Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gruppen'

Die richtige Verbreitung

Wenn wir Veränderungen zum Guten in der Welt bewirken wollen, nicht mittels der Gesetzgebung, nicht mit Gewalt, sondern tatsächlich, dann müssen diese Veränderungen im menschlichen Bewusstsein stattfinden.
Man muss öffentlich bekanntmachen, dass die Wissenschaft der Kabbala vom Menschen und seiner Umwandlung aus freien Stücken und mit Hilfe von realen Methoden spricht.
Wir erweitern die Gruppen und die äußere Verbreitung, doch der Schlüssel zum Erfolg liegt in der allgemeinen inneren gegenseitigen Verbindung.
Wir bilden einen bestimmten Teil der Menschheit, der mit allen anderen Teilen verbunden ist. Aus diesem Grund wird sich die Vereinigung, die wir untereinander erreichen, wie Licht durch die Verbindungskanäle verbreiten – ohne unser Wissen und ohne das Wissen der Anderen.

Dann werden die Menschen auf eine einfache und natürliche Art und Weise spüren, dass die Kraft der Einheit in uns wohnt. Genau das wird die richtige Verbreitung sein.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 05.11.2010

Kongress: Vereinigung der Funken

Eine Frage, die ich erhielt: Im Rahmen der Vorbereitung auf den Kongress haben die Gruppen von Nord Tel Aviv und Cholon ein großartiges Treffen organisiert.

Ich habe ein unglaubliches Gefühl der Verbindung mit den Menschen erlebt, obwohl ich einige von ihnen noch nie zuvor gesehen habe.

Doch später, als ich mich mit einem von ihnen unterhielt, habe ich feststellen müssen, dass ich diesen Zusammenhalt nicht mehr spüre. Es ist also leichter, sich in einer ganzen Gruppe zu verbinden?

Meine Antwort: Natürlich. Alleine versinkst du in deinen persönlichen Eigenschaften, anstatt dich über sie zu erheben. Denn wir müssen uns über den Charaktereigenschaften, über unserer Natur verbinden, in der gegenseitigen Beziehung als Gebende und nicht als Empfangende.

Jeder eilt mit seinem Funken hoch – genau diese Funken vereinen sich. Gerade unter ihnen enthüllen wir das Licht, den Schöpfer.

Als alle sich über ihren Egoismus mit dem Wunsch, sich in einem gemeinsamen Bestreben zu verbinden, erhoben haben, hast du es gespürt. Und später, während des Gesprächs mit dem Menschen und nicht mit seinem Funken zu deinem Funken, bist du selbstverständlich zu den normalen Beziehungen zurückgekehrt.

Frage: Die Kraft eines Kongresses besteht also darin, dass es für dessen Teilnehmer viel einfacher ist, sich zu verbinden?

Meine Antwort: Ja. Die Kraft des Kongresses besteht darin, dass wir alle Funken, alle unsere spirituellen Impulse, die auf die innere Kraft der Natur, auf die Einheit zwischen uns, auf die Erhebung über die materiellen, tierischen, egoistischen Verlangen gerichtet sind, vereinen können. Diese Kraft der Umgebung wirkt auf alle.

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 08.10.2010
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Der Ring der Einheit um die ganze Welt herum

Heute (29.08.2010) findet der Tag der Einheit statt, an dem weltweit viele kabbalistische Gruppen sowie einzelne Menschen teilnehmen werden, die sich ihnen dank der Direktübertragung im Internet und Fernsehen anschließen können.

Wir erreichen das Endergebnis und das erwünschte Resultat unserer gesamten Arbeit, der gesamten Schöpfung, in der Einheit, denn die Einheit ist das Mittel, das Gefäß für die Enthüllung des Schöpfers, wenn Er sich „unter vier Augen“ („einer gegenüber Einem“) enthüllt, wie im Buch Sohar geschrieben steht.

Aus diesem Grund ist das die einzige Realität, die wir uns wünschen können, wo niemand sich selbst wahrnimmt, sondern nur diesen „einen“, der uns alle mit einschließt.

