Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Globalisierung'

Die G-20 Führer sind wie kleine Kinder, die versuchen, ein Haus zu bauen

Zwei Fragen, die ich über das kommende G-20 Gipfeltreffen erhielt:

Frage: Sollten die G-20 Führer zu einer gemeinsamen Übereinkunft kommen, welche der Welt zum Fortschritt verhilft?

Meine Antwort: Natürlich, die Situation wird sie zu einer Art Übereinkunft drängen, aber welcher Art? Die Armen haben keine Lösung! Keiner von ihnen hat irgendetwas zu sagen! Obama ist nicht einmal zum letzten Gipfeltreffen erschienen, mit der Entschuldigung, dass er gerade erst mit seiner Amtszeit angefangen hat.

Niemand kann eine Lösung anbieten, weil niemand einen Plan hat! Wenn sie einen Plan hätten, dann wäre bereits etwas veröffentlicht worden, man hätte etwas unternommen. Aber das ist nicht geschehen! Sie können nichts unter der Bedingung der Globalisierung unternehmen, weil sie nicht den „Klebstoff“ besitzen – die Kraft, um sich miteinander zu verbinden. Sogar Gordon Brown und andere führende Ökonomen, welche verstehen, dass es wichtig ist, sich zu vereinigen, wissen nicht wie.

Diese Situation erinnert mich an Kinder, die ein Haus bauen wollen, aber nicht wissen wie sie diese Aufgabe erfüllen sollen. Sie schreien: „Wir wollen ein wunderschönes Haus, wo alle fröhlich sein werden!“ Alle haben sich auf dem Spielplatz vereinigt, alle sind aufgeregt, aber sie wissen nicht was sie tun sollen und deshalb stehen sie diesem Problem hilflos gegenüber.

Frage: Was fehlt ihnen?

Meine Antwort: Ihnen fehlt die Verbindung mit der einzigen Kraft, welche Vereinigung erschaffen kann. Wie auch immer, indem sie das Verständnis über die Systeme der Welt erlangen, werden sie letztendlich realisieren, dass sie nicht die Verbindung zu dieser Kraft haben.

Sie sind wortwörtlich wie Kinder, die ein Haus bauen wollen. Aber was kommt als nächstes? Wie sollen sie es bauen? Das wissen sie nicht. Sie wissen, dass ein Haus Wände und eine Decke hat, aber sie wissen nicht, wie sie es zusammenbauen sollen, da kein Programm, kein Plan oder die nötige Kraft vorhanden sind. Um diese Aufgabe erfüllen zu können, brauchen sie ein Verständnis für die gesamte Struktur, aber auch das besitzen sie nicht. Niemand beneidet sie und niemand möchte in ihren Schuhen stecken.

(Aus der Lektion vom 08.03.2009 über den Artikel „Ein Gebot“ vom Baal HaSulam)

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Blog-post: Die Führer der G-20 haben viel zu befürchten

Die Entwicklung der Reshimot in der Geschichte

Eine Frage, die ich erhielt: Bitte zeigen Sie mir praktisch, indem Sie Beispiele aus der Geschichte gebrauchen, wie Reshimot sich verändern.

Meine Antwort: Die periodische Veränderung unserer Einstellung zum Leben wird von den sich verändernden „Genen“ in uns vorgegeben (Reshimot, was vom Wort Roshem – „speichern“ auf Hebräisch – stammt). Die Stufen der Veränderung des Egoismus sind in jedem von uns von Anfang an gespeichert worden, als die gemeinsame Seele sich in viele Seelen teilte.

Reshimot werden in einer ansteigenden und aufeinanderfolgenden Anordnung in uns enthüllt: 0-1-2-3-4. Daher brachten die Reshimot in den Anfangsstadien ihrer Verwirklichung einen kleinen Egoismus in uns hervor; in diesen Lebenszyklen waren wir „naiv“ – Sklaven und Herren. Als dann fortgeschrittenere Reshimot in uns zum Vorschein kamen, als wir in den nächsten Epochen geboren wurden, verlangten wir danach, freier zu sein, Arbeiter (wie Vasallen oder Leibeigene) zu sein. Frauen wurden ohne ihre Zustimmung unter die Haube gebracht und das wurde als „richtig“ angesehen. Sie liebten ihre Ehemänner, weil ihr kleiner Egoismus ihnen nicht in die Quere kam. Das war die akzeptierte Norm.

