Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Grundlagen'

Bildung im Licht der Kabbala

Eine Frage die ich erhielt: Ist es nicht an der Zeit eine Schule zu eröffnen, die auf den Grundlagen der Wissenschaft der Kabbala gegründet ist?

Meine Antwort: Natürlich ist es wichtig, ein Bildungssystem zu erschaffen, das auf den Grundlagen der Wissenschaft der Kabbala gegründet ist. Sogar allgemeine Dinge können im Licht der Kabbala unterrichtet werden. Physik, Chemie, Mathematik und alle anderen Fächer könnten nicht nur einfach, so wie sie sind, basierend auf den Ergebnissen der Erforschung unserer Welt unterrichtet werden, sondern auch als Erklärungen des Abstiegs der Oberen Kräfte in unsere Welt, die diese Welt und ihre Gesetze formten.

Die Gesetze der Wissenschaft der Kabbala könnten uns helfen, Klarheit darüber zu bekommen, wie alles in den Oberen Wurzeln seine Ursache hat. Mit der Biologie könnte man erklären, dass alles vom Verlangen zu genießen kommt und dass sich Materie nach einem Programm für die unbelebte, pflanzliche, tierischen und menschliche Stufe entwickelt. Mit der Physik könnte man die Verlangen, die sich in den Gesetzen der Elementarteilchen und der Festkörper manifestiert, studieren. Mit der Astronomie und Geographie könnte man erklären, warum das ganze astronomische System (das solare System, die Erde usw.) entstand. Die gesamte Menschheitsgeschichte könnte von der Entwicklung des primitiven Verlangens des Menschen, seiner egoistischen Entwicklung, bis hin zu seiner zukünftigen Korrektur, erklärt werden. Die Wissenschaft der Kabbala gestattet für jeden Aspekt unserer Weltanschauung eine Grundlage.

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Alle Erstgeborenen im Land Ägypten

Der Sohar, Abschnitt „Bo (Komm zum Pharao)“, Punkt 118: „Ein Erstgeborener ist Chochma, und „alle Erstgeborenen“ deuten darauf hin, dass selbst die höheren und niederen Stufen von ihrer Herrschaft abgetrennt wurden…“ Punkt 119: „Vom Erstgeborenen des Pharao, der auf seinem Throne sitzt… sogar bis hin zum Erstgeborenen der Dienerin….“

Ein Erstgeborener ist GaR, der Kopf des Parzuf, und dieser muss von Ägypten abgetrennt werden. Alles was in dem Verlangen, zu empfangen, als stabile Grundlage unseres Lebens wahrgenommen wurde, was angeblich egoistisch erreicht werden kann, wird nun zerstört: „Vom Erstgeborenen des Pharao bis hin zum Erstgeborenen der Dienerin und dem Erstgeborenen des Viehs“.

Wächst der Egoismus, kann das Licht ihn nicht füllen, woraus die Dunkelheit Ägyptens resultiert. Somit erscheint es uns, als würde die Höhere Lenkung die Haltung uns gegenüber verändern, doch in Wirklichkeit existiert das Licht in absoluter Ruhe, wohingegen das Verlangen nach Genuss in uns ständig zunimmt. Wenn wir es nicht rechtzeitig korrigieren, fühlen wir immer größere Dunkelheit und Leiden darin. Am Ende der Ägyptischen Gefangenschaft erweitert sich unser Verlangen sprunghaft und es enthüllt sich mit einer neuen Kraft auf der nächsten Stufe. Dies geschieht dann, wenn der Mensch die Dunkelheit Ägyptens spürt, die Zehn Plagen, welche der Egoismus sind, der sich in all seinen Zehn Sefirot enthüllt, das heißt, in einer vollständigen Darstellung des Verlangens der Dunkelheit und des Bösen. Das Verlangen wuchs an und wir haben sogar aufgehört, das kleine Licht in uns, welches wir zuvor erfahren haben, zu fühlen.