Wenn jeder sein Ich verliert und stattdessen nur das Wir empfindet, ist es eine vollkommen neue Wirklichkeit, die „über uns“ aufgebaut wird und Malchut der Welt von Azilut, Shechina, heißt.

Die zerbrochenen Seelen befinden sich in den Welten von BYA, die als „von der Heiligkeit getrennt“ bezeichnet werden, und Malchut der Welt von Azilut, die über den Welten von BYA liegt, ist der Ort unserer Verbindung.

Deshalb bauen wir die Shechina durch unser Streben nach der Einheit auf und enthüllen dort den Schöpfer, der Shochen heißt.

Aus diesem Grund ist der Tag, an dem wir uns mit der Erschaffung einer solchen Einheit beschäftigen, ein großer Tag, wir sollten ihm eine große Bedeutung beimessen, und jeder soll versuchen, sich im Rahmen des Möglichen anzuschließen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Vorwort zu Panim Meirot“ vom 29.08.2010

Jedem Einzelnen sind alle Möglichkeiten gegeben

Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe, dass in den großen Gruppen für den Menschen gesorgt wird, im Falle des Abstiegs wird er seitens der anderen unterstützt, aber was kann derjenige machen, der von den anderen Dutzende und Hunderte von Kilometern entfernt ist, und sich beispielsweise irgendwo in Europa, in der fremden, materialistischen Umgebung befindet?

Meine Antwort: Uns scheint es so zu sein, dass die physische Nähe das Spirituelle positiv beeinflusst, aber das bleibt allerdings umstritten, und wenn der Mensch sich an seinem Wohnort bemüht, den Kontakt und den Aufstieg zu erreichen, dann gewinnt er immer mehr, als wenn er sich für die schnelle Fahrt zu den Anderen entscheidet – denn man muss zunächst ein halbes Jahr lang versuchen, an der Verbindung vor Ort zu arbeiten.

Du sollst dich nicht auf die umgebenden Körper konzentrieren, sondern dich bemühen, durch deine Umgebung die geistigen Entfernungen zu bemerken.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „das Vorwort zu“ Panim Meirot „“, 28.07.2010

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Die Kräfte des Guten zu erwecken

Eine Frage, die ich erhielt: Mich wundert, welche bedeutenden Veränderungen jetzt geschehen – es entstehen eine Menge neue Gruppen, wie die Pilze nach dem Regen.

Wie gelingt es uns, ein solches Ergebnis in der inneren Arbeit zu erreichen?

Meine Antwort: Es hängt nicht nur von uns ab. Sie sehen, wie viele neue, ernste Menschen zu uns kommen – es bedeutet, dass die Zeit wirklich reif ist. Der Schöpfer möchte die Menschen der Kabbala annähern!

Nach allen diesen Windungen der Spirale unserer Entwicklung, sind wir endlich beim geistigen Gen (dem Punkt im Herzen) angekommen, und das umgebende Licht begann einzuwirken.

Wir müssen ihnen nun helfen, die Umgebung, die Gruppe, dieses Hilfssystem zu organisieren.

Folglich werden wir zusammen beginnen, das Licht der Korrektur zu fordern – 3-5 Jahre für die Vorbereitungsperiode, über welche Baal HaSulam schreibt, werden nicht mehr nötig sein. Die Korrektur wird sehr schnell und leicht erfolgen.

Stellen Sie sich den Unterschied vor – wenn der Mensch aus der Bewusstlosigkeit aufwachen soll, während alle seine Systeme noch schlafen und nicht funktionieren, oder aber wenn im Körper eine Menge verschiedener Teile schon aufgewacht sind und man diesen Prozess nur beenden muss.

Es ist nicht ein einziges Organ des Körpers, das im unbelebten Körper erwachen will – sondern eine Menge der wiederbelebten Teile.

Und es ist klar, dass es dabei viel mehr Möglichkeiten gibt, um schnell zur Besinnung zu kommen und hinaufzusteigen.

