Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Naturgesetze können wir nicht ändern


Zwei Fragen, die ich über „leichte Verbesserungen“ bezüglich der Finanzkrise erhielt:

Frage: Was Sie in „Die Finanzkrise – eine Analyse“ schreiben ist eine neue Sichtweise über die Entwicklung der Krise und ich begrüße den vernünftigen Standpunkt des Artikels. Jedoch bin ich nicht mit der Antwort zur vierten Frage einverstanden:

„Daher werden Länder versuchen, sich von der Globalisierung zu entfernen. Das wird aber nicht helfen, denn dann werden sie aufhören, sich zu entwickeln. Ohne Kommunikation und Austausch werden sie in den Feudalismus zurückfallen!

Dieses Land hatte Entwicklung, Kommunikation und Austausch vor der Globalisierung. Globalisierung war eine schlechte Idee: Amerika hörte auf, sich zu entwickeln. Wir stoppten den Austausch untereinander und nahmen was die ausländischen Empfänger unserer Wirtschaft uns gaben und zu deren Bedingungen. Wir beschwerten uns nicht zu laut über chemisch verseuchte Babynahrung aus Angst, sie würden aufhören, uns Babynahrung zu verkaufen und unsere Dollars verweigern. Das ist keine Kommunikation, das ist ein Bittgesuch.

Meine Antwort: Alles was stattfindet ist vom Gesetz der Entwicklung gesteuert, also ist es kein Produkt von blindem Schicksal oder Zufall. Wir erkennen jedesmal, wenn etwas in den entwickelten Ländern geschieht, dass die weniger entwickelten Ländern dazu gezwungen sind, diesem Beispiel zu folgen.

Wir können die Gesetze der Natur nicht verändern. Wir existieren innerhalb dieser Gesetze und es ist unsere Verpflichtung, sie einzuhalten und sie zu studieren. Das geschieht auch zu unserem Besten. Die Natur hat ein Ziel für alles was sie tut, das darin besteht, den Menschen zu einem speziellen Zustand zu bringen: dem höchsten Niveau, „Schöpfer“ genannt.

Entwicklung findet entweder mit durch Druckmittel statt, was wir als Leiden empfinden, oder durch das bewusste Verstehen des Menschen und durch seine Zusammenarbeit mit der Natur. Kabbala erklärt, was zu tun ist, um den zweiten Weg zu gehen.

Frage: Wenn die gegenwärtige Krise eine Krise des gegenseitigen Vertrauens ist, warum können wir sie dann nicht stoppen, indem wir für positive Prognosen werben? Den Massenmedien sollte es untersagt sein, über schlechte Nachrichten zu berichten; stattdessen sollten sie dazu dienen, jedem zu erzählen, dass alles in Ordnung ist.

Meine Antwort: Das wird nichts verbessern, denn die Krankheit wird sich weiterentwickeln bis zu dem Punkt, an dem sie unumkehrbar ist. Zuerst müssen wir das Übel enthüllen und es dann korrigieren.

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Blog-post: Wir können die Naturgesetze nicht umgehen

Es gibt kein Verbot, den Egoismus zu korrigieren


Eine Frage, die ich erhielt: Ich verstehe immer noch nicht, wieso die Juden bis jetzt die Kabbala verborgen hatten.

Meine Antwort: Ich verstehe Sie: wenn die Kabbala nur zur Korrektur des Menschen bestimmt ist, eine Wissenschaft ist und die Welt in keinster Weise manipuliert, warum wurde sie dann für 5769 Jahre (seit sie von Adam enthüllt wurde) verborgen? Gibt es ein Verbot, den Egoismus zu korrigieren?

Tatsache ist, dass es durch die gesamte Geschichte der Menschheit nur eine Zeit gab, als die Kabbala für alle zugänglich war. Das war im alten Babylon, was ein „kleines Dorf“ war, in dem jeder Mensch jeden anderen beeinflusste. Wenn sich eine Gesellschaft in diesem Zustand befindet, ein einziges System ist, nötigt es die Menschen, das Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu befolgen. Genau dazu drängte der babylonische Priester Abraham seine Landsleute.

