Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gleichgewicht'

NASA warnt vor katastrophalem Sonnensturm


In den Nachrichten (aus Nine News): „Katastrophaler Sonnensturm möglich, warnt die NASA“. Ein ganz seltener Jahrhundert-Solarsturm mit katastrophaler Zerstörung könnte drohen, wenn sich ein größter anzunehmender Unfall ereignet, hat ein aktueller NASA-Bericht festgestellt. … Die Regierungen wären machtlos, die Zerstörung wichtiger Infrastruktureinrichtungen zu verhindern, was möglicherweise unsere Lebensweise lahm legen würde… Wissenschaftler warnen, dass die Konsequenzen weitaus ernster sein könnten, weil die modernen Technologien unsere Infrastruktur viel abhängiger gemacht haben.

Mein Kommentar: Da wir das Gleichgewicht der Natur stören, sollten wir jede Art von negativen Einflüssen durch sie erwarten – die Konsequenzen des unausgeglichenen Zustandes. Unser Leben und Wohl auf diesem Planeten hängen davon ab, ob wir die Natur in ein Gleichgewicht bringen. Kabbala erklärt, wie man das tut: indem man das Bewusstsein der Menschen von egoistisch in altruistisch verändert. Kabbala gibt uns die Mittel, den Übergang zu dem neuen Zustand rasch und einfach zu vollziehen.

Zum Kabbala Lernzentrum –>

Die Finanzkrise macht Länder zu Banditen der globalen Regierung


Aus den Nachrichten der Financial Times: „Regierungen nehmen nun Tauschhandel als Kredit, um sich mit Nahrungsmitteln zu versorgen“. Länder, die es schwer haben, Kredit aufzunehmen, nehmen nun Tauschhandel und geheime Transaktionen von Regierung zu Regierung vor, um Nahrungsmittel zu kaufen, mit Verträgen, die hunderte Millionen Dollars wert sind. In einem treffenden Beispiel, welches zeigt, wie sehr die globale Finanzkrise und die erhöhten Lebensmittelpreise die Finanzen von armen Ländern und solchen mit mittlerem Einkommen wie Russland, Malaysien, Vietnam und Marokko belastet haben, sagen diese, dass sie unter sich die Möglichkeit besprochen oder Verträge unterschrieben haben, um Handelswaren wie Reis und Pflanzenöl im Austausch zu importieren.

Die Wiederbelebung dieser Handelsbräuche, die in den letzten 20 Jahren kaum und normalerweise von Ländern verwendet wurden, die einem internationalen Embargo und dem alten kommunistischen Block unterworfen waren, ist das Ergebnis davon, dass es den Ländern nicht gelungen war, Handelsfinanzen zu sichern, da es keine Anleihen mehr von Banken gibt.

Mein Kommentar: Wo jetzt alle Länder so werden – Banditen der globalen Regierung – wird der Mangel unseres Gleichgewichts mit der Natur (der Regulator) alles beeinflussen, was wir tun. Die Menschen werden überrascht sein, wie plötzlich alles nicht mehr so glatt geht, dass alles, was man beginnt, aus irgendeinem Grund nicht mehr funktioniert. Auch Tauschhandel wird nicht helfen: obwohl jeder etwas besitzt, das er dem anderen geben könnte, und im Gegenzug etwas erhalten könnte, wird man mit dem Austausch nicht durchkommen. Weshalb?

Stellen Sie sich vor, dass Sie sich nicht an die Gesetze der Physik gehalten haben, oder wenn doch, dann nicht korrekt. Dann würden Sie feststellen, dass alles was sie anpacken, schief gehen würde. In diesem Zustand befinden wir uns. Die Menschen benehmen sich wirklich wie Kinder, und glauben unschuldig, dass alles so werden wird, wie sie es wollen, und nicht gemäß den Naturgesetzen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Gebote der Natur = Die Gesetze des Schöpfers

Henry Kissinger: „Die Krise ist eine Chance für eine neue Weltordnung“

News Report (aus der Internationalen Herald Tribune): „Die Chance für eine neue Weltordnung“ von Henry A. Kissinger. Die äußerst unbeständige Natur des internationalen Systems bietet eine einzigartige Gelegenheit für kreative Diplomatie. … Jedes Land wird seine nationalen Prioritäten neu definieren müssen. Eine internationale Ordnung wird dann entstehen, wenn ein System von zu vereinbarenden Prioritäten gebildet wird.