Ich bin überzeugt, dass wir in allernächster Zukunft die riesigen Veränderungen in der ganzen Welt sehen werden. Denn die Welt befindet sich in einem sehr gefährlichen Zustand – die Krise ist noch lange nicht vorbei.

Und welche furchtbare Katastrophe geschieht mit dem Erdöl, das im Golf von Mexiko ausgegossen wird. Wir verstehen noch nicht, welche Folgen es haben kann.

Es ist unmöglich, diesen Springbrunnen zu stopfen – stellen sie sich vor, was geschehen kann?! Jetzt strömt aus dem Inneren der Erde das Meer des Erdöles, was zur katastrophalen Verschmutzung führt. Es wird nicht nur Florida und Amerika beeinflussen, sondern auch die gesamte Welt.

Die Menschen denken schon daran, mittels einer nuklearen Explosion den Durchgang des Erdöls zu bedecken. Aber sie befürchten, dass er sich an anderen Stellen öffnen wird. Wir haben die bösen Kräfte in die Welt gelassen…

Deshalb hoffe ich, dass mit Hilfe aller unserer kabbalistischer Gruppen, die sich weltweit bilden, sowie mittels einzelner Menschen, die zu uns kommen, wir die Kräfte des Guten im Gegensatz zum geöffneten Übel erwecken können werden.

Wir sollen handeln bzw. uns korrigieren – und dann werden wir unbedingt vorankommen. Denn wir haben die Kraft der Tora bzw. das Licht der Korrektur bekommen – alles weitere hängt von uns ab.

Aus dem Unterricht zum Artikel „Vorwort zu TES“, 31.05.2010

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Spiritualität, Freiheit und Geben sind das Gleiche

Eine Frage, die ich erhielt: Heutztage braucht keiner mehr mit dem Bus oder im Regen zum Kabbala Unterricht kommen. Man macht einfach das Fernsehen an. Doch wird jedem von denen, die unsere Übertragungen anschauen, Entscheidungsfreiheit gewährt?

Meine Antwort: Die Entscheidungsfreiheit hängt nicht davon ab, wie jemand am Unterricht teilnimmt, sondern von seinem Punkt im Herzen. Wenn der Punkt im Herzen bereit ist, besitzt man Entscheidungsfreiheit: Die Freiheit, sich mit einer Umgebung in Verbindung zu setzen, die ihm helfen wird, das Umgebende Licht anzuziehen – das Licht, welches verändert. Wenn ein Mensch das Bedürfnis nach solch einer Verbindung mit der Umgebung spürt, dann wird dies Entscheidungsfreiheit genannt.

Dies mag erst geschehen, nachdem ein Mensch bereits einige Jahre Kabbala studiert. Allmählich stellt er fest, dass er mit seinem Verstand keine Spiritulität erreichen wird. Auch wenn er die Terminologie, Handlungen und Struktur der Welten kennt, wird sich ihm die Höhere Welt nicht enthüllen. Doch wird es einige Zeit dauern, bis ein Mensch sich dessen bewusst wird.

Ich habe viele Menschen gesehen, die jahrelang damit verbracht haben, die Wissenschaft der Kabbala mit ihrem Verstand zu studieren und dabei mehr zu lernen. Sie hatten viel Freude daran und bis heute haben sie noch kein Bedürfnis nach wirklichem sinnlichem Erlangen.

Und ich habe andere erlebt, die solch ein Bedürfnis hatten, doch hatten sie immer noch nicht begriffen, dass man unter Spiritualität das Erlangen der Eigenschaft des Gebens versteht, dass Erlangen und Geben das Gleiche sind. Manche Menschen brauchen Jahre dazu zu verstehen, dass es eben die Verbindung zu den inneren Verlangen der Freunde in der Gruppe ist (in die der Schöpfer ihn geführt hat), welche das Mittel darstellt, mit dem man die Eigenschaft des Gebens enthüllt.

Dennoch ist ihre verbrachte Zeit keine Zeitverschwendung. Ein Mensch macht immer eine konstante Veränderung durch unter dem Einfluss des Lichtes und irgendwann erreicht er dann auch das Bewusstsein, dass er nur die Eigenschaft des Gebens erlangen muss.