Und als sich danach noch fortgeschrittenere Reshimot in uns äußerten, verlangten wir danach „freie“, bezahlte Arbeiter zu sein, und Arbeitgeber anstatt Herren. Wir wollten Freiheit und Gleichheit (einschließlich für Frauen), und so weiter.

Die Reshimot rufen Verlangen in uns hervor und die Verlangen fordern den Verstand heraus, zu bekommen, was wir verlangen. Heute können wir Nationen sehen, in denen in der gleichen Epoche unterschiedliche Reshimot zum Ausdruck kommen und somit leben wir nicht in einem einzigen kulturellen Bereich, sondern in unterschiedlichen Kulturen und Formationen. Die Globalisierung hat jedoch eine rasche Verwirklichung der Reshimot in jedem Einzelnen und in allen zusammen zur Folge.

In Bezug auf die Wahlmöglichkeit:

  • Ehe (freiwillig – aus Liebe oder erzwungen – die Braut stehlen, ein Lösegeld zahlen, auf Befehl des Vaters heiraten und so weiter),
  • Macht (zwangsweise – obgleich später akzeptiert und geliebt, wie in Russland bis heute; durch die Wahl; oder ererbt),
  • Wohnort (ortsgebunden sein, eine Wohnerlaubnis haben, ein Ausweissystem, sich frei bewegen können),
  • und entsprechend anderer Anzeichen kann man sagen, welche Reshimot sich in einer Nation oder einer Zivilisation verwirklichen.

 

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Blog-post: Wir erheben das ganze Universum bis zum Schöpfer
Blog-post: Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns

 

Führende Analysten erkennen nun: Die globale Krise verlangt eine globale Lösung


In den Nachrichten (aus dem Russischen Utro.ru) „Der Dollar wird abschwächen aber nicht aufgeben“ Die gegenwärtige Krise unterscheidet sich von den vorangegangenen, weil sie nicht zyklisch, sondern durch das System bedingt ist. Daher werden globale Veränderungen auf der Ebene der internationalen Finanz-, Wirtschafts- und Sozialsysteme die Folge sein. Die Globalisierung ist ein Faktor, der vorher nicht vorhanden war und der eine normale, lokale Krise in eine globale Krise verwandelt. Weil das Finanzsystem global geworden ist, sollte es nicht auf nationaler, sondern auf globaler Ebene reguliert werden.

Mein Kommentar: Die Meinungen der führenden Analysten nähern sich mehr und mehr dem Standpunkt der Kabbala. Die Menschen müssen jedoch nach wie vor die Definition folgender Konzepte ausarbeiten: die Globalisierung, integrale Systeme, das Gesetz der vollkommenen gegenseitigen Abhängigkeit und der Verantwortung füreinander, die Bedingungen für eine Äquivalenz zur Natur, der Egoismus als Ursache für alles Übel und das Geben und die Liebe zu allen Wesen des Planeten als endgültiges Ziel der menschlichen Entwicklung. Für die Korrektur des Egoismus in unserer Welt gibt es ausschließlich die Methode der Kabbala.

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Blog-post: Großbritanniens Premier Grodon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor
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Das modernde Russische Reich

Hier zwei Fragen, die ich zum gegenwärtigen Zustand der russischen Regierung erhielt:

Frage: Wie ist eine Einheit der russischen Regierung und des russischen Volkes möglich, wenn es nicht genügend Ressourcen gibt, um die ganze Bevölkerung zu versorgen?

Meine Antwort: Die Regierung sollte den Menschen das wahre System erklären, das in der Welt und in der Menschheit wirkt, die Globalität dieses Systems und die vollkommene gegenseitige Abhängigkeit aller Menschen. Sie muss dann über das allen Menschen gemeinsame Ziel sprechen – unserer gemeinsamen Aufgabe als menschliche Wesen. Sie muss auch erklären, dass wir dies nur gemeinsam erreichen können, indem wir den richtigen Weg gehen und an unserer eigenen Korrektur mitwirken; indem wir der Natur ähnlich werden, statt den Zustand der Liebe und des Gebens an den Nächsten auf dem Weg des Leidens zu erreichen.