Es hörten jedoch nur ein paar Leute auf ihn, jene in denen sich „der Punkt im Herzen“ enthüllt hatte. Sie folgten ihm und erhielten einen Namen entsprechend ihrem Streben: Israel, was Isra (direkt) + El (Schöpfer) bedeutet. Der Rest entschied, sich nicht zu vereinen, nicht seinen Egoismus zu korrigieren, auch nicht die Eigenschaft des Schenkens und der Liebe zu erlangen, sondern sich voneinander zu trennen. Somit entfernten sie die Wirkung eines einzigen Systems, eines „kleinen Dorfes“, von der Gesellschaft und zerstreuten sich über die gesamte Welt.

Inzwischen entwickelte sich Abrahams Gruppe und wuchs bis zu der Zeit – vor 2.000 Jahren – als plötzlich ein riesiger Egoismus in ihr zum Ausbruch kam. Das war, als sie (Israel, die Juden) von der Stufe „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ auf die Stufe von gegenseitigem unbegründetem Hass fielen. Als Folge davon verloren sie ihre Wahrnehmung des einzigen Systems und dadurch verschwand auch ihre Wahrnehmung der gegenseitigen Liebe, des Schöpfers: Der Schöpfer „verbarg sich Selbst“ vor ihnen.

Heutzutage hat die Welt erneut den Zustand eines einzigen Systems erreicht, „eines kleinen Dorfes“, genau wie im alten Babylon. In diesem Zustand, in dem alle Menschen um existieren zu können (für uns um zu überleben) vollkommen miteinander verbunden sind, müssen wir die Bedingung „jeder Mensch ist verantwortlich für alle“ einhalten. Und dies kann nur unter der Bedingung von gegenseitiger Liebe getan werden. Wie können wir diese Qualität erlangen und überleben? Genau das erklärt uns die Kabbala. Und aus diesem Grund wird sie heute wieder enthüllt – weil ein Bedürfnis danach besteht.

Denn wir haben genau diesen globalen, systematischen Egoismus enthüllt, der korrigiert werden muss, anstatt des eigenen persönlichen Egoismus. Solange dieser Egoismus noch nicht enthüllt war, war auch die Kabbala – die Wissenschaft zu seiner Korrektur – ebenfalls verborgen. Heute ist sie jedoch jedem enthüllt worden, weil jeder seine Einstellung zu den anderen korrigieren muss! Dies ist ein Naturgesetz. Weil der globale Egoismus enthüllt wurde, gibt es kein Verbot für seine Korrektur und darum gibt es kein Verbot für die Kabbala. Also fangen Sie an und studieren Sie, wie wir in einer neuen Welt sein sollten.

(Auf dem obigen Foto stehe ich vor dem Hintergrund des Turms zu Babel. Du musst spüren, dass alles davon zu Dir gehört!)

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Blog-post: Egoistische Sehnsüchte sind nicht in der Absicht auf das Schenken und die…
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Blog-post: Kabbala ist für alle!

Ich bin für den kabbalistischen Staat


Zwei Fragen, die ich über den gegenwärtigen Zustand der Welt erhielt:

Frage: Shlama Ilelochum, Rabu Michael. Glauben Sie an eine Wiederbelebung des assyrischen Staates? Sind Sie DAFÜR oder DAGEGEN?

Meine Antwort: Ich bin nur für einen Staat in der Welt – einen kabbalistischen Staat, dessen Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ sein wird. Dann werden alle Nationen wie eine Familie sein. Das ist es, wozu wir vom Schöpfer oder der Natur verpflichtet sind. Wir müssen in Übereinstimmung mit der globalen Verbindung leben, in der wir uns befinden. Die Entstehung separater Staaten steht der Einheit der Welt entgegen. Siehe Baal HaSulams Artikel „Der Frieden“ und „Frieden in der Welt“.

Frage: Viele Menschen, die Kommentare einstellen, scheinen zu denken, dass wirtschaftlicher Wohlstand, der durch freie Märkte erreicht wird, egoistisch und böse ist. Das Einzige was böse sein kann ist die Absicht. Als Menschen brauchen wir einen Zugang zu Ressourcen, um zu überleben – d. h. Nahrung, Obdach und Bildung. Natürlich ist es nicht das Problem, Wohlstand und Wissen durch die Marktwirtschaft zu erlangen, sondern in der Verteilung unter denen, die es benötigen. Diese Verteilung kann am besten in der eigenen Gemeinschaft gemacht werden. Die Sanftmütigen werden die Welt nur erben, wenn diejenigen, die Reichtümer angehäuft haben, einen Weg finden, ihn an Notbedürftige zu verteilen. Bitte geben Sie dazu einen Kommentar.