Die Entscheidungsfreiheit fängt an dem Punkt an, wo der Mensch zu verstehen beginnt, dass eine Verbindung mit allen restlichen Seelen oder mit ihrem Punkt im Herzen notwendig ist, um die Eigenschaft des Gebens zu erlangen. Denn dies ist immerhin genau das, was Spiritualität ist.

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Die Universalität der Kabbala entdecken

Im Folgenden einige Fragen, die ich zur Problematik in Venezuela, zu den Menschen die im Osten leben und zu Zweifeln über die Kabbala als einzigen Weg in die Spiritualität erhielt:

Frage: Ich schreibe Ihnen aus Venezuela. Wie können wir das richtige Umfeld wählen, wenn wir in einem Land mit so vielen politischen Problemen leben, in dem die Menschen in einer scharfen Trennung leben und in dem die Beschäftigungssituation oft unerträglich ist?

Meine Antwort: Zweck der Kabbala ist es, alle Probleme unserer Welt dadurch zu lösen, dass sie den Menschen über sie erhebt. Alle Probleme kommen vom Schöpfer mit genau mit der Absicht, dass wir uns über sie erheben. Indem Sie die Quelle der Probleme verstehen, bietet sich Ihnen die Gelegenheit sie wirklich zu überwinden.

Frage: Warum lassen Sie bei allem, was Sie über die Verbreitung sagen, den östlichen Teil der Welt außer Acht? Was wird mit diesem Teil der Welt geschehen? Liegt es daran, dass die Menschen, die dort leben nicht fähig sind den Weg der Korrektur zu beschreiten und das Leid zu vermeiden?

Meine Antwort: Ich spreche zu allen Menschen auf der Welt. Das einzige Problem ist nur, dass wir noch nicht genug Freunde und Gruppen im Osten haben. Deshalb erwähne ich sie selten.

Frage: Ich bin nicht mit der Kabbala als einziger Methode zur spirituellen Entwicklung einverstanden. Ich denke, dass der Schöpfer verschiedenste Möglichkeiten geschaffen hat, damit ein Mensch sich spirituell entwickeln kann. Unabhängig davon, ob dieser Mensch die Kabbala studiert. Auch denke ich, dass es auch an Orten, wo die Kabbala nicht allgemein bekannt war, Menschen gegeben hat, die ihren spirituellen Weg vollendet haben.

Meine Antwort: Ich wünsche Ihnen, dass sie mit dem, was die Kabbala in unsere Welt bringt sehr viel vertrauter werden. Dieses Wissen rührt noch von einer Zeit, in der sich die gesamte Zivilisation noch an einem Ort befand: im alten Babylon. Zu jener Zeit wurde die Kabbala enthüllt, um die Menschheit zu einigen. Sie werden die Universalität der Kabbala entdecken und ihre derzeitige Meinung ändern.

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Verwandtes Material:
Blog-Post: Wir müssen die Großartigkeit des Systems enthüllen, in dem wir uns befinden.

So korrigiert man einen Egoisten!

Eine Frage, die ich erhielt: Wie kann man sein Gefühl für seine Nächsten erwecken, als ob es die eigenen Kinder wären? Wie werden sich diejenigen korrigieren, die nicht nach dem Sinn des Lebens streben?

Meine Antwort: Das Studium der Kabbala und die richtige Umgebung helfen uns, die Natur der Höheren Stufe (Welt) und der Einheit aller Teile der Welt zu verstehen. Uns ist die Gelegenheit gegeben, dies unter uns in unserer Gruppe zu verwirklichen und dadurch zur Erkenntnis zu gelangen, dass dies unmöglich ist, obgleich wir aneinander gebunden und voneinander abhängig sind. Heute beginnen die Menschen allmählich deutlich das Netz wahrzunehmen, das uns alle verbindet.

Die gegenwärtige Krise ist dazu da, um uns unsere schädliche Verbindung zu zeigen und unsere Unfähigkeit, sie zu korrigieren, obwohl wir erkennen, dass der gegenseitige Egoismus die Ursache all unserer Probleme ist.

