Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'globale Regierung'

Welchen Anfang wird die Gesellschaft von morgen nehmen?

Eine Frage, die ich erhielt: Welche Art von Regierung wird sich am ehesten dem Experiment stellen, eine zukünftige Gesellschaft zu erschaffen – eine, die bereits den Begriff Sozialismus gespeichert hat oder im Gegenteil eine, die bereits die Nase voll vom Kapitalismus hat?

Meine Antwort: Ich glaube, dass dies nicht vom physischen Zustand der Regierung abhängt, sondern davon, wie weit die Menschen bereit sind, den Grund der Krise und die Notwendigkeit zu erkennen, sich über sie zu erheben, durch Vereinigung zu überwinden und zu begreifen, dass es kein anderes Mittel zum Überleben gibt.

Und wie Baal HaSulam schon sagte, diese Methode kann in jedem Land wirken (wenn auch nicht unbedingt auf der ganzen Welt). Das hängt jedoch vom Grad der Erkenntnis der Menschen und ihrer Entwicklungstufe ab. Damit sie wirklich funktioniert, müssen die Leute merken oder wirklich verstehen, dass es keinen anderen Ausweg aus unserer Situation gibt und es der einzige Überlebensweg ist. Dies darf jedoch nicht durch Zwang oder durch Massennötigungen, wie es bei der Machtübernahme der Sowjets geschah, geschehen.

Die Gesellschaft selbst sollte überzeugt sein, dass die alten Sichtweisen, Entscheidungen, Ansätze und Regulatoren einfach nicht mehr funktionieren. Zuerst könnte es in Amerika geschehen, dann in Russland gefolgt von Europa. Ich glaube nicht, dass dies technologisch und sozial unterentwickelte Länder, sowie Länder, die noch von Diktatoren gelenkt werden, betrifft. Diesen Ländern fehlt noch der notwendige Grad an öffentlichem Bewußtsein und fortgeschrittener Entwicklung. Sie werden dieses Prinzip erst akzeptieren, wenn sie dazu aus wirtschaftlichen und sozialen Gründen zur Teilnahme gezwungen sein werden.

Ich bin der Meinung, dass ein internationaler Fond und eine einheitliche Weltregierung, auch wenn sie widerwillig gebildet wird, eine Bewegung in Richtung Zusammenarbeit

schaffen wird, indem sie ein gutes Beispiel gibt und moralischen Druck ausübt. Immerhin ist die Menschheit pyramidenartig angeordnet: Ein Teil der Menschheit ist schon bereit, die Wichtigkeit integrierter Entwicklung anzuerkennen, während andere erst teilnehmen, wenn sie merken, dass es keinen anderen Weg gibt. Doch wird jeder gemäß dem Naturgesetz vollständige Harmonie und Gleichheit mit der Natur erreichen müssen.

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Baal HaSulam Artikel: „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“

Wäre eine weltweite gemeinsame Währung ein guter Schritt?

Eine Frage, die ich erhielt: In letzter Zeit hören wir mehr und mehr Menschen vorschlagen, dass eine gemeinsame Währung in der Welt geschaffen werden sollte. Wird dies helfen, die Welt zu vereinen?

Meine Antwort: Ich kann dir nur eine Sache sagen: Jede Handlung, die für alle geeignet ist, ist segensreich. Dies ist sicher, sogar wenn diese Einigung zunächst aus egoistischem Interesse erfolgt, wie das der Fall bei der Gründung der Europäischen Union war. Es ist klar, dass das Motiv für diese Vereinigung egoistisch war: diese Länder fürchteten sich einfach voreinander. Jedoch jetzt sind sie vereint, machen gemeinsame Aktionen, erlassen gemeinschaftliche Gesetze, treiben Handel miteinander usw.

Vereinigung ist immer gut, wenn sie nicht ausgerichtet ist, andere zu schädigen. Es steht geschrieben, „Vereinigung von Sündern ist schlecht für sie und für die ganze Welt“. Wenn eine Vereinigung ausgeführt wird, damit eine Gesellschaft überleben kann, dann ist es gut. Jedes Land in Europa ist getrennt nicht viel wert, aber zusammen sind sie eine große Kraft. Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Italien sind das Herzstück, der Hauptteil der Kraft und alle anderen Länder verbinden sich mit ihnen.

Die Welt würde sich wirklich zum besseren ändern, wenn wir eine Weltregierung und ein gemeinsames Mittel der Kontrolle schaffen würden, als ob die Welt ein einziges Land wäre. Kabbala sagt, dass sogar diese Art der egoistischen Vereinigung unter Menschen – Vereinigung, um zu überleben – uns zur Höheren Herrschaft und zur Höheren Welt führen würde.

