Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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„Das Fernsehen ist ein sehr mächtiges Kommunikationsmedium. Warum nutzen wir es, um so unwichtige Informationen zu verbreiten?“ (Quora)


Michael Laitman, in Quora: „Das Fernsehen ist ein sehr mächtiges Kommunikationsmedium. Warum nutzen wir es, um so unwichtige Informationen zu verbreiten?“

Das Fernsehen ist eine Informationsquelle für die Massen, und da die niedrigsten und niedersten Wünsche das sind, was die Massen gemeinsam haben, bedient das Fernsehen vor allem diese Wünsche.

Das Problem liegt jedoch nicht auf dem Niveau der Massen.

Wenn diejenigen, die die Fernsehprogramme gestalten, darüber nachdenken würden, wie man das Niveau der Massen anheben könnte, anstatt sich von den niedrigsten und niedersten Wünschen leiten zu lassen, dann würde das Fernsehen zu einem großartigen und respektablen Erziehungsinstrument werden.

Stattdessen wird das Fernsehen jedoch hauptsächlich dazu missbraucht, das zu vermarkten, was die Massen mögen, und ihre üblichen Begierden zu befriedigen. Die oberste Priorität derjenigen, die hinter den Fernsehprogrammen stehen, ist maximaler Profit, der sich durch den Verkauf von so viel wie möglich erreichen lässt. Daher wird wenig bis gar nicht auf die Bildung der Gesellschaft und die Bewusstseinserweiterung der Massen geachtet.

Würden die Verantwortlichen für das Fernsehprogramm an die Zukunft der Menschheit denken und gemeinsam mit Psychologen und Bildungsexperten darüber nachdenken, wie das Bewusstsein der Massen gestärkt werden kann, dann würde das Fernsehen zu einem wichtigen Instrument für eine harmonischere und glücklichere Gesellschaft werden. In der Tat sollten wir unsere Hoffnungen für eine bessere Zukunft in die Nutzung unserer Kommunikationsmittel setzen, um das Bewusstsein der Menschen zu stärken. Idealerweise sollten die Behörden einer derartig minderwertigen Nutzung der Masseninformationsmittel, wie sie derzeit besteht, ein Ende setzen und versuchen, sie durch Programme zur Förderung des menschlichen Bewusstseins zu ersetzen. Die Zukunft der Menschheit hängt von der Ausbreitung einer solchen Erziehung ab, die von Fernsehen und anderen Massenmedien unterstützt werden könnte, vorausgesetzt, deren Betreiber würden ähnlichen Wunsch hegen.

Basierend auf einer Frage und Antwort mit dem Kabbalisten Dr. Michael Laitman am 9. September 2006. Geschrieben/editiert von Schülern des Kabbalisten Dr. Michael Laitman.

Wie können wir die Gewalt unter unserer Jugend stoppen?


Frage: Sie sagen, dass der Egoismus der jungen Leute nicht gestoppt werden kann: Ein 11 Jahre altes Kind kann ein anderes Kind niederstechen. Wohin führt das? Was wird in zehn oder fünfzehn Jahren geschehen, wenn diese zehnjährigen Kinder 20 Jahre alt sind?

Antwort: Erstens fühlen sich Kinder nicht dazu verpflichtet, unsere Gesetze zu befolgen, weil sie nicht bestraft werden können. Sie können nicht vor Gericht gebracht werden, weil sie zu jung sind. Was wird also passieren? Wenn ein Kind älter wird, wächst die bewahrende Kraft in ihm heran, sowie die Furcht, als ein Erwachsener in dieser Welt leben zu müssen. Eine Sache, die helfen würde, wäre, wenn wir sie wie Erwachsene behandeln würden.

Aber in Wirklichkeit eignen sich unsere Gesetze nicht für Kinder. Es sollte gesetzliche Vorschriften für jede Altersgruppe geben und sie sollten für Jungen und Mädchen gesondert sein. Wir sollten wissen, was wir von ihnen erwarten und wie wir sie bestrafen sollten. Sie sollten entsprechend des Systems von Belohnung und Bestrafung erkennen, was die richtige Verhaltensform ist.