Meine Antwort: Ich möchte Ihnen raten, die Texte über die Krise und deren Lösung anzuschauen, als auch davon handelnde Artikel Baal HaSulams – „Der Frieden“, Frieden in der Welt“ und „Die Freiheit“.

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Blog-post: Wie werden wir in der letzten Generation leben?
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Gedanken zur Krise


Globalisierung ist die Enthüllung einer neuen Stufe der Verbindung zwischen uns. Die Verbindung sollte wohlwollend sein, aber wir sehen, dass sie nur Probleme verursacht.

Wieso passiert das? Weil wir das globale System verkehrt herum nutzen – mit der Absicht, andere zu benutzen anstatt mit ihnen zusammenzuarbeiten. Wir wollen andere besiegen, sie unterdrücken und über ihnen stehen.

Selbst wenn wir an einer sauberen Verbindung interessiert sind, bleibt das Prinzip „Eine Hand wäscht die andere“ aufrecht – und dies verursacht die derzeitige Krise. Es würde sogar passieren, wenn wir einander nicht belügen und ehrlichen Handel miteinander betrieben. Denn heutzutage sind wir alle wie Organe eines Körpers miteinander verbunden. Unter solchen Bedingungen ist es nutzlos, egoistisch ehrlich zu sein, genauso wie es sinnlos ist, eine Weltregierung oder eine Weltbank zu erschaffen – um einen gemeinsamen Regelmechanismus zu suchen.

Die heutigen politischen und wirtschaftlichen Führer wollen ein Treffen der G20 (Anführer der wichtigsten Industrienationen) arrangieren, um eine Weltregierung zu diskutieren. Das wird aber nicht aus der Krise führen, denn wir verhalten uns gegensätzlich zur Natur und Ihrem Allgemeinen Gesetz. Das System muss nicht nur auf einer korrekten Verbindung basieren, sondern auch entsprechend der inneren Verbindung zwischen den Elementen eines einzigen Systems arbeiten. Und man muss die anderen wie sich selbst betrachten.

Dies ist die Wurzel aller Probleme. Kabbala warnt die Menschheit: Wenn wir weiter unsere Beziehungen entsprechend den körperlichen, egoistischen Gesetzen gestalten – selbst die direktesten und ehrlichsten, die dem Gesetz folgen: „was dir gehört, ist deines und was mir gehört, ist meines“ – wird dieses System nicht funktionieren und wir werden eine noch größere Katastrophe auslösen.

Wenn uns klar wird, dass wir Teil eines Ganzen sind, ist es nur logisch, dass wir alle für einander sorgen müssen. Das einzige „Persönliche“ sind jene Dinge, die man für die eigene Existenz benötigt, während alles andere gemeinsames Eigentum sein sollte. Dies betrifft sowohl natürliche Ressourcen, Güter und Waren, Erziehung als auch das Gesundheitswesen usw.
Alle Dinge sollten in kollektivem und globalem Besitz sein. Andernfalls wird die Krise nicht enden und – egal, wie sehr wir uns auch anstrengen, die Dinge entsprechend unserer egoistischen Logik zu sehen – wir werden eine Krise nach der anderen erzeugen.

Die Kabbala warnt uns davor, dass die Natur uns bereits erhöht hat – Begriffe aus unserer Entwicklung – auf die Stufe eines einzigen integralen Systems, das den Gesetzen der Verbindung all seiner Einzelteile folgt. Niemand kann diesem Gesetz entkommen. Eigentlich handelt es sich dabei um ein uraltes Gebot aus der Bibel: Liebe deinen Nächsten wie dich selbst. Und wir müssen unser Ego dazu verwenden, eine richtige und korrekte Verbindung unter uns zu etablieren.

