Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Fleiß'

Fragen zur spirituellen Arbeit – 11

Frage: Wie geht man mit der Freude um, beim Treffen des Zehners?

Antwort: Genieße es, aber nur wenn es klar ist, dass die Freude aus der Verbindung mit den Freunden kommt.

Frage: Welche Entscheidung ist besser: ein Treffen mit dem Zehner oder einen Unterricht allein anschauen?

Antwort: Zweifelsohne ein Treffen mit dem Zehner. Den Unterricht kann man sich später in einer Aufnahme anschauen.

Frage: Stimmt es, dass das Leid und die Freude das Zuckerbrot und die Peitsche des Schöpfers sind?

Antwort: Ja: Lass es für das Erste so sein. Später wirst du sehen, dass beides Zuckerbrot ist.

Frage: Ist Fleiß in der Spiritualität die Fähigkeit, sich schnell über Zustände zu erheben?

Antwort: Ja, so ist es, aus den Abstiegen zu den Aufstiegen.

[316931]

Aus dem Unterricht zum Thema „Die Gewohnheit wir zur zweiten Natur“, 11.08.2023

Eine innige Bitte an meine Leser


Liebe Freunde!

Danke, dass Ihr diesen Blog besucht und Anteil daran nehmt.

Ich habe keine andere Wahl, als die immer wiederkehrenden Fragen auszulassen, da sonst der Blog zu einer Liste von Fragen & Antworten wird. Noch versuche ich wirklich, dem Blog eine andere Struktur zu geben.

Ich bitte Euch beharrlich, den Blog von Anfang bis zum Ende zu studieren. Ich versichere Euch, dass Ihr zu praktisch all Euren Fragen Antworten finden werdet und Euer Fleiß belohnt wird.

Herzliche Grüße,
Der Autor

Studium, Arbeit und Verbreitung


Drei Fragen, die ich über das Studium, die Arbeit und die Verbreitung erhielt

Frage: Spielt es eine Rolle, wie viel Zeit ich für das Studieren aufwende – zwei Stunden oder eine halbe Stunde? Ziehe ich mehr Or Makif (umgebendes Licht an, wenn ich zwei Stunden studiere?

Meine Antwort: Es reicht aus, zwischen einer bis drei Stunden pro Tag zu studieren. Am wichtigsten ist Ihre Absicht, in der Sie studieren. Lesen Sie „Einführung in Talmud Eser Sefirot“, Abschnitte 10-20, wo dies besprochen wird. Sie sollten sich Ihre Zeit so einteilen, dass Sie die Hälfte davon für das Studieren und die Hälfte für die Verbreitung der Kabbala in der Welt verwenden. Und es ist am besten, beides in einer Gruppe zu tun – entweder physisch oder virtuell.

Frage: Nach den Kabbalaunterrichten sind wir mit dem Leben, der Arbeit oder der Schule konfrontiert Was sollte ich tun, wenn ich in der Schule bin?

Meine Antwort: Schieben Sie alle Gedanken über Kabbala beiseite und tun Sie nur, was Sie eigentlich tun müssen. Später werden Sie im Stande sein, beide richtig zu verbinden.

Frage: Kann ich verbreiten, selbst wenn ich noch nicht verstehe, worüber Kabbala spricht?

Meine Antwort: Das Verstehen wird schrittweise zu Ihnen kommen, genau in dem Ausmaße, wie Sie an der Verbreitung teilnehmen. Schauen Sie sich das Beispiel von Joshua an: er half Moshe, das Wissen zu verbreiten, Dinge zu ordnen, aber er studierte nicht für sich selbst. Indem er half, erwarb er das Wissen und wurde der Nachfolger von Moshe – der spirituelle Führer der Nation. Kabbala wird nicht durch den Fleiß und das intellektuelle Verstehen überliefert, sondern durch jemandes Verlangen, in diesen Erkenntnissen zu sein: Verlangen = Kli! Daher steht über Kabbala geschrieben: „Nicht der Kluge versteht (sondern derjenige, der danach verlangt).“