Je eher dieses Wissen die Massen durch die Medien erreicht, um so eher wird das Übel erkannt und desto kürzer wird unser Leidensweg sein.

Unser Gefühl der Hilflosigkeit, aufgrund unserer egoistischen Verbindung, wird unser Leiden und Verlangen vereinen, um einen Weg heraus und eine Lösung des Problems zu finden.

Sobald jeder Mensch seine Abhängigkeit von anderen spürt, wird er sich für ihre Situation interessieren und sich um ihr Wohlbefinden sorgen. Erst einmal kommt das Gefühl, eine vereinte Familie zu sein, aus egoistischem Interesse. Wenn wir uns jedoch verbinden und näher kommen, werden wir die richtige Voraussetzung erlangen, um unsere Gemeinsamkeit zu spüren.

Jeder wird lernen, Rücksicht auf seinen Nächsten zu nehmen und ihn als einen Angehörigen zu behandeln, indem er mit ihm alles gleichmäßig auf egoistische Weise teilt, bis wir auf der ganzen Welt völlige Gleichheit erreichen.

Mit dieser Art von Teilen werden die Menschen alles haben, was sie brauchen, da die Natur für alle sorgt.

Indem die Menschen auf egoistische Weise das Gesetz der Gleichheit mit dem Schöpfer befolgen, werden sie anfangen, die Bindung zu ihrer spirituellen Wurzel zu enthüllen, genau wie ein Arm oder Bein seine Bindung zum Gehirn enthüllt.

 

Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere Verbindung beschleunigt unsere Entwicklung mit dem Faktor sieben Milliarden hoch sieben Milliarden

Wenn Sie krank sind, warten Sie dann darauf, dass das Heilmittel zu Ihnen „kommt“?


Zwei Fragen, die ich über die Korrektur des Egoismus erhalten habe:

Frage: Mein Egoismus ist nicht sehr entwickelt. Ich strebe nicht danach, reich zu werden oder meine Karriere voranzutreiben.Ich habe keine Ambitionen und mache verschiedene Arbeiten für ein minimales Gehalt. Dennoch strebe ich danach, aus diesem Kreislauf heraus zu kommen. Muss ich, um Kabbala studieren zu können, meinen Egoismus weiterentwickeln oder kann ich Kabbala auch so studieren?

Meine Antwort: Das einzige worauf Sie sich konzentrieren sollten, ist die Korrektur des Egoismus, welchen Sie haben. Sie werden dann sehen, dass Sie vor Egoismus fast platzen. Das ist so, weil der gesamte Aufstieg zum Schöpfer auf der Vergrößerung und Korrektur des Egoismus basiert.

Frage: Während des letzten Tages des Internationalen Kabbala Kongresses 2009 habe ich entschieden, den Alarm meines Handys zu programmieren, damit er mich jeden Tag daran erinnert, eine Minute am Tag über die Tasache nachzudenken, dass alle Menschen auf Erden ein Kli sind. Abgesehen davon, will ich wirklich einer Gruppe beitreten, aber mein Egoismus hält mich davon ab. Sollte ich mich zwingen, zu einer Gruppe zu gehen, oder darauf warten, dass dies auf natürliche Weise geschieht, indem mich das Licht zu einer Gruppe drängt?

Meine Antwort: Wenn eine Person krank ist und sie sitzt bloß herum und wartet darauf, dass das Verlangen, die bittere Medizin zu nehmen oder sich einer Operation zu unterziehen, „zu ihr kommt“, tut sie dann das Richtige?

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Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere einzige Wahl ist es, die richtige Umgebung zu wählen

Das wahre Wesen der Religion erkennen


Nachrichtenbericht (übersetzt aus Cursorinfo): In einer Befragung russischer Immigranten in Israel empfanden 75 %, dass sich orthodoxe Juden in ihr Leben einmischen. Die Mehrheit der Auskunft gebenden waren der Meinung, dass Religion und Staat in Israel getrennt werden sollten. Der Druck und die Begrenzungen, die durch die religiösen Interessen aufgebürdet werden, verschärfen die Feindschaft gegenüber den Orthodoxen und vertiefen das Schisma zwischen säkularen und religiösen Gruppen.