Ein Kind sollte das wissen – dies ist ein richtiges Erziehungssystem. Es ist ein System, das der grausamen tierischen Natur der Menschen entgegenwirkt und fähig ist, einen echten Menschen zu formen oder zu schaffen. Für jede Handlung sollte es eine passende Reaktion geben. Auf diese Weise erzieht eine Mutter ein Kleinkind: sie gibt ihm einen Ansporn für eine Sache und eine Bestrafung für eine andere.

Auf diese Weise müssen wir den „Ton“ formen. Und die Kinder werden das verstehen, weil sie wie „Ton“ sind, der das Verlangen, Genuss zu empfangen, enthält. Wir können dieses Verlangen beeinflussen, indem wir ihm sagen: Wenn du diese Form annimmst, wirst du etwas Süßes bekommen und wenn du eine andere Form annimmst, wirst du Bitterkeit empfinden. Auf diese Weise können wir einen Menschen gestalten.

Wenn wir ihm jedoch erlauben, alles zu tun, was es will und es zu negativen Verhaltensformen anregen, wie die, welche Kinder von grausamen, abstoßenden Spielen lernen, wo Menschen einander töten und wenn es das ist, was sie im Fernsehen und dem Internet sehen und es keine Bestrafung dafür von der Gesellschaft gibt, was wird dann das Ergebnis dieser Art der Erziehung sein? Ein bezauberndes Kleinkind wird aufwachsen, um ein unglückliches Kind zu werden.

Wir müssen also zuerst den Eltern beibringen, wie man ein Erziehungssystem für ihre Kinder erschafft. Andernfalls wird die nächste Generation mit Sicherheit schlimmer sein als die vorige.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel Das Wesen der Religion und ihr Ziel“ )

Kabbala Akademie

Die Lösung für unser mangelhaftes Bildungssystem liegt im Studium der Höheren Lenkung

Frage: Ein 12 Jahre altes Kind wurde gestern von einem anderen Kind erstochen. Können Sie erklären, warum so junge Kinder bereits den Wunsch haben, jemandem weh zu tun?

Antwort: Die Grausamkeit in den Beziehungen der Kinder stammt aus unserer gemeinsamen Natur – dem Verlangen zu empfangen. Dieser Wunsch wächst stetig, und man kann nichts dagegen tun. Früher waren Kinder disziplinierter und naiver, daher war es möglich, sie zu lenken. Heute geht das nicht mehr und daher versuchen die Leute es auch gar nicht erst.

Früher konnten die Lehrer sie durch Anschreien und Kommandieren unter Kontrolle halten, heute haben sie Angst, das Klassenzimmer zu betreten, da sie nicht wissen, was dort auf sie zukommt. Die Lehrer oder die Schulen sind nicht daran Schuld, sondern der Mangel an der richtigen Methode. Sie versuchen, ein Schulsystem zu schaffen, aber das egoistische Verlangen des Menschen kann sie nicht mit der richtigen Lösung versorgen, da sie genauso schlecht wie die Kinder sind.

Erziehung geschieht nur durch Beispiele, aber uns selbst fehlt das korrekte Vorbild für die Existenz, und so können wir ihnen kein Beispiel vorzeigen. Was zeigen wir ihnen im Fernsehen, im Internet und in allen Medien, wo sie ihre Informationen herbekommen? Ich denke, dass die Welt langsam anfängt zu verstehen, dass sie keine Macht über die nächste Generation hat. Alles ist bereits außer Kontrolle geraten und es ist unmöglich, etwas dagegen zu tun. Es ist jedoch gut, dass das Übel nun enthüllt wird und die Menschen nun die richtige Erklärung hören können. Wenn die Erziehungskrise ihren Höhepunkt erreicht, werden die Menschen bereit sein zu hören.

Wir müssen erklären, dass die junge Generation nicht mehr innerhalb des alten Erziehungssystems existieren kann. Ebenso gelingt es uns nicht mehr, die Wirtschaft, Familienbeziehungen, Kultur und Erziehung innerhalb der Grenzen des alten Systems richtig zu stellen. Die Menschen müssen hören, dass das Ganze nur eine einzige Lösung hat. Wie sieht nun diese Lösung aus?

