Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Gegner'

Die Gegner sind willkommen!

Baal HaSulam schreibt, dass es für jede beliebige Erscheinung in unserer Welt eine Ursache gibt. Deshalb sollen wir diese Erscheinungen nicht zerstören oder vernichten, sondern korrigieren.

Aber auf diesem Weg muss man konsequent handeln, nicht erschrecken und nicht fliehen. Die Welt ist in ein solches Stadium der Entwicklung eingetreten, dass wir alle Karten aufdecken sollen: unser Ziel, unsere Ideologie, unsere Grundlagen, unsere Primärquellen.

Auch wenn die Menschen es heute nicht annehmen werden, werden sie aus dem Hass gegenüber unserer Lehre unsere Methodik kennenlernen. Ihre Abneigung wird dem Guten Dienst erweisen. Das Tempo der Entwicklung der Welt ist inzwischen so hoch, dass die Menschen schon nach einigen Monaten erkennen und allmählich beginnen werden, sich uns anzunähern.

Wir sollen diese Periode produktiv nutzen, auch wenn wir zuerst auf Abneigung stoßen. Derjenige, der dagegen ist, bleibt nicht gleichgültig, was schon eine Art der Verbindung ist, wenn auch die negative. Wir wissen, dass die Opposition gegenüber den anderen uns zwingt, an sie zu denken: ich will den Feind kennenlernen und die Möglichkeit finden, das Hassobjekt zu besiegen, so dass zwischen uns eine Verbindung entsteht.

Die Gleichgültigkeit ist ein Problem. Die Gegner sind in Wirklichkeit unsere nächsten Partner. Man muss es verstehen: auf diese Art und Weise wird mir der Egoismus gezeigt – damit ich ihn korrigiere.

Auszug aus der 3. Lektion des Kongresses in Deutschland, 06.08.2011

Kabbalisten über den Studium von Kabbala, Teil 12

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Über die Gegener des Kabbalastudiums

Solange die „Orthodoxen“ zur Agada, dem Musar, der Kabbala und Forschung hartnäckig „nein“ sagen, und nur Tamud und Gmarra anerkennen, erschöpfen sie sich und schwächen alle Mittel, die ihnen zur Verfügung stehen, indem sie versuchen, sich zu schützen, anstatt das wahre Lebenselexir, das innere Licht der Tora zu benutzen. Sie helfensich nicht und esbringt ihnen keinen Nutzen und sie füllen sich mit „Schaum“…

Es ist klar zu spüren, dass der offene Teil der Tora und Gebote allein uns nicht zu dem Schöpfungsziel führen können in allen Generationen und besonders in unserer Generation, aber nur mit der Beschäftigung (zur Erreichung des Zieles) mit ihren vielfältigen spirituellen Wurzeln.

Rav Cook. Briefe Vol. 2, 232- 233.

Die Lichtfunken an den Feind weitergeben

Eine Frage, die ich erhielt: Derjenige, der unzureichend vorbereitet ist und zum ersten Mal zum Kongress kommt, wird sagen: „Klar, das ist hier alles sehr schön. Die Menschen verbinden sich, und das ist nicht schlecht“, doch er wird nicht spüren, dass es in dieser Verbindung etwas Höheres gibt und dass sich diese Verbindung von den anderen unterscheidet.

Ist das in Ordnung, wenn er den Kongress mit einem solchen Gefühl verlässt?

Meine Antwort: Jeder hat im Leben sein eigenes Ziel. Hier kommen Menschen zusammen, die den Schöpfer erreichen wollen. Den Schöpfer kann man erreichen, wenn man den Nächsten wie sich selbst zu lieben anfängt.

Wir haben nichts dagegen, dass alle möglichen Menschen zu uns kommen. Sie sollen sehen, wer wir sind. Selbst wenn jemand etwas gegen die Kabbala oder speziell gegen uns hat, wird es ihm helfen, zu erkennen, warum genau er dagegen ist.

