Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geldsumme'

Ein Wertewandel ist notwendig, um den Arztberuf wiederzubeleben

Dr. A. Angelov aus Boston, USA (ein Mediziner und Mitglied von Bnei Baruch) teilt seine Ansichten über die Geschichte der Medizin mit: Der erste Arzt in der Geschichte der Menschheit war eine Mutter. Von ihrem Instinkt angetrieben, für ihre Familie zu sorgen, wird sie die Heilmittel finden, egal für welche Krankheiten, die diese quälen. Dann kamen die Wissenschaftler, die Naturbeobachter – Paracelsus, Hippokrates, Avicenna und andere. Eine Sache vereinte sie – der Wunsch zu heilen. Ein Arzt wurde beurteilt durch das Ergebnis seiner Behandlung.

Das letzte Jahrhundert hat mehr Entdeckungen hervorgebracht als die gesamte vorhergehende menschliche Geschichte zusammengenommen. Wir haben Zugang zu innovativer Technologie in Diagnostik und Behandlung, und dennoch ist die Zahl der kranken Leute steigend und die Sterblichkeitsrate sinkt nicht. Die Medizin steckt in einer Krise und befindet sich in der Intensivstation zur Lebenserhaltung.

Krankenversicherung ist so teuer, dass die Leute sie sich entweder nicht leisten können oder sie so wenig wie möglich in Anspruch nehmen. Ärzte zahlen riesige Geldsummen für Ärztehaftpflichtversicherungen, Arzneimittel sind sehr teuer und ein Drittel des Gesundheitshaushalts sind Verwaltungsausgaben. Ärzte sorgen sich nicht um die Gesundheit der Patienten, sondern um ihre eigenen Erträge.

Wo ist in der Bewertung der Ergebnisse des gegenwärtigen Zustands der medizinischen Behandlung dieser ursprüngliche Gedanke der Mutter geblieben, die für ihre Familie sorgt?

Wir müssen unsere Werte ändern und anfangen füreinander zu sorgen, wie für unsere eigene Familie.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Wie wurde die Medizin zum Geschäft?
Kabbala Blog: Das Allheilmittel

Die Esten haben einen Weg um die Finanzkrise herum gefunden: Eine virtuelle Glücksbank

In den Nachrichten (aus The Baltic Course): „Die Esten planen, eine virtuelle ‚Glücksbank‘ zu gründen.“ In Zeiten der wirtschaftlichen Nöte bauen die Esten auf die Idee, ihren Geist durch eine Online- „Glücksbank“ über das dunkle Schicksal der Rezession zu erheben.

In der virtuellen „Glücksbank“ werden die Leute virtuelles Geld für ihre Konten verdienen können, indem sie für Menschen in Not Gutes tun. Die Organisatoren hoffen, dass es den Menschen eine Vorstellung davon geben wird, dass Gutes zu tun genauso von Wert ist, wie Geld zu verdienen. „Der Hauptzweck des Projektes ist es, Leute dazu zu bringen, sich aktiv in die Verbesserung ihres Lebens einzubringen, anstatt passiv darauf zu hoffen, dass jemand anderes es tun wird“, sagte Rainer Nolvak, einer der Hauptorganisatoren des Projektes.

Mein Kommentar: Das ist eine lobenswerte Initiative. Wir müssen verschiedene Methoden ausprobieren, um den Menschen zu zeigen, dass Erfüllung und Befriedigung nicht von der Geldsumme ihres Bankkontos abhängen, sondern nur von der Einstellung der Gesellschaft dazu.

Verwandtes Material:
Blog-post: The Financial Times: „Die Qualität der menschlichen Beziehungen ist die wichtigste Quelle fürs Glücklich sein“