Wenn Sie diese Botschaft an das russische Volk richten, werden Sie sehen, dass sie Sie besser verstehen werden als irgendjemand sonst. Das liegt daran, dass das russische Volk historisch gesehen, mehr gelitten hat, als jedes andere Volk.

Es sucht nach seinem Platz in der Welt, unter den anderen Nationen und hat ihn noch nicht gefunden. Deshalb wird das russische Volk Ihnen folgen. Sie müssen ihm aber die Wahrheit sagen, und ihr trotz aller Widrigkeiten treu bleiben. Sonst werden die Gegner dieser Idee Sie zerstören.

Eine Meinung eines Professors für internationale Angelegenheiten an der The New School, New York City.
Das modernde russische Reich“ (Auszüge):

Das Problem Russlands ist es, dass sich der Staat entwickelt, nicht aber die Gesellschaft. Die heutigen demokratischen Strukturen sind genauso unterentwickelt, wie sie es zur Zeit Peter des Großen waren. (…) Der Nutzen für die Menschen wird dem Nutzen des Landes geopfert. Und die Menschen selbst glauben, dass sie bereit sein müssen ihre Freiheiten für die Größe des Landes herzugeben.

Mit einer bemerkenswerten Beständigkeit, besteht (Russland) darauf seine globale Rolle, im Sinne einer einzigartigen und besonderen Nation, selbst zu definieren. Das Russland unter Putin fühlt, dass es sich Selbstvertrauen und Durchsetzungsvermögen, ja Militanz leisten kann, weil es sich nach wie vor, vor dem trügerischen Westen schützen muss, der Russlands Niedergang anstrebt.

Das Symbol des „doppelten Adlers“, mit den nach Osten und Westen schauenden Köpfen – ursprünglich im Russland zur Zeit des byzantinischen Untergangs verwendet- wurde nach 1991erneut als Symbol des Staates eingesetzt.

Für Putin bleibt Moskau „das Dritte Rom“ für das es sich im Jahre 1472 erklärte. Die nicht so feinsinnige Idee hinter all dieser Byzanz – Nostalgie, ist die dass Russland nur im Gegensatz zum Westen existieren kann (und sollte), der einst das Byzantinische Reich hasste und heute Russland, den geistigen Erben, hasst. Wie Stalin glaubt jedoch auch Putin, dass Russland nur dann ein Mitglied im Club der mächtigsten Nationen der Welt sein kann, wenn es Härte zeigt. So folgt Putin tatsächlich der traditionellen Denkweise der meisten russischen Herrscher: Furcht ist Respekt gleichzustellen, oder übertrifft diesen sogar…. „ Ich beziehe mich auf Russlands Einschüchterung seiner unabhängigen Nachbarstaaten, auf die Benutzung von Öl und Gas als politisches Druckmittel,“ erklärt Condoleeza Rice.

„Das sich aus diesem Verhaltensmuster ergebende Bild ist das eines Russlands, das sich national immer autoritärer und auf internationaler Ebene immer aggressiver verhält,“ so Rice. (…) Wenn Moskaus Anti-Westen-Paranoia und die byzantinischen Fantasien die nächsten 15 bis 25 Jahre fortdauern, werden beide Kräfte China zugute kommen, der neuen globalen Supermacht, die den ganzen Fernen Osten und Sibirien vereinnahmt. Ein stark geschwächtes Russland wird dann auch den Nördlichen Kaukasus und die Wolga-Region an die wachsende muslimische Bevölkerung verlieren und Kaliningrad wird wieder einmal das deutsche Königsberg werden. Russland wird seine 11 Zeitzonen verlieren und keinerlei Anspruch mehr darauf haben, Großrussland zu sein.

Frage: Von welcher „guten alten Zeit „ sprechen Sie denn? Einer Welt ohne Selbstbestimmung, wo autokratische Regime bestimmen, was wir zu tun haben? Einer Welt in der die eigene Zukunft durch die Geburt bestimmt wird, ganz gleich wie hart man auch arbeitet? Es hat noch nie eine Welt gegeben, wo so viele Menschen die Freiheit der Wahl haben. Ist es eine perfekte Welt? Natürlich nicht. Wir müssen immer den menschlichen Faktor einkalkulieren, der per se nicht perfekt ist.

