Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Geboten'

Die Kabbalisten über die Seele und die Gebote, Teil 2

Ich habe Maschiach gefragt: „Wann wird mein Herr kommen?“ Und er hat mir geantwortet: „Wisse, wenn deine Lehre bekannt wird und sich in der Welt verbreitet, so dass auch sie (die Menschen der Welt) die Verbindungen und die Aufstiege begehen können. Dann werden alle dunklen Kräfte verschwinden, und die Zeit des Wunsches und der Befreiung kommen. (Ein Brief vom Baal Schem Tow, das Buch“ Mekor maim chaim „, Abschnitt .“Noach“)

Die menschliche Seele ist die Kerze des Schöpfers. Mit anderen Worten, ziehen wir mit den Geboten (den Korrekturen) das Licht an die Seele heran. Deshalb heißen die Gebote (Mizwot) und stammen vom Wort „Einheit“ (Zawta). (Das Buch „Sfat emet“, Dwarim, Tize). Gemeint ist, dass unsere ganze Korrektur auf die Einheit zurückgeführt wird.

 

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Der Kommunismus stellt sich als Gut heraus

Baal HaSulam, „Die Letzte Generation“:
Die Welt ist eine Familie, und das System des altruistischen Kommunismus sollte schließlich die gesamte Welt mit einem gleichen Lebensstandard für jeden umgeben.

Frage: Es sieht so aus, dass die Kabbala den Kommunismus in die Welt bringen muss?

Meine Antwort: Unser Problem besteht darin, dass wir die wahre Bedeutung der Wörter nicht verstehen. Wenn wir das Wort „Tora“ aussprechen, stellen wir uns ein „heiliges“ Buch vor; wenn wir von „Geboten“ sprechen, denken wir an einige physische Gesetze, die wir ausführen müssen; und das Wort „Glaube“ bedeutet für uns, das wir blind einigen Geschichten glauben, die uns erzählt werden.

Mit anderen Worten, ersetzen wir die Wahrheit durch falsche Ideen. Tatsächlich sind Gebote Schritte der Korrektur der egoistischen Wünsche, und die Tora ist die Kraft, die sie umwandelt.

Dasselbe betrifft das Wort“ Kommunismus“ das auf das Wort „Kommune“
zurückzuführen ist und Gleichheit, Einheit, und Brüderlichkeit bedeutet. Aber große Egoisten verwendeten diese Wörter zu niedrigen Zwecken gegenüber dem Kommunismus.

Sie errichteten die schrecklichste Diktatur in der Geschichte: eine Diktatur der Minderheit über die Mehrheit, ein Regime der völligen spirituellen Unterdrückung und Gewalt, die die Menschen nicht nur als Arbeitskräfte, Sklaven benutzte, sondern versuchte den Wunsch nach Vergnügen, den Egoismus, völlig und mit Gewalt zu beseitigen.

Aber tatsächlich ist „Kommunismus“ ein sehr erhabenes, schönes Wort. Es bezieht brüderliche Liebe, verbunden in einem Wunsch, unter den Menschen ein, die gemäß dem Gesetz der gegenseitigen Bürgschaft leben.

Aus dem 4. Teil des täglichen Kabbala Unterrichtes vom 2.3.2011
Unterricht über Geld

Kabbalisten zu Tora und Geboten, T.6

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das Wichtigste ist die Arbeit in der Tora und Geboten

Denn wenn die Absicht eines Menschen nicht für den Schöpfer, sondern für den eigenen Gewinn (egoistisch) sein wird, dann wird er seine Natur des Willens zu empfangen (aus Eigenliebe) (durch das Tora Studium) nicht verändern, sondern im Gegenteil wird sein Wille zu empfangen viel größer werden als der, den er von Natur aus hatte (bevor er sein Tora Studium angefangen hatte).

Baal HaSulam. Artikel zum Abschluss des Buches „Sohar“.

Das Ziel der ganzen Schöpfung besteht darin, dass die niederen Geschöpfe (die Menschen unserer Welt), indem sie sich durch Erfüllung von Tora und Geboten (durch das Anziehen des höheren Lichtes der korrektur mittels Tora Studium) allmählich entwickeln (sich korrigieren), immer höher (der Stufen des Gebens und der Liebe entlang) steigen können, bis sie schließlich würdig werden, mit ihrem Schöpfer (in voller Gleichheit der Eigenschaften) zu verschmelzen.

Baal HaSulam. Gabe der Tora, P.6.

Die ganze Tora und die Mizwot wurden einzig mit der Absicht gegeben, Israel (derjenige, der sich danach strebt) zu zu reinigen, was die Reinigung des Körpers bedeutet, nach welcher die wahre Belohnung (für seine Anstrengungen in der Korrektur) erreicht wird, mit Ihm zu verschmelzen (völlige Gleichheit der Eigenschaften mit der höheren Kraft zu erlangen), was das Ziel der Schöpfung ist.

Baal HaSulam. Die Bürgschaft. P.27.

Kabbalisten zu Tora und Geboten, T.4

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Das wichtigste ist die Arbeit in der Tora und der Geboten

Der Mensch muss nach einer Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes (Ausführung einer Korrektur) streben. Das heisst, wenn er ein Gebot (eine Korrektur) auführt, wird er gewürdigt (ist verpflichtet zu forden nach) einer Verschmelzung mit dem Gebenden (wie es geschrieben steht: „Die Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes ist die Erkenntnis von DEM, der sie gegeben hat“.)

