Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Glücklich'

Ein Happy End für die gesamte Menschheit

Unser ganzer Weg zur Endkorrektur (Gmar Tikkun) wird als „Weg der Korrektur“ bezeichnet. Wir korrigieren uns, so wie, sagen wir, ein Auto repariert wird das man in die Werkstatt gebracht hat. Es wird repariert und dann fährt man damit weiter. Wir wissen nicht, wohin wir als nächstes fahren werden.

Die erste Etappe unserer großen, langen Existenz ist es, den Schöpfer zu erfassen, Ihm gleich zu werden. Diese Erkenntnis ist endlos! Es ist nicht ersichtlich, wo und wie es weitergeht. Gibt es Begriffe für Zeit, für Ursache und Wirkung? Es ist ein vollkommen anderer Geist.

Selbst in der spirituellen Welt, von der wir sprechen, gibt es keine materiellen Begriffe. Wir können trotzdem darüber sprechen, denn unsere Welt und die höhere Welt sind miteinander verbunden. Diese spirituelle Welt von der wir sprechen, befindet sich noch höher, deshalb können wir sie uns nicht vorstellen.

Seid unbesorgt. Ob wir es wollen oder nicht, wir werden trotzdem dorthin kommen. Es ist das Ende der gesamten Menschheit, ein glückliches Ende.

Frage: Dann werden wir, da wir bereits Partner des Schöpfers sind, mit Ihm auf eine andere Stufe aufsteigen?

Antwort: Ja. Wir werden gemeinsam als gleichberechtigte Partner weitergehen. Der Schöpfer möchte, dass wir auf dem Weg zu dieser Stufe, Ihm absolut gleich werden. Er führt uns deshalb durch den Weg des Zerbrechens und der Korrektur. Es ist so wie man etwas zerbricht, um zu verstehen, wie es gemacht ist und es dann nach und nach wieder zusammensetzt. Dann weiß man alles: seine Bestimmung und seine Funktion. Das ist es, was wir jetzt tun.

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Aus dem Gespräch „Bei mir klingelte das Telefon. Was bedeutet es, sich außerhalb des Körpers zu befinden?“

Wir sind gezwungen zu wachsen, trotz unserer Vernebelung durch die Medien

Noch bevor sich Covid-19 wie ein Flächenbrand über den Globus ausbreitete, standen wir vor einem Niedergang. Die Medien taten so, als gäbe es noch viele Leckerbissen zu entdecken, aber trotz dieser Vernebelung bewegten wir uns dennoch auf das Ende zu. Wir werden nicht glücklich sein, wenn wir auf einer Kolonie auf dem Mars leben; wir werden nicht glücklich sein, weil es einen neuen Präsidenten gibt; wir werden nicht glücklich sein, weil unser Auto elektrisch ist und unsere Energie aus erneuerbaren Quellen stammt, oder weil wir vegetarische Burger oder im Labor gezüchtetes Fleisch essen. Wir werden nur dann glücklich sein, wenn wir die Verantwortung für unser Leben übernehmen und aufhören, uns nur auf uns selbst zu konzentrieren.

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Weltglücksbericht – Wahrgenommenes Glück ist kein Glück

Laut dem neuesten World Happiness Report (WHR) sind die Finnen die glücklichsten Menschen der Welt, und die Menschen in Afghanistan sind am unglücklichsten. Auch die ersten vier Länder auf der Liste sind aus Nordeuropa, mit den Niederlanden auf Platz fünf. Das ist interessant, denn wenn diese Länder das beste Leben auf dem Planeten haben, warum werden sie dann nicht mit Einwanderern überflutet? Liegt es daran, dass Menschen aus armen Ländern in reichere Länder einwandern, als ersten Schritt in Richtung der Länder, die das glücklichste Leben bieten können? Wahrscheinlich nicht. Denn die glücklichsten Länder stehen auf der Beliebtheitsskala nicht so weit oben. Offenbar ist das, was den einen glücklich macht, nicht das, was den anderen glücklich macht. Es gibt einen großen Unterschied zwischen dem, was wir als Glück wahrnehmen und dem, was Glück wirklich ist.

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Wartest du auf die Erlösung?

Der Soar, Kapitel „Wajechi“, Punkt 462: Glücklich sind die Gerechten die belohnt werden mit diesem oberen Licht, dem erleuchteten Spiegel, der auf alle Seiten scheint, rechts und links. Jeder dieser Gerechten erreicht in seinem Anteil was er sollte, gemeint ist, erreicht übereinstimmend zu seinen Handlungen in der Welt. Und da gibt es manche, die sich durch dieses Licht schämen, von welchem ihre Freunde mehr zur Erleuchtung empfingen.

Wir wollen alle Details erkennen und verstehen, wo sie sich befinden, was der Zweig und die Wurzel jedes Namens ist, seine geistige Eigenschaft, folglich suchen wir in uns also diese Gradationen der Eigenschaften, über welche der Sohar spricht.

Natürlich, befinden sie sich nur in uns, im unbelebten, pflanzlichen, tierischen und menschlichen Niveau unserer Wünsche, wir empfinden nur die Realität, die sich innerhalb unserer Seele befindet.

Denn auch jetzt halten wir uns innerhalb unserer Seele, innerhalb Kli – des Wunsches auf, und alle Erscheinungen geschehen darin.

Auf der Suche, sollen wir uns ständig die Hoffnung machen, dass das umgebende Licht auf uns einwirken wird, und uns die Augen öffnen wird.

Dabei möchten wir die höhere Welt, alle Gradationen ihrer Eigenschaften offenbaren, uns in der Seele zurechtfinden, – wir wünschen also, dass uns das Licht der Korrektur leuchtet. Es heißt eben „die Erlösung zu erwarten“. 

Man sagt, dass nach dem Tod der Seele „auf dem Himmel“ nur zwei Fragen gestellt werden: „Hast du dich mit Tora beschäftigt (hast du auf dich das korrigierende Licht hervorgerufen)? Hast du auf die Erlösung gewartet (auf deine Korrektur)?“ – In dieser Absicht sollen wir uns ständig aufhalten.

Aus dem Unterrict nach dem Buch Sohar, 28.09.2010

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