Meine Antwort: So sieht jeder heutzutage die Welt. Es ist unsere alte, vertraute und einfache Welt.

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Blog-post: Russland könnte bei der globalen Einheit eine Vorreiterrolle spielen
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Großbritanniens Premier Gordon Brown legt einen Plan für die erste globale Gesellschaft vor


In den Nachrichten (The Times Online): „Die besonderen Beziehungen“ werden global.

Historiker werden zurückschauen und feststellen, dass dies eine noch nie dagewesene Zeit globaler Veränderungen war. Das Ausmaß und die Geschwindigkeit der globalen Krise der Banken sind zeitweise fast überwältigend gewesen. Überall da, wo Menschen ihre Ersparnisse Banken anvertraut haben, fühlen sie sich machtlos und ängstlich.

Genau dann jedoch, wenn die Zeiten härter und die Herausforderungen grösser werden, müssen die Länder visionäre Fähigkeiten, Führungstalent und Mut beweisen – und … durch Zusammenarbeit auf internationaler Ebene, können wir sogar noch mehr tun. Daher ist es nun an der Zeit, dass die Regierenden aller Länder dieser Welt an den Lösungen zusammenarbeiten, die uns die Krise überwinden helfen und sicherstellen, dass wir gestärkt aus ihr hervorgehen.

Die Welt steht einer neuen Reihe von Herausforderungen gegenüber, die nach einer Zweckgemeinschaft verlangt, an der die ganze Welt beteiligt ist. Finanzielle Stabilität auf globaler Ebene wiederaufzubauen, ist eine globale Herausforderung, die globale Lösungen erfordert.

Finanzielle Instabilität ist jedoch nur eine der Herausforderungen, welche die Globalisierung mit sich bringt. Unsere Zusammenarbeit muss gewährleisten, dass die Erholung von der Krise mit großen Wachstum und niedrigem CO2-Ausstoss einhergeht. Die globale Aufgabe des Klimawandels muss ernst genommen werden und unsere Bemühungen müssen dahingehen, eine stabilere Welt zu schaffen, wo nicht nur der internationale Terrorismus, sondern auch der Hunger und Krankheiten in der Welt besiegt werden.

Die Globalisierung hat großen Fortschritt gebracht, hat im Zuge des Wirtschaftswachstum Millionen Menschen von der Armut befreit. Sie hat aber auch neue Unsicherheiten verursacht….
Die Globalisierung stellt sich uns nicht als Möglichkeit, sondern als Tatsache dar. Die Frage ist daher, ob wir gut oder schlecht mit ihr zu kommen.

Für mich beinhaltet dieses neue globale Abkommen, die Vereinbarung, dass jeder Kontinent finanzielle Mittel in seine Wirtschaft investiert. Im Mittelpunkt dieser neuen Investitionen muss, meiner Meinung nach, in jedem Land die Förderung einer nachhaltigen Umweltpolitik, und die Akzeptanz jedes Landes, das am internationalen Finanzsystem teilnehmen möchte, der gemeingültigen Prinzipien finanzieller Regulierung, die auf internationaler Ebene koordiniert werden.

Nur ein neues globales Abkommen kann die Grundlagen, nicht nur für einen nachhaltigen Wirtschaftsaufschwung schaffen, sondern auch für eine völlig neue Ära internationaler Partnerschaften in denen alle Länder eine Rolle spielen. Dieses Programm von international koordinierten Aktionen enthält sechs Punkte:

Erstens, globales Handeln, um eine Ausweitung der Krise zu verhindern, die Weltwirtschaft anzukurbeln und die Schwere und Länge der globalen Rezession zu verringern.

Zweitens, Aktionen, die Darlehen anregen, so dass Familien und Unternehmen wieder Kredite aufnehmen können.

Drittens, der Verzicht aller Länder auf Protektionismus, verbunden mit einem transparenten Instrument, das die Überwachung der Verpflichtungen ermöglicht.