Das Abtrennen des vorherigen Lichtes im neuen, größeren Verlangen, Genuss zu empfangen, wird als Hinrichtung aller Erstgeborenen in der Dunkelheit der Nacht genannt, „Vom Erstgeborenen des Pharao, bis hin zum Erstgeborenen der Dienerin und dem Erstgeborenen des Viehs“. Dies bedeutet, dass das Licht nun enthüllt wurde und nicht länger verborgen ist.

Wirksame spirituelle Bewegung kann von einer Dampflokomotive gelernt werden


Eine Dampflokomotive ist ein Bild von großer Eindringlichkeit, das es leider nicht mehr gibt. Sie macht viel Lärm, ihre Ventile klopfen und sondern Dampf ab… Diese geräuschvolle Maschine ist dazu gebaut, ein Rad zu drehen. Eine große Erfindung. Die Grundlage aller Errungenschaften der Menschheit: ein Motor, der ein Rad dreht, an das man andere Dinge anschließen kann. Diese Dynamik kann dazu genutzt werden ein Fahrzeug, ein Schiff, ein Flugzeug, ein Fabriklaufband oder alles Beliebige zu schaffen.

Alle Erzeugnisse des Menschen basieren auf dieser Art der Dynamik. Erst seit kurzem gibt es mehr und mehr Elektronik, die auf der Dynamik von Elektronen anstatt von mechanischen Teilen basiert. Zu Beginn des industriellen Zeitalters jedoch waren Dampf-betriebene Maschinen die Grundlage.

Wenn man mit einem Antriebsriemen an das Schwungrad befestigt ist, kann man sich bewegen. In ähnlicher Weise besteht unsere Aufgabe lediglich darin, uns mit diesem Rad zu verbinden und uns am Gurt festzuhalten! Unsere Seele bekommt vom Schöpfer alles: Nahrung, Entwicklung, und Veränderung der Zustände. Unsere Fähigkeit uns an Ihn zu heften, bestimmt jedoch wie schnell uns all dies geschehen wird.

Es ist wie ein Auto zu fahren, das mit einem manuell betriebenen Getriebe ausgestattet ist. Um den Grad der Verbindung mit dem Motor zu verändern, muss man ständig umschalten: man kann einen niedrigen Gang wählen, einen schnelleren und einen noch schnelleren. Dieser Art ist unsere Verbindung mit dem Schöpfer entlang der 125 Stufen des spirituellen Aufstiegs und so bestimmen wir die Geschwindigkeit in der wir mit Ihm in Einheit und ständig wachsender Gleichwertigkeit der Form verbunden bleiben können. Wir schalten das Getriebe höher und höher, bis wir die 125. Stufe erreichen. So verändern wir uns und kommen der Quelle immer näher.

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Wir warten darauf, uns mit unseren anderen Teilen zu vereinen

Neid ist eine direkte Folge des Zerbrechens. Früher waren wir verbunden und haben aus uns selbst heraus gegeben, zum Nutzen anderer. Schließlich war das Licht unter uns, hat uns vereint und uns nicht erlaubt, uns getrennt zu fühlen.

Plötzlich ist dieser Körper in verschiedene Teile und Organe zerbrochen und es ist, als ob jedes Organ für eine Transplantation vorbereitet würde, indem es konserviert und in eine Nährlösung gelegt wird. Jedes Organ für sich erhält seine Lebensgrundlage und darf nicht sterben, bis sich eine Gelegenheit ergibt, es in einen anderen Körper einzusetzen und alle Organe wieder zu einer Einheit zusammenzufügen.

So leben wir heute – wie ein Körper, der in Teile zersplittert ist, und jedes dieser Teile wird mit einem kleinen Funken Leben erhalten, der es vor dem Sterben bewahrt, damit es sich wieder mit den anderen Teilen vereinen kann. Das ist der jetzige Zustand der Menschheit.