Und unser Kontakt mit jedem Menschen, der sich mit uns in irgendeiner Verbindung befindet, gibt eine kleine Menge Licht an ihn weiter, auf diese Weise bewegt sich die gesamte Welt in Richtung Korrektur. Genau deswegen hat auch das Zerbrechen stattgefunden, nur in einem dramatischeren Zustand.

Das Zerbrechen war notwendig, um die Lichtfunken an jene Kelim weiterzugeben, die es auf eine andere Weise nicht empfangen können. Und nach dem Zerbrechen können wir mit Hilfe von verschiedensten Formen der Verbindung, selbst wenn sie nicht gerade angenehm sind, das Licht an alle weitergeben.

Darum ist es gut, wenn unsere Feinde und Gegner mit uns in Verbindung stehen. Das ist auch eine Form der Verbindung, wenn nicht „Panim be Panim“ (von Angesicht zu Angesicht), dann „Panim be Achor“ (Gesicht an Rücken) oder sogar „Achor be Achor“ (Rücken an Rücken) – in jedem Fall ist das eine Form der Verbindung.

Deshalb versuchen die Menschen manchmal einen Streit anzufangen, um miteinander in Kontakt zu treten…

Aus dem Unterricht nach einem Brief von Baal HaSulam vom 22.10.2010

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Die Kabbalisten – über die verborgene Tora und über die offene Tora, Teil 3

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir.

Das Begreifen der Tora fängt mit dem Geheimnis an und endet mit dem Einfachen Sinn.

Denn wir müssen einer riesigen Gnade würdig werden, um die Einfachheit dessen zu verstehen, was in den heiligen Büchern (die über das Geben und die Liebe sprechen) steht, weil wir verpflichtet sind (infolge der Korrektur), zunächst die drei Teile der inneren Tora zu verstehen, auf welche sich Pschat „kleidet“ (die letzte und einfachste Enthüllung der Tora), und das Einfache wird sich nicht vereinfachen.

Und wenn er dessen noch nicht würdig wurde (kein Begreifen erlangte), dann bedarf er großer Barmherzigkeit (seitens des Schöpfers), damit das (sein Tora Studium) für ihn nicht zu einer tödlichen Droge würde (falls er sie für sich selbst lernen wird).

Und für die Gegner, welche die Erkenntnis des inneren Teiles vernachlässigen, die in ihren Herzen sagen: „Es reicht uns Pschat (das einfache Begreifen der Tora) zu erkennen, und wir werden, so Gott will, auch damit zufrieden sein“, – ihre Reden gleichen den Reden derer, welche die vierte Stufe erklimmen wollen, indem sie die ersten drei übergehen.

Baal HaSulam. Das Vorwort zum Buch „Panim Meirot“, 1.

 

Warum die Religion gegen die Kabbala ist

In den Nachrichten (übersetzt von Elementy): Forschungen über die Gläubigen der sechs größten Religionen zeigen, dass Menschen, die regelmäßig Gottesdienste besuchen, mehr zu religiösem Fanatismus und Hass auf Gläubige anderer Religionen neigen und eher Selbstmordattentäter rechtfertigen.

Gemeinschaftlicher Gottesdienst ist eine machtvolle Methode, um die Hingabe der Menschen an „ihresgleichen“ und den Hass auf „Außenseiter“ zu stärken. Das Phänomen der Selbstmordattentäter ist eine extreme Form von engstirnigem Altruismus: Menschen opfern sich selbst für „das Wohl ihrer eigenen Art“ (Altruismus) und ihre Versuche, die Außenseiter zu vernichten (religiöse Engstirnigkeit), gelten als „gute Taten“.

Mein Kommentar: Die Religion ist in jeder Hinsicht der Kabbala entgegengesetzt (es gibt einen Vers, der besagt: „Die Meinung der Tora steht der Meinung der Egoisten entgegen.“) Die Kabbala weist jeden an, Liebe zu allen Menschen zu erlangen. Sie erklärt, dass jeder „von der gleichen Art“ ist – wir sind alle Zellen eines einzigen Körpers.

