätzen. Das sind seine Entwicklungsstufen.

Deshalb sollte ein Mensch zuerst empfinden, dass ihm die Vereinigung eine Belohnung einbringt. Und dann, selbst wenn die Vereinigung nicht zwingend erforderlich ist, wird er bereits spüren, dass es etwas Wohltuendes und Gutes an der Handlung des Gebens gibt. Dadurch wird ein Mensch spüren, dass Einheit an und für sich positiv ist, denn sie gibt ihm zusätzliche Kraft, bessere Beziehungen, Bestätigung und eine gute Stimmung.

Tatsächlich erfüllt Vereinigung alle seine Verlangen – sogar sein Verlangen nach Geld, Ruhm, Macht, Wissen, Nahrung, Sex und Familie. Daher zeigt sich, dass Einheit es einem Menschen ermöglicht, vollständig erfüllt zu werden.

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Blog-post: Die Menschheit und die Natur wollen das Gleiche – Einheit
Blog-post: Einheit ist unsere Stärke und Errettung
Rabash Artikel: „Über die Wichtigkeit von Freunden“
Rabash Artikel: „Die Wichtigkeit der Gruppe“

Die Gruppe ist die Errettung von allem


Fragen, die ich darüber erhielt, wie man mit Schwierigkeiten, egoistischen Verlangen und Abstiegen umgehen soll:

Frage: Sie haben einmal eine Geschichte über eine Person erzählt, die ein Lotterielos kaufte und dachte, sie hätte die ganze Welt in ihrer Hand. Dann ging sie und setzte sich betrunken hinter das Lenkrad ihres Autos und wurde in einen Unfall verwickelt. Sie machte das, weil sie spürte, dass nur ein Unglück sie „ernüchtern“ könnte.

Wie kann uns das Studium der Kabbala vor solch einem Entschluss bewahren? Und wie bringen Sie das in Übereinstimmung mit der Tatsache, dass alles vorherbestimmt ist und dass niemand „seinem Schicksal entfliehen“ kann? Wird nicht diese Betrachtungsweise einen furchtlos machen – sogar bis hin zum Tod?

Meine Antwort: Die Gruppe ernüchtert uns von all unseren Verwirrungen. Bleib öfters mit deinen Freunden in Verbindung.

Frage: Wie soll man mit egoistischen Verlangen umgehen, die einem Leiden bringen? Diese Verlangen werden manchmal von der Angst verursacht, sie nicht überwinden zu können und nicht fähig sein zu können, sich auf eine spirituelle Stufe zu erheben. Und trotzdem werden diese Gefühle manchmal von dem Verlangen ersetzt, mit dem Schöpfer eins zu sein und in Ihm Trost zu finden.

Frage: Obgleich ich mit Ihnen jetzt seit zwei Jahren studiere, spüre ich jeden Tag dieses immense Gefühl der Leere. Manchmal möchte ich überhaupt nicht aus dem Bett aufstehen, weil ich spüre, dass es nichts Gutes in der Welt gibt und das Leben nichts als ein Spiel ist, das ich nicht mehr spielen will! Was soll ich tun?!

Meine Antwort: Lesen Sie das Buch Shamati und spüren Sie, wie es über Sie spricht. Stellen Sie sich außerdem auf die Gruppe ein – das ist die einzig mögliche Errettung.

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Blog-post: Der Schöpfer wird durch die Vereinigung mit anderen erreicht
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Shamati #6: Was bedeutet in spiritueller Arbeit „Hilfe der Tora“?

Bin ich ein Mystiker oder ein Prophet?

Zwei Fragen, die ich über mich selbst erhielt:

Frage: Sind Sie ein Mystiker?