Die Menschen müssen die Höhere Lenkung studieren, welche einerseits absolute Güte ist, aber andererseits auch unser Verhalten streng festlegt. Dies ist Erziehung: Sie lehrt diejenigen, die gerade ihr Leben über die Verbindung mit dem Schöpfer oder die Höhere Kraft beginnen, weil nur die Höhere Kraft uns beeinflussen kann. Dies ist, was wir brauchen und unseren Kindern geben müssen: einen Plan, ein Programm, eine Wissenschaft, ein Verstehen. Wir müssen ihnen beibringen, wie man erfolgreich in dieser Wirklichkeit leben kann.

Den Menschen muss das Wichtigste beigebracht werden: wie man gut leben kann! Und sie werden gut leben unter der Bedingung, dass sie die Absolute Güte enthüllen. Und dies ist das Wesen der Weisheit der Kabbala: die Menschen in dieser Welt zur schnelleren Enthüllung des Schöpfers zu befähigen.

(Ausschnitt aus der Lektion von Baal HaSulams Artikel „Das Wesen der Religion und ihr Ziel“ )

 

Kabbala Akademie

 

Was von uns in der Verbreitung gefordert wird

Wir sollen eine eigene Medienagentur mit einem Bildungscharakter gründen, die Fernsehen, Rundfunk, Presse und Internet beinhaltet. Wir sollen ein System der Kindererziehung sowie eine Frauenorganisation aufbauen. Die Frauen sind leistungsfähig, sie fühlen intensiver als Männer die modernen Weltprobleme und verfügen über eine riesige Einflusskraft, die wir heute noch nicht richtig verwenden. Das ist aber sehr wichtig.

Wir sollen uns an die Regierungen wenden. Die heutigen Kontakte mit UNO, UNESCO und mit einigen anderen Organisationen genügen nicht. Es ist eine breite Verbreitung notwendig, die auf wissenschaftlicher Unterstützung basieren wird.

Wir haben viele Ideen, können sie aber nicht verwirklichen, da unsere kreativen Kräfte eingeschränkt sind. Wir müssen täglich Artikel verfassen und diese im Internet verbreiten, wir müssen viele kurze attraktive Videos produzieren, die in einfacher Weise die Situation erklären würden. All das haben wir noch nicht. Wir brauchen viele Menschen, damit jeder von uns ein wenig die Eigenschaft des Gebens nach außen präsentiert.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Ein Gebot“, 23.09.2011

Die 10%ige Minderheit verändert die Welt

Frage: Könnten die zehn Prozent der Bevölkerung, die ähnliche Ansichten vertreten, den Rest der Gesellschaft auf ihre Seite ziehen? Wie effektiv kann die öffentliche Meinung, die nicht synchron, durch Mundpropaganda, Gerüchte und Kommunikation in sozialen Netzwerken gebildet wird, Medienpropaganda entgegenwirken, die vorgefasste und synchronisierte Informationen verbreitet?

Meine Antwort (nach Forschungsergebnissen italienischer Soziologen): Die Mundpropaganda verfügt über eine gute Ausgangsimmunität gegen den Propaganda-Virus (vorgefasste Informationen).

Frage: Kann die Mundpropaganda des Volkes den medialen Manipulatoren, die durch die herrschende Gruppierung monopolisiert sind, also dem Fernsehen entgegenwirken?

Antwort (nach Forschungsergebnissen italienischer Soziologen): Je passiver das Publikum ist (Menschen, die keine grundsätzliche Meinung vertreten), desto größer ist die Zerstreuung der öffentlichen Meinung; die Gerüchte haben mehr Chancen, sich gegen die „Zombi-Kiste“ zu behaupten.

Frage: Wo ist die Grenze, hinter der die unkontrollierte Verbreitung beginnt?

Antwort (nach Forschungsergebnissen italienischer Soziologen): Solange die Zahl der Menschen, die einer Idee folgen, nicht mehr als zehn Prozent übersteigt, gibt es keine sichtbaren Fortschritte bei der Verbreitung ihrer Ideen. Sobald aber die 10%-Marke geknackt wird, verbreitet sich die Idee im virtuellen Netzwerk wie ein Lauffeuer.