Viertens, die Reform der internationalen Bestimmungen, um hier Lücken zu schließen und so die Entstehung eines parallelen Bankensystems zu vereiteln.

Fünftens, die Reform unserer internationalen Finanzinstitutionen, sowie die Schaffung eines internationalen Frühwarnsystems.

Und schließlich, koordiniertes internationales Handeln, um das Morgen heute schon zu schaffen und die Weltwirtschaft einen Weg betreten zu lassen, der sowohl in umweltpolitischer als auch in sozialer Hinsicht nachhaltig ist, und in der Zukunft Wachstum und Aufschwung bringt.

Ich wünsche mir, dass diese Hoffnung von uns allen erfüllt wird, und wir uns zusammensetzen, um das 21. Jahrhundert, als das Jahrhundert einer wirklich globalen Gesellschaft, zu gestalten.

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Der Schmetterlingseffekt und die Globale Krise

Die Wirtschaft ist eine Wissenschaft über die menschlichen Wechselbeziehungen, die in der offenbaren Form uns nicht geöffnet sind. Wir können uns schlecht in den eigenen Gefühlen orientieren, und in den Beziehungen zwischen uns noch weniger. Alle Wissenschaften untersuchen und öffnen uns die Welt auf drei Niveaus: leblosen, pflanzlichen- und tierischen. Und das Niveau „der Mensch“ können wir erst begreifen, wenn wir über dieses Niveaus hinaufsteigen «über uns». Es ist nur bei der Realisierung und Beachtung des Hauptnaturgesetzes «Liebe deinen Nächsten wie dich selbst» möglich.

Und die moderne Globalisierung verpflichtet uns dazu: wir sollen zu Einheit und Liebe (anstelle des Hasses und der Konkurrenz) kommen, um den Naturverwaltungskräften zu entsprechen. Wir werden in der globalen Krise solange feststecken, bis wir beginnen uns zu verändern, uns als ein Teil des Einheitssystems zu fühlen, in dem sich alles in der Harmonie, in allen Wünschen, Gedanken und Handlungen, befindet. Wie ist das zu verwirklichen? Dies erklärt uns die Wissenschaft der Kabbala.

Im Laufe von hunderttausenden Jahren ging unsere Entwicklung auf der Erdkugel nach dem individuellen Weg. Jeder Mensch entwickelte sich persönlich, und bei der Bildung von großen Menschenvereinigungen – Gemeinden, Städte, Staaten wogen sie sich, auf eine oder andere Art aus. Das menschliche Ego hat das globale Niveau noch nicht erreicht.

In unserer Entwicklung durchliefen wir einige Stufen: die Perioden der Sklaverei, des Feudalismus, des Kapitalismus, die postmoderne Periode. In jede dieser Epochen (Stufen) änderte sich die Verbindung zwischen den Menschen in ihrer Qualität. Wir setzten uns ins Netz der künstlichen Gesetze ein, die wir für die Regulierung der zwischenmenschlichen Beziehungen festlegten. Es fanden sich «die klugen Köpfe», die meinten, dass die Verbindung zwischen uns durch diverse Ordnungen verwirklicht werden sollten. Aber das waren Gesetze, die der Mensch erfand. Er erkannte entsprechend seinem Ego wie es gerade am sinnvollsten zu handeln war.

In unseren gegenwärtigen Beziehungen beginnen die Naturgesetze zu gelten, und wir setzen fort so zu leben, als wären diese Gesetze uns unbekannt. Wir enthüllten unser Ego, das heißt wir stiegen zu solchem Zustand hinauf, der eigentlich unser Endzustand ist. Aber wir verstehen immer noch nicht, dass jeder von uns die gesamte Masse in Bewegung bringen kann, und somit alle Naturniveaus beeinflusst, der sogenannte Schmetterlingseffekt. Sich in der global verbundenen Welt befindend, wie in einem kleinen Dorf, in dem jeder Einzelne von ganzem Kollektiv abhängig ist, also vom Flügelschlag des kleinen Schmetterlings, müssen wir uns an den Händen fassen!