Meine Kommentar: Vereinbarkeit wird uns durch die wirkliche Natur der Krise auferlegt. Wir müssen aufhören, wie kleine Kinder Kämpfe miteinander auszutragen. Wir müssen begreifen, dass wir mit der Frage des Überlebens der Menschheit konfrontiert sind

Es gibt nur eine Antwort: Jeder sollte sich in einem System unter gleichen Bedingungen vereinigen; als ein Körper oder eine Familie, um Gleichgewicht mit der Natur zu erreichen. Das ist die einzige Priorität, und wir sollten nicht versuchen, irgendwelche anderen zu erfinden. Lernen Sie von der Natur!

Verwandtes Material:
Die Klassischen Lehren und das Neue Planetarische Bewusstsein

Unsere Verlangen kommen von der Gesellschaft


Drei Fragen, die ich darüber erhielt, wie man das Spirituelle mit dieser Welt im Gleichgewicht halten kann:

Frage: Ich habe Sie in in der Kinderlektion sagen hören, dass wir diejenigen beneiden sollten, die zur Gruppe beitragen und andere lieben. Soll ich mich selbst belügen, indem ich mir selbst sage, dass ich das tue, obwohl ich in Wirklichkeit jemanden zum Beispiel um sein neues Auto beneide? Bitte raten Sie mir, was ich laut der Kabbala machen soll.

Meine Antwort: Studieren Sie weiter; die Gruppe und die Lektionen werden Ihnen das Gefühl geben, dass andere Werte wichtiger sind. Dies ist besser, als sich dem Sammeln von Dingen hinzugeben und später festzustellen, dass man enttäuscht ist. Die Höhere Welt, die sich dann Ihnen anfängt zu offenbaren, wird Sie mehr erfüllen, als jedes neue Auto. Das Auto ist Ihnen wichtig, weil die Gesellschaft es wertschätzt. Wenn Ihre Gesellschaft aber anderen Dingen Wert beimisst, werden sich auch Ihre Vorlieben ändern.

Frage: Manchmal werde ich wütend auf den Schöpfer, doch in Wahrheit richtet sich das gegen mich, weil ich mich frage: „Warum ist der Korekturvorgang bloß so lang!?“ – und dann antworte ich mir selbst: „Weil ich mich nicht genug anstrenge!“

Meine Antwort: Es mangelt Ihnen am Druck der richtigen Umgebung.

Frage: Ich habe einen inneren Dialog: Einerseits habe ich einen interessanten Job, der mich interessiert und mir genug freie Zeit gibt, mich beruflich weiterzuentwickeln, um in der Zukunft eine gute dauerhafte Arbeitsstelle zu haben. Andererseits habe ich nach dem Morgenunterricht nicht viel Energie übrig, und habe daher vor, diesen einzuschränken, doch irgendwie stört mich das. Welche Einstellung in dieser Situation ist die richtige?

Meine Antwort: Sie müssen Ihre berufliche Ausbildung fertigmachen, damit Sie sich und Ihre Familie unterstützen können, während Sie das Kabbala-Studium „auf niedriger Flamme“ beibehalten. Widmen Sie sich jedoch in jeder anderen Hinsicht dem Studium der Kabbala. Wenn Sie beides zeitlich und energetisch gut im Gleichgewicht halten, dann werden Sie in beidem Erfolg haben.

Verwandtes Material:
Blog-post: Einfluss des Umfeldes
Blog-post: Kabbala und Berufswahl
Blog-post: Familie, Kinder, Arbeit und Kabbala

Die Welt ist rund

Eine Frage, die ich erhielt: Glauben Sie, dass die gegenwärtige Globale Krise uns zu einer multi-polaren Welt zurückbringt, so wie Russland das will?

Meine Antwort: Wir müssen erkennen, dass nur auf das Gleichgewicht mit der einen, globalen Natur abzielende Handlungen uns wahren Nutzen bringen können – Einheit als ein einziges Ganzes, die Erschaffung einer einzigen globalen Regierung, globale Aufteilung der natürlichen Ressourcen und der Ergebnisse der kommerziellen Produktion. Dies sofort zu erreichen ist natürlich unmöglich, doch selbst kleine Schritte in diese Richtung – dank der Ausrichtung auf die Gleichheit mit der Natur – werden von positiven Veränderungen begleitet sein.