Selbst wenn wir ein auf Verstand basierendes System der Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Staaten etablieren und dabei nicht von unseren egoistischen Prinzipien abweichen (was mein ist, ist mein und was dein ist, ist dein), wird diese Eigenschaft uns noch größere Krisen bereiten. Der Egoismus wird weiter wachsen, weil wir ihn wieder nicht korrekt verwenden. Es wird ein Szenario entstehen, das uns diese Pseudokorrektur und deren Irrtum vor Augen führen wird. Die nachfolgende Krise wird uns noch empfindlicher treffen, damit wir endlich unsere Lektion lernen.

Was sagt Kabbala? Wir sollten uns bereits korrigiert (in der zukünftigen Form) verhalten, also wie ein Körper funktionieren. Entsprechend dem Prinzip „das Ende einer Handlung wird bereits durch den anfänglichen Gedanken bestimmt“. Wir sollten dies zumindest versuchen, wenn auch noch ungeschickt und stufenweise.

Bedeutet „es jetzt zu beginnen“ auch eine „faire Verteilung“? Nein! Selbst wenn wir anfangs die Verteilung nach „was mein ist, ist mein und was dein ist, ist dein“ regeln, sollten wir gleichzeitig damit beginnen, der gesamten Menschheit die Gesetze der friedlichen Koexistenz zu lehren, die auf der Erkenntnis beruhen, dass die Gesellschaft ein einziger Organismus ist. Wenn wir also den Menschen die Verhaltens- und Verteilungsregeln lehren, werden wir bald auf dem richtigen Weg sein und das Leid wird sofort spürbar weniger.

Baal HaSulam verdeutlicht dies in Form einer Parabel: Wir haben uns in der Wüste verirrt und wissen den Weg nicht mehr. Jetzt, da wir unsere Kraft völlig verloren haben, erkennen wir dies und enthüllen den richtigen Weg. Am Ende dieses Weges finden wir ein Schloss voll mit den besten Schätzen der Welt. Jetzt sind wir aber verzweifelt, wir versinken in Depression und Drogen. Und plötzlich schenkt uns jemand, der alles überblickt, ein Navigationssystem. Wenn ein Mensch seine Einstellung gegenüber der Welt ändert, erkennt er plötzlich klar den Weg, der vor ihm liegt und dass er sein Ziel erreichen kann.

Wie können wir diese Veränderung erreichen? Indem wir das Ziel und die Methode enthüllen. Die Methode stammt aus dem alten Babylon, wo die Probleme der modernen Zivilisation zum ersten Mal ans Licht kamen: Eine Gesellschaft funktioniert entsprechend dem Prinzip eines lebenden Körpers. Laut Kabbala soll man den Egoismus beziehungsweise seine Verwendung, verändern und ihn für das Wohlergehen der Gesellschaft nutzen. Damals jedenfalls, im alten Babylon wollten die Menschen die Kabbala nicht verwenden und lösten ihre Probleme auf andere Art und Weise – sie zerstreuten sich über die ganze Erde und dies war der Anfang der Globalisierung.

Nun sind wir der gleichen Situation ausgesetzt – doch diesmal müssen wir sie verwenden, denn wir können nicht länger voreinander davonlaufen – genauso wenig können wir die bestehenden Verbindungen zwischen uns ignorieren oder zerstören. Sollten Amerika, Russland und Europa sich vom Rest der Welt isolieren, werden wieder nationalsozialistische Strömungen aufkommen und die Welt in einen Dritten Weltkrieg führen – einen atomaren Dritten Weltkrieg.

Welche praktische Lösung können wir nun den Menschen anbieten? Sie sollten auf jeden Fall über die Welt Bescheid wissen, in der sie leben. Über „integrale Systeme“, in denen wir wie in „einem Boot“ leben. Die Rettung dieses Bootes liegt in der Verantwortung jedes einzelnen Menschen. Das sollten wir auch unsere Kinder lehren. Wir haben es schließlich mit der Natur zu tun: einer globalen Wirtschaft und einer globalen menschlichen Gesellschaft. Wir müssen uns und unseren Kindern beibringen, wie wir in dieses System, in dem jeder für den Anderen Sorge trägt, hineinwachsen können.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wenn es zu einer Globalen Krise kommt, können wir es uns nicht leisten, …
Baal HaSulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Gespräche über die Globalisierung und die Finanzkrise


Ich nahm an einem Gespräch über eine kommende TV-Serie teil: „Der Schmetterlingseffekt: Eine Ansicht der Tagesereignisse“. Mit mir haben über Globalisierung, Finanzkrise und deren Lösung gesprochen:

Avihu Sofer – Manager unserer Verlagsabteilung in der Presse und im Internet (Bild Mitte);

Shlomi Buhana – Doktor der Wirtschaftswissenschaft an der Bar-Ilan Universität (rechts im Bild).