Die Religion andererseits erzeugt Hass auf „Außenseiter“, sogar bis zum Punkt der Selbstaufopferung, die stattfindet, um diejenigen zu töten, die „nicht von deiner Art“ sind. Darum wird die Religion verschwinden, wenn die Menschen die Eigenschaft der „Liebe zum Nächsten“ enthüllen werden. Die Religionen werden dann auf eine Kultur oder ein Brauchtum des Volkes reduziert werden.

Mit anderen Worten, die Religion wird alle Aspekte, die den Schöpfer, die Höhere Welt, das Leben nach dem Tod und Belohnung und Bestrafung betreffen, gehen lassen. Dies wird geschehen, weil die Enthüllung des Schöpfers die Leere der Religion und ihre Lügen über diese Themen bloßstellen wird.

Das erklärt den starken Hass der Religion auf die Kabbala. Die Kabbala jedoch sagt den Menschen, dass sie ihre Religionen als ihre eigenen Traditionen behalten können und darüberhinaus ergänzt die Kabbala sie mit der Enthüllung des Schöpfers. Doch die religiösen Führer werden dann ihr größtes Sonderangebot „Belohnung im Leben nach dem Tod“ verlieren und werden zu Führern von Volkskultur und Brauchtum werden.

 
Der Unterschied zwischen spiritueller Korrektur und dem Einhalten der Rituale
Der Gegensatz von Religion und Kabbala: Handlungen versus Absichten
 
Kabbala Akademie

Der Schöpfer hat weder Arme noch Beine


Fragen, die ich über Religion und Kabbala erhielt:

Frage: Vielleicht sollte den Leuten (Juden wie Nichtjuden), die am Studium der Kabbala interessiert sind, die Sache einfacher gemacht werden, indem man ihnen sagt, dass es am Ende der Korrektur zu einer Verbindung zwischen den eigenen Handlungen und der Spiritualität kommt. Dies ist die Ganzheit von Pardes – Judaismus (den Handlungen) und Kabbala (Spiritualität) -, und früher oder später wird dies zum einzigen Weg im Leben der gesamten korrigierten Gesellschaft werden. Mit allem Respekt, aber es ist doch Tatsache, dass Sie sich wie ein religiöser Jude verhalten, wie auch Ihr Rav Rabash und dessen Rav vor ihm, Baal HaSulam, und wie seit Beginn der heiligen Generationen jeder andere auch.

Meine Antwort: Ich erkläre es nochmal: Die körperliche Befolgung von Gebräuchen in dieser Welt ist nichts anderes als eine Tradition, wohingegen Kabbala über die Korrektur der Verlangen der Seele spricht. Niemand wird verpflichtet sein, die mechanischen Vorschriften (Gebote) zu befolgen. Stattdessen werden die Leute nur die spirituelle Befolgung der Gebote ausführen müssen – in ihren Verlangen. So werden wir ähnlich wie der Schöpfer. Es wird nicht mechanisch getan, denn der Schöpfer hat weder Arme noch Beine! Wir müssen die Seele korrigieren. Studieren Sie Baal HaSulams Artikel über Körper und Seele. Dort erklärt er, dass wir die Seele nicht durch den Körper korrigieren können.

Dennoch ist es gut, den Traditionen zu folgen, auch den religiösen, um einen Rahmen für unsere kulturelle und soziale Existenz auf dieser Welt zu wahren. Ich kann Leute, die an der Kabbala interessiert sind, nicht belügen, genauso wenig wie deren Gegner.

Frage: Wo sagt Baal HaSulam, dass man innerlich weltlich werden muss? Ihre Argumente machen Sinn, jedoch scheinen Sie kein Vertrauen in die Fähigkeit der Leute zu haben, äußere Vorschriften zu erfüllen und zugleich mit der inneren Absicht (Kawana) in kabbalistischer Weise zu arbeiten. Ihre Lehrer vor Ihnen und alle früheren Kabbalisten taten aber genau das, hab ich nicht recht? Weshalb sollte man dann den Leuten erzählen, dass sie aufhören sollen, religiös zu sein?

