Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Umgebende Licht wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken


Fragen, die ich über das Umgebende Licht erhielt:

Frage: Ist das Umgebende Licht eine Kraft, die immer auf uns einwirkt, selbst wenn wir nichts davon wissen?

Meine Antwort: Das Umgebende Licht (Or Makif) wirkt nur auf uns, wenn wir es erwecken.

Frage: Entwickeln wir durch das Studieren der Kabbala einen Sinn, der uns befähigt, die Einwirkung des Umgebenden Lichtes wahrzunehmen?

Meine Antwort: Ja, es sorgt dafür, dass jemand danach verlangt die Eigenschaft des Gebens zu erwerben.

Frage: Das Umgebende Licht verändert uns so, dass wir eine Absicht „für Ihn“ erzeugen?

Meine Antwort: Ja.

Frage: Können wir die Verbindung mit dem Umgebenden Licht einüben, während wir über unsere Empfindungen aus der Kabbala nachdenken oder während wir ein Gespräch mit jemand haben, der nicht Kabbala studiert?

Meine Antwort: Ja.

Frage: Kann das Or Makif fortwährend auf uns einwirken, wenn wir im Korrekturprozess voranschreiten?

Meine Antwort: Es wirkt nur auf uns ein, wenn wir es erwecken.

Frage: Wirkt es auch vor dem Machsom auf uns ein oder nur danach?
Meine Antwort: Es kann zu jeder Zeit und an jedem Ort auf uns einwirken.

Frage: Sind die Veränderungen in den Empfindungen und der Wahrnehmung der Wirklichkeit in uns, schon vor dem Machsom eine Folge der Einwirkung dieser Kraft?

Meine Antwort: Ja – immer.

Frage: Führt uns das Or Makif in Richtung Ziel – ob wir wollen oder nicht?

Meine Antwort: Das Or Makif bewegt einen in dem Maße in Richtung seines Ursprungs, in dem man danach verlangt.

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Sogar Gerichtshöfe, Versicherungsunternehmen und Finanzmärkte erahnen die Höhere Kraft


Ich hatte ein Gespräch über das Thema „Die Höhere Kraft“, das für eine bevorstehende TV Serie aufgezeichnet wurde. Ich sprach mit:

Daniel Lamberg – Rechtsanwalt und Versicherungsexperte,
Shlomi Buchana – Professor für Ökonomie an der Bar-Ilan Universität und
Ben-Tsion Gertz – Autor und Veranstalter des Programms.

Wir nehmen nur einen kleinen Teil der Welt wahr und wir wissen nicht, was einen Moment später oder in ferner Zukunft geschehen wird. Wir wissen nicht, welche Verlangen plötzlich in unseren Herzen auftauchen werden oder welche Gedanken in unserem Verstand erscheinen, welche uns womöglich zwingen, entgegen unserem gesunden Menschenverstand und den vorherigen Verlangen zu handeln.

Alles, was wir nicht kennen, schreiben wir als „Höhere Kraft“ ab – irgendeine übergeordnete Macht, die eine unerwartete Folge von Ereignissen hervorruft und uns eine Ausrede für unsere Verantwortung bietet. Alle Gerichtshöfe, Versicherungsunternehmen und Finanzmärkte betrachten diese „Einmischung“ der Höheren Kraft in unser Leben unterschiedlich und interpretieren es auf ihre eigene Art und Weise.

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Leben aus der Kabbala


Ich hatte ein aufgezeichnetes Gespräch mit dem Titel „Kabbalisten Schreiben.“ Wir diskutierten mein viertes Buch, Leben aus der Kabbala. Ich sprach mit Ben-Tzion Gertz, einem Schriftsteller und Herausgeber einiger meiner hebräischen Bücher.

Gleich nachdem mein Lehrer verschieden war (September 1991), musste ich in Toronto meinen sterbenden Vater besuchen. Ich habe dieses Buch nach seinem Tod verfasst (Februar 1992). Ich denke, dass dieses Buch mehr als irgendein anderes meiner Bücher die Gefühle und Eindrücke eines Menschen übermittelt, der anfängt, den Weg der Kabbala zu gehen. Und genau so habe ich dieses Buch gesehen – als das erste in einer Serie von Büchern, die ich schreiben würde.