Als Beispiel für einen solchen „Phasenübergang“ führen die Autoren die jüngsten Entwicklungen in Tunesien und Ägypten an, wo der gesellschaftliche Konsens, in dem lange Zeit keine nennenswerten Fortschritte zu sehen waren, sich in nur einer Woche verändert hat.

Und es ist nicht wichtig, von welcher Position im Netz die Verbreitung der neuen Idee ihren Anfang genommen hat (von einer gesellschaftlichen Größe oder von einem gewöhnlichen Teilnehmer mit wenigen Verbindungen). Für erfolgreiche Auswirkungen auf die Gesellschaft ist ausreichend, wenn im Prinzip einer von zehn, unabhängig vom sozialen Status, dabei ist. Wenn es weniger sind, wird diese „besondere Meinung“ nicht die Grenzen der unmittelbaren Umgebung verlassen.

Wenn der Patient noch nicht bereit ist, behandelt zu werden

Vor uns liegen drei Etappen. Zunächst einmal müssen wir das Übel unseres Egoismus (1) erkennen, und zwar so weit erkennen, dass wir uns danach sehnen, die Eigenschaft von Bina zu erlangen und uns über den Egoismus zu erheben (2). Und dann erreichen wir Keter (3), d.h. setzen unseren Egoismus für die Eigenschaft des Gebens ein.

Die erste Etappe ist die Vorbereitungszeit. Später, wenn wir zur Stufe von Bina aufgestiegen sind, nehmen wir die spirituelle Welt wahr, werden in die Welt von Azilut eingebettet. Anschließend fangen wir an, auch unser ganzes Übel mit hochzunehmen und es in das Gute, in das Geben umzuwandeln.

Alle diese Etappen können wir nur durch die Kraft des Lichtes realisieren. Es steht geschrieben: „Ich erschuf den bösen Trieb (unseren Egoismus) und ich erschuf die Tora, denn das in ihr verborgene Licht führt den Menschen zur Quelle zurück“.

Das Problem besteht darin, dass die Menschheit nichts über die Existenz der Kraft, die für die Korrektur unseres Egoismus bestimmt ist, weiß und sich deswegen in einer großen Verwirrung befindet, unwissend, was sie als nächstes tun soll.

Wir haben uns einem kritischen Moment genähert, der eine Welle von Problemen bis hin zu Massenunruhen, Revolutionen und Kriegen zwischen Völkern und Ländern nach sich zieht. Die Wissenschaft der Kabbala warnt, dass es zum dritten und sogar vierten Weltkrieg kommen kann. Die Leiden werden sich so lange mehren, bis die Menschheit selbst die Korrekturmethode findet – ein Heilmittel, das nur das Licht bringen kann.

Aus diesem Grund wurde die kabbalistische Methode bereits in der Anfangszeit der Entwicklung des menschlichen Egoismus, vor 5771 Jahren, für die Menschen offenbart. Sie entwickelte sich allmählich bis zur heutigen Zeit, bis zu der Etappe, in der wir beginnen, unseren Egoismus als böse zu empfinden. Und nun können die wenigen, die diese Korrekturmethode für uns entwickelt haben, sie uns endlich als Heilmittel anbieten.

Genauso kommt der Arzt zum Patienten und erklärt ihm, welche Krankheit er hat, wie der gesunde Zustand sein soll und wie genau die Heilung verlaufen soll. Denn es gibt eine Medizin dagegen.

Und deshalb, wenn wir uns beeilen und der Welt die Heilmethode zur Verfügung stellen, werden

die Menschen sie nicht unter dem Druck von Leiden und Problemen suchen müssen, welche uns so oder so dazu zwingen werden, diesen einzigen Ausweg zu finden.

Das jüngste Beispiel: Nachdem in Norwegen mehr als siebzig Menschen getötet wurden, wurde im norwegischen Fernsehen ein Verbot für Sendungen erteilt, die Szenen der Brutalität und Gewalt enthalten.