Die Opposition von Russland und Amerika, ihre Isolation voneinander und die folgende Krise haben gezeigt, dass es einem Land nicht länger möglich ist, auf Kosten eines anderen zu gedeihen – „Ich freue mich, wenn es Dir schlecht geht.“ Entweder haben beide Erfolg oder beide versagen.

Zudem hängt das nicht davon ab, was Politiker wollen oder nicht wollen. Es ist eine objektive Enthüllung der Globalen Welt. In der globalen Wirtschaft kann es keinerlei Wettkämpfe zwischen Nationen geben, da wir alle die gleichen Finanzen teilen – obwohl es sonderbar erscheint, dass jeder sein eigenes Budget, seine Banken und Probleme hat. Wenn sie auf diese Weise weitermachen, wird die Krise von einer wirtschaftlichen zu einer gezielt gesellschaftlichen heranwachsen und dann – zu einer politischen.

Es gibt nur eine Lösung: die Welt anstatt multi-polar rund zu betrachten. Finanzen als gemeinschaftlich und nicht persönlich zu betrachten, die Natur als Höheres Gesetz anzusehen; ihre Globalität, ihre Harmonie und ihr Gleichgewicht zu studieren – und es zu befolgen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Menschheit ist ein integraler, ineinandergreifender Organismus
Baal Hasulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Neue Theorien über die Finanzkrise


Folgendes wurde von meinem Studenten R. Tzarev gesendet:

Die Finanzkrise in den Vereinigten Staaten wird mit Nachdruck betrieben und ist kontrolliert. Russland, der Iran, China und die Vereinigten Emirate besitzen die größten Gold- und ausländischen Währungsreserven. Russland, der Iran, Venezuela, China, Indien und Brasilien haben begonnen, ihr eigenes, alternatives globales Wirtschaftssystem zu etablieren.

Zusammen haben sie begonnen Europa, das von Energiereserven abhängig ist, zu bedrängen und bewirken, dass es sich von den Vereinigten Staaten loslöst. Bis jetzt betreiben Deutschland, Italien und Frankreich Lobbyismus für Russlands Belange, indem sie sich gegen die Vereinigten Staaten auslassen. Die europäischen Länder, Russland, der Iran, Venezuela und Kuwait verwenden in ihren Geschäftverbindungen den Euro anstatt den Dollar, wenn es um Energieerzeugnisse geht. Diese Ablehnung gegenüber dem Dollar wird einen katastrophalen Einbruch der gesamten US-Wirtschaft mit sich bringen. Die Vereinigten Staaten dürfen das nicht zulassen. Amerika darf nicht erlauben, gemobbt oder in den Bankrott getrieben zu werden. Das ist eure Begründung für die „Krise“.

Folgendes wurde von meinem Studenten O. Yahalom gesendet:

In unserer Welt existiert ein System der Interaktion zweier gegensätzlicher Kräfte – positiv und negativ, altruistisch und egoistisch. Andererseits wäre da niemals irgendeine Veränderung, Umbruch oder Austausch. Gewiss, in unserer Welt ist die altruistische Kraft ebenso egoistisch – geben für den höheren Gewinn. Das Kräftespiel der gegenwärtigen Ereignisse kann durch die Interaktion dieser beiden Kräfte (in der Welt) erklärt werden.

Die gesamte globale Ökonomie ist derart strukturiert, dass eine Person nicht hofft, von einer bestimmten Quelle zu empfangen, sondern vom System als Ganzes. Das führt zu einer Ausbildung langer Austauschketten: Eine Person tauscht mit einer anderen aus, die andere mit jemand anderem, diese wiederum mit einer anderen Person und wenn das Ende der Kette sich irgendwo verliert, kann der lebendige Egoismus des Menschen ihn nicht mehr weiter zur Arbeit motivieren, denn er kann nicht mehr erkennen, wann und von wem er die Vergütung erhält. Die einzige Sache, die verbleibt, ist eine vage „altruistische“ Absicht, irgendetwas von irgendjemand zu erhalten. Aber es wird schwächer, denn der Egoismus wächst beständig, und genau so startet eine Finanzkrise.

Eine ökonomische Krise kann sich nicht innerhalb einer Stadtgrenze, eines Staates oder innerhalb einer Region abspielen, denn selbst wenn das Ende der Kette physikalisch nicht gesehen werden kann, eine Person fühlt immerhin noch, dass ihr etwas zukommt. Allerdings, ökonomische Krisen finden regelmäßig im Rahmen eines Landes statt, jedoch keiner der Ökonomen kann sagen, was genau sie verursacht. Tatsache ist, dass sie durch die wellenförmige Veränderungen des Gleichgewichtes zwischen Egoismus und Altruismus in größeren Gruppen von Leuten verursacht werden. Wenn der Egoismus schwindet – blüht die Wirtschaft. Aber wenn der Egoismus weiter wächst, wird der Altruismus schwächer und Egoismus gewinnt plötzlich die Oberhand über das Bewusstsein der Leute, ihnen vormachend, sie sollen dem System nicht trauen und stattdessen mehr erhalten, bis hin zu dem „Punkt“ – je mehr desto besser und alles für sie selbst!

Die erste wirkliche Krise von Altruismus auf globalem Niveau geschah in den Vereinigten Staaten 1929. Damals gelang es der amerikanischen Wirtschaft aus der Krise zu kommen, weil Roosevelt alle führenden Leiter der Produktion und Wirtschaft mit Optimismus aufpumpte.

Die erste wirkliche globale Krise geschah im September 2008. Die wahren Ursachen der Krise liegen auf spiritueller Ebene, auf der Ebene des Gegensatzes zwischen Egoismus und Altruismus in jeder einzelnen Person und in der Menschheit als Ganzes. Demzufolge ist die Lösung, der Weg aus der ökonomische Krise, nur auf der spirituellen Ebene zu finden – die Anstrengung der Menschheit das Licht wachzurufen, das den Egoismus korrigiert.

Baal Shem Tov (ein grosser Kabbalist, der im russischen Kaiserreich Ende des 18. Jahrhunderts lebte, Gründer der Chassidut Bewegung): „Wenn nur der russische Zar verstehen würde, wie nützlich das Studium der Tora für sein Land ist, er würde einen Wächter mit einem Schwert neben jeden Juden stellen, der ihn bewachte und ständig wiederholte: ‚Studiere die Tora! Studiere die Tora!'“

Am meisten werden durch diese Krise die Länder verlieren, die Energiereserven besitzen. Alle Ressourcen der Erde, egal wo sie sich befinden, gehören der ganzen Menschheit (siehe Baal HaSulams Zeitung „Ha Uma“ (Die Nation) und den Artikel „Die letzte Generation (engl.)“). Das kommt daher, dass die Höhere Macht uns – die Menschheit – als einen einzigen Körper sieht, die Schöpfung. Und in dem Ausmaß, in dem jedes einzelne Land (jedes Organ dieses Körpers) gegen diesen vereinigten, altruistischen Organismus handelt (was offenbart, dass er krank ist), in dem Ausmaß wird es letztendlich bestraft (beeinflusst von negativer, korrigierender Rückmeldung, die das System zu Harmonie, zur Genesung bringt) oder belohnt (sei erfolgreich in dieser Welt und offenbare die regierende Kraft).

Verwandtes Material:
Blog-post: Analyse der Krise
Blog-post: Die Menschheit ist ein einziger integraler, ineinandergreifender Organismus
Kabbala Blog: Eine kabbalistische Interpretation der Wirtschaftskrise
Kabbala Heute: Das Gesetz von Wurzel und Zweig

Was wird uns auf dem Weg helfen?


Eine Frage, die ich erhielt: Als ich mit dem Studium der Kabbala anfing, war ich fasziniert und sehr damit engagiert, und alles war in bester Ordnung. Es ging manchmal rauf und runter, aber nach dem Runter kam immer ein Hoch. Das Problem ist nun, dass ich die ganze Zeit deprimiert bin. Ich kann meine Wirklichkeit nicht ausstehen, mir ist schlecht, ich beklage mich meistens und kann nicht ins Gleichgewicht kommen. Ich versuche noch, mit meiner virtuellen Gruppe zu studieren, aber wegen meiner Arbeit kann ich keinen Morgenunterricht verfolgen. Ich fühle auch, dass meine Absicht im Moment nichts wert ist. Ich weiss auch gar nicht, wo sie liegt. Ich bin verwirrt und geschwächt. Menschen um mich herum sagen mir auch, dass ich mich verändert hätte und nur an mich dächte. Und ich spüre, dass das stimmt, aber ich kann mein Verhalten nicht ändern.