Meine Antwort: Ich habe den Leuten nie erzählt, dass sie aufhören sollen, religiös zu sein, genauso wenig wie ich ihnen das Gegenteil gesagt habe! In „Aufbau der Gesellschaft der Zukunft“ schreibt Baal HaSulam, dass zukünftig, in der korrigierten Gesellschaft, jede Person ihre Religion beibehalten kann. Hierdurch wird klar, was die wahre Definition von Religion ist – sie ist Teil der Kultur, und nicht mehr als das. Und alle werden dies erkennen und so akzeptieren, sobald sich der Schöpfer in ihnen enthüllt. Die Leute werden Religion von allem trennen, was sich auf den Schöpfer, die kommende Welt und die Belohnung und Bestrafung im körperlichen Leben bezieht.

Dies ist deshalb so, weil alles in „dieser Welt“ sogleich wahrgenommen wird – gegenwärtig und sofort – und es keine „andere Welt“ oder eine Welt „auf der anderen Seite“ gibt . Es gibt nichts außer den realen, gegenwärtigen Zuständen. „Auf der anderen Seite“ bedeutet auf der anderen Seite des Egoismus. Verändern Sie Ihren Egoismus ins Gegenteil, und Sie werden die Welt auf der anderen Seite wahrnehmen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Der Schöpfer kann mit nichts anderem erreicht werden, als mit der Kabbala
Blog-post: Kabbala lehrt Liebe und Schenken – sonst nichts!
 

Kabbalisten sind nicht an Geschichte interessiert


Eine Frage, die ich erhielt: In Tel Aviv, Yaffo, im Bezirk Neve-Tzedek, gibt es eine Synagoge mit dem Namen „Marot HaSulam“ (מראות הסולם), obwohl es leider eine Ruine ist. Können Sie bitte ihren Namen erklären? Steht sie in Verbindung mit Baal HaSulams Perush HaSulam (Der Leiter-Kommentar zum Buch Sohar)? Ich weiß, dass einige Kommentare zum Buch Sohar in dieser Synagoge geschrieben wurden. Die Synagoge wurde im Jahr 1910 gegründet, und Baal HaSulam schrieb seinen Perush HaSulam im Jahr 1940. Schrieb er es in dieser Synagoge?

Meine Antwort: Um seinen Gegnern zu entkommen war Baal HaSulam gezwungen, von Jerusalem nach Yaffo umzusiedeln. Er lebte dort und besuchte diese Synagoge. Dann zog er nach Tel Aviv, in eine Wohngegend in der Nähe der Rothchild Street.

Genau wie mein Lehrer Rabash, Baal HaSulams ältester Sohn, war ich nie an Geschichte interessiert, sondern nur am Aufstieg von unserer Welt in die Höhere Welt. Menschen, die sich von Geschichte und dem, was mit dem Körper geschieht, angezogen fühlen, werden nicht von höherem angezogen – von der Spiritualität. Ich meinerseits empfinde keinerlei Interesse an diesem Ort. Allerdings wäre es nett, ihn in ein Museum über Baal HaSulam zu verwandeln, in einen Platz, der Menschen Kabbala erklärt.

Verwandtes Material:
Blog-post: Hören Sie auf, an die Vergangenheit zu denken!
Blog-post: Ein Kabbala-Museum – Ist so etwas möglich?
5 Dinge die Sie über den Sohar wissen sollten
Über Rabbi Yehuda Ashlag

So erreichen wir die Korrektur ohne viel Blutvergießen!


Fragen, die ich über mögliche Gefahren bei der Verbreitung der Kabbala erhielt

Frage: Könnte eine weitangelegte Verbreitung der Kabbala zu einer weiteren Katastrophe für Israel führen, weil Israel ja die Quelle des kabbalistischen Wissens ist?