Warum lernen wir nur aus solchen Ereignissen? Warum können wir nicht im Voraus alles richtig machen? Sind wir wirklich so schwer vom Begriff? Warum erschaffen wir für unsere Kinder eine dermaßen schlechte Umgebung und zwingen sie anhand der Konfrontation und Rivalität zu lernen? Warum bringen die Spiele, die für ihr Alter geschaffen wurden, ihnen bei, möglichst viele zu töten und möglichst viel zu verdienen? Warum bringen wir ihnen nicht die Botschaft der Einheit näher? Denn in Wirklichkeit schießen wir damit auf uns selbst, wir sägen den Ast ab, auf dem wir sitzen.

Werden wir erst nach so einem norwegischen Szenario oder einem größeren ähnlichen Ereignis, das mit dem Weltkrieg droht, aufwachen? Werden wir erst dann erkennen, dass es reicht, dass es so nicht weitergeht? Und doch sehen wir keine realen Fortschritte. Die Menschheit wird daraus nicht schlauer. Von welchem Unheil muss sie noch heimgesucht werden?

Ohne darauf zu warten, müssen wir uns jetzt schon an die Menschen wenden – mit Freundlichkeit, mit Geduld, wie an einen Kranken, der noch nicht versteht, warum es ihm schlecht geht. Der Schmerz verschleiert ihm noch mehr die Augen und stopft ihm noch mehr die Ohren zu. Wir sprechen mit ihm sanft, mit Verständnis. Lasst ihn dagegen sein, lasst ihn uns verfluchen und nicht auf uns hören wollen, dennoch müssen wir uns Mühe geben, wir müssen nach Ansätzen suchen, mit Liebe und zugleich entschieden argumentierend, dass es keine andere Alternative gibt.

Wir lehnen keine anderen Methoden ab, wir sind nicht gegen etwas anderes. Denn schließlich leisten wir keinen direkten Widerstand gegen den Egoismus und sind daher nicht auf die Zerstörung irgendwelcher Bewegung, irgendwelcher Standpunkte, irgendwelcher politischen Partei aus. Es ist unmöglich, wir brauchen aber auch diese egoistischen Strukturen nicht zu zerstören, wie wir auch nicht den Egoismus in uns selbst zu zerstören brauchen.

Wir müssen nur nach der Einheit über allen Meinungsverschiedenheiten streben. Und dann werden sich alle egoistischen Formen in uns und in der äußeren Welt, kulturelle und andere Unterschiede, in Geben, Liebe und Einheit verwandeln. Jeder wird zu dieser Einheit beitragen – aber nicht durch den Widerstand, sondern auf eine sanfte und optimale Art und Weise.

Aus der dritten Lektion des Kongresses in Deutschland, 06.08. 2011

Komplizierte Arbeit nach einem einfachen Prinzip

Eine Frage, die ich erhielt: Alle fragen, was genau wir tun müssen, damit der Schöpfer uns korrigiert. Wir würden gerne eine einfache und verständliche Antwort darauf bekommen!

Meine Antwort: Alle wollen eine verständliche Antwort bekommen: „Sag uns konkret, was wir tun müssen, ohne diese ganzen komplizierten Sachen!“ – um wie ein Roboter am Fließband zu arbeiten, irgendeinen Knopf zu drücken und an nichts zu denken. Doch so wird es nicht gehen!

Du wirst dich selbst bemühen und „alles, was in deiner Kraft liegt“, tun müssen. Denn unser spirituelles Gefäß (Kli) ist unwahrscheinlich kompliziert und enthält 613 (Tariag) Verlangen, zehn Sefirot, drei Linien, 22 Buchstaben, viele charakteristische Merkmale und sehr unterschiedliche Komponenten.

Aus diesem Grund reicht hier irgendeine einfache Handlung nicht aus: man muss studieren (in einer physischen Gruppe oder virtuell, übers Internet/Fernsehen), an den Freundesversammlungen und Kongressen teilnehmen. Ich befinde mich unter den Splittern einer zerbrochenen Seele und muss mit ihnen Verbindungen wiederherstellen, um das Zerbrechen zu korrigieren!

Um die spirituelle Welt, den Schöpfer, wahrnehmen zu können, muss ich mich mit allen anderen Seelen verbinden, und nur in unserer Verbindung werde ich die Spiritualität spüren. Denn die Spiritualität gibt es nirgendwo anders als in diesem uns verbindenden Netz.