Wenn wir fortsetzen nach den jetzigen Gesetzen zu leben, so wird es nicht funktionieren, es wird einfach keine Übereinstimmungen geben. «Wir sollen uns bis zu einem Zustand entwickeln, indem wir begreifen, dass wir wirklich alle miteinander verbunden sind», schreibt Baal HaSulam im Artikel „Der Frieden“.

Das Wirtschaftssystem ist nur das erste System, dass uns verbindet und die Krise zeigt, inwiefern wir uns alle in «einem Bündel» befinden. Bald werden wir auch andere Wechselbeziehungen und Abhängigkeiten entdecken. Wir entdecken, dass wir gemeinsame Krankheiten haben, das heißt, dass meine Gesundheit von der Gesundheit eines Anderen, womöglich einem Neuseeländer, abhängt. Daraufhin wird klar, dass der Schlüssel meines Lebens sich in den Händen von jedem Menschen auf der Welt befindet. Und er kann mit meinem Leben alles anstellen, was ihm in den Sinn kommt.

Wenn wir alle keine einheitliche Ganzheit darstellen, so werden wir entgegengesetzt den Naturgesetzen, und dieses Gegenteil wird von uns wie Leiden oder Krisen empfunden. Als Nächstes kann eine ökologische Krise kommen, oder plötzlich bricht eine Epidemie aus.

Wenn wir beginnen, an diese Abhängigkeit nur zu denken, ohne zu widersprechen und dies auch in der Masse der Menschen geschehen wird, so finden wir uns sofort in einem komfortablen Zustand, in Bezug auf die Natur wieder und werden ihren positiven Einfluss fühlen. Wir werden plötzlich fühlen, dass alles sich ändert. Und «die schwarzen Wolken» lösen sich plötzlich auf.

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Blog-post: Die Gesellschaft der Zukunft
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)

Übermäßiges Trinken ist nicht länger nur das Problem der Russen


Nachrichtenreport: Gemäß der Erhebungsdaten des gesamtrussischen öffentlichen Meinungsforschungsinstituts

Im Januar 2008 – 32 % der Russen erwarteten eine Besserung des Problems des übermäßigen Alkoholkonsums und 9 % einen Rückschritt

Im November 2008 – 20 % der Russen erwarteten eine Besserung und 22 % einen Rückschritt.

Der Wendepunkt in der öffentlichen Meinung fand August – September 2008 statt.

Die russische Regierung fürchtet, dass durch die globale Finanzkrise und die Minderung des Lebensstandards das Land einen drastischen Anstieg beim Konsumgiftiger Alkoholarten, als auch einen Anstieg einer darauf bezogenen Selbstmordrate verzeichnen wird.

Mein Kommentar: Das ist unvermeidlich, und nicht nur in Russland. Deswegen müssen wir dringend pädagogische und soziale Fernseh-Programme für alle Altersstufen und alle Bevölkerungsschichten schaffen.

Nachrichtenreport (aus The Observer): Schottlands Whiskeybrenner stecken in Schwierigkeiten, um die steigende Nachfrage der Welt nach Whiskey zu befriedigen. … und um diese außerordentliche Nachfrage zu erfüllen, haben Hersteller ein dringliches Programm für eine neue Destillerie gestartet – die erste bedeutende Brennerei seit mehr als dreißig Jahren. … Ein Sprecher des schottischen Whiskeyverbandes fügte hinzu: „Konsumenten überall auf der Welt mögen nein zu einem neuen Haus und nein zu einem neuen Auto sagen, aber sie werden weiterhin ja zu Flaschen mit Whiskey sagen.“

Mein Kommentar: Gewiss, das ist besser als Drogen, aber es ist keine Lösung für das Problem, besonders wenn Leute Whiskey (oder Wodka) den lebenswichtigen Grundprodukten vorziehen.

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Blog-Post:  Wie wird sich der Hunger auf der Weltbevölkerung auswirken?
Blog-Post: Die französische Fernsehreform ist eine lobenswerte Initiative

Die Europäische Union muss eine schicksalsschwere Entscheidung treffen

News Report (Spiegel online): Der diesjährige Gewinner des Nobelpreises für Wirtschaft, Paul Krugman, teilt die Meinung derer, die die Untätigkeit der deutschen Regierung angesichts der derzeitigen Finanzkrise kritisieren. Er sprach mit dem SPIEGEL über den Preis, den dieses „Nichtstun“ kostet und warum er denkt, dass Berlin den Ernst der Wirtschaftskrise verkennt.