Meine Antwort: Noch nie wurden Katastrophen durch kabbalistisches Wissen verursacht, eher umgekehrt: Katastrophen wurden durch den Mangel an kabbalistischem Wissen verursacht – sowie auch die letzte, der Holocaust. Sie fanden statt, weil die Menschen das Studium der Kabbala nicht einführen wollten, als es bereits an der Zeit war, sie zu enthüllen – am Ende der Phase von Dunkelheit und Exil (von Spiritualität). Kabbalisten verboten das Studium der Kabbala nur während der Zeit des Exils.

Frage: Sind Sie sicher, dass die Zeit der Enthüllung der Kabbala wirklich gekommen ist?

Meine Antwort: Die einzige Sache, worin ich mir sicher bin ist, dass große Kabbalisten wie Baal HaSulam, Rav Kook und andere die Struktur der Welt besser kennen als die „blinden“ Nichtkabbalisten, die versuchen, sich ihnen entgegenzustellen. Die großen Kabbalisten kennen den Wunsch des Schöpfers, und ich bin nur ein geringer Student von ihnen, der ihre Botschaft verbreitet.

Außerdem sollten Sie wissen, dass unsere Worte nichts ändern und die Welt ohne Rücksicht darauf ihren Weg gehen wird. Alle Gegner der Kabbala werden verschwinden und die wahren Kabbalisten und ihre Studenten bleiben. Der einzige Grund, gegen die Feinde der Kabbala zu kämpfen ist, damit wir ohne viel Blutvergiessen die Korrektur schneller erreichen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Schlimmste, was geschenen kann, ist, in diese Welt zurückkehren zu müssen
Blog-post: Katastrophen und Krankheiten werden beendet, wenn…
Artikel von Baal HaSulam: Es ist an der Zeit zu handeln

Letztendlich wird sich alles in Frieden und Korrektur vereinen


Eine Frage, die ich erhielt: Ich suchte das Internet nach Kritik über Sie ab – ich konnte mich einfach nicht zurückhalten, da ich ständig Zweifel habe und so suche ich nach Kritik, um zu überprüfen, ob ich auf dem richtigen Weg bin oder nicht. Ich habe herausgefunden, dass viele Menschen Sie beschuldigen, Sie würden Ihren Studenten nicht sagen, dass sie die Gebote einhalten sollen. Das ist klar – Sie haben diese Frage Hundert mal beantwortet.

Das Befremdliche ist, dass auch viele Menschen Sie mit dem Gegenteil beschuldigen – dass Sie Studenten von Bnei Baruch zwingen, die Gebote einzuhalten. Ich habe Geschichten über Sie gefunden, dass Sie Leute aus der Gruppe werfen würden, weil sie am Samstag telefoniert hätten und andere solche Dinge. (Ich habe auch bemerkt, dass Sie samstags nicht auf dem Blog schreiben). Ist es wahr, dass Ihre Studenten von Bnei Baruch die Gebote einhalten müssen? Wenn ja, warum sagen Sie dann anderen Leuten, dass sie die Gebote nicht einhalten müssen, wenn das nicht ihre Tradition ist? Und wenn das nicht stimmt, haben die Leute sich das nur aus den Fingern gesogen?

Meine Antwort: Jeder, der etwas über mich herausfindet, wird mich entweder lieben oder hassen. Menschen, die einem Punkt im Herzen haben, sind glücklich, etwas über die Kabbala herauszufinden und sie betrachten mich als Rav (das bedeutet „groß/großartig“ in Hebräisch). Und wenn sie keinen Punkt im Herzen haben, dann verstehen sie mich nicht.

Ich unterrichte authentische Kabbala und ich empfing mein Wissen darüber durch persönliches Studium mit Rabash. Kein anderer hat diese Kenntnis bekommen. Es ist eine bekannte Tatsache, dass ich Rabashs besonderer Schüler war. Mein Unterricht gründet sich auf meine persönliche Erlangung der Höheren Welt und des Schöpfers. Meine Gegner können mich mit allem beschuldigen, was sie wollen, aber sie können nicht behaupten, dass ich nichts vom Thema verstehe. In dieser Hinsicht habe ich bis jetzt niemanden gefunden, der mir gleicht. Lassen Sie sie meinem Unterricht zuhören und sie werden davon überzeugt sein.

