Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'füreinander'

„Wie können wir ein Gleichgewicht zwischen der Bewahrung lokaler Kulturen und der Entwicklung einer globalen Gemeinschaft schaffen?“ (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Wie können wir ein Gleichgewicht zwischen der Bewahrung lokaler Kulturen und der Entwicklung einer globalen Gemeinschaft schaffen?“

Wir können ein Gleichgewicht zwischen der Bewahrung lokaler Kulturen und der Entwicklung einer globalen Gemeinschaft schaffen, wenn wir einander nach dem Gesetz „Liebe deinen Nächsten wie dich selbst“ behandeln, d.h. mit gegenseitiger Liebe und wenn wir andere Menschen so wahrnehmen, wie Zellen andere Zellen in demselben Organismus empfinden. Jede Zelle hilft den anderen und ist verpflichtet, die anderen Zellen des Körpers zu unterstützen und zu ergänzen.

So müssen wir uns gegenseitig behandeln. Die Natur verlangt das auch von uns. Wir sind Teil eines gemeinsamen Dorfes, einer Menschheit und einer Spezies, also sind wir auch Teil eines einzigen Organismus. Fangen wir an, als solche miteinander umzugehen, dann werden wir uns optimal entwickeln, in der Form und Geschwindigkeit, die für uns geeignet ist. Auf diese Weise werden wir ein Gleichgewicht zwischen den verschiedenen Kulturen und der Menschheit als Ganzes erreichen. Jeder von uns wird dann in der Lage sein, etwas von sich selbst in die Gemeinschaft einzubringen.

Basierend auf einer Fragerunde mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/bearbeitet von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Thisa B`Av und der Bau des Dritten Tempels

Tisha B’Av (der 9. Av) symbolisiert die Zerstörung des Beit HaMikdash (Tempel), die tiefe Kluft zwischen uns, die durch die Offenbarung des trennenden Egoismus verursacht wurde.

Der 9. Av ist ein tragischer Tag in der jüdischen Geschichte, an dem der Erste und der Zweite Tempel zerstört wurden und an dem die Juden aus England, Frankreich und Spanien vertrieben wurden. Außerdem war dies der Tag, an dem die Juden aus dem Warschauer Ghetto geholt wurden, um während des Holocausts umgebracht zu werden.

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Auf zum nächsten Schmerz!

Toll! Es gibt einen Impfstoff für Covid-19! Es ist an der Zeit, den nächsten Schmerz in Angriff zu nehmen…

Obwohl es tatsächlich so aussieht, als ob wir mit Covid-19 fast durch sind, ist es klar, dass wir nichts getan haben, was es verdient hätte, darüber hinwegzukommen. Und was wir 2020 nicht geschafft haben, schleppen wir bis 2021 mit. Mit den zusätzlichen Herausforderungen, die die nächste Stufe unserer Entwicklung mit sich bringen wird, wird das nächste Jahr zweifellos schwieriger als dieses Jahr.

Was haben wir nicht getan? Wir haben nicht gelernt, dass wir voneinander abhängig sind. Wir haben es nicht zutiefst begriffen und seine Botschaft verinnerlicht, dass wir uns genauso viel, wenn nicht mehr, umeinander kümmern müssen, als wir uns um uns selbst kümmern, sonst machen wir uns gegenseitig krank.

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Die Abhängigkeit ist nicht erwünscht

Wir alle sind füreinander verantwortlich. Auch wenn wir diese gegenseitige Abhängigkeit nicht wollen, stellen wir fest, dass wir uns ihr nicht mehr entziehen können. Wenn ich nicht auf dich achte, infiziere ich dich mit Covid-19 und wenn ich dir nicht wichtig bin, infizierst du mich.

Doch wie kann ich mich vor anderen schützen? Wenn ich selbst oft verantwortungslos handle, wie kann ich also vertrauen, dass die anderen es sind? Habe ich überhaupt das Recht es von ihnen zu erwarten?

Auch wenn das Virus uns dazu brachte, diese gegenseitige Abhängigkeit anzuerkennen, wollen wir weiterhin ein sorgenfreies Leben führen ohne Rechenschaft für unsere Handlungen ablegen zu müssen. Wir wollen es einfach nicht. Doch die Natur hat einen anderen Plan. Jetzt müssen wir unser eigenes Selbstbild, unsere Gesellschaft und die Welt neu überdenken.

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