Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Ziel der gesamten Menschheit

Kommentar: Die Gruppe die Abraham im alten Babylon gegründet hat wurde nach einem einzigen Grundprinzip gegründet: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“. In der Tora und vielen anderen Quellen wird dies als das höchste Gebot bezeichnet.

Dieses Gebot gilt für die ganze Menschheit, wir sehen aber, dass die Menschen damals nicht in der Lage waren, es umzusetzen. Heute ist dieses Thema wieder aktuell.

Aus diesem Grund befinden wir uns, wie die Kabbalisten sagen, im Zustand der letzten Generation die diese Idee verwirklichen soll. Dazu haben wir alle Möglichkeiten. Dasselbe System, das Abraham einst verstand, wird der gesamten Menschheit in unserer Zeit offenbart und wir müssen diese Idee verwirklichen.

Es geht darum, dass wir uns mit unseren Gefühlen und Gedanken verbinden müssen- nicht mit unseren Körpern. Die materielle Welt hat damit nichts zu tun. Das Wichtigste ist das menschliche Bestreben, sich den anderen anzunähern. Erst dann erreichen wir den Zustand „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“.

Sobald wir die niedrigste Stufe, die kleinste Verbindung zwischen uns erreichen, werden wir sofort eine höhere Welt, einen anderen Zustand, eine andere Natur spüren.

Unsere Natur wird von uns in den fünf materiellen Sinnen wahrgenommen, darüber hinaus werden wir durch die Verbindung zwischen uns auch die höhere Natur spüren können. In dem Maß, in dem wir uns miteinander verbinden, werden wir ein völlig anderes Gesamtbild, eine andere Welt, eine andere Natur wahrnehmen, die nicht auf der Eigenschaft des Empfangens, sondern auf der Eigenschaft des Gebens aufgebaut ist.

Sagen wir, unsere irdische Natur wird als „Minus“ betrachtet, da sie andere ständig negativ anzieht, und die höhere, spirituelle Natur ist auf dem Prinzip des Gebens aufgebaut – „Plus“ und so fangen wir an, sie zu spüren.

Das Empfinden der „Plus“-Natur ist völlig anders als das, was wir heute sehen. Wir werden anfangen, die höhere Kraft zu spüren, das Leben jenseits der Grenzen von Zeit, Raum und Bewegung, wir werden die ewigen Zustände erleben.

Der richtige Gebrauch des Egoismus, das heißt, sich über ihn zu erheben, wird uns dazu führen.

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Aus dem Unterricht über „Bürgschaft“

Die Beziehung des Menschen zur Natur und zu sich selbst

Frage: Bei der Klassifizierung der zwischenmenschlichen Beziehungen steht der Kontakt zwischen Mensch und Natur im Vordergrund.

Was ist das Grundprinzip der Beziehung zwischen dem Menschen und der höheren Natur?

Antwort: Das Prinzip ist sehr einfach: der Mensch sollte sich der höheren Natur annähern.

Die höhere oder innere Natur beruht auf der Eigenschaft des Gebens, der Liebe, der gegenseitigen Hilfe. Darin ist sie das Gegenteil des Menschen, der in selbstsüchtiger Liebe zu sich steht. Wenn wir uns richtig auf das Gefühl der Natur einstellen, werden wir sie offenbaren.

Frage: Wie soll sich der Mensch zu sich- zu seinem „Ich“ beziehen?

Antwort: Wie ein Detektor, der ein Gerät wahrnimmt, das bestimmte Bedingungen hat und dabei sich und diese Bedingungen nutzen muss, um das Wesen all dessen, was geschieht, die wahre Natur unserer Welt, zu enthüllen.

Frage:  Der Mensch spricht die meiste Zeit mit sich selbst, er führt einen inneren Dialog. Gibt es eine Kontrollmöglichkeit, obwohl das unbewusst geschieht, worum es in diesem Dialog gehen soll?

Antwort:  In der Kabbala gibt es eine ganze Methodik über den inneren Dialog des Menschen mit sich selbst, mit Gleichgesinnten, mit einer Gruppe, mit der Welt, mit dem Schöpfer. In dieser Hinsicht sollten wir ständig in einem kontinuierlichen Informationsfluss sein.

Aus dem TV Programm  „Kommunikative Fähigkeiten“, 30.07.2020

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