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Die Mechanik des Glaubens, die Fähigkeit zu geben

Eine Frage, die ich erhielt: Was ist Glaube in der Kabbala?

Meine Antwort: Glaube ist gleich Geben in der Kabbala; wenn man geben kann, trotz seines Willens zu empfangen. Dies wird „Glaube über den Verstand“ genannt.

Die Natur eines Menschen ist der Wille zu empfangen, und Glaube ist die Eigenschaft zu geben, welche entgegengesetzt zu unserer Natur ist. Wir können die Eigenschaft des Gebens nur mit der Hilfe des Höheren Lichtes erreichen, weil es uns dazu verhilft, uns über uns zu erheben und aus einem anderen Verlangen heraus zu handeln: um der anderen willen oder um des Schöpfers willen. Dann handelt man aus diesem Verlangen heraus, anstelle des eigenen, angeborenen Verlangens. Und aus diesem Grund wird man von der Höheren Stufe abhängig (man wird zum Sklaven des Schöpfers), anstatt Sklave von sich selbst.

Wenn du daher Glauben an mich hast, bedeutet das, dass du mit all deinen Fähigkeiten um meinetwillen handelst. Du wirst sogar wie ich. Das ist so, weil gewöhnlich jeder Mensch jedem anderen entgegengesetzt ist. Wenn aber jemand Glaube an mich besitzt,bedeutet das, dass er seine Verlangen mir gegenüber neutralisiert hat und durch diese Wünsche sind er und ich eins.

Das Gegenteil von Glauben ist Wissen, wobei wir dann für unsere eigenen Wünsche handeln. Glaube bedeutet, wenn wir mit der Absicht handeln, die Wünsche der anderen zu erfüllen. Wenn ein Mensch diese Eigenschaft besitzt, dann spürt er die Dinge außerhalb von sich, durch die Verlangen der anderen. Und was man durch diese Verlangen spürt, ist die höhere spirituelle Welt. Darum steht der Glaube auch der Liebe so nahe (Liebe für den Nächsten), weil die Liebe die Eigenschaft ist, das eigene Verlangen durch das Verlangen des anderen zu ersetzen und dieses Verlangen zu erfüllen.

Wie man sieht, in der Kabbala ist Glaube, wenn ein Mensch die Eigenschaft des Gebens meistert – eine höhere Eigenschaft. Dies steht natürlich nicht im Zusammenhang mit dem Glauben, wie er in unserer Welt verstanden wird: Wenn man etwas glaubt, was jemand anderer sagt und das als Tatsache akzeptiert. Mit dieser Art Glauben würde ich auch die Fehler oder den falschen Glauben eines anderen als Tatsache akzeptieren, und sie dann als Grundlage all meiner Handlungen und meines gesamten Leben verwenden.

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Shamati #43: „Wahrheit und Glaube“
 
 

Das Schlimmste der Krise steht uns noch bevor, warnt Generalsekretär der WTO


In den Nachrichten (aus The Raw Story): „WTO: Das Schlimmste der sozialen, politischen Krise liegt noch vor uns“ – Die schlimmsten sozialen und politischen Auswirkungen der Wirtschaftskrise „kommen noch“, sagte WTO (World Trade Organisation – Welthandelsorganisation) Generalsekretär Pascal Lamy am Dienstag und warnt davor, dass dies die Länder tiefer in den Handelsprotektionismus treiben könnte.

Mein Kommentar: Weil die Grundlage der menschlichen Natur der Egoismus ist, denken die Menschen normalerweise, dass das Gegenmittel für die Krise sei, sich von anderen zu trennen, egal wie schädlich die Folgen später sein könnten. Die Menschen können nicht jenseits ihrer egoistischen Sichtweise blicken und somit wird der selbstverursachte Zusammenbruch noch größer sein.

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Wenn wir auf unserem jetzigen Weg bleiben, wird dies nur weiteres Leiden verursachen


Eine Frage, die ich erhielt: Es ist unmöglich mit der Natur im Gleichgewicht zu sein, wenn meine Einstellung gegenüber dem Leben egoistisch ist. Wie kann ich zum Gleichgewicht mit der Natur gelangen?