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Die Aktionäre werden den IWF (Internationalen Währungsfonds) wahrscheinlich nicht wiederbeleben


In den Nachrichten(Truthout): „Der IWF ist wieder da? Falsch gedacht“ Die jüngsten Ereignisse zeigen deutlich, dass die größten Wirtschaftsländer, die auch die größten Anteilseigner des Fonds sind, diesen als Instrument bei der Bewältigung der Finanzkrisen betrachten. Das war jedoch nie in Frage gestellt. Es waren die Darlehensnehmer, die die Notwendigkeit einer grundlegenden Reform des IWF sahen, bevor die Funktion der Notfinanzierung ausgeübt werden konnte und tatsächlich ist es der Zufluss großer Geldmengen, die Lockerung der Regelungen und die Überwindung der Existenzängste des Fonds, die gegen diese Reformen wirken werden.

Andererseits weist wenig darauf hin, dass die Hauptanteilseigner, geschweige die Darlehensnehmer wieder Vertrauen in den IWF fassen werden…
Offensichtlich hegen die Hauptanteilseigner keinerlei Absicht den IWF wiederzubeleben und zu stärken, besonders nicht die reichsten Industrienationen.

Mein Kommentar: Das Leiden wird uns dazu bringen die Globalisierung und integrale Natur der Menschheit anzuerkennen. Sie wird uns zwingen eine Regierung auf globaler Ebene (Regulator) zu schaffen, die nicht die individuellen Regierungen der Länder aufheben, sondern diese in sie integrieren wird.

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Blog-post: Ein weiterer Schritt in Richtung globales Bewusstsein
Vortrag in Arosa

Weshalb hungert eine Milliarde Menschen, wenn die Erde sogar noch mehr Menschen ernähren könnte?

In den Nachrichten (aus WFP): „UN Ernährungsagenturen treffen die G8 Minister in Treviso“. Um fast eine Milliarde hungernde Menschen ernähren zu können, braucht die Welt eine politische Führung und gut investierte Ressourcen. Das WFP (Welternährungsprogramm) schätzt, dass es mehr als 100 Millionen Menschen ernähren muss.

Mein Kommentar: Fische in einem Aquarium wachsen abhängig davon, wie viel Nahrung sie erhalten und wie groß des Aquarium ist. Dasselbe passiert überall in der Natur. Wir sind jetzt auf einer Stufe angelangt, wo das Wachstum der Erdbevölkerung aufgehört hat und sie darüber hinaus wieder auf ihre „natürliche“ Grösse schrumpfen muss. Das heißt, dass die Bevölkerung auf eineinhalb Milliarden oder eine Milliarde reduziert werden muss, denn das ist die Menge an Menschen, die der Planet ernähren kann, ohne sich selbst zu zerstören. Das ist auf jeden Fall die Meinung der Wissenschaftler. Wir verwüsten den Planeten und dessen Ressourcen und als Resultat davon, zerstören wir ihn.

Wenn wir jedoch auf eine neue Art der interpersonellen Beziehungen umschalten, wo jeder nur das konsumieren wird, was er braucht, um zu überleben, und wo jeder verbunden sein wird durch Bündnisse der gegenseitigen Unterstützung, gegenseitiger Bürgschaft und Liebe, dann wird uns die Natur anders behandeln. Wenn wir diese Verbindung zwischen uns erschaffen, werden wir im Gleichgewicht zur Natur stehen. Und dann kann die Erdbevölkerung grenzenlos wachsen!

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Der Club of Rome warnt: Wir müssen der Maßlosigkeit Einhalt gebieten


In den Nachrichten (aus dem New Scientist): Das Treffen in London letzte Woche kennzeichnete das Wiedererwachen des Club of Rome, der Ideenfabrik, die vor fast 30 Jahren der Welt die Wortwendung „Grenzen des Wachstums“ brachte. Yvo de Boer, Leiter des UN Klimasekretariats, erklärt, dass die Finanzkrise ein Ergebnis davon sei, weil wir weit über unseren finanziellen Mitteln leben. Die Klimakrise wiederum ergäbe sich daraus, weil wir den Planeten überfordern und wir weit über dessen Möglichkeiten leben.

Mein Kommentar: Erst einmal müssen wir Wege finden, den weltweiten Konsum zu optimieren, nicht über internationale Abkommen, deren wir uns bisher bedient haben, sondern zielstrebiger und ohne Verzögerungen oder Ausnahmen. Bis dahin brauchen wir eine globale Regierung oder zumindest eine Gesamtregierung von Nordamerika, Europa und Russland. Zusammen werden sie fähig sein, die Methode dem Rest der Welt zu vermitteln. Andererseits ist Russland, welches immer „seine eigene Suppe zu kochen“ scheint, vielleicht gar nicht so nötig.

Diese Einheit wird diese Länder in ein Gleichgewicht bringen, in eine verhältnismäßige Gleichheit mit der Natur (dem Schöpfer) und dies wird zu guten Ergebnissen führen. Außerdem wird es als Beispiel für andere dienen, wie Baal HaSulam in seinem Artikel „Die Gesellschaft der Zukunft“ schreibt.

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Blog-post: Nur ein Wandel unserer inneren Haltung kann uns aus der Rezession führen