Zusammenfassung: Vorerst gibt es kein Heilmittel für die Weltwirtschaft! Es wird auch solange keines geben, bis die Leute das Gesetz des Ausgleichs in der Menschheit akzeptieren sowie die Tatsache, dass die Menschheit ein geschlossenes, globales System mit einer harmonischen Verbindung zwischen allen seinen Teilen ist. Schrittweise werden die Menschen entweder durch Krisen und Leiden oder indem sie sich der objektiven Realität bewusst werden, das grundlegende Gesetz der gesamten Schöpfung enthüllen – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst!“

Wie wird „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ von Frauen angewandt?

Zwei Fragen, die ich über die Fähigkeit einer Frau, andere wie sich selbst zu lieben, erhielt:

Frage: Sie schrieben in einem vorheriger Blogbeitrag, dass Frauen sich einander aufgrund ihrer Natur nicht lieben können. Ich würde gerne wissen, was die Natur einer Frau ist? Wenn es die Qualität der Mangelhaftigkeit ist, dann erklären Sie bitte, um welche Art Mangel es sich handelt und was die spirituelle Bedeutung dieses Konzeptes ist. Wie drückt es sich aus? Und steigen Frauen ebenfalls durch die 125 Stufen der Korrektur auf?

Meine Antwort: Jede Frau repräsentiert ein Verlangen und jeder Mann repräsentiert die Erfüllung dieses Verlangens. Folglich ist es für Frauen unmöglich, mit irgendjemandem befreundet zu sein und sie können nur lieben, was zu ihnen gehört. Dennoch macht genau diese Qualität sie zum Träger des Verlangens, den die Männer korrigieren und erfüllen müssen.

Außerdem haben jeder Mann und jede Frau ihren eigenen inneren „Mann“ und „Frau“, nicht nur gemäß den Chromosomen, sondern auch gemäß spirituellen Eigenschaften. Frauen versorgen Männer mit dem Bestreben zum Schöpfer, sie drängend, das Ziel der Entwicklung zu erreichen – und zusammen erreichen sie es.

Frage: Kann ich das Konzept „Liebe deinen Nächsten“ in Bezug auf meine Frau anwenden?

Meine Antwort: Sie sollten Ihre Frau entsprechend der Gesellschaftsnormen behandeln und Sie sollten mit Ihren Freunde zusammenarbeiten – den Leuten, mit denen Sie die gegenseitige Bürgschaft (Arvut) erreichen müssen – um das Gesetz der einen Seele zu realisieren: „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Verwandtes Material:
Blog-post: Über die Männer und Frauen in unserem Innern

Die Welt ist rund

Eine Frage, die ich erhielt: Glauben Sie, dass die gegenwärtige Globale Krise uns zu einer multi-polaren Welt zurückbringt, so wie Russland das will?

Meine Antwort: Wir müssen erkennen, dass nur auf das Gleichgewicht mit der einen, globalen Natur abzielende Handlungen uns wahren Nutzen bringen können – Einheit als ein einziges Ganzes, die Erschaffung einer einzigen globalen Regierung, globale Aufteilung der natürlichen Ressourcen und der Ergebnisse der kommerziellen Produktion. Dies sofort zu erreichen ist natürlich unmöglich, doch selbst kleine Schritte in diese Richtung – dank der Ausrichtung auf die Gleichheit mit der Natur – werden von positiven Veränderungen begleitet sein.

Die Opposition von Russland und Amerika, ihre Isolation voneinander und die folgende Krise haben gezeigt, dass es einem Land nicht länger möglich ist, auf Kosten eines anderen zu gedeihen – „Ich freue mich, wenn es Dir schlecht geht.“ Entweder haben beide Erfolg oder beide versagen.