Meine Antwort: Ich bin ein rationaler, nüchterner Mann. Mystik hat mich nie gereizt. Selbst wenn ich Gefühle habe, die „mystisch“ scheinen, fühle ich sie, weil ich sie für mich selbst erreicht habe. Das ist eine Wahrnehmung des Schöpfers, eine Wahrnehmung des Überganges, eine Wahrnehmung der Gemeinsamkeit, einer einzigen Kraft und eines Feldes der Liebe. All das ist in mir. Das ist meine Wirklichkeit, weil ich es lebe und atme. Deshalb ist es nicht Mystik für mich, sondern eine sich entfaltende, erweiternde Welt. Also nennen Sie mich einen „Mystiker“, wenn Sie wollen, aber für mich bedeutet dies das Erreichen einer höheren, weiteren Sichtweise, wo Erreichung nicht Mystik ist.

Frage: Sind Sie ein Prophet?

Meine Antwort: Leute stellen mir häufig diese Frage. Für mich ist eine spirituelle Empfindung keine Prophezeiung, sondern die Wirklichkeit, in der ich lebe. Und wenn Sie mich fragen werden, „Was wird morgen geschehen?“, werde Ihnen unzweideutig sagen: „Das weiß ich nicht.“ Und keiner der Propheten wusste es. Sie sagten einfach, „Wenn ihr nicht das tut, was ihr tun solltet, dann werden die Dinge für euch schlecht sein.“ Und sie konnten die „schlechten Dinge“ beschreiben, die geschehen würden, weil sie die Naturgesetze kannten, und was geschehen wird, wenn Leute sie nicht erfüllen. Das ist, was sie geschrieben haben.

„Aber wenn ihr euch entsprechend verhaltet“, so erklärten sie, „dann wird sich all dieses Übel zum Guten wandeln. Wir, die Propheten, wissen nicht, was wirklich geschehen wird. Wir erzählen euch über den Plan der Natur (oder des Schöpfers) und der Rest hängt von euch ab.“ Ich weiß auch nicht, was in der Zukunft wirklich geschehen wird. Es hängt von unserer Wahl ab: Welchen Pfad wir wählen werden, um ans endgültige Ziel zu gelangen – die Angleichung an den Schöpfer.

Alle Wunder werden durch unsere Verlangen hervorgebracht

Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin ein orthodoxer Priester und interessiere mich seit sechs Jahren für die Kabbala, wie sie in Ihrem Ashlag Forschungsinstitut gelehrt wird. Meine Frage ist: Haben die unerklärlichen Phänomene der Natur spirituelle Wurzeln? Ich war Zeuge einer übernatürlich weinenden Ikone. Das geschah vor drei Wochen in einer Kirche, während ich am Altar meinen Dienst verrichtete. Die Schlieren und Tropfen der Myrrhe sind noch nicht getrocknet und verströmen noch immer einen sehr starken Duft. Mit mir ist alles in Ordnung – es ist nicht notwendig, einen Notarzt zu rufen. Außerdem war ich nicht der einzige Zeuge des Phänomens.

Meine Antwort: All die „unerklärlichen“ Phänomene der Natur können ganz einfach erklärt werden: die Verlangen eines Menschen können Wunder Wirklichkeit werden lassen. Wenn man sich wahrhaftig etwas wünscht, kann alles geschehen. Das gleiche gilt für Wunder – besonders in religiösen Praktiken, auch wenn wir uns dieser Erwartung nicht voll bewusst sind.

Wenn wir die Wahrnehmung in der Kabbala studieren, lernen wir, dass das Weltbild in unserm Innern und durch uns dargestellt wird. Es hängt vollständig von unseren Verlangen ab. Es ist also nichts unmöglich. Wenn ein Mensch an etwas denkt oder sich etwas wünscht, bedeutet das, dass es einen Ort dafür in dieser Welt gibt und es in irgendeiner Form möglich ist. Andernfalls wäre dieses Verlangen in ihm nie aufgekommen. Jedoch das Wichtigste ist, etwas Gutes zu wünschen!

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Blog-post: Die Illuminanten kommen und holen dich… NICHT!
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Blog-post: Es gibt keine Wunder
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Umweltexperten diskutieren: Besteht überhaupt ein Unterschied zwischen dem Menschen, der Hefe oder einem Hasen?