Nur wenn ich den gemeinsamen Körper der Seele wiederherstelle und er richtig zu arbeiten beginnt, werde ich in seinem Inneren das Licht, das ihn ausfüllt und von einer Stelle zur anderen überfließt, wahrnehmen.

Ich werde spüren, dass es in diesem Körper einen Lebensstrom gibt und dass in ihm besondere Handlungen, Energieaustausch stattfinden. Genau das nennt sich spirituelles Leben!

Und es ist in der Tat eine einfache Aufgabe: es gibt mich/den Egoisten/meinen Punkt im Herzen – und ihn muss ich mit den anderen, eben solchen Punkten verbinden. Doch aus diesem einfachen Prinzip gehen Tausende von notwendigen Handlungen hervor: gemeinsames Studium, Vorbereitung und Teilnahme an Kongressen, Arbeit in der Küche… Alles zusammen nennt sich das „Arbeit in der Gruppe“.

Doch wozu brauche ich diese ganze Arbeit? – Um Verbindung und Liebe zwischen uns zu enthüllen! Ausgehend von diesem einfachen Prinzip, wirst du alles Andere ableiten können, was mehr oder weniger mit dem Ziel zu tun hat. Doch das spirituelle Leben existiert nur in der Verbindung zwischen den Seelen.

Aus dem Unterricht nach dem Artikel „Freiheit des Willens“ vom 24.12.2010

 

Damit wir erhört werden…

Wir wissen, dass keine Anstrengungen und keine Schreie von uns an sich helfen werden. Sie sind mit dem Schreien eines Säuglings zu vergleichen – es muss Einen geben, der ihn erhört – die Mutter, Bina oder der Schöpfer.

Der Schrei kann nur erhört werden, wenn er korrekt, d.h. auf das wahre Ziel gerichtet ist – auf die Vereinigung, auf das Erhalten der Kraft des Gebens. Darum müssen wir uns verbinden, um zwischen uns eben das Verlangen zu geben zu erschaffen und dann gemeinsam zum Schöpfer zu schreien.

Und darum lesen wir gemeinsam das Buch Sohar und wollen uns miteinander verbinden, auch wenn das über das Internet, das Fernsehen und alle möglichen Kommunikationsmittel geschieht.

Und es ist unwichtig, dass unsere Verbindung erst einmal egoistischer Natur ist, denn jeder von uns wird vom Verlangen für sich selbst (lo liShma) bewegt. Wir sind bereit, uns zu verbinden, wollen aber alle daran verdienen. So ist unsere Natur, und es macht keinen Sinn, uns selbst zu belügen.

Wir sind Egoisten, und jeder von uns versteht, dass er sich mit den Anderen verbindet, um irgendeinen Nutzen davon zu tragen, sonst könnte niemand von uns auch nur die kleinste Handlung vollziehen, er hätte keine Energie, sich mit den Anderen zu verbinden.

Doch diese physische Verbindung, Versammlung an einem Ort oder virtuell zur gleichen Zeit in einem Gedanken ist die einzige uns erlaubte Handlung. Denn noch können wir nur physische Handlungen ausführen – so werden Handlungen genannt, die in unserem Egoismus vollzogen werden.

Doch außer dieser Handlung benötigen wir, dass das höhere Licht, das zur Quelle zurückführt – das umgebende Licht (O“M) – auf unsere egoistische Verbindung einwirkt.

Dieses Licht nennt sich das umgebende Licht (Or Makif), weil es aus der Ferne, aus unserem nächsten Zustand scheint – aus den korrigierten Verlangen/Kelim, in den Verlangen „liShma“ – mit der Absicht zu geben.

Doch wenn wir uns sehr große Mühe geben, danach zu streben, können wir seine Einwirkung auf uns hervorrufen, denn wir befinden uns in der Welt der physikalischen Gesetze der Natur (des Schöpfers). Durch das Lesen des Buches Sohar ziehen wir das Licht an uns heran, weil wir uns unbewusst an unsere nächste Stufe anschließen.

Aus dem Sohar-Unterricht vom 07.11.2010

Man braucht in Allem Geschicklichkeit

Frage: Wie soll eine berufstätige Frau, mit Kindern, die Vorbereitung auf den Kongress mit der täglichen Hausarbeit verbinden?

