Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Euro'

Die Fehlanpassung der Natur führt zum Aussterben

Meinung des Witschaftswissenschaftler Noriel Rubini, Vorsitzende des Roubini Global Economics LLC, ist, dass „Europa dringend 2 Billiarden Euro rausrücken sollte, um die Schuldenkrise zu bekämpfen, bevor es zu spät ist. Die Situation ist außer Kontrolle geraten, man kann nicht noch drei Monate warten, sondern es in den kommenden Wochen schon in Angriff nehmen.

Die Krise kann die Volkswirtschaften in Italien und Spanien beeinflussen. Die Schulden sind von der privaten Ebene auf die staatliche Ebene übergegangen und danach sogar auf die nationale Ebene. Eine neue finanzielle Rezession bedroht die Welt. Wir müssen handeln! “

Mein Kommentar: Wir müssen nur handeln, um zur Verbindung beizutragen. Ansonsten wird der Zusammenbruch nicht nur wirtschaftlicher Ebene sein. Die Aufgabe des Menschens ist es, der Natur zu folgen! Und die Natur neigt in Richtung Integration zwischen all ihren Teilen. Sollten wir gegen diese Entwicklung gehen, dann schaden wir uns selbst. Die einzige Garantie für unsere Existenz ist es, die Entwicklung der Natur in all ihren Bereichen zu studieren und ihr zu folgen. Ansonsten werden wir aussterben.

Der Gewinn ist nicht bloß das Geld

Frage: Möglicherweise sollen wir den Menschen das neue Ziel erklären, wenn wir über die Wirtschaftskrise sprechen. Denn das Ziel der gegenwärtigen Wirtschaft ist den Gewinn zu generieren.

Meine Antwort: Wir wollen auch einen Gewinn erzielen. Aber einen unendlich großen Gewinn. Denn das Schöpfungziel besteht im Wohlergehen der Geschöpfe, damit sie das Gute und die Harmonie erlangen.

In Wirklichkeit, wird der Wirtschaftserfolg nicht anhand des Geldes, sondern anhand verschiedener Faktoren und Werte gemessen, die das geldliche Äquivalent sind: die Macht, die Gesundheit, die Arbeitslosigkeit, die Rente, die Kinder, die Geburtenzahl und die Sterblichkeit, das Wohlergehen usw… Es gibt eine Menge Berechnungen. Eigentlich schließt die Wirtschaft die ganze menschliche Natur ein.

Jedoch können wir nicht alles berechnen. Und deshalb kam die Krise, damit wir die richtigen Berechnungen ausarbeiten. Und dafür muss man zur neuen Wirtschaft übergehen: mit Hilfe der Schirme werde ich die ganze Wirklichkeit wahrnehmen können, und sie ins Wirtschaftssystem aufnehmen.

Frage: Was wird es anstelle des Gewinns in dieser neuen Wirtschaft geben?

Meine Antwort: Die Erfüllung. Wieviel in meiner Tasche und in meiner Seele liegt, wieviel meine Familie, mein Volk und die Welt haben, so groß wird meine Erfüllung sein. Als ob ich und die gesamte Welt eins wären, und ihr Wohlergen für mich wichtig wäre.

Heute möchte ich lieber zehntausend mit einem Partner verdienen, als zwanzigtausend mit dem anderen. Wie kann ich dann meinen Gewinn berechnen? Das Geld spiegelt die reale Situation in diesem Fall nicht wider.

Ein anderes Beispiel: ich bevorzuge mit den Partnern zu arbeiten, die zehntausend Euro verdienen, aber nur wenn ich selbst dabei elftausend verdiene. Es ist für mich viel besser, als zwanzigtausend in der Umgebung der Kollegen mit den Gehältern in der Höhe von dreißigtausend zu verdienen. Wie ist dann mein Gewinn zu bestimmen?