Meine Antwort: Heute sind wir gezwungen, der Wahrheit ins Auge zu blicken. Wir stehen unter der Bedrohung von Hunger, Epidemien, Naturkatastrophen, etc. und unsere natürliche Entwicklung hat uns in diese Situation geführt.

Wir haben darauf vertraut, dass die Wissenschaften unser Leben verbessern, aber was haben sie uns gegeben? Ihr Gebrauch muss uns doch irgendetwas Nützliches bringen! Ganz im Gegensatz dazu haben wir unseren gesamten Planeten und unser Leben zerstört, haben uns verfangen, wurden aus der Bahn geworfen und sehen uns jetzt einer Sackgasse gegenüber. Das Fundament der Menschheit wurde auf den falschen Prinzipien errichtet und hat unsere Entwicklung für Tausende von Jahren in die falsche Richtung gelenkt – zum Egoismus.

Aus diesem Grund müssen wir umgehend die Prinzipien für unser Fundament ändern und einen neuen Weg einschlagen! Die Wissenschaft der Kabbala, nicht die irdischen Wissenschaften, wird uns helfen, uns auf dem Entwicklungsweg auf eine völlig andere Weise weiterzuentwickeln. Wir werden dann alle wissenschaftlichen Kenntnisse nicht zum Schaden der Menschheit anwenden, sondern zum gemeinsamen Wohl. Das Prinzip, welches allen Wissenschaften zugrunde liegt, muss das Verlangen sein, anderen Gutes zu bringen, anstatt Wissen, Macht und Stärke für den Eigennutzen zu verwenden.

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Es dreht sich alles um die Absicht


Eine Frage, die ich erhielt: Ist es Ihre Ansicht, dass jegliche Nutzung der Wissenschaft das Gleichgewicht der Natur stört? Zum Beispiel basiert die Naturheilkunde auf der Harmonie mit der Natur, durch die Anwendung natürlicher Heilmittel – wie kann sie damit die Natur stören?

Meine Antwort: Es geht nicht darum, ob wir hilfreiche oder schädliche Substanzen verwenden. Schließlich sind alle Heilmittel in Wirklichkeit Gift. Das Symbol der Medizin ist eine Giftschlange – das schädlichste Geschöpf in der Natur. Jedoch während Gift für einen gesunden Körper tödlich ist, verwandelt es sich zu Medizin für einen kranken Körper. Es geht nur darum, wie wir das, was wir von der Natur nehmen, anwenden. Selbst die hilfreichsten Substanzen verursachen Schaden, wenn sie egoistisch verwendet werden.

Daher ist es die Absicht unserer Handlungen, was zählt: Zum Nutzen für die Menschheit (Natur) oder für den eigenen Nutzen. Man kann nicht gleichzeitig beides haben. Es hängt alles davon ab, was die Grundlage deiner Handlungen ist: Egoismus oder die Liebe für andere.

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Die Erkenntnis, dass Leiden die reinigende Kraft der Krise ist

In den Nachrichten (übersetzt aus The Financial News): „Interview mit Dimitri Medwedew auf Kanal CNBC TV“ – Gegenwärtig genügt ein Problem, das irgendwo an einem Ort in Amerika, Europa oder Asien auftaucht, um für die gesamte Weltgemeinschaft und die gesamte globale Wirtschaft einen Brand auszulösen. Deshalb ist eine entscheidende Schlussfolgerung, die wir als Grundlage übernehmen sollten, dass alle nationalen wirtschaftlichen Entscheidungen, welche die Inflation, Geldangelegenheiten und andere wirtschaftliche Indikatoren betreffen, direkte Auswirkungen auf andere Ökonomien haben. Diese ökonomische Globalisierung ist möglicherweise die Hauptlektion der gegenwärtigen Krise, die gleichzeitig bessere Bedingungen für die Entwicklung in der Zukunft schafft, denn wir können eine gerechtere Finanz- und Wirtschaftsarchitektur aufbauen.