Hier ist ein Einführungskapitel aus dem Buch Leben aus der Kabbala:

„Die Notwendigkeit, dieses Buch zu verfassen, wurde mir durch die Fragen bewusst, die mir von meinen Schülern gestellt und während verschiedener Vorträge und Radiosendungen an mich gerichtet wurden, und die in zahlreichen Briefen, die immer noch aus aller Welt eintreffen, enthalten sind.

Die Schwierigkeit, Kabbala zu erklären und zu lehren, liegt darin, dass die spirituelle Welt kein Pendant in unserer Welt hat. Auch wenn das Ziel des Studiums klar wird, ist das Verständnis davon nur zeitweilig.

Sie wird von dem Teil unseres Wahrnehmungsbereiches erfasst, der Spirituelles erfassen kann und der ständig von Oben erneuert wird. Daher mag ein Thema, das vorher ganz klar war, später wieder unklar erscheinen. Je nach Stimmung und spirituellem Entwicklungsstand des Lesers mag der Text entweder sehr vielsagend und voll tiefer Bedeutung sein oder aber völlig bedeutungslos.

Verzweifeln Sie daher nicht, wenn etwas, das heute noch vollkommen klar war, einen Tag später sehr verwirrend erscheint. Geben Sie nicht auf, wenn Ihnen der Text vage, seltsam oder unlogisch erscheint. Das Kabbalastudium ist nicht dazu da, theoretisches Wissen anzuhäufen, sondern um das zu erkennen und wahrzunehmen, was vor uns verborgen ist.

Wenn wir, nachdem wir uns besonnen und an spiritueller Stärke zugelegt haben, anfangen zu erkennen und wahrzunehmen, werden wir durch die spirituellen Lichter, die wir damit anziehen, wahres Wissen erlangen.

In unserer Welt gibt es keine Analogien zu dem Thema, das hier gelehrt wird. Erst, wenn der Mensch ein Verständnis für das Höhere Licht und ein Empfindungsvermögen für Spirituelles entwickelt hat, wird er die Art und Weise, wie das Universum erbaut wurde und wie es funktioniert, verstehen.

Dieser Text kann dazu dienen, die ersten Schritte in Richtung Empfinden der spirituellen Kräfte zu ermöglichen. Um jedoch weiter fortzuschreiten, ist die Hilfe eines Lehrers notwendig.

Ich möchte darauf hinweisen, dass diese Zeilen nicht auf allgemein übliche Weise gelesen werden sollten. Der Leser sollte sich auf einen Abschnitt konzentrieren, über diesen nachsinnen und versuchen, einige der erwähnten Beispiele zu verstehen, die angesprochenen Themen zu reflektieren, und dann versuchen, diese Thematik mit persönlichen Erfahrungen zu verbinden.

Man sollte die Sätze geduldig lesen, immer wieder durchgehen und versuchen, zu den Gefühlen des Verfassers vorzudringen. Man sollte ebenso, in der Absicht die Nuancen des Geschriebenen herauszufiltern, langsam lesen, und wenn notwendig, zum Anfang des Satzes zurückkehren.

Diese Art des Lesens kann dem Leser helfen, gefühlsmäßig tief in die Thematik einzudringen oder auch festzustellen, dass ihm für bestimmte Themen Gefühle fehlen. Letzteres ist eine entscheidende Vorbereitungsphase für die spirituelle Entwicklung.

Dieses Buch wurde nicht für ein rasches Überfliegen verfasst. Obwohl der Text sich nur mit einem einzigen Thema beschäftigt – wie man mit dem Schöpfer in Beziehung tritt – behandelt er dieses Thema auf unterschiedliche Arten. Diese Vorgehensweise dient dazu, jedem einzelnen Leser zu ermöglichen, den einen oder anderen besonderen Satz oder ein bestimmtes Wort zu entdecken, welches ihn in die Tiefe des Textes führt.

Im Text werden die egoistischen Wünsche und Handlungen in der dritten Person beschrieben. Bis zu dem Punkt jedoch, an dem es dem Leser möglich ist, persönliches Bewusstsein von seinen Sehnsüchten zu unterscheiden, sollte er die egoistischen Bestrebungen und Verlangen als seine eigenen betrachten. Das Wort Körper im Text bezieht sich nicht auf unseren physischen Körper, sondern auf unser Verlangen zu empfangen – auf unseren Egoismus.

Ein wiederholtes Lesen dieses Textes ist ratsam. Lesen Sie die gleichen Abschnitte zu verschiedenen Zeiten und in unterschiedlicher geistiger Verfassung. Sie werden mit Ihren eigenen Reaktionen und Sichtweisen gegenüber ein und demselben Text Bekanntschaft machen.

Anderer Ansicht zu sein, als es der Text vorgibt, ist immer konstruktiv, genauso wie eine Übereinstimmung mit ihm. Das Wichtigste bei der Lektüre ist, auf den Text einzugehen; ein Gefühl, dem Geschriebenen nicht zuzustimmen, bedeutet, dass der Leser die einleitende Phase (Achoraim , die Rückseite) erreicht hat, die dazu dient, die nächste Phase der Wahrnehmung vorzubereiten (Panim , Gesicht).

Besonders das langsame und bedeutungsvolle Lesen ermöglicht die Entwicklung von Gefühls-Gefäßen (Kelim), welche notwendig sind, um Spirituelles empfangen zu können. Nachdem die Gefäße geformt sind, gelingt es dem Höheren Licht, in sie einzufließen. Vor dem Erschaffen der Kelim (Gefäße) existiert das Licht nur außen um uns herum. Es umgibt unsere Seelen, doch wird es von uns nicht wahrgenommen.

Der Text ist nicht dafür geschrieben worden, um irgendjemandes Wissen zu erweitern. Er dient auch nicht dazu, auswendig gelernt zu werden oder sich selbst darüber zu prüfen. Es ist sogar besser, den gesamten Inhalt zu vergessen – somit erscheint eine zweite Lektüre frisch und gänzlich unbekannt.

Dies deutet daraufhin, dass die beim erstmaligen Lesen empfundenen Gefühle vom Leser erfasst wurden und er diese nun hinter sich gelassen hat. So wird Platz für neue, noch nicht erlebte Empfindungen geschaffen. Ständig wird der Vorgang, neue Kelim zu entwickeln, wiederholt, und diese Gefäße werden in der spirituellen, nicht wahrgenommenen Sphäre der Seele gespeichert.

Das Allerwichtigste sind die Gefühle, die der Leser während des Lesens des Textes empfindet und nicht erst im Anschluss an die Lektüre. Nachdem die Gefühle erst einmal empfunden worden sind, werden sie im Herzen und Verstand enthüllt. Sie zeigen sich erneut, wann immer sie während des andauernden Entwicklungsvorganges der Seele benötigt werden.

Beeilen Sie sich nicht, um ans Ende des Textes zu gelangen. Wählen Sie solche Stellen aus, die Sie besonders ansprechen. Nur dann wird Ihnen der Text helfen und Ihnen als Führer auf der Suche nach persönlichem und spirituellem Aufstieg dienen.

Das Ziel dieser Schriften ist es, im Leser ein Interesse für den Grund seines Daseins in dieser Welt zu erwecken, für die Möglichkeit, die spirituellen Welten zu erfassen, den Sinn der Schöpfung zu verstehen, den Schöpfer zu empfinden, die Ewigkeit und die Unsterblichkeit, und ihn letztendlich bei seinem spirituellen Aufstieg zu unterstützen.“

 


Eine Frau kann andere lieben – egoistisch


Zwei Fragen, die ich über Frauen, Liebe und Egoismus erhielt:

Frage: In einem Ihrer Gespräche erwähnten Sie, dass Frauen wissen, wie man liebt oder diese Fähigkeit haben und Männer nicht. Wenn wir alle egoistisch sind, welche Art Liebe können Frauen geben?

Meine Antwort: Egoistische Liebe. Eine Frau kann für andere Menschen sorgen, die sie auf egoistische Weise liebt oder respektiert.

Frage: Lieber Rav, ich studiere die Kabbala seit einiger Zeit. Ich verstehe völlig, dass ich total egozentrisch bin und hoffe, dass mir der Schöpfer in dieser Sache hilft. Aber es scheint, als ob ich mehr denn je die Egozentrik anderer Menschen in meinem täglichen Leben bemerke und ich kann das überhaupt nicht ausstehen. Was kann ich tun, um Vorurteile zu überwinden und ihnen gegenüber wenigstens höflich, wenn nicht sogar mitfühlend zu sein, was mir sehr schwer fällt?

Meine Antwort: Was Sie in anderen sehen, ist Ihr eigenes Spiegelbild, entsprechend der Regel: „Jeder, der andere verdammt, verdammt sich selbst“. Doch wenn Sie sie liebten, würden Sie auch ihren Egoismus lieben – so wie Sie es bei Ihrem eigenen Baby tun würden.

Verwandtes Material:
Artikel von  Michael Laitman: Wer bin ich?
Artikel von Michael Laitman: Wie baut man eine spirituelle Beziehung auf?

Die Komplexität der hebräischen Sprache


Ich traf mich mit Dan Kaner, dem Nachrichtensprecher von Radio Kol Israel und ein populärer Fernsehmoderator in Israel. Das Gespräch wurde aufgezeichnet.

Dan Kaner ist ein wahrer Meister der hebräischen Sprache, mit außergewöhnlichen Kenntnissen ihrer Komplexität, Herkunft, Geschichte und Entwicklung. Daher war es ein wahres Vergnügen, mit ihm über die hebräische Sprache, wie sie in der Kabbala angewendet wird, zu sprechen.

Ursprünglich ist Hebräisch ein Symbol für die Kräfte, die im Universum wirken. Sie drückt harmonisch das Wesen des Menschen und der Natur durch Schriftzeichen und Symbole (TANTA) aus. Die Buchstaben zu kombinieren und anzuordnen, um Worte und Sätze zu bilden ist ein Hilfsmittel, den Ablauf der Erschaffung und der Korrektur der Geschöpfe bis hin zur vollständigen Korrektur zu beschreiben – der Ähnlichkeit mit dem Schöpfer oder des Lichtes. Die Tora zeigt diesen Ablauf beispielhaft. Zu wissen, welche Kräfte und Handlungen von den Buchstaben angedeutet werden, ermöglicht es einem, ständig den gesamten Prozess der Schöpfung zu gehen, auf verschiedenen Stufen in ihn miteinbezogen zu werden und dadurch ein besseres Verständnis vom Plan des Schöpfers zu erlangen.

Dan war sehr von dem Reichtum beeindruckt, den die Sprache der Kabbala bietet, um die hebräische Sprache zu beschreiben, die Empfindungen, die jeder Buchstabe hervorruft, wenn er auf kabbalistische Weise erklärt wird und die Musik der Gefühle, die in der Kombination der Buchstaben spielt. Er hat verstanden, dass Kabbala den Menschen befähigt, die Welt der Buchstaben, Symbole, Kräfte und Verlangen zu betreten – sie und ihre Erfüllung mit dem Licht zu spüren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Zwischen den Linien – Ein Gespräch über Worte und Buchstaben
Einführung in die Weisheit der Kabbala (Pticha)

Welche Bücher sollte man zum Lernen der Kabbala lesen?


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin 25 Jahre alt und lebe in Brasilien. Ich habe Ihr Buch Cabala: Alcançando Mundos Superiores auf portugiesisch gelesen, und ich spüre den tiefen Wunsch, mehr über die Kabbala zu erfahren, damit ich ein guter Diener des Schöpfers werde. Ich weiss nun nicht genau, welches Buch ich lesen sollte. Ich schwanke zwischen der Tora und dem Buch Sohar. Welches dieser beiden Bücher soll ich Ihrer Meinung nach als nächstes lesen?

Meine Antwort: Die einzigen Bücher, die Sie lesen sollten, sind die Bücher von Baal HaSulam und Rabash. Am Anfang können Sie dazu noch unsere Bücher lesen, da diese Baal HaSulam und Rabash erklären. Sobald Sie aus diesen Büchern ein konkretes Verstehen darüber gewinnen, was Kabbala ist, können Sie jedes andere Buch lesen, ohne vom korrekten Pfad zum Schöpfer abzukommen.

Baal HaSulam schrieb darüber in vielen seiner Texte. Er sagt, die komplizierten Beispiele, die Schwierigkeit, Kabbala zu erklären und ihre systemlose Darstellung waren die Hauptgründe dafür, dass die Kabbala von den Massen missverstanden wurde.

Wenn Sie nur portugiesisch können, dann ist Ihre Buchauswahl ziemlich begrenzt. Wenn Sie noch andere Sprachen sprechen, dann rate ich Ihnen, unsere Website aufzusuchen und zu schauen, was es dort für Einsteiger alles gibt – sei es Bücher, Lektionen, Gespräche usw.

Verwandtes Material:
Blog-post: Rat für Einsteiger – Finde die Antwort in Dir

Nur die Kabbala kombiniert alle richtigen Zutaten


Eine Frage, die ich erhielt: Ich bin in der Lage, viele Menschen mit einem „Trick“ neugierig zu machen, der sie in der Gegenwart bleiben lässt, nachdem sie entdecken, dass sie immer die in der Vergangenheit oder Zukunft fühlen oder denken. Sollte ich mit ihnen in diesem Moment, in dem sie mit diesem Gewahrwerden „erleuchtet“ sind, über Kabbala sprechen? Wenn ja, was sollte ich sie am besten lesen lassen? Sie haben normalerweise vorgefasste Meinungen, drum wäre es besser, ihnen anfangs etwas Leichtes zu geben. Sollte ich sie z.B. etwas von dem amerikanischen Mystiker und spirituellen Lehrer Gurdjieff lesen lassen?

Meine Antwort: Sprechen Sie nicht über die Kabbala während eines ersten Gesprächs, zeigen Sie ihnen lieber die Ursache für die Krise – beide, die persönliche und die allgemeine – und erklären Sie ihnen, dass die Korrektur in der Vereinigung, in der Erlangung der Eigenschaft des Schenkens liegt. Zeigen Sie ihnen, dass dies die einzige Freiheit des Willens ist, die wir haben, und wir ansonsten in jeder Hinsicht Roboter sind. Außerdem muss die Erreichung dieser Eigenschaft in jedermanns Wahrnehmung und Verstand offensichtlich sein.

Wir können unsere egoistische Natur jedoch nicht ändern, sondern nur eine externe Kraft – die Kraft des Schenkens – kann diese Veränderung in uns hervorbringen. Erklären Sie, wie man diese Kraft an sich heranziehen kann, dass es eine Methode dafür gibt, usw.

Mystiker und Philosophen wie Gurdjieff, Madam Blavatsky, Solovyov und viele andere waren wahre Suchende nach einer Verbindung mit der Höheren Kraft, doch hatten sie nicht den richtigen Lehrer und die authentische Methode. Daher drücken ihre Werke auch nur ihre Versuche aus, mit menschlichen Qualitäten und dem Verstand etwas herauszufinden, was uns mit unseren Beschaffenheiten einfach nicht gelingt. Dies kann nur mit der Hilfe von Oben, durch das Höhere Licht geschehen.

Kabbala zieht das Licht der Korrektur (Or Makif) an, indem sie die notwendigen „Zutaten“ zusammenbringt.

1. Den Menschen
2. Die Gruppe
3. Die Texte, die über unseren korrigierten Zustand sprechen
4. Den Lehrer, der den Weg zeigt

Darum ist die Kabbala die einzige Methode des Erlangens, welche uns erlaubt, die Höhere Welt zu betreten oder sie klar wahrzunehmen.

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Blog-post: Verbessere Deine Lebensqualität
Blog-post: Kabbala und andere Lehren
Blog-post: Überprüfung der Richtigkeit der Kabbala

Die Freimaurer fürchten die Kabbala


Fragen, die ich über Bewegung, Berühmtheiten, die Freimaurer und Popmusik, die Gebete für ihre Liedtexte verwendet, erhalten habe:

Meine Frage: Lieber Rav, ich beneide einfach alles, was sich bewegt. Was kann ich tun?

Meine Antwort: Sich ebenfalls bewegen! (Dabei meine ich spirituelle Bewegung!)

Frage: Warum führen Sie Gespräche mit Berühmtheiten, mit Menschen, die bekannt sind, anstelle von gewöhnlichen Menschen? Brauchen Sie wirklich diese Reklame? Schmeicheln diese Gespräche mit Prominenten Ihrem Ego?

Meine Antwort: Berühmtheiten treffen tausendmal öfter unterschiedliche Menschen als normale Menschen das tun. Nach unseren Gesprächen gewinnen sie ein Verständnis darüber, dass die Kabbala für jeden und die ganze Welt wertvoll ist, und sie beginnen, die Kabbala auf großer Ebene zu verbreiten, oder anders gesagt – sie bringen die kabbalistische Idee in die Welt. Die Erfahrung beweist dies!

Ich tue dies mit der Absicht, die Wahrnehmung des Menschen vom Bösen zu beschleunigen, sodass er es nicht in Wirklichkeit durchleben muss. Wie der sowjetische Schriftsteller schrieb: „Der Unterschied zwischen einem klugen und einem weisen Menschen ist der, dass ein kluger Mensch mit viel Mühe aus einer schwierigen Situation herauskommt, der weise Mensch jedoch erst gar nicht in solche Situation gerät“. Ich möchte weise sein und wünsche es allen anderen auch.

Frage: Was ist die Verbindung zwischen den Freimaurern und der Kabbala, falls es eine gibt?

Meine Antwort: Es gibt überhaupt keine. Sogar mein Versuch, einen Vortrag bei den Freimaurern in Jerusalem zu halten, schlug fehl – sie hatten Angst. Jeder geheimen Bruderschaft wird beim Gedanken an Kabbala schlecht, weil Kabbala jedem angeboten wird, wohingegen die Freimaurer auf Geheimhaltung bestehen. Aber es gibt dort keine verborgenen Kräfte, sondern nur Traditionen und die Überzeugung, exklusiv zu sein.

Ich bin mir sicher, dass eine Welle von weltweiter Veränderung sie, wie auch alle anderen Philosophien und Religionen, einholen wird. Nur der Mensch, der Schöpfer und die Verbindung zwischen ihnen werden übrigbleiben, während die Protokolle der Freimaurer und jeder religiöse Glaube „an etwas“ verschwinden werden.

Frage: Kürzlich hörten wir oft das Lied „אנא בכוח“ mit bewegender Lyrik, die sofort ins Herz geht. Können Sie den Text bitte erklären?

Meine Antwort: Wie kommt es, dass Sie davon so bewegt sind, wenn Sie die Bedeutung des Textes nicht verstehen? Wer hat Ihnen gesagt, diesen Text auf besondere Art und Weise zu interpretieren? Sie schrieben: „Kürzlich hörten wir oft…“ – aber ich möchte Sie fragen: Wer hört das und wo? Ich habe das noch nie gehört. Ich kenne dieses Gebet nur aus dem Gebetsbuch. In der Religion und in der Kabbala wird es nicht als besonders erachtet. Dies ist nur eine neue „Sensation“ – jemand will sich nur wichtig machen!

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Warum müssen wir immer wieder hierher zurückzukommen?


Fragen, die ich darüber erhielt, was nach dem Tod geschieht:

Frage: Mein Name ist Daniel und ich bin 15 Jahre alt. Kürzlich hatte ich ein Gespräch mit meinem Onkel über die Weisheit der Kabbala. Er sagte, dass Menschen, die die Weisheit der Kabbala studieren, ewig leben, aber das scheint mir nicht logisch zu sein. Ich würde gerne wissen, was nach dem Tod mit der Seele geschieht.

Meine Antwort: Das stimmt. Ein Mensch, der das Leben seiner Seele erlangt hat, nimmt seine Existenz als ewig wahr. Aber vermutlich denkst Du, dass ewiges Leben unmöglich ist, weil Du es mit deinem Körper verbindest. Natürlich können wir nicht ewig in unserem Körper existieren, denn diese Art der Existenz ist unvollkommen (egoistisch) und wurde geschaffen, um kurz zu bestehen (gegensätzlich zum Schöpfer). Der einzige Zweck für uns liegt darin, diese Art der Existenz zu korrigieren, sie dem Schöpfer gleich zu machen. Und der korrigierte Zustand ist ewig. Darüber hinaus ist unser vorläufiger Zustand eigentlich eine Illusion, der uns nur gegeben wurde, um das Böse zu erkennen, wie ein schlechter Traum, so dass wir einen Eindruck von ihm bekommen und uns von ihm trennen.

Frage: Ich genieße es wirklich sehr, Ihren Unterrichten zu lauschen und mit Ihnen zu studieren. Sie haben mir eine schöne Welt offenbart. Angenommen, jemand hat den Machsom überquert, aber dann stirbt er, bevor er seine vollständige Korrektur abgeschlossen hat. Wenn dieser Mensch das nächste Mal geboren wird, wird er die spirituelle Welt sofort wahrnehmen?

Meine Antwort: Nein, aber er wird schnell durch all die vorangehenden Zustände gehen und den Zustand erreichen, den er zuvor erlangte, und dann wird er von dort weitergehen. Man muss so lange in unsere Welt zurückzukehren, bis man die vollständige Korrektur erlangt hat, da ein Verlangen nur „von außerhalb“ korrigiert wird, das heißt, während man in dieser Welt ist, welche außen ist in Bezug auf die Spiritualität.

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So werden kleine Genies geboren!


Eine Frage, die ich erhielt: Ich hörte Ihrer Unterhaltung mit Professor Gregory Brechmann über Schwangerschaft und Geburt zu. Nun mache ich mache mir Gedanken darüber, wie alle in letzter Zeit über die Aggression und Gewalt unter Kindern in Panik geraten und die Selbstmordrate unter Kindern ständig steigt. Laut Ihrem Gespräch mit Dr. Brechman wäre dies den Schwangeren anzulasten, die ständig darüber nachdenken, ob sie „abtreiben“ oder mit dem Geschöpf in ihrem Leib „Erbarmen haben“ sollen. Denn solche Gedanken impfen dem zukünftigen Kind eine sehr kraftvolle Lebensangst ein.

Sollte man nicht irgendetwas wegen dieser Gedanken der unkorrigierten Eltern tun? Denn je weiter wir kommen, desto schlimmer und egoistischer werden sie in ihrem Denken und jede neugeborene Generation wird grausamer und aggressiver. Wenn unsere Gedanken während der Schwangerschaft wirklich die Art, wie ein Mensch sein wird, beeinflussen, was sollen wir dann denken, damit Kinder Genies werden? Und kann ein Mann die Gedanken seiner schwangeren Frau beeinflussen?

Meine Antwort: Es ist egal, in welchem Zustand sich das Geschöpf befindet: ein Samentropfen, ein Embryo, ein Neugeborenes, ein Kind oder ein Erwachsener und ob es bereits seine übergeordnete Existenz erreicht hat oder noch nicht – egal, als Reschimo wird es immer von einer Kraft beeinflusst, dem Schöpfer. Und im gesamten Universum gibt es nichts anderes ausser diesen beiden – den Schöpfer und die Schöpfung!

Das Reschimo entwickelt sich unter dem Einfluss des Lichts und beginnt zu spüren, dass es von irgend jemandem empfängt. Es fängt an, jemanden wahrzunehmen, wie es ein Neugeborenes tut. In anderen Worten ist unsere gesamte Entwicklung mehr qualitativ als quantitativ – es ist die Entwicklung unserer Beziehung mit dem Höheren (dem Licht, dem Schöpfer) oder unserer Einstellung Ihm gegenüber.

Studieren die Eltern daher Kabbala, die Verbindung mit dem Höheren, bereiten sie -über den informativen Level – ihre Kinder bereits für eine spirituelle Entwicklung vor. Und dieser Einfluss wird immer wichtiger, während sich das Kind im pränatalen Zeitraum entwickelt, dann nachdem es geboren ist, später in der Vorschulzeit usw., bis es erwachsen wird. Die Seele hat kein Alter und egal welche Form ihre körperliche, äußere Schale hat, ist jeglicher Einfluss auf die Seele positiv.

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