Mit diesen Fragen beschäftigt sich die Verhaltenswirtschaft, welche uns zeigt, dass die Menschen sich in der Arbeit ganz und gar nicht nach den rationalen Kriterien richten. Der Mensch ist sogar bereit, auf die große Geldsumme zu verzichten, wenn er wissen wird, dass der Andere doppelt so viel bekommt.

Die Wissenschaftler kennen das Problem, aber wissen nicht, wie sie es lösen können. Hier kann uns der Artikel von Baal HaSulam „Frieden in der Welt“ helfen.

Frage: Das wahrhafte Ziel der Wirtschaft ist das Gefühl der Sicherheit. Das Wohlergehen des Landes und der Menschen hängt davon ab, inwiefern die Bürger glücklich sind. Wird die Menschheit in dieser Richtung erfolgreich sein?

Meine Antwort: Sie soll es versuchen. Je schneller alles ausprobiert wird, desto besser. Außerdem bleiben der Menschheit nicht so viele Varianten übrig.

Auszug aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Shamati“, 02.10.2011

Goldman Sachs regiert die Welt

Meinung (A.Rastani, Wertpapierhändler): „Goldman Sachs“ regiert die Welt und bereitet den Abgang der Eurowährung vor. Die Regierungen können nichts untereinander klären. Das Ersparte von Millionen Menschen wird weniger als in einem Jahr verschwinden. Diese Wirtschaftskrise wird sich wie ein Tumor ausbreiten. Die Angst von der Zerbrechlichkeit der europäischen Wirtschaft wurde in die letzten Wochen deutlicher.

Aber der Börsenkollaps wird eine gute Nachricht für die Trader sein. „Wir sind Trader, wir interessieren uns nicht wirklich dafür, wie sie die Wirtschaftslage verbessern und die Situation lösen. Unsere Aufgabe ist, daran Geld zu verdienen.“

Und außerdem: „Ich habe an diesen Moment drei Jahre lang geträumt. Ich gehe jede Nacht ins Bett und träume von einer Rezession. Mit dem richtigen Plan kann man eine Menge Geld verdienen.“- so Alessio Rastani im Interview mit BBC.

Absteigen von der zentralen Bühne: Der Euro hat es nicht geschafft die Länder zu verbinden

Meinung: Laut Alan Greenspan, früherer Vorsitzender des Federal Reserve Board der Zentralbank der Vereinigten Staaten, ist „ein Bündnis von 17 Staaten unter dem Deckmantel einer gemeinsamen Währung unmöglich, da sie sich von einander sehr unterscheiden. Der Eurokurs fällt, die europäischen Banken machen eine schwere Zeit durch, weil sie an Schulden von Ländern festhalten, die vor dem totalen Bankrott stehen.

Die kulturellen und wirtschaftlichen Unterschiede zwischen den Ländern im Norden und Süden sind viel zu groß. Wirtschaftlich unterscheiden sich Deutschland, Frankreich und Finnland total von den südlichen EU-Statten, indem diese mehr konsumieren als produzieren. Als Resultat dessen, sind sie gezwungen sich von den stärkeren Ländern etwas zu leihen.

Die Krise in Europa ist Hauptauslöser für die Gefährdung der gesamten Weltwirtschaft und überhaupt für die Wirtschaft in den USA. Im Prinzip befindet sich die amerikanische Wirtschaft in einem stabileren Zustand als die EU, und die zweite Welle der Rezession bedroht sie nicht.

Mein Kommentar: Aber die Welt ist doch verbunden, und die Rezession wird sich noch auf der ganzen Welt verbreiten, so lange wir nicht die wahre Ursache für unsere Probleme erkennen werden: Mangelnde Anpassung zur globalen und integralen Natur, zur Eigenschaft des Gebens und zur gegenseitigen Bürgschaft. Man kann die Menschheit und die Erde in einer globalen Welt nicht voneinander trennen. Man muss für die globalen Verstöße und für die Einigkeit auf der Welt eine Lösung suchen.