Mein Kommentar: Schaut, wie Leiden uns hilft! Es ist wohlbekannt, dass Leiden läutert. Die richtige Interpretation davon ist, dass Leiden einen Menschen von seinem Egoismus reinigt. Dieses Reinigen besteht aus zwei Phasen. Phase eins geschieht durch den Einfluss der Höheren Kräfte. Die zweite Phase ist die Erkenntnis, dass der Egoismus die Ursache allen Übels ist, gefolgt von einer bewussten Trennung von ihm (von seinem Gebrauch).

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Leben aus der Kabbala: Licht, dass Korrektur bewirkt

Wird uns die Krise dem Marxismus näher bringen?


Eine Frage, die ich erhielt: Würden Sie zustimmen, dass die Kabbala dem Marxismus sehr ähnlich ist? Unterstützen Sie tatsächlich den Marxismus, der in Russland so kläglich versagt hat?

Mein Kommentar: Der Marxismus hat versagt, weil die Methode des Übergangs zu einem altruistischen Regime, welche aus zwei gegensätzlichen Prozessen besteht, nicht richtig gehandhabt wurde. Gemäß der Kabbala muss zuerst ein Verlangen eingeschränkt und dann ein Schirm darüber erlangt werden (die Absicht zu geben).

Der erste Teil des Übergangs ist, das alte egoistische soziale Regime zu beenden. Der einzige Weg davon loszukommen ist, es zu hassen oder diejenigen, die an der Macht sind.

Der zweite Teil des Übergangs ist, die Massen altruistisch zu entwickeln, um der Schaffung einer altruistischen Gesellschaft näher zu kommen. Marx wusste, dass die Taktik auf der Mitte des Weges wechseln muss – von einer egoistischen Zerstörung der Vergangenheit zu einer altruistischen Erschaffung der Zukunft. Letzten Endes ist eine altruistische Gesellschaft nur möglich, wenn sie auf einer altruistischen Grundlage basiert und um dies zu erreichen, ist es notwendig, die Massen vorzubereiten (zu erziehen).

In Russland vollendete der Marxismus nur den ersten Teil – die Entthronung. Doch er konnte die Massen nicht erziehen, um den Egoismus, der am Beginn der Entthronung eingeprägt wurde, zu Altruismus zu transformieren – der Basis für ein kollektives Regime.

Der einzige Weg, das Verhalten der Menschen diametral zu verändern – vom Egoismus zum Altruismus – ist es, die Massen zu erziehen und die Erkenntnis zu fördern, dass diese Veränderung notwendig ist. Nur danach kann die neue Gesellschaft vollendet werden.

Können Sie sich daran erinnern, wie die ganze Welt den Atem anhielt und auf die erfolgreiche Errichtung des Sowjetsystems wartete – dem zweiten Teil der Korrektur? Wenn sie darin Erfolg gehabt hätten, dann hätte die gesamte Welt dieses kollektive Regime sofort übernommen. Doch die egoistische Richtung des ersten Teils des Übergangs wurde für das kollektive Regime des zweiten Teils zerstörerisch.

Schlussfolgerung: In unserer Zeit macht die Enthüllung der Naturgesetze die Notwendigkeit für ein kollektives Regime immer offensichtlicher. Durch unser Versagen, die Naturgesetze zu befolgen, ziehen wir nur weiteres Leiden auf uns. Deshalb müssen wir den Menschen praktische und wissenschaftliche Beispiele und eine Erklärung der Tatsache geben, dass der Egoismus zerstörerisch ist. Das muss kontinuierlich weitergehen, bis die Massen anfangen zu verstehen. Wir sollten uns nicht der Menschheit entgegenstellen, sondern ihrem Egoismus. Schließlich ist unsere Botschaft Verbindung, Geben und Liebe!

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