Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Das Geschäft mit Revolutionen. Ist Israel an der Reihe?

Mitteilung: Vor dem Hintergrund der globalen Krise versucht man die Welt neu aufzuteilen und profitable Positionen vor dem Eintritt in eine neue geopolitische Realität zu erringen. Auf dem Weltmarkt ist ein neues Produkt erschienen – eine Revolution in jedem einzelnen Land.

Organisation CANVAS, ein Elitelieferant von Revolutionen, arrangiert alles von der besten Seite. Ihre Revolution sieht recht überzeugend aus, und ihre vielseitige Technologie funktioniert überall. CANVAS ist Meister ihres Fachs und handelt völlig offiziell. Irgendwann einmal wurde sie durch die Regierung der Vereinigten Staaten finanziert, aber inzwischen kommt das Geld durch Sponsoren, die mit Amerika nur indirekt zu tun haben.

S. Popovich, einer der Führer der Organisation, gibt offen zu, dass seine „Firma“ fünf erfolgreiche Revolutionen durchgeführt hat, bereits vor dem Beginn des „arabischen Frühlings“. Zu den erforderlichen Attributen zählen laut Popovich die Solidarität der Gruppenmitglieder, das physische Gefühl einer unterstützenden Schulter, die gleiche Kleidung, vereinter Gesang, Schlagzeug, Taktvorgabe, Trillerpfeifen, Musik und gute Stimmung. Folglich fühlen die Menschen, dass sie nicht zur Revolution gekommen sind, sondern zur „Parade der Liebe.“

Dieses Produkt (die Revolution) kann ganze Regionen ins Chaos stürzen. Wenn sich später ihre Schwäche zeigen wird, dann wird man über sie die Macht ergreifen, und versuchen, wirtschaftliche, politische und auch militärische Hebel zu aktivieren.

Vor dem Hintergrund der globalen Krise versucht man die Welt neu aufzuteilen und die profitable Positionen vor dem Eintritt einer neue geopolitische Realität zu ergreifen.

Mein Kommentar: Nur das Verständnis für die Notwendigkeit der Verbindung (für die gegenseitige Bürgschaft) über alle Kontroversen hinweg wird zum positiven Ergebnis führen – ansonsten erwartet uns eine große Tragödie. Im Gegensatz zu allen anderen Ländern, hat Israel das Gegenmittel, die Verbindung! Im Falle unserer Verbindung entsteht ausgerechnet im Volk Israels eine höhere Kraft, so dass diesem Volk nichts mehr schaden kann. Ja, die Menschen haben keine andere Wahl. Entweder die Gefahr des Untergangs, oder die vollständige Befreiung, andere Alternative gibt es nicht.

Der Atheismus, die Religion und die Kabbala

Frage: Welchen Stand nimmt die Kabbala gegenüber ungläubigen und religiösen Menschen ein? Ich sehe, Sie versuchen irgendwie die ganze Zeit zwischen den beiden zu lavieren.

Meine Antwort: Sie haben recht.

Die Religion hält den Schöpfer dem Menschen ähnlich, das heißt, dass Er sich in Abhängigkeit der Handlungen des Menschen ändert. Darüber hinaus hat jede Religion nach eigenem Belieben eine eigene Vorstellung von dem Schöpfer und seinen Gesandten. Sie sind gezwungen, miteinander auszukommen oder einander zu bekriegen; denn ihre Meinung ist die Frage des Glaubens und damit ohne Beweise. Wer der Stärkere ist, der hat recht. Oder wir werden so handeln, als würden die anderen nicht existieren, dabei bleibt jeder in seiner Glaubensgemeinde.

Aber sie alle verbindet eins: Gottes Verhalten dem Menschen gegenüber ist davon abhängig, wie der Mensch sich zu Gott oder anderen Menschen verhält, das heißt, Gott verändert sich, mal ist er zornig, mal ist er gnädig. So sieht es der Mensch aus seinem Leben, seinem Schicksal heraus. Das bedeutet, man kann Gott mit Geschenken überhäufen, für das Paradies bezahlen, ihn gut einstimmen – und dann wird er gut zu euch sein. Die Sünden lassen sich durch den Gesang der Gebete bedecken; es besteht die Möglichkeit, sich vor Bestrafung und Richten freizukaufen. Ich gebe Almosen und wende den Schicksalsschlag von mir ab. Alles ist darauf aufgebaut, dass das äußere Verhalten des Menschen das Verhalten Gottes zu ihm ändert.