Europa wird die Schuldenkrise bei 2014 überwinden

Meinung (K. Regling, Chef des Europäischen Rettungsschirmes EFSF)Die Eurozone beseitigt die souveränen Schulden bis zum Jahr 2014. Wir können mit Recht davon ausgehen, dass die Krise in zwei bis drei Jahren überwunden sein wird.

In allen Ländern der Eurozone kommt es zu einer Erholung der wichtigsten Indizes, die Finanzmärkte ordnen sich wieder. Irland, das in eine schwere Budgetkrise geraten ist „richtet sich wieder auf“. Die Situation der Staatsfinanzen ist in den Ländern der Europäischen Währungsunion, besser als in der USA. Das Defizit der USA ist dreimal höher als das Defizit der Europäischen Währungsunion.

Mein Kommentar: Dann fällt eben der Dollar und nicht der Euro. Eins ist jedoch klar: Die Natur wird uns zwingen Geld nicht zur Unterwerfung und Ausbeutung zu missbrauchen, sondern es zur Vereinigung und gegenseitigen Unterstützung zu nutzen.

Der Weltwirtschaft ist eine Diagnose gestellt worden

Meinung: Werden die USA der Rezession anheim fallen, erwartet die europäische Einheitswährung einen Zusammenbruch und die Welt eine neue Krisenwelle? Siebzehn Nobelpreisträger und 400 führende Ökonomen aus sechzig Ländern suchen nach Rettungs- und Lösungsmöglichkeiten.

Bundespräsident Christian Wulff hat die Politik der europäischen Zentralbank scharf kritisiert, Staatsaktien schwacher EU-Länder zu kaufen: „Solidarität ist ein wesentlicher Teil der europäischen Idee. Es ist allerdings ein Missverständnis, Solidarität allein an der Bereitschaft zu bemessen, andere finanziell zu unterstützen, für sie zu bürgen oder gar mit ihnen gemeinsam Schulden zu machen.“
Sollten westliche Länder keine dringenden Maßnahmen ergreifen, so viele Experten, wird sich der Kampf gegen die Stagnation über viele Jahre hinziehen.

Prof. Edmund S. Phelps von der Columbia Universität, Wirtschaftsnobelpreisträger: „In den letzten Jahrzehnten hat der Westen über seine Mittel gelebt und bereits einen Teil seiner Zukunft verbraucht“

Eric Maskin, Institute for Advanced Study, Princeton, USA: „Die Schuldenmanie der USA zerstört das westliche System“. Zum Hauptschuldigen der Krise haben die Experten wiederholt die USA erklärt. Namhafte Analytiker sagten der Welt eine lang andauernde Krise voraus; nur eine einheitliche Finanzpolitik kann den Euro vor dem Zusammenbruch retten. Eine Währungsunion allein mit der Zentralbank und siebzehn eigenständigen Finanzministern ist nicht lebensfähig!

Joseph Stiglitz, Ex- Chefökonom der Weltbank nannte die Ratingagenturen Verbrecher der Finanzkrise und versprach, eine neue wirtschaftliche Theorie der Natur der Krise darzulegen. Nach seinen Worten steht die heutige Wissenschaft vor einem unumgänglichen Paradigmenwechsel.

Mein Kommentar: Die Frage ist, ob wir auf das nächste Fiasko einer neuen wirtschaftlichen Theorie von Stiglitz oder eines anderen Ökonomen warten sollen, wenn doch keine Theorien funktionieren werden, da in der Welt ein anderes System zwischenmenschlicher Verbindungen herrscht und die Wirtschaft eben diese Verbindungen reflektieren soll – nur in diesem Fall wird sie auch funktionieren.

Die Europäische Union am Rande des Zusammenbruchs

Meinung (Maxim Lobada, Finanz-Experte):
Während die Politiker und Ökonomen über die Probleme diskutieren, verschlechtert sich die Situation rasant.

Die Märkte verlieren das Vertrauen in die Möglichkeiten der Politiker, die Finanzmechanismen und die Situation zu verbessern.