Zudem hängt das nicht davon ab, was Politiker wollen oder nicht wollen. Es ist eine objektive Enthüllung der Globalen Welt. In der globalen Wirtschaft kann es keinerlei Wettkämpfe zwischen Nationen geben, da wir alle die gleichen Finanzen teilen – obwohl es sonderbar erscheint, dass jeder sein eigenes Budget, seine Banken und Probleme hat. Wenn sie auf diese Weise weitermachen, wird die Krise von einer wirtschaftlichen zu einer gezielt gesellschaftlichen heranwachsen und dann – zu einer politischen.

Es gibt nur eine Lösung: die Welt anstatt multi-polar rund zu betrachten. Finanzen als gemeinschaftlich und nicht persönlich zu betrachten, die Natur als Höheres Gesetz anzusehen; ihre Globalität, ihre Harmonie und ihr Gleichgewicht zu studieren – und es zu befolgen!

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Menschheit ist ein integraler, ineinandergreifender Organismus
Baal Hasulam Artikel: Aufbau der Gesellschaft der Zukunft

Die Finanzkrise hat Karl Marx in Europa modern gemacht


Nachrichtenmeldung (übersetzt von RB.ru): Die globale Finanzkrise, die Pleiten und unzählige Jobverluste mit sich gebracht hat, hat das Interesse der Europäer an den Ideen von Karl Marx, dem Begründer des wissenschaftlichen Kommunismus, wiederbelebt. Buchverleger in Berlin sprechen davon, dass „Das Kapital“ – Marx‘ Hauptwerk – auf dem Weg ist, ein Bestseller zu werden.

Kürzlich wurde der Präsident von Frankreich, Nicolas Sarkozy, beim Lesen dieses Buches gesehen. Der deutsche Finanzminister Peer Steinbrück äußerte sich positiv über das Buch, und sogar der Papst in Rom hat es wegen seiner „tiefgreifenden Analysen“ gepriesen. Je länger die Finanzkrise andauert, desto verwirrter werden die Menschen. Sie fragen sich: „Warum ist mir das passiert?“

Meine Antwort: Ich hoffe, dass sie so rasch wie möglich zum Wissen der Kabbala gelangen. Universelle Gleichheit, die Vorstellung, dass alle verdient haben zu erhalten, was sie brauchen, und von ihnen erwartet wird, dasjenige zu geben, was ihren angeborenen Fähigkeiten entspricht, und die Vorstellung der gegenseitigen Bürgschaft und Brüderlichkeit – das alles sind positive Dinge, aber nur als ein Mittel und nicht als das Ziel. Sie sollten Hilfsmittel sein, uns dem Schöpfer anzugleichen, uns Ihm anzunähern und Anheftung an Ihn zu erreichen. Andernfalls werden diese Ideen – die Art wie sie gewöhnlich verwendet werden – uns wieder in Terrorregimes und einen Weltkrieg führen.

Es war ein Fehler, die kommunistische Idee ins Leben zu rufen, denn in der Theorie erscheint alles gut und richtig. Es ist jedoch unmöglich, die egoistische Natur des Menschen in Altruismus umzuwandeln. (Siehe Baal HaSulams Zeitung HaUma (Die Nation)“). Darüber wird die gesamte Menschheit „stolpern“. Die Krisen und die Globalisierung werden uns enthüllen, dass wir eng miteinander verbunden sind, und wir deshalb das Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst„ befolgen müssen. Aber unsere Veranlagung wird uns nicht erlauben danach zu handeln. Wir sind bereit, einander und die gesamte Welt zu zerstören, denn wir sind nicht fähig, in gegenseitiger Bürgschaft zu leben. (Siehe den Artikel Arvut (Gegenseitige Bürgschaft)“).

Daher wird nur die Methode, die die menschliche Natur von Egoismus in Altruismus korrigiert – die Kabbala – uns helfen zu überleben. Denn die Kabbala zieht das Höhere Licht auf den Menschen, das uns geschaffen hat, und alleine fähig ist uns zu verändern.

Kabbala wird die Menschen verändern, wie man in der Praxis sehen kann, und wird uns befähigen, das Gesetz der brüderlichen Gemeinschaft innerhalb des geschlossenen globalen Systems der Menschheit zu befolgen. Daher ist es ganz natürlich, dass Menschen Interesse an Marx zeigen. Jedoch kann diese Theorie in der Praxis nicht verwirklicht werden. Um das umzusetzen brauchen wir die Höhere Kraft, die den Menschen korrigiert, und nur die Kabbala kann uns das bieten. Ich hoffe, die Menschen werden dies bald realisieren und sich danach sehnen, es auf gute Weise zu verwirklichen, anstatt sich noch mehr Leiden zuzufügen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Arznei gegen die Globale Krise
Blog-post: Der Beginn der Erleuchtung
Kabbala Blog: Eine kabbalistische Interpretation der Wortschaftskrise
Baal HaSulam Artikel: Exil und Erlösung

Freunde, reichen wir uns die Hände!