Atheisten verhalten sich zu Gott wie zur Natur: denn sie ist konstant, mechanisch und hat keinen eigenen Verstand und keine Planung. Sie hängt nicht von unserem Verhalten ihr gegenüber ab, sondern nur von unseren „mechanischen“ Einwirkungen auf sie.

Die Kabbala sieht die Natur und den Schöpfer als ein und dasselbe. Aber Er hat den Verstand, die Planung, das Ziel. Er hat Gefühle. Deswegen hat Er den Menschen im Laufe der Entwicklung (Evolution) in dieser Weise erschaffen, mit Gefühlen und mit Verstand, in zwei gegensätzlichen Systemen, als Egoist, d.h. mit dem Wunsch, in jedem Moment seiner Existenz Genuss zu bekommen. Er hat ihn auf so eine Weise geschaffen, damit der Mensch sich mit Hilfe der Methodik der Kabbala und der Naturkräfte (das umgebende Licht), ändert und dem Schöpfer dadurch ähnlich wird.

Damit erreicht der Mensch seine Unabhängigkeit (in anderen Zuständen wird er vollständig von der Natur und seinem Egoismus angetrieben, ist unfrei), Vollkommenheit, Ewigkeit und die Verschmelzung mit dem Schöpfer (den Status des Schöpfers). In der Kabbala ist der Schöpfer unveränderlich, absolut, absolut gut, und deshalb kann er sich nicht ändern; es verändert sich nur derjenige, der zuvor schlechter/besser aber nicht absolut war. Deshalb handelt es sich bei der Ansprache zum Schöpfer um eine Ansprache zu sich selbst, zur Selbsterkenntnis der Notwendigkeit, sich zu korrigieren, wie der Schöpfer zu werden – ein Vorbild der Güte.

Also, die Atheisten ändern die Welt, die Religiösen bestürmen den Schöpfer mit Bitten, und die Kabbalisten korrigieren sich selbst – dabei korrigieren sie die Welt.

Wozu leiden die Frauen?

Zwei Fragen, die ich über den Wunsch einer Frau nach einem treuen Begleiter und zum Singen von Frauen erhielt:

Frage: Ist das Verlangen einer Frau, dass ihr Mann einzig ihr gegenüber loyal, treu und hingebungsvoll ist, Teil des Willens zu empfangen (das Ego) oder ist es in ihrer Natur eingebettet? Wenn es in ihrer Natur eingebettet ist, warum tat der Schöpfer das? Wozu leiden die Frauen?

Meine Antwort: Das Leiden der Frauen ist ein Teil des egoistischen Leidens, das uns zur Überzeugung bringt, dass Egoismus schlecht ist, die Bestätigung, dass es notwendig ist, sich vom Egoismus loszureißen, das Verlangen, die Eigenschaft des Schenkens zu erlangen und anschließend der Empfang dieser Eigenschaft von oben. Um einen loyalen, hingebungsvollen Begleiter zu haben, müssen Sie Ihr irdisches, animalisches, egoistisches Verlangen von Ihrem Bestreben nach der Eigenschaft des Schenkens trennen. Spiritueller Aufstieg beginnt mit dem Verlangen eines Menschen danach, dass sein spirituelles Aufwärtsstreben stärker sei, als sein natürliches Bestreben nach unten.

Frage: Warum wird Frauen nicht erlaubt, laut zu singen? Welcher Zusammenhang besteht zwischen Kabbala und einer Frau, die laut singt?

Meine Antwort: Es ist Frauen erlaubt zu singen, vorausgesetzt, dass Männer sie nicht hören werden, weil das die Männer „verführt“ – sie von ihrer spirituellen Arbeit ablenkt! Eine Frau hat ein unterbewusstes Verlangen, die Aufmerksamkeit eines Mannes auf sich zuziehen. Frauen, die ihre natürlichen Eigenschaften richtig verwenden wollen, sollten sich zurückhalten, um zu vermeiden, eine Störung im spirituellen Wachstum anderer zu werden.

Wir sind alle Teile einer einzelner Seele von Adam, und wir müssen einander helfen, unsere Natur zu überwinden. Wir sollten sie nicht unterdrücken, aber sie richtig verwenden und das Spirituelle vom Körperlichen trennen.

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