Krugman: „Europa hat grobe Koordinationsprobleme: Die Abstimmung zwischen Verlusten und Produktion ist für die einzelnen Länder, die unilateral handeln, weit weniger günstig als für die EU als Ganzes. Daher ist Zusammenarbeit lebensnotwendig. Doch wenn Deutschland, das wirtschaftlich bedeutendste Land, sich weigert, voranzugehen, wird es keine Kooperation geben. Die Ereignisse verhalfen Deutschland zu einer strategischen Bedeutung, die keine Relation zur Größe Deutschlands hat.

SPIEGEL: Was ist der Preis dieser Trägheit?

Krugman: Es drohe ein sehr, sehr ernster Absturz mit den schlimmsten Arbeitslosenzahlen seit den dreißiger Jahren und im Anschluss womöglich ein verlorenes Jahrzehnt nach japanischem Muster.

Mein Kommentar: Die Europäische Union muss eine schicksalsschwere Entscheidung treffen. Wenn die europäischen Länder den Weg der Einheit einschlagen, werden sie neben dem kulturellen Zentrum auch zur größten Wirtschaftsmacht werden. Andererseits, wenn die einzelnen Länder auf eigene Faust versuchen, ihre Probleme zu lösen, werden sie einen solchen Niedergang erleiden, von dem sie sich nie mehr erholen können! Weil diese Art zu handeln gegen das Gesetz der Natur wäre, welches die Menschheit in Richtung Globalisierung drängt.

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Blog-post: Wird es den Nationen gelingen, in gemeinsamer Arbeit die Welt vor der Krise zu retten?
Blog-post: Wie kommt es, dass sich Amerika besser vereinigen kann als Europa?

 

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Wird Amerika sozialistisch?


Nachrichtenbericht (übersetzt von K2Kapital.com): „Das Wort Sozialismus wird in den USA nicht mehr geringgeschätzt“. Die Wall Street Krise, der Verlust der Ersparnisse, der Zusammenbruch des Immobilienmarktes und die Arbeitslosigkeit haben das Thema des wirtschaftlichen Überlebens zur Sprache gebracht. Die Krise erfordert mehr gesetzliche Regulierungen und man sollte liberale Methoden für den finanziellen Bereich ablehnen. Das Wort „Sozialismus“, welches bis vor kurzem noch Furcht einflößend für das amerikanische Ohr war, klingt nun weniger beängstigend. Wie schlimm ist der Sozialismus wirklich? Sollen sich die Regierungen lieber um die Bürger kümmern, anstelle die Interessen der Millionäre zu schützen.

Mein Kommentar: Im Moment ist der Trend in Richtung Sozialismus noch selbstsüchtig und egoistisch, doch kann es nicht anders sein. Die Menschen merken langsam, dass die Globalisierung die neue Wirklichkeit ist, in der wir leben müssen; die Welt ist ein kleines Dorf oder ähnlich einer Familie. Sie sprechen bereits über dieses Konzept, begreifen es jedoch noch nicht ganz. Wir haben noch nicht akzeptiert, dass es eine Tatsache ist, ein Phänomen, das sich plötzlich der Welt zeigte, dem wir nicht entkommen können und das uns zwingt, unser Leben völlig zu ändern.

Dies ähnelt dem, was ein Mensch fühlt, wenn er zu lebenslänglicher Haft verurteilt wurde: er bemerkt nur allmählich, wie sehr sein Leben sich verändert hat und dass diese Veränderung ihn nun zwingt, seine Einstellung und sein Verhalten zu ändern. Wenn die Menschen nun die Globalisierung fühlen, die globale Verbindung untereinander und die gegenseitige Abhängigkeit, ist es folglich nur natürlich für sie, den Sozialismus für erwünscht und besser zu halten.