Gewöhnlich reduziert sich alles auf die Frage: „Ist Laitman für oder gegen die Gebote?“. Aber das hat nichts mit Kabbala zu tun! (Siehe Baal HaSulams Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“). Laitman ist „für“ alle kulturellen Traditionen seines Volkes und er glaubt, es ist besser, sie zu befolgen. Jedoch kann niemand gezwungen werden, sie zu halten. Laitman glaubt ebenfalls, dass jeder Mensch in der Welt die Traditionen seines Volkes einhalten kann, wenn er das will. Baal HaSulam schreibt, dass ein Mensch seine eigene Religion behalten kann, während er Kabbala studiert, und sich mit dem Schöpfer vereinen kann, weil sie nicht mehr als Rahmenbedingungen für körperliche nationale Traditionen sind. Sie haben keine Beziehung zum Schöpfer und zur Spiritualität, der Höheren Welt. Religion hat diese Begriffe von der Kabbala entliehen.

Die gesamte Tora und Kabbala reduziert sich darauf, die Bedingung „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ zu befolgen. Dies ist das allgemeingültige, allumfassende und wichtigste Gebot der Tora – das Gesetz des Universums, denn es ist die Eigenschaft des Schöpfers. Kabbala erweckt das Höhere Licht der Korrektur auf einen Menschen, was ihn mit der Eigenschaft „Liebe deinen Nächsten“ ausstattet. Religion hingegen tut dies nicht und sie sagt dem Menschen, dass er körperliche Rituale und Einschränkungen lernen und befolgen soll, anstatt sich zu korrigieren (welches das ist, was der Schöpfer fordert).

Im Bnei Baruch Zentrum, wo 300 Männer mit mir auf einer regulären Basis studieren, halten wir an der traditionellen Satzung der Kabbalisten fest – Befolgung der wichtigsten Gebote (wie das tragen einer Kippa, Einhaltung des Schabbat, befolgen der Kashrut, unter eine Huppa heiraten und so weiter). Wir erlauben keinen Alkoholismus oder Drogen (nicht mal, wenn jemand gelegentlich im Geheimen einen „Joint rauchen“ will). Wir verlangen tägliche Anwesenheit beim Unterricht, Teilnahme an der Vereinigung der Gruppe (Zusammenkunft) , Verbreitungsaufgaben, usw. Und ich habe nichts davon jemals verheimlicht – zum Beispiel trage ich immer eine Kippa.

Das ganze Problem meiner Kritiker ist, dass sie immer noch unterentwickelt sind, das heißt, ihr Punkt im Herzen ist noch nicht zum Vorschein gekommen. Sie werden verstehen, wenn sie erwachsen werden. Es ist unmöglich, Spiritualität mit dem Verstand zu erfassen, sondern nur mit einem Verlangen, das vollentwickelt und bereit ist. Meine Kritiker kritisieren nicht den tatsächlichen Inhalt, also die Dinge, über welche die Kabbala eigentlich spricht. Sie hacken stattdessen auf allem herum, was „drum herum“ ist, all die äußerlichen Aspekte, die Dinge, an denen sie sich festhalten, um etwas für ihren Egoismus zu ergattern – wie Klipa. Das ist ihre Nahrung, weil sie nichts Eigenes haben, wovon sie sich ernähren – sie sind leer. Ich verstehe ihre Natur und ich bin bereit, sie zu tolerieren und ihnen zu vergeben. Die Zeit vergeht und das begünstigt die Enthüllung der authentischen Kabbala. Alles wird sich schließlich in Frieden und Korrektur vereinen.