Antwort: Ich empfehle, bei jeglicher Hausarbeit, unsere Sendungen im Fernsehen oder Internet anzuhören.
Für eine Frau ist es leichter umzusetzen, während sie die Arbeit im Haus erledigt, schaltet sie den Fernseher an und hört zu.
Bereits dadurch befindet sich der Mensch unter dem Einfluss der richtigen Umgebung.

Ausserdem sollte man, nach Möglichkeit, jeden Tag meinen blog lesen, sowie die Zeit es eben zulässt auch in den Stimulator gehen
und Fragen beantworten.

Für gewöhnlich hat ja eine Frau weniger Zeit als ein Mann, doch falls sie dennoch Zeit findet für all dies, kann sie auch
kabbalistische Musik hören.

Wenn der Mensch sich danach sehnt, aber nicht in der Lage ist mehr zu tun, dann bedeutet dies, dass ihm von Oben solche
Bedingungen gegeben wurden und das diese, als Vorbereitungen, für ihn ausreichen.

Aus der Vorlesung „Kabbala für das Volk“ vom 12.10.2010

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Eine Schule, die dem Wohl der ganzen Welt dient

In letzter Zeit werden viele Fragen über unser System gestellt. Wir erschaffen ein neues Erziehungssystem und müssen es um des Gebens willen, für die Verbreitung nutzen.

Dadurch werden wir eine erfolgreiche Entwicklung, Unterstützung und Anerkennung dieses Systems erreichen. Das Liebste, was wir haben, unsere Kinder, werden sich dem Prozess, das auf die Hilfe für die Kinder in der ganzen Welt gerichtet ist, anschließen.

Wir benutzen unser teuerstes Gut, unsere Kinder, für die Verbreitung als Beispiel für eine korrekte Erziehung.

Genau das ist der Schlüssel zum Erfolg: wir kümmern uns nicht nur um das Wohl unserer Kinder, sondern um das Wohl der ganzen Welt. Also besteht unsere erstrangige Aufgabe nicht darin, unsere eigene Schule zu gründen, sondern virtuelle Musterklassen zusammenzustellen, damit diese als Beispiel für die Bildung eines Menschen aus einem Kind dienen.

Auf dieser Grundlage werden wir Bildungs- und Erziehungsvideoprogramme erstellen, damit Kinder auf der ganzen Welt entweder im Internet oder im lokalen Fernsehen, nach dem normalen Schulunterricht, danach lernen können.

Durch dynamische Programme mit unterschiedlichen Formaten, angepasst an Altersstufen, werden wir uns als eine ernsthafte Organisation auf dem Gebiet der Aufklärung präsentieren, die sich wirklich um die Erziehung kümmert.

Wir werden der Welt eine Reihe von Erziehungsprogrammen in verschiedenen Sprachen bieten – natürlich ohne die Wissenschaft der Kabbala zu erwähnen; wir werden lediglich ihre globale integrale Herangehensweise an die Enthüllung der Welt verwenden.

Dieses System liegt in keinem Widerspruch mit dem Schulprogramm, sondert formt im Gegenteil einen Menschen aus dem Kind. Allmählich werden wir alle schulischen Disziplinen ebenfalls in unser Programm aufnehmen – aus der Sicht einer globalen Weltanschauung in Bezug auf die Realität und die Welt.

Man muss dem Kind beibringen, die Relativität der Wahrnehmung der Welt zu verstehen, ihm zeigen, dass die Welt anders empfunden und verstanden werden kann, ohne sich dabei von den erstarrten Vorurteilen einmauern zu lassen.

Während man den Kindern von der Natur erzählt, soll man ihnen eine vergleichende Wahrnehmung beibringen, in ihnen Fragen über sich selbst wachrufen, sie an die Realität näher kommen lassen, die Welt für sie öffnen.

Alles Vorangegangene sind keine haltlosen Phantasien, sondern reale Ergebnisse, die wir bereits seit einigen Jahren an unseren Kindern deutlich beobachten können.

Aus dem Gespräch über die Erziehung vom 01.10.2010

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