Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Kabbalisten über das Studium der Kabbala, Teil 16

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.
Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Studium der Kabbala erfordert keine besonderen Talente
Aus diesem Grunde führt Chaim Vittal eine schöne Bestätigung aus der Gemara (Babylonischer Talmud) an: „Folglich wird ein Schüler (der den Babylonischen Talmud studiert), der in fünf Jahren (des Studiums) kein gutes Zeichen (Enthuellung des Schöpfers) im Studium sah, es auch nicht mehr sehen (in diesem Leben, folglich lebt er es umsonst)“.
Und warum sah der Mensch kein gutes Zeichen (Enthüllung des Schöpfers) in seinem Studium? Natürlich nur wegen (einem einzigen Grund) eines Mangels an Absicht (der Liebe und des Gebens) im Herzen (in seinen Wünschen), und nicht wegen mangelnder Fähigkeit zum Studium, da die Weisheit der Tora keine besonderen Talente erfordert (denn es handelt sich nicht um das Lernen, sondern nur darum, das Licht der Korrektur auf sich herabzurufen).
Wie es oben heißt: „Es sagte der Schöpfer dem Volk Israel (denen die aufsteigen wollen, Isra-El, direkt zum Schöpfer): „Euer Leben, eure Weisheit und die ganze Tora sind einfache Dinge (die nicht von der Vernunft abhängen). Jeder, der Mich fürchtet (wer eine Absicht hat, zu lieben und zu geben wie ich) und die Anweisungen der Tora ( die eigenen egoistischen Absichten zu korrigieren) ausführt – die ganze Tora und die ganze (höhere) Weisheit (das Licht Chochma) sind in seinem Herzen (erfüllen seine Wünsche)“.

Baal HaSulam. Einführung zu der Lehre der Zehn Sfirot, P. 23

Kabbala ist die präziseste Sprache, um Spiritualität auszudrücken

Zwei Fragen, die ich über das Studium spiritueller Texte erhielt:

Frage: Kann Ihr Unterricht das Studium der Gemara ersetzen? Worin besteht die Verbindung zwischen Gemara und der Wissenschaft der Kabbala?

Meine Antwort: Gemara ist die Fortsetzung der Mishna. Beides sind Teile des Babylonischen Talmud. Alle diese Texte sprechen über den Schöpfer und die Schöpfung, die Korrektur der Schöpfung und das Erreichen des Zieles – Angleichung an den Schöpfer. Etwas anderes als das gibt es für einen Menschen in dieser Welt nicht zu tun; es ist der Grund, weshalb er hier ist.

Um dies zu erklären, gebrauchten Kabbalisten vier Sprachen: Tanach, Alachot, Agadot und die Sprache der Kabbala. Die Sprache der Kabbala ist die präziseste, und deshalb wird sie von Kabbalisten am häufigsten verwendet. Nur gelegentlich greifen sie auf eine andere Sprache zurück. Alle diese Texte sprechen nur über die Handlungen des Schöpfers. Deshalb werden diese Bücher „heilig“ genannt. Siehe Baal HaSulam´s Artikel „Die Lehre der Kabbala und ihr Wesen“, den Abschnitt „Die vier Sprachen, die in der Weisheitslehre benutzt werden“ und meinen Artikel „Die Sprache der Kabbala“, den Abschnitt „Vier Sprachen“.

Frage: Nachdem ich Ihren Unterricht seit langer Zeit anhörte, kam ich schließlich zum Schluss, dass sie dieselbe Sache immer wieder wiederholen, und sie nur unterschiedlich ausdrücken. Tun Sie das absichtlich oder ist es für Sie nur bequemer und angenehmer keine neuen Dinge aus den Quellentexten zu enthüllen? Beispielsweise haben ich nie gehört, dass Sie neue Aspekte aus der Mikra (einer der biblischen Quellentexte) zu enthüllen versucht hätten. Aber Sie sind ein Kabbalist und sollten daher die innere Bedeutung dieser Schriften sehen.

Meine Antwort: In unserem Unterricht folgen wir einem bestimmten Programm, so wie es die Studenten von Rabash taten. Sie können dies mit jedem seiner Studenten nachprüfen. Ich diskutiere auch die wöchentlichen Kapitel der Tora in meinen TV Sendungen. Alle diese Programme sind im Internet verfügbar.

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