Der renommierte Umweltexperte Professor Victor Dolnik schreibt folgendes zum Übergang vom Egoismus zum Altruismus:

Das öffentliche Bewusstsein hat sich auf erstaunlich schnelle Weise von einer blasphemischen, frevelhaften Haltung der Natur gegenüber zu einer abergläubischen Verehrung gewandelt. Letzeres wird nun Umweltbewusstsein genannt. Dieses Umweltbewusstsein bewirkt jedoch nichts Gutes, da es nach wie vor auf demselben Anthropozentrismus beruht. „Dem Wohle der Allgemeinheit dient, was für den Menschen gut ist.“

Wenn umweltbewusstes Denken authentisch sein soll, dann muss es Biosphären-zentriert, statt ökologistisch sein: Das einzige, was für den Menschen gut sein kann, kann nur das sein, was für die Biosphäre gut ist.

Hier, was er zu den zwei Möglichkeiten gesagt hat, mit der Schöpfung umzugehen (den Weg der Kabbala und den Weg des Leidens):

Ich wüsste gerne die Antwort auf die Frage: zu welcher Spezies gehören wir? Ist es wirklich eine Spezies, die allein durch primäre Faktoren reguliert wird? Sind wir nicht anders als Hefe und Hasen, die sich fortpflanzen bis sie von den primären Faktoren daran gehindert werden? Oder gehören wir zu einer Gattung, die ihre Strategie ändern kann, weil sie von der Biosphäre Warnsignale erhalten hat?

Die meisten Umweltexperten zählen den Menschen zu ersten Kategorie. Dabei ist ihr Hauptargument, dass der Mensch das notwendige genetische Material möglicherweise komplett verloren hat. Und selbst wenn dieses Material nicht verloren gegangen ist, funktioniert es nicht unter den gegebenen Umständen, die von den ursprünglichen völlig verschieden sind.

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Blog-post: Krise und Lösung
Blog-post: Die gesamte Evolution ist darauf ausgerichtet, uns dazu zu brinen, die Höere Bewusstseinsebene zu erlangen
Blog-post: di Kabbala erklärt die Entstehung der Materie, des Universums und der Menschen
Einführung in die Kabbala , Lektion 3, Das System der Reshimot

Die öffentliche Meinung muss durch eine Erziehung über das Gute verändert werden

In den Nachrichten (übersetzt aus Novayagazeta): Leuten einen frühen und schmerzhaften Tod zu wünschen, und sich dann darüber zu freuen, wenn dies geschieht, gehört in Russland immer mehr zum guten Ton. Nachrichten darüber, dass anderen eine ernsthafte Krankheit oder der plötzliche Tod widerfahren, führt dazu, dass Bürger in Lachkrämpfe voller Schadenfreude ausbrechen.

Respekt vor dem Tod – dem gemeinsamen Ende für alle, hat uralte Wurzeln in vielen Zivilisationen und genießt sozialen Konsens. Wenn der Tod nicht respektiert wird, wird es das Leben auch nicht. Russland hat dies während Stalin’s Repressionen durchgemacht und die Welt während des Faschismus. Aber bei solchen Symptomen sehen die Vorhersagen ziemlich düster aus.

Mein Kommentar: Der einzige Weg um die öffentliche Meinung verändern zu können, ist es, den Leuten die Erklärung einer korrekten Beziehung zu geben. Wie? Indem man die Massenmedien komplett restrukturiert – indem man Unterdrückung eliminiert und Güte einführt. Das ist, was die Kabbala vorschlägt. Menschen sind wie Kinder: Sie lernen nur durch Beispiele.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die Änderung der durch die Massenmedien verbreiteten Information ist von höchster Wichtigkeit
Blog-post: Den Übergang zu einer neuen, globalen Zivilisation vollziehen
Blog-post: Wie werden wir in der letzten Generation leben?
Baal HaSulam Artikel: „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“

Erklärung einiger kabbalistischer Begriffe (fortgeschritten)

Fragen, die ich über verschiedene kabbalistische Begriffe und Konzepte erhielt:

Frage: Ist der Schirm ein Werkzeug, welches uns zum Zustand zurückbringt, in welchem wir waren, bevor wir den Unterschied zwischen Gut und Böse kannten?