Die finsteren Prognosen werden immer realistischer. Jetzt hat sich der Fokus von den USA auf Europa verschoben. Diese Region wird nun öfter als „Trigger (Auslöser)“ der neuen Problemwelle in der Welt gesehen. Viele sprechen über den Krach der Europäischen Union und die kontrollierte Demontage der europäischen Währung:

1. Angela Merkel, Bundeskanzlerin: „Der Euro ist in Gefahr. Wenn wir für die Lösung der Probleme nichts unternehmen werden, dann werden die Folgen für Europa unberechenbar sein.“

2. Herman Van Rompuy, EU-Präsident: „Für den Euro gab es niemals die notwendige Infrastruktur.“

3. Josef Ackermann, Deutsche Bank: „Das alles erinnert an den Herbst 2008.“

4. Angela Merkel, Bundeskanzlerin: „Wenn der Euro den Bankrott erleiden wird, dann wird dasselbe Schicksal Europa treffen.“

5. Christine Lagarde, die geschäftsführende Direktorin des Internationalen Währungsfonds: „Die Entwicklung der Situation im Sommer hat gezeigt, dass wir uns in einer neuen gefährlichen Phase befinden“

6. Angela Merkel, Bundeskanzlerin: „Die Krise der europäischen Währung ist die größte Prüfung für Europa der letzten Jahrzenhnte„

7. Jean-Claude Trichet, Präsident EZB: „Wir erwarten sehr komplizierte Zeiten.“

8. Herman Van Rompuy, EU-Präsident: „Wir befinden uns in der Krise des Überlebens. Wenn wir die Eurozone nicht erhalten werden, dann wird EU nicht bestehen bleiben.“

9. Christine Lagarde, die geschäftsführende Direktor des Internationalen Währungsfonds: „Es existiert offensichtlich eine Vertrauenskrise, welche die Situation ernst verstärkt. Dieser Teufelskreis muss unbedingt unterbrochen werden.“

10. Josef Ackermann, Deutsche Bank: „Es ist kein Geheimnis mehr, dass viele europäische Banken die neue Wertung der souveränen Schulden auf ihren Bilanzen nach den Marktpreisen nicht überleben werden.“

11. George Soros: „Wir sind am Rande des Wirtschaftkollapses, der vermutlich von Griechenland ausgelöst wird.“

12. Gerhard Schröder, Ex-Bundeskanzler: „Diese Krise macht die Tatsache offensichtlich, dass wir die gemeinsame Währung nicht ohne eine allgemeine Fiskal-, Wirtschafts- und Sozialpolitik haben können.“

13. Nouriel Roubini, Ökonom: „In der kurzfristigen Perspektive der Weltwirtschaft sind
fördernde Maßnahmen nötig, andernfalls werden wir in eine neue Große Depression stürzen. Die Lage verschlechtert sich drastisch.“

Die Krise Europas

Dimitry Woblikov, Analytiker des „Forex Clubs“, meint: „Genau jetzt ist die Zeit, um die einheitliche europäische Währung loszuwerden. Die wirtschaftliche Situation in Spanien und Italien wird zu einer echten Bedrohung für die Euro-Zone.

Die Situation entwickelt sich genau so wie es Soro´s Skript bekundet hat, der davor warnt, das der Euro diese Krise nicht überstehen wird. Die politischen Vereinbarungen in Europa haben nur dazu beigetragen Zeit zu gewinnen, anstatt die bestehenden Probleme zu lösen.

Und so sind wir Zeugen davon, wie der Rat „der Ärzte“ der Führenden europäischen Länder sich weigert die finanzielle Krebsdiagnose anzuerkennen, welche offensichtlich, wie ein Dorn im Auge, in Griechenland ihr Zuhause hat.

Während sie sich geweigert haben Griechenland aus der Euro-Zone zu entfernen, die kritische Situation ignorierten und die Symptome behandelten, ist der Krebs über andere Organe im europäischen Körper hergefallen: Irland, Portugal, Spanien und Italien. Nun wird auