Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gemeinschaft'

Der Schöpfer wird in der Einheit unseres virtuellen Versammlungsplatzes enthüllt werden


Fragen, die ich über die zukünftige virtuelle Gesellschaft erhielt:

Frage: Welche technischen Mittel (Internet, TV, Radio, usw.) können genutzt werden, um die virtuelle Gesellschaft der Zukunft zu schaffen? Existieren heute die notwendigen technischen Hilfsmittel? Welche anderen Dinge, die sich noch nicht in unserer Welt manifestiert haben, sind notwendig?

Meine Antwort: Wir beginnen jetzt, uns wirklich darauf zu konzentrieren, und es wird unser Projekt mit der höchsten Wichtigkeit sein – einen virtuellen Versammlungsplatz für all jene zu schaffen, die danach trachten sich zu vereinen und Richtung Schöpfer streben. Sobald dieses gemeinsame Streben die erforderliche zielorientierte Kraft erlangt, wird es beginnen, mit Gleichartigkeit Richtung Schöpfer auszustrahlen. Er wird dann jedem innerhalb dieser Einheit enthüllt werden.

Dein Aufstieg nach oben hängt von deinen Anstrengungen ab, die du in die Verbreitung der Kabbala nach außen investierst, um weitere Seelen der Korrektur zuzuführen. Daher empfehle ich, nicht die Gelegenheit zu verpassen, an der Entwicklung der virtuellen kabbalistischen Gemeinschaft teilzunehmen.

Du kannst deine Ideen an folgende Adresse senden:
[email protected]

Frage: Gibt es noch irgendeinen Grund, entfernte Anfängergruppen zu haben, da sich das Internet so rasch entwickelt? Sollten wir vielleicht weniger solche Gruppen haben?

Meine Antwort: Ich denke, dass dies bald von selbst zu einem Ende kommen wird. Ich denke aber, solange es Leute gibt, die danach verlangen, sollten wir damit weitermachen. Du solltest aber damit fortfahren, den Unterricht, die Kommunikation und sogar die Kongresse weiter virtuell auszubauen.

Frage: Ihr Blog ist bereits eine virtuelle Gruppe für jene, die ihn betreten. Aber haben reale Gruppen nicht einen sehr großen Einfluss auf das Welkli, während der Einfluss eines Internetteilnehmers viel kleiner ist? Ist der gemeinsame Einfluss einer großen Anzahl von virtuellen Teilnehmern dennoch viel größer, als der Einfluss realer Gruppen?

Meine Antwort: Alles wird zu einer gemeinsamen Anstrengung addiert, bis die notwendige Größe erreicht wird, und dann – innerhalb dieser gemeinsamen Masse – beginnen alle zusammen die Höhere Kraft zu spüren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Es ist an der Zeit, den Traum Baal HaSulams zu verwirklichen – Im Virtuellen Raum!
Blog-post: Wie man wirkungsvoll virtuelle Verbindungen beibehält
Blog-post: Jetzt kann man sich via Internet an Wahrnehmungen beteiligen
Kabbala in Second Life

Was ist die gegenseitige Bürgschaft für die virtuelle Gruppe?


Zwei Fragen, die ich über die virtuelle Gruppe erhielt:

Frage: Wie funktioniert die gegenseitige Bürgschaft in einer virtuellen Gruppe und welche Bedeutung hat sie dort?

Meine Antwort: Es ist dasselbe wie in einer physischen Gruppe, weil ihr nicht durch die Körper verbunden seid, sondern durch eure „Punkte im Herzen“ – du musst spüren, dass sie zusammen sind. Ich denke, dass es einfacher ist, das virtuell zu fühlen als während des physischen Kontaktes, wenn die Äußerlichkeit die Innerlichkeit überschattet.

Frage: Auf einer der virtuellen Gruppen-Webseiten beabsichtigte ich, eine Kabbala-Struktur zu gestalten und machte mich an die Arbeit, sie zu gestalten. Jedoch rief das überhaupt kein Interesse hervor. Soll ich damit fortfahren?

Meine Antwort: Ja, setz dich mit denen in Verbindung, die an der Entwicklung einer virtuellen Gemeinschaft arbeiten bei [email protected]

Verwandtes Material:
Blog-post: Es ist an der Zeit, den Traum Baal HaSulams zu verworklichen – Im Virtuellen Raum!
Blog-post: Virtuelle Kabbala
Artikel von Baal HaSulam: Die Bürgschaft (Arvut)

Wenn es zu einer Globalen Krise kommt, können wir es uns nicht leisten, die Dinge einfach aufzuschieben


Frage: Warum eigentlich stellen Sie zwischen der Finanzmarktkrise und der „globalen kabbalistischen Revolution“ eine Verbindung her? Gehen Sie damit nicht zu weit?

Antwort: Es gibt einen Zustand autonomer Objekte und einen, in dem sich alle zu einem System vereinen. Nämlich dann, wenn sich neue und besondere Gesetze offenbaren – die Gesetze der Globalisierung, Kommunikation, Interaktion und Abhängigkeit.

Autonome Individuen im Tierreich sind Egoisten, aber sobald sie sich treffen, enthüllt sich das Gesetz, das ihrem System das Überleben erlaubt. Natürlich geschieht das im Tierreich unbewusst. Es liegt in der Natur des Tieres – es folgt ihr blind. Die menschliche Spezies unterscheidet sich davon durch die Selbsterkenntnis. Der Mensch muss denselben natürlichen Gesetzen bewusst und freiwillig folgen.

Solange wir nicht vereint waren, bestand weder die Notwendigkeit, das System zu berücksichtigen, noch dem Naturgesetz „Sorge für und liebe deinen Nächsten“ zu folgen. Als aber engere Verbindungen im Alten Babylon entstanden – die erste globale Zivilisation (global im Hinblick auf die damalige Zeit und bezogen auf eine kompakte Fläche), enthüllte sich unmittelbar sofort eine Krise – unsere Unausgeglichenheit mit dem natürlichen Gesetz einer menschlichen Gemeinschaft, „liebe den Nächsten wie dich selbst!“

In Babylon lösten wir das Problem, indem das gesamte System bzw. die Zivilisation zerstört wurde. Wir trennten uns voneinander und verstreuten uns in alle Winde. Aber heute sind wir verbunden und es gibt keinen Ort, an den wir uns flüchten könnten. Wir können uns nicht einmal vorstellen, welchen Komfort wir einbüßen würden, weil kein Land der Welt sich mehr selbst versorgen könnte. Es wäre die Rückkehr zum Feudalismus. Unsere Entwicklung, deren Formen und Meilensteine sind von der Natur vorherbestimmt. Wenn wir uns daher dagegen auflehnen, werden wir das Gegenteil der Natur wahrnehmen – schreckliches Leid.

Daher sagt die Kabbala, dass unsere einzige Chance darin besteht, das Naturgesetz der menschlichen Gemeinschaft anzuerkennen: „Liebe den Nächsten wie dich selbst!“ Natürlich ist diese Art von Beziehung nur dann akzeptabel, wenn jedes Individuum sich korrigiert – von „für mich selber“ zu „für das Wohl der anderen“.

Das ist leicht erreichbar, wenn:

1. Die Gesellschaft und die Massenmedien dies unterstützen, indem sie die Menschen dazu ermutigen, und auf jene „herabsehen“, die nicht so agieren (jedoch niemals durch Bestrafung).
2. Menschen werden Kabbala studieren (für die Massen wird oberflächliche Vertrautheit ausreichen) und so unseren zukünftigen Zustand herbeiführen, der bereits existiert.

Ich denke, dass „aufschieben“ dem Tod gleichkommt – im buchstäblichen Sinne des Wortes.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie bekommt man den Wolf, die Ziege und den Salat über den Fluss?
Blog-post: Die Lösung – Auszüge aus den Schriften der zukünftigen Generation (Baal HaSulam)
Artikel: Die klassischen Lehren und Das Neue Planetarische Bewusstsein

Alle Propheten schrieben über uns


Fragen, die ich über die Propheten, die Zukunft der Menschheit und die Bnei Baruch Gemeinschaft erhielt:

Frage: Ich frage mich, ob ich das richtig verstehe: Keiner der Propheten sprach weder darüber, was in ihrer Zeit passierte noch über die kommende Zerstörung des Tempels, sondern einzig über unsere Zeit – den spirituellen Aufstieg und die Elimination des Egoismus, die stattfinden wird?

Meine Antwort: Ja. Lesen Sie dazu im Babylonischen Talmud, Sanhedrin, Seite 99 A.

Frage: Ich bin besorgt: Wird die Menschheit fähig sein, sich zu ändern und verstehen, was das Wichtigste ist oder wird sie durch den Krieg zwischen Russland und Georgien zurückgehalten und die Welt in Wahnsinn und Chaos versinken?

Meine Antwort: Ich hoffe, dass unsere Bemühungen in der Verbreitung die Welt zu einer friedlichen Korrektur bringen wird – ohne vorausgehende Kämpfe.

Frage: Ich hörte, dass es eine Zeit gab, in der Bnei Baruch nach einer Gelegenheit suchte, damit Kabbalisten zusammenleben können.
Obwohl Ihre Studenten nahe des Bnei Baruch Zentrums leben, so leben sie jedoch immer noch nicht zusammen. Warum ist das so? Fehlt es Ihnen an finanziellen Mitteln, an einem entsprechendem Platz oder ist dies nötig, um das Verlangen zu stärken?

Meine Antwort: Wir wollten ein Modell der zukünftigen Gesellschaft innerhalb eines eng verbundenen Umfeldes erschaffen, bis wir entdeckten, dass es nötig ist, an die Öffentlichkeit zu gehen und die gesamte Menschheit aufzuklären, anstatt uns selbst zu isolieren.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Egoismus zerstört sich selbst
Blog-post: Im georgischen Krieg hat keine der beiden Seiten recht
Kabbala Blog: Eine kabbalistische Deutung der Geschichte des Propheten Jona

Eine Analyse der Krise

Es steht geschrieben: „Die einzigen Leute, denen man nicht mit Neid begegnet, sind die eigenen Kinder und die eigenen Studenten.“ Ich bin stolz auf meine Studenten.
Daher bin ich stolz, Texte und Clips, die mir meine Studenten geschickt haben, zu veröffentlichen. Der folgende wurde von meinem Studenten Tasha Fridkin aus New York geschickt:

Eine Analyse der Krise
Es ist bekannt, dass die Naturgesetze, ungeachtet ob wir darüber Bescheid wissen oder nicht, tätig sind. Niemand wird das Gravitationsgesetz überprüfen, indem er aus dem Fenster springt, seit wir die Ergebnisse durch unsere Lebenserfahrung kennen.

Allerdings wissen wenige Leute, dass es neben den Gesetzen, die auf unseren physischen Körper wirken, auch Gesetze gibt, die auf die Seele wirken. Wir sehen die Seelen in unserer Welt nicht, und die Interaktionen zwischen ihnen sind vor uns verborgen. Trotzdem macht dies die Gesetze nicht weniger wirksam – sie wirken dennoch unvermeidbar auf uns, auch wenn wir ihren Einfluss nicht klar wahrnehmen.

Gemäß dieser Gesetze sind alle unsere Seelen miteinander in einem harmonischen und ausgewogenen System verbunden, das auf dem Prinzip des Schenkens basiert. Jedes Individuum trägt so viel es kann zum System bei und nimmt nur das notwendige Minimum.

Die Menschheit hat sich jedoch anders entwickelt. Sie hat den Zustand erreicht, wo jedes Individuum verlangt, das Minimum zu geben und alle anderen bis zum Maximum auszunutzen, um persönliche Befriedigung zu erhalten. Wir haben außerdem aufgehört dies zu bemerken. Jede Person will im Lotto gewinnen – möchte einen Dollar ausgeben und eine Million gewinnen. Aber woher kommt diese Million? Sie kommt von einer Million Menschen, die einen Dollar ausgegeben haben. Anders gesagt, jedes Individuum will allen anderen etwas entreißen, für seinen eigenen Vorteil. Und dies wird als absolut normal betrachtet.

Jedoch gibt es ein Ungleichgewicht zwischen unserer spirituellen und körperlichen Existenz. Die Verletzung des spirituellen Gesetzes ruft sichtbare und fühlbare Manifestationen in unserer physischen Welt hervor, wie zum Beispiel die gegenwärtige Finanzkrise. Diese Krise ist allerdings eine spezielle Manifestation der generellen Krise aller sozialen Verbindungen. Das Finanzsystem ist am verwundbarsten, ähnlich wie das Blut in einem Organismus, da es die gesamte weltweite Gemeinschaft verbindet und durchdringt. Nichts hat sich in irgendeinem Teil des Finanzsystems geändert; die Krise ist rein psychologisch. Wir haben unsere falsche Behandlung der Verbindungen zwischen uns enthüllt, und als Resultat haben wir unser Vertrauen ins System verloren und das gesamte System ist kollabiert.

Das heißt, wir haben einen Zustand erreicht, wo die externen Effekte – Aufbau und Grundsätze unseres integrierten Systems – an Wichtigkeit verlieren, verglichen zur Innerlichkeit – unseren Gedanken und Absichten, während wir diese Systeme verwenden.