Baal HaSulam. Shamati. Art. 227. „Belohnung für die Erfüllung eines Gebotes ist das Gebot selbst“.

Nur wenn der Mensch dazu in der Lage ist eine Handlung mit der Absicht um des Gebens willen (für das Wohl eines anderen) auszuführen, wird diese Handlung ein Gebot genannt.

Rabasch. „Stufen der Leiter (Schalavej HaSulam)“. Art. 32 1984-85.

Der Hauptteil der Arbeit in der Tora und den Geboten (Korrektur des Egoismus durch das Höhere Licht) beginnt erst dann, wenn der Mensch der Reue aus Liebe (Handlungen die aus Liebe zu den anderen ausgehen) gewürdigt wurde. Denn erst dann kann er sich mit der Tora und den Geboten (Mizwot) in Liebe und Ehrfurcht beschäftigen, wie es uns geboten wurde.

Baal HaSulam. „Einführung zu „Der Lehre der Zehn Sfirot““, P.133.

Kabbalisten über den Studium von Kabbala, T.11

Liebe Freunde! Ich bitte euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen.

Anmerkungen in Klammern sind von mir [M. Laitman].

Über die Gegener des Kabbalastudiums

Ich sehe, dass der Hauptgrund, warum sich das Judentum in Israel nicht festigen konnte (d.h.die  Enthüllung des Schöpfers), der ist, dass man das Licht des Schöpfers (zur Korrektur der eigenen Natur) mißachtet, es imit Vernunft und Herz mißachtet.

Alle halten sich jetzt nur an die Ausführungen von dummen, pompösen Handlungen (Bräuche, die allen „Geboten“ nennen), als ob man die Gebote nur im Körper, ohne die Seele ausführen kann (ohne die Absicht des Gebens und der Nächstenliebe).

Rav Cook. Briefe, Vol. 1, S.160-161.

Wehe jenen Menschen, die der Grund dafür sind, dass der Geist des Messias (Kraft der Korrektur von unserer Egoismus) schwinden und vielleicht nie wieder in die Welt zurückkehren wird, weil sie (durch ihre Einstellung zu kabbala) die Tora trocken machen (nur über die mechanische handlungen sprechend), d.h. ohne jegliche feuchte Zugabe von Verstand und Wissen (Über das Ziel der Schöpfung und des Menschen in der Welt), da sie sich nur auf den praktischen Teil der Tora (Ausführung der Brüuschen) beschränken und nicht versuchen wollen, die Wissenschaft des Kabbala zu verstehen, die Geheimnisse der Tora (das Wesen derer in der Korrektur des menschlichen Egoismus liegt) sowie den Sinn der Gebote zu erkennen und zu studieren.

Wehe ihnen, die durch ihre Taten (Abstoßung der Kabbala) Hunger, Armut, Grausamkeit, Erniedrigung, Morde und Zerstörungen in der Welt verursachen.

Baal HaSulam. Einführung in das Buch Sohar, P. 70.

Kabbalisten über das Wesen der Wissenschaft der Kabbala, Teil 22

Liebe Freunde! Ich bitte Euch, Fragen zu diesen Zitaten von großen Kabbalisten zu stellen. Ich verspreche euch, sie zu beantworten.

Anmerkungen in Klammern sind von mir. [M. Laitman]

Wissenschaft der Kabbala und System „Musar“ (Ethik)

Noch ein berühmter und sehr in die Augen stechender Unterschied, der für die Tora spricht, besteht darin, dass sich das ethische System nach dem Prinzip richtet, das Wohlwollen der Menschen zu erreichen, was einer Pacht (Miete) gleicht, die am Ende abgezahlt ist.

Und die Gewohnheit des Menschen an solche Arbeit lässt ihn noch nicht einmal auf die Stufen der Ethik aufsteigen, da er an Arbeit gewöhnt ist, die von der Umgebung gut belohnt wir, die für seine guten Taten zahlt.

Derjenige aber, der sich mit der Tora und den Geboten beschäftigt, um dem Schöpfer Genuss zu schenken, ohne jegliche Belohnung zu erhalten, erklimmt tatsächlich die Stufen der Moral, wie dies auch erforderlich ist. Denn er bekommt keinerlei Bezahlung auf seinem Wege, während er Körnchen um Körnchen das Notwendige sammelt, um eine große Rechnung für den Erwerb einer anderen Natur zu begleichen – des Gebens an den Nächsten – ohne jegliches Empfangen für sich, außer zur Aufrechterhaltung der eigenen Existenz.

Baal HaSulam. „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“.

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Ich antworte auf Ihre Fragen – 15

Fragen zum Eintrag Kabbalisten über das Ziel der Schöpfung, T.18

Eine Frage die ich erhielt: Warum ist der Schöpfer vor dem Menschen verhüllt?

Meine Antwort: Um uns eine freie Wahl zu ermöglichen, sonst wären wir völlig durch seine offensichtliche Größe geleitet

Eine Frage die ich erhielt: Die Verhüllung des Schöpfers… vielleichtt sind wir schon in der Eigenschaft des Gebens und bereiten dem Schöpfer dadurch Genuss, nur ist es durch unseren Egoismus verhüllt, denn so könnte er sich egoistisch auffüllen.

Meine Antwort: Alles wird nur in Bezug auf uns gemessen. Wenn sie die Quelle ihrer Erfüllung finden und sich damit vollständig erfüllen , dann haben sie das Ziel erreicht.

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