Freunde, reichen wir uns die Hände
So dass jeder von uns nicht alleine umkommen wird:

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Wir leben in einer globalen, miteinander verbundenen Welt, wo jeder von jedem abhängig ist – und vom „Schlag eines Schmetterlingsflügels“ in einem „kleinen Dorf“. Wir müssen uns die Hände reichen!

Wir müssen die Welt rund machen, anstatt polar. Wir müssen Freunde und Verwandte werden, anstatt Feinde und Konkurrenten.

Wir müssen das Gesetz der Natur oder des Schöpfers beachten – „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst.“

Wir müssen uns nur dafür entscheiden, dass es keinen anderen Weg zu leben gibt und danach verlangen, in dieser neuen Welt zu leben. Dann werden wir – von Oben – den Verstand und die Kraft bekommen, dies zu tun. Das ist es, das Kabbalisten Jahrhundertelang getan haben.

Wenn wir das nicht tun, dann wird die Krise schlimmer werden und durch sie wird uns der Schöpfer oder die Natur dazu zwingen, Seine Gesetze von Globalität, Harmonie, Einheit und Verschmelzung mit Ihm zu befolgen.

Der Beginn der Erleuchtung


Nachrichtenbericht (von Press Room und SvobodaNews): Während einer Pressekonferenz sagte Henry Paulson: „Es ist bedenklich für Regierungen fortgesetzt einzelne und kollektive Massnahmen zu ergreifen, um die dringend benötigte Liquidität bereitzustellen, Finanzinstitute zu stützen, Marktstabilität zu verbessern und eine umfassende regulative Antwort zu entwickeln …

Wir müssen damit fortfahren, unsere Aktionen eng miteinander abzustimmen und innerhalb eines gemeinsamen Rahmens arbeiten, so dass die Massnahme eines Staates nicht auf Kosten eines anderen geschieht oder auf Kosten der Stabilität des gesamten Systems. Ausserdem, in Absprache mit Brasilien, die G-20 präsidierend, rufe ich zu einem speziellen Treffen der G-20 auf, um darüber zu diskutieren, wie wir zusammenarbeiten können, um die globalen Auswirkungen der Finanzkrise und den ökonomischen Rückgang für alle unsere Länder dämpfen zu können …

Täglich erhalten wir den Nachweis, dass die Ökonomien der Welt und die Finanzmärkte stärker miteinander verknüpft sind als jemals in der Geschichte zuvor … Das ist wirklich ein globaler Markt und eine globale Ökonomie. Die ökonomische Stärke eines Landes macht die anderen stärker, während Schwäche alle von uns schwächer macht. Daher müssen wir zusammenarbeiten. Diese Pressekonferenz ist sehr bedeutend.“

Mein Kommentar: Ich war glücklich,diese Nachrichten zu lesen und ich bin glücklich, dass die Leute die Notwendigkeit der Zusammenarbeit und gemeinsamen Anstrengungen anerkennen. Die vorgeschlagenen Lösungen sind jedoch immer noch veraltet, so als ob man eine Prothese impft.

Wir müssen die menschliche Gesellschaft als einen unabhängigen, lebenden Organismus behandeln, der nach seinen eigenen Gesetzen lebt, anstatt nach den Gesetzen, die wir erfinden. Sie lebt nach dem Gesetz: „Liebe Deinen Nächsten wie Dich selbst.“

Wieder einmal treten wir in „biblische“ Zeiten und deren Forderungen an den Menschen ein. Wir sind zum Ausgangspunkt zurückgekehrt. Fürs Erste ist es sogar noch lächerlich, über die Einhaltung dieses Gesetzes zu reden. Aber nichtsdestotrotz werden gerade unsere Gedanken darüber bereits damit anfangen, die Bedingungen der Welt zu verändern.

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