Ist das natürlich für einen Kabbalastudenten oder mache ich etwas falsch? Was kann ich tun, darüber hinwegzukommen und mir zuliebe und für jeden besser zu sein, denn ich merke, dass ich mich auch selbst hasse?

Meine Antwort: Wir machen alle diese Phasen durch. Die Kabbala hat alle Ihre zukünftigen Zustände auf lange Jahre hinaus zusammengepresst und führt Sie auf kürzere Zeit durch sie hindurch. Daher ist es nicht einfach, diese Phasen zu durchleben. Alles in Ihnen ändert sich drastisch und plötzlich. Sie werden aus dem Licht in die Dunkelheit geworfen, von Freude in Depressionen usw.

Das Einzige, was Ihnen helfen wird, ist, dass Sie Ihr Haupt neigen. In anderen Worten, halten Sie sich trotz Ihrer Gedanken und Verlangen (Ihrem Verstand und Herz und die Gefühle darin) an der Gruppe fest, die Ihnen vom Schöpfer als einzige Quelle der Rettung in dieser Welt gegeben wurde. Organisieren Sie sich systematisch, studieren Sie täglich und verbringen Sie alle Ihre Freizeit mit der Verbreitung. Akzeptieren Sie die Tatsache, dass Ihnen Ihr Leben gegeben wurde, damit Sie es verlassen und das Höhere Leben betreten können.

Verwandtes Material:
Blog-post: „Ein Tag für jedes Jahr“
Blog-post: Ein Rat für Einsteiger – Verbreite!
Blog-post: In der Gruppe kann man alle seine spirituellen Fragen deutlich herausstellen

Im Leben eines Kabbalisten ist Platz für diese Welt


Eine Frage, die ich erhielt: Statt der auf „Bestrafung“ bezogenen Artikel, würde ich lieber mehr darüber lesen, wie ein Kabbalastudent vermeiden soll, in eine über die Norm hinausreichende Isolation gezogen zu werden. Sicher ist etwas einsiedlerisches Verhalten unumgänglich, wenn man sich in einer „virtuellen Gruppe“ befindet, physisch abgesondert von den Kli-Teilnehmern, und man nicht besonders daran interessiert ist, zu viel Zeit mit sinnlosem Tratsch zu verbringen.

Meine Antwort: Sie haben Recht – jemand, der Kabbala studiert, kann nicht umhin, sich losgelöst von der Welt zu entwickeln. Andererseits verbringe ich täglich einige Zeit damit, Nachrichten oder Naturfilme und aktuelle Ereignisse zu sehen. Jeden Tag fahre ich ans Meer, wo ich 5 km spazieren gehe und hinterher schwimme. Den Rest des Tages sitze ich drinnen – diese Routine halte ich bereits seit vielen Jahren ein.

Drum sorgen Sie sich nicht um das Gefühl, von der Welt isoliert zu sein. So fühlt man sich am Anfang – als ob man die gesamte Welt hinter sich lässt. Dies geschieht, weil Sie mit spirituellen Informationen gefüllt sind, aber später werden Sie auch wieder Platz für diese Welt haben.

Die Zeit bringt alles ins Gleichgewicht. Machen Sie sich keine Sorgen darüber und handeln Sie nicht künstlich. Ich empfehle Ihnen, Ihre Zeit nicht in der Kommunikation mit leeren Menschen zu vergeuden. Saugen Sie, wann auch immer Sie können, so viel wie möglich Wissen und Eindrücke aus den kabbalistischen Quellen auf. Suchen Sie sich eine vernünftige Art und Weise, Arbeit, Sport, Familie und Kabbala gleichmäßig zu verteilen – schon bald werden Sie das Ergebnis spüren!

Verwandtes Material:
Blog-post: Trink Deinen Milchshake und studiere Kabbala!
Blog-post: als Einsiedler verwehrt man sich die Korrektur
Blog-post: Vermischen Sie die zwei Welten nicht!
Kabbala-Blog: Sie haben… eine… neue Nachricht! 🙂

So einigen Sie sich mit ihrem Partner!