Wenn nicht jeder von uns seine Einstellung gegenüber den Menschen um sich ändert, indem er Haltungen annimmt, welche die Verbindungen zwischen den Seelen anpassen, werden wir uns weiterhin den Gesetzen der Natur entgegenstellen. Dann werden diese Gesetze mehr und mehr negativ auf uns einwirken. Niemand kann davor weglaufen; es wird keinen Patz auf der Welt geben, wo du dich verstecken kannst, um zu warten, dass sich die Dinge verbessern.

Die Welt zerbröckelt. Wenn du gerettet werden willst, fang bei dir selbst an – mit deiner Einstellung zu den Menschen um dich herum. Niemand sonst wird dich retten.

Die Welt wird durch jeden von uns aufgebaut. Die Welt ist unser gemeinsames Zuhause, und sie ist errichtet gemäß den Gesetzen der Natur. Sie kann uns entweder ungeheuren, unvorstellbaren Überfluss bringen oder – wenn sie auf Egoismus errichtet ist – wird sie unvorstellbares Leid bringen, welches uns trotzdem zwingen wird, uns zu ändern.

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Arznei gegen die Globale Krise

Die Voraussetzung für den Eintritt in die Höhere Welt ist gegenseitige Bürgschaft


Eine Frage, die ich erhielt: Baal HaSulam schreibt in seinem Artikel „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“, dass altruistische Taten nur dann zu einer besseren Gesellschaft führen, wenn sie „um des Schöpfers willen“ getan werden. Bitte geben Sie ein Beispiel für eine altruistische Handlung und erklären Sie, wie man die Gedanken ausrichten muss oder welche geistige Vorstellung man haben muss, um mit seinen Taten und Absichten für den Schöpfer zu handeln. Ihre Erklärung wird für meine Arbeit wichtig sein, die ich mit einer Gruppe Kindern mache.

Meine Antwort: Um wirklich die Absicht des Schenkens zu erreichen, mit der Ausrichtung „nicht für sich selbst“, damit wir aus uns selbst heraus treten und Ziele haben, die anderen dienen, brauchen wir ein Arbeitsfeld, einen Platz und ein Modell, welche wir nutzen können, um uns zu korrigieren. Wir müssen uns dem Schöpfer angleichen, auch wenn Er vor uns verhüllt ist. Das heißt, der Schöpfer kann dieses Modell nicht sein, weil Er vor uns verborgen ist. Doch zerbrach Er die einzige Schöpfung, die Er geschaffen hat, in viele Teile – in einzelne Seelen. In jedem dieser Teile schuf Er eine Wahrnehmung des Selbst, des „Ich“, und des Gegensatzes zu den anderen. Das ist unser Egoismus.

Wenn wir uns vereinen, und wenn jeder von uns seinen Egoismus in sich bekämpft, dann werden wir fähig sein zu erkennen, ob wir Spiritualität erreichen – die Qualität der gegenseitigen Bürgschaft und Liebe. Wir werden dann entdecken, dass wir dies nicht erreichen, und werden uns an den Schöpfer wenden. Wir werden Ihn und Seine Bereitschaft, unsere Verlangen zu korrigieren, enthüllen, vorausgesetzt, dass wir uns gegenseitig füreinander verantwortlich fühlen und uns diesbezüglich gegenseitig unterstützen – und uns Ihm genau durch diese Kraft der „gegenseitigen Bürgschaft“ zuwenden.

Baal HaSulam schreibt, dass dies in unserer Zeit eine notwendige Bedingung ist, um die Höhere Welt oder die Eigenschaft des Gebens zu erreichen. Daher können alle altruistischen Handlungen nur innerhalb der Gruppe oder der virtuellen Gemeinschaft stattfinden, unter Freunden, die ein Verlangen haben, gegenseitiges Streben und Beistand zu erreichen – die gegenseitige Bürgschaft.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wie machst du aus einer Fledermaus einen Hahn?
Baal HaSulam Artikel: „Die Bürgschaft (Arvut)“
Baal HaSulam Artikel: Die Liebe Gottes und die Liebe der Geschöpfe
Kabbala Heute Artikel: Rabbi Chiyas Vision

Kabbala Radio


Am 9. Juli fand die erste Live-Sendung von www.RadioKavana.info statt. Dies ist ein ganz besonderer, einzigartiger Radiosender, der von der weltweiten Kabbala-Gemeinschaft betrieben wird. Die Höhepunkte des Programms umfassten Nachrichten aus den derzeit gefragtesten Verbreitungsplätzen: Sochi, Gelendzhik, die Krim und Bnei Baruch.

Ihre Anmerkungen, Vorschläge und Wünsche zum Inhalt unserer Sendungen sind jederzeit willkommen! Bitte senden Sie diese an [email protected]