Wir müssen jedoch unsere Vorstellungen über Sozialismus richtigstellen. Wenn wir spüren, dass alle in unserer Welt eine Familie sind, werden wir das Höhere Licht – das Gefühl von Harmonie, Freude und ewigem Leben – enthüllen. Aber bevor dies geschieht, müssen die Menschen den Weg der Zurückweisung des Egoismus durchlaufen. Und damit sie das wollen, müssen sie zuerst realisieren, dass der Egoismus schlecht ist. Und dies kann hierdurch geschehen:

• Aktuelle Leiden, verursacht durch den Egoismus (bekannt als „die zehn Plagen Ägyptens, wobei die erste Plage die finanzielle Krise ist, die dabei ist sich zu entwickeln, während wir sprechen); oder
• durch theoretisches Erkennen und das Studium der Kabbala

Wie dem auch sei, die Menschheit muß bewußt zu dem Verständnis gelangen, dass wir alle eine Familie sind, wo jeder auf jedes Familienmitglied Rücksicht nimmt. Mehr darüber im Artikel Die Freiheit und in der Zeitung Ha Uma – Die Nation.

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Blog-post: Die Finanzkrise hat Karl Marx in Europa modern gemacht
Blog-post: Gedanken der Einheit liegen in der Luft

Warum werden die Menschen immer pessimistischer?


Nachrichtenbericht (vom All-Russia Public Opinion Research Center):Experten für öffentliche Meinung berichten, dass die Russen ihre optimistische Vision für die Zukunft verloren haben. Der Wendepunkt in ihrer Stimmung kam im August-September. Davor war der Optimismus ständig am Wachsen, während die Pessimisten weniger wurden. Als es jedoch Herbst wurde, drehte sich der Trend um 180 Grad.

Mein Kommentar: Und dies geschah, bevor die wirkliche Krise überhaupt richtig begann. Entlassungen fangen gerade an und die Menschen haben noch Gespartes und ihre Trägheit von früher. Die wirkliche Krise wird Anfang Januar-Februar 2009 beginnen.

Im Großen und Ganzen verstehen die Menschen nicht, dass sie bereits in einer anderen Welt leben – in einer globalen Welt, deren Gesetze sie noch nicht kennen. Diese sind die Gesetze der spirituellen Welt, denen wir nicht gehorchen, und darum erleben wir unsere Diskrepanz zu ihnen als Krise. Einfach abwarten, dass sie wieder geht, und Salz, Streichhölzer und Seife zu horten, wie wir es früher gemacht haben, wird uns nicht helfen.

Aber vielleicht werden wir plötzlich weiser und werfen einfach durch das Verlangen, die Gesetze der Globalisierung kennenzulernen („Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“), alles Übel von uns ab und bringen uns dem Guten näher.

Nachrichtenbericht (von supportproject.eu) Eine jüngste Untersuchung in sechs EU Ländern stellte fest, dass Probleme wie Depression, Sorgen, Phobien und Alkoholismus 11,5 % ihrer Bevölkerung betreffen. In der EU sterben mehr Menschen (ca. 60 000 p.a.) durch Selbstmord als durch Verkehrsunfälle.

Mein Kommentar: Dies geschieht, weil in den Menschen ein Verlangen entsteht, das über unsere Welt hinaus geht. Dieses Verlangen betrifft etwas, was jenseits der körperlichen Dinge liegt (Essen, Sex, Familie) und auch der gesellschaftlichen, wie Geld, Macht und Wissen. Wenn ein Mensch im Allgemeinen diese Wünsche erlebt hat, dann taucht ein neues Verlangen in ihm auf – ein Verlangen, das Licht im gemeinsamen Verlangen von Adam zu empfangen. Der einzige Weg jedoch, das Licht in diesem Verlangen zu empfangen, ist, wenn man die Vereinigung mit den anderen nach der Regel „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ wieder herstellt.

Bevor wir auf dieser Welt auftauchten, waren wir miteinander verbunden und erfüllt vom Höheren Licht. Dann wurde unsere Einheit getrennt (zerbrochen) und jeder von uns verblieb innerhalb seines individuellen Verlangens und seiner Wahrnehmung, worin wir nur ein kleines Leuchten erkennen, welches „unsere Welt“ genannt wird. Wenn wir uns miteinander wieder verbinden, dann werden wir erneut das gemeinsame Licht wahrnehmen – die Höhere Welt.

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