Frage: Was muss ich tun, damit ich nicht mehr nur solche Dinge wahrnehme, die mich von anderen Menschen trennen? Es fällt mir schwer, die guten Taten zu sehen, die die Menschen vollbringen. Ich versteife mich auf ihre schlechten Handlungen, obwohl ich merke, dass mich dies in der Gruppe von meinen Freunden trennt. Ich muss sagen, dass dies hauptsächlich in Beziehung mit Männern so ist, einschließlich meines Mannes. Obwohl es mir mit Frauen ebenso geht, wobei es mir hier jedoch gelingt, es ins Gleichgewicht zu bringen. Was soll ich tun?

Frage: In einem Ihrer Gespräche über Beziehungen sagten Sie, wenn sich ein Paar über etwas streitet, wäre es das Beste, stumm zu bleiben und nicht zu streiten und dieses Schweigen würde zu einem neuen gegenseitigen Verstehen und einer neuen Basis in Ihrer Beziehung führen. Man würde sogar ein Beispiel setzen für seinen Partner. Würden Sie bitte etwas mehr darüber berichten? Das ist wirklich ein wunder Punkt in meiner Beziehung und ich glaube, dass es vielen Ehepaaren so geht.

Meine Antwort: Wenn Sie bei einem Streit schweigen, Kompromisse finden, dann zwingen Sie Ihren Partner dazu, das Gleiche zu tun. Das Schließen von Kompromissen führt zur Vereinigung und zum Verständnis, einem Verstehen davon, dass wir uns über unseren Egoismus hinaus vereinen müssen. Auf diese Weise entwickeln wir Respekt für den anderen, sogar für seine Schwächen und verstehen seine Natur, was wiederum zur Liebe führt, ungeachtet der unkorrigierten Eigenschaften des Partners. Wie es im Psalm von König David heisst: „Liebe bedeckt alle Sünden“. D.h. die Sünden bleiben bestehen, aber Ihr Beiden lernt, Euch über sie hinwegzuheben und euch dort zu vereinigen.

Verwandtes Material:
Unterschied der Geschlechter – Teil 1
Unterschied der Geschlechter – Teil 2
Paarbeziehung
Relationships – The Purpose of Creation
Relationships – Man and Woman
Relationships – A Woman’s Nature
Relationships – Family
Relationships – Upbringing
Relationships – Concerning Love

Das Körperliche hat keine Auswirkung auf das Spirituelle


Zwei Fragen, die ich in Bezug auf die Beziehung zwischen Körperlichem und Spirituellem erhalten habe

Frage: Sie haben gesagt, wenn Leute nicht Kabbala studieren, wird dies zu materiellen Folgen wie Mord, Zerstörung und körperlichen Leiden führen. Durch das Studium der Kabbala könnten wir dieses Leiden verhindern. Sie sagten jedoch auch, dass das Spirituelle und das Körperliche nicht miteinander verbunden sind. Wie lässt sich dieser Widerspruch erklären?

Meine Antwort: Spirituelle Kräfte arbeiten von oben nach unten. Sie erschaffen und verursachen alles in der physischen Welt. Der umgekehrte Effekt ist allerdings unmöglich: Man kann durch seine körperlichen Handlungen, seine physischen Aktionen, die Höhere Welt nicht von unten beeinflussen. Sie können die Höhere Welt nur mit ihren Verlangen beeinflussen, indem Sie mit der Höheren Welt, gemäß dem Ausmaß Ihres Verlangens danach, in Gleichgewicht kommen. Als Folge steigt eine Kraft von der Höheren Welt herab – ein Licht, das sie korrigiert und der Höheren Welt angleicht.

Frage: Gibt es eine Verbindung zwischen dem Wohnort einer Person und Glück, Gesundheit und Freude? Wie kann man herausfinden, wo man leben sollte?

Meine Antwort: Es spielt keine Rolle, wo jemand lebt. Es spielt nur eine Rolle, ob sie an einem physisch oder spirituell gefährlichen Platz leben, wie z.B. in der Nähe von physischen oder spirituellen Kriminellen. Denn diese beeinflussen sie negativ. Siehe in Baal HaSulam’s Artikel „Die Freiheit“, Kapitel „Die Umgebung als Faktor“.

emh