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Blog-post: Warum trägt ein Kabbalist ein Schädelkäppchen?
Blog-post: Der Platz eines jeden liegt in der Vereinigung mit dem Schöpfer und…
Blog-post: Was ist Religion?
Artikel von Baal HaSulam: Das Wesen der Religion und ihr Ziel

Das Leben geht weiter – zu unseren Gunsten


Eine Frage, die ich erhielt: Ich suchte in Google nach Ihrem Namen und fand einen Artikel über zwei Leute, die Kabbala an „Beit Kabbala L’Am“ studierten und dann den Unterricht aufgaben. Sie sagten, dass es am Anfang gut ausgesehen habe – kostenloser Unterricht, überhaupt alles kostenlos. Doch später würde man gezwungen werden, 20 % seines Einkommens – 10 % für Maaser und 10 % für Bücher – zu zahlen. Sie sagten auch, dass Sie die Leute einer Gehirnwäsche unterziehen würden und Sie dem Mann gesagt hätten, er solle seine Frau verlassen und sich eine andere suchen – jemanden, den Sie ihm vorstellen würden. Was sagen Sie dazu?

Meine Antwort: Ich sage, dass es viele Halunken in dieser Welt gibt und von den 2.000.000 Studenten, die bei mir studieren, waren zwei zufällig solche. Er ist katholisch und sie jüdisch. Er lebte in Indien, nahm Drogen und beschäftigte sich viele Jahre mit allerlei Arten von Mystizismus. Er versuchte, sich bei uns selbst zu finden, aber er hatte keinen Erfolg, weil sie dagegen war. Und sie sind nicht verheiratet, nebenbei gesagt. Als ich sie sah, sagte ich ihm geradeheraus, „lass sie oder lass die Kabbala“.

Alles andere, das sie über uns geschrieben haben, sind Lügen. Die Feinde der Kabbala brachten es fertig, dieses Paar zu finden, das einverstanden war, in dieser Weise über uns zu reden. Diese Geschichte ist mittlerweile sieben oder acht Jahre alt.

Bis jetzt wächst unsere Kabbala Akademie und breitet sich aus und das ist es, was zählt. Die ganze Welt lehnt Kabbala ab, also sollten Sie nicht darüber überrascht sein, wie viele Gegner wir haben. Ich verstehe dies vollkommen und nehme diesen Hass nicht persönlich. Ich sehe die Hand des Schöpfers darin, gemäß dem Grundsatz: „Geh zum Pharao, denn ich habe sein Herz verstockt.“

Wenn ich mich persönlich um die Gegner kümmern würde, dann würde ich in meinem Leben nichts erreichen. Ich verstehe das Spiel, das die bösen Kräfte mit mir spielen und ich lasse ihnen keinen Raum in meinem Herzen und Verstand – und ohne diesen sterben sie.

Das Leben geht weiter – zu unseren Gunsten! Es liegen noch immer viele Kriege vor uns, aber diese Kriege sind nicht gegen uns – dies sind Kriege des Menschen gegen sich selbst, seine Natur.

Das Einzige, das von außen kommt, dem ich Beachtung schenke, sind Kommentare darüber, wie ich verbreite (doch nicht über die Bedeutung der Verbreitung), um zu lernen, ein besseres äußere Auftreten für unser Material zu schaffen und es brauchbarer für die Vorlieben und Gewohnheiten der Menschen zu machen, sodass seine äußere Gestaltung sie anziehen anstatt abstoßen wird. Und ich bemühe mich, den Inhalt so gut wie möglich zu vereinfachen.

Es gibt keinen Zweifel darüber, dass Kabbala für die menschliche Natur abstoßend ist und sie wird viele Menschen vergraulen. Viele werden durch sie eingeschüchtert. Das ist ein Kampf der Zeitalter – der Kampf zwischen dem Schöpfer und Amalek. Aber sein siegreiches Ende ist schon in Sicht.

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Blog-post: Brauchen Kabbalisten eine Armee?
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Blog-post: Einladung zum Aufstieg – oder der Sinn dieses Blogs