Meine Antwort: Es ist das Mittel der Erkenntnis, Erreichung und des Aufstiegs jenseits des Wissens von Gut und Böse, welches zur Gleichheit der Form mit dem Schöpfer führt.

Frage: Was ist die spirituelle Bedeutung von Shabbat?

Meine Antwort: Es ist das Symbol für die vollkommene Korrektur.

Frage: Ich habe „Das Buch Sohar“ gelesen und im Abschnitt „Liste der Abkürzungen und Erklärungen“ steht geschrieben: „AA- Arich Anpin Parzuf von Chochma, der zentrale Anfangsparzuf in der Welt von Azilut, aus dem alle anderen Parzufim abstammen.“ Stimmt das? Laut meinem begrenzten Wissen ist Keter der Mittelpunkt und die anderen Parzufim stammen von ihm ab.

Meine Antwort: Arich Anpin ist Keter der Welt von Azilut, weil Atik von den niederen Parzufim verhüllt ist.

Frage: Was ist die „Mund zu Mund“ Lehrmethode? Wird diese Art von Studium heute verwendet?

Meine Antwort: Diese Art von Studium geschieht durch den gemeinsamen Schirm eines Lehrers und seines Studenten. Der Schirm befindet sich im Mund (Pe) der Seelen (Parzuf).

Frage: Was ist der Unterschied zwischen Verlangen und Anstrengung?

Meine Antwort: Anstrengung kann nur im Ausmaß des Verlangens ausgeübt werden.

Frage: Wenn es kein Verlangen gibt, wie kann man sich um eine Anstrengung bemühen?

Meine Antwort: Unter dem Einfluss der Umgebung.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie verbinden wir unsere Punkte im Herzen?
Blog-post: Unsere Verlangen kommen von der Gesellschaft
Baal HaSulam Artikel: Die Lehre der Kabbala und deren Wesen
Shamati #124: „Schabbat Bereschit und Schabbat der sechs Jahrtausende“

Die Esten haben einen Weg um die Finanzkrise herum gefunden: Eine virtuelle Glücksbank

In den Nachrichten (aus The Baltic Course): „Die Esten planen, eine virtuelle ‚Glücksbank‘ zu gründen.“ In Zeiten der wirtschaftlichen Nöte bauen die Esten auf die Idee, ihren Geist durch eine Online- „Glücksbank“ über das dunkle Schicksal der Rezession zu erheben.

In der virtuellen „Glücksbank“ werden die Leute virtuelles Geld für ihre Konten verdienen können, indem sie für Menschen in Not Gutes tun. Die Organisatoren hoffen, dass es den Menschen eine Vorstellung davon geben wird, dass Gutes zu tun genauso von Wert ist, wie Geld zu verdienen. „Der Hauptzweck des Projektes ist es, Leute dazu zu bringen, sich aktiv in die Verbesserung ihres Lebens einzubringen, anstatt passiv darauf zu hoffen, dass jemand anderes es tun wird“, sagte Rainer Nolvak, einer der Hauptorganisatoren des Projektes.

Mein Kommentar: Das ist eine lobenswerte Initiative. Wir müssen verschiedene Methoden ausprobieren, um den Menschen zu zeigen, dass Erfüllung und Befriedigung nicht von der Geldsumme ihres Bankkontos abhängen, sondern nur von der Einstellung der Gesellschaft dazu.

Verwandtes Material:
Blog-post: The Financial Times: „Die Qualität der menschlichen Beziehungen ist die wichtigste Quelle fürs Glücklich sein“