Mein Kommentar: Folgende Schritte sind notwendig, um die Religion vollkommen vom Staat zu trennen: Schafft sämtliche verpflichtenden, religionsbedingten Konditionen und Gesetze ab und gründet eine gemeinsame Einrichtung zur säkular-religiösen Übereinstimmung. Indem man Nächstenliebe ausübt (Liebe deinen Nächsten ist die Hauptregel der Tora!), werden die Orthodoxen gewährleisten, dass die Religion verstanden und akzeptiert wird, und nicht verhasst ist wie heutzutage. Ihr gegenwärtiges Verhalten offenbart die Habgier der religiösen Institutionen und ihren Gegensatz zum Gebot der Nächstenliebe. Wie mit allen anderen Geboten, haben sie es von der Kabbala gestohlen, allerdings besitzen sie kein Mittel, es zu verwirklichen – die Höhere Macht.

Gedanken über die wahre Religion: Religiös zu sein heißt, zum Vorteil anderer zu handeln. Denn das ist die Natur des Schöpfers, jedermann muss eine solche Einstellung gegenüber anderen entwickeln. Die Mission einer religiösen Person ist es, anderen dabei zu helfen, genau so zu werden.

Ein Mensch wird als religiös erachtet, wenn er diese Art der Gesinnung gegenüber anderen hat und nicht aufgrund irgendwelcher religiöser Rituale. Rituelles Auftreten alleine verunglimpft den Schöpfer und die Religion in den Augen der Nicht-Religiösen, indem man den Nicht-Religiösen die falsche Vorstellung vom Zweck der Religion vermittelt. Siehe Baal HaSulam’s Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“.

Es gibt nur eine Religion – Kabbala. Alle irdischen Religionen sind Ausgestaltungen des Egoismus und in ihrer Zielsetzung sind sie absolut egoistisch. Alle Religionen trennen und kontrollieren Menschen, wohingegen es das Wesen der Religion sein muss, den Egoismus im Menschen auszurotten!

Religion muss die Bedingungen hervorbringen, in denen der Mensch sich selbst umdrehen kann, genauso wie das Erdreich umgedreht wird, wenn man es pflügt. Religion muss eine Umwelt hervorbringen, die jeden dazu zwingt, seine Geisteshaltung und Werte zu ändern. „Zwang“ deshalb, weil anders der Mensch sich selbst nicht ändern kann, ganz gleich, wie fest er es versucht.

Eine der elementaren Absichten der Religion ist es, jedermann auf die gleiche Ebene zu stellen, unabhängig von religiösen Titeln, sozialen oder wirtschaftlichen Status – sei er König oder Sklave, reich oder arm – alle sind gleich. Der Mensch wird alleine aufgrund seiner Liebe zum anderen beurteilt, und nicht aufgrund seines Festhaltens an Ritualen.

Eine religiöse Person kann unmöglich andere geringschätzen (Nicht-Religiöse, Leute anderen Glaubens oder ethnischer Herkunft). Der Ruin der Religion ist, dass die Menschen beginnen, sie zu erhöhen, und indem sie das tun, sich selbst aufgrund ihrer Zugehörigkeit erhöhen. Dadurch verwandelt sich Religion in eine andere Form der Macht!

Religion ist unsere persönliche Verbindung mit dem Schöpfer, die aus dem Gefühl der Verschmelzung mit der ganzen Menschheit stammt. Daher ist Religion eine persönliche und private Sache und sollte nicht äußerlicher Bewertung unterworfen sein.

Die Mission eines religiösen Menschen ist es, die Wahrnehmung des Schöpfers einzubringen – das Höheren Leben in unsere Welt.

 
Blog-post: Der Gegensatz von Religion und Kabbala: Handlungen versus Absichten
Blog-post: Der wahre Ursprung der Religionen
Blog-post: Warum die Religion gegen die Kabbala ist
 
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