Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Grundeinkommen'

Menschen aufklären

Frage: Heute gehen die Menschen zu allen möglichen Demonstrationen, ohne zu erkennen, dass sie nicht gegen Ungerechtigkeit, ungleiches Einkommen oder schlechte Bildung kämpfen, sondern gegen ihre Bedeutungslosigkeit.

Es sind nicht nur einzelne Berufe, die jetzt verschwinden, sondern ganze Schichten der Wirtschaft, die Länder zusammengehalten haben. Nicht nur die High-Tech-Industrie, sondern auch die gewöhnlichsten Branchen werden von Menschen befreit. Bald wird es keine Kassierer mehr geben, niemand, der ausgibt, empfängt. Automatisierte Maschinen und Algorithmen werden das alles erledigen.

Hier kommen wir zu dem, worüber wir vor 15 Jahren gesprochen haben – womit kann man die Menschen beschäftigen. Man muss ihnen ein Grundeinkommen zahlen, damit sie sitzen und lernen können.

Heute fangen sie an, darüber zu sprechen: „Ja, wir werden den Menschen Geld zahlen. Sie sollten kommen und 2-3 Stunden pro Tag damit verbringen, Geschichte, Kultur oder etwas anderes zu studieren, Bäume gießen, neue Parks bepflanzen, etc. Sie kommen nicht um zu arbeiten, sondern um sich zu beschäftigen.

Sehen Sie darin die ersten Schritte auf dem Weg zu einer Gesellschaft, von der Sie die ganze Zeit gesprochen haben?

Antwort: Im Allgemeinen kann man darin einen ersten Schritt sehen. Aber wie erzieht man diesen neuen Menschen, der nicht nur die Eigenschaft des Empfangens, sondern auch die des Gebens haben wird? Hier müssen wir natürlich die Menschen aufklären.

Es geht um mehrere Stunden am Tag, in denen sie studieren, die Physik des Gebens lernen, Vorlesungen hören und untereinander diskutieren können.

Frage: Solange Israel das nicht tut, werden es die anderen nicht tun. Oder kann es parallel laufen?

Antwort: Nein, ich glaube nicht, dass es parallel geschieht. Es muss immer noch von hier kommen. Die innere Wurzel der Veränderung der Welt, was immer sie auch sein mag und wohin sie auch geht, kommt immer noch vom jüdischen Volk.

Aus der Fernsehsendung „Algorithmen statt Menschen“,  04.08.2021

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Die Tage der harten Arbeit nähern sich ihrem Ende zu.

Obwohl sich Israel von der Covid-Pandemie erholt, scheint es so, als ob der Arbeitsmarkt immer noch mitten in einem Lockdown ist. Es ist nicht so, dass es keine Jobs zu besetzen gäbe. Es ist nur so, dass die Leute nicht scharf darauf sind, sie zu besetzen. Tatsächlich ziehen es so viele Israelis vor, arbeitslos zu bleiben, dass die Regierung eine Kampagne gestartet hat, um die Menschen zu ermutigen, aus dem Urlaub oder der Arbeitslosigkeit zurückzukehren. Bislang hat die Kampagne jedoch nur einen geringen Erfolg gehabt.

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Will uns die Zweite Welle etwas sagen

In der Öffentlichkeit spricht man nun von einer zweiten Welle von COVID-19, während die erste noch lange nicht vorbei ist. Gerade als wir dachten, die Epidemie sei unter Kontrolle, brachte die Öffnung der Wirtschaft weltweit neue Ausbrüche von Ansteckungen weltweit. Die Wahrheit ist, dass wir jetzt nur die Spitze des Eisbergs sehen, was auf uns zukommt. Was wir mit Sicherheit wissen, ist, dass sich unsere Lebensweise für immer verändern wird. Wir müssen verstehen, dass die Natur uns zu neuen Formen der Verbindung zwischen uns treibt, da wir uns alle gegenseitig beeinflussen und voneinander abhängig sind, wie die Wellen der Coronavirus-Infektion zeigen.

Das Coronavirus verschwindet nicht so schnell aus unserer Mitte. Es kann jahrelang bleiben, auch wenn es seine Form verändert. Deshalb ist es unerlässlich, dass wir Gesellschaft und Wirtschaft im Einklang mit der sich abzeichnenden Realität gestalten. Experten warnen davor, dass wir uns in wenigen Monaten in der tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg befinden werden. Unternehmen werden zusammenbrechen, die Ersparnisse der Menschen werden gelöscht und sie werden nicht in der Lage sein, Kredite zurückzuzahlen, Hypotheken zu tilgen oder Miete zu zahlen. Die eindeutigen Anzeichen sind bereits da. Deshalb müssen wir unsere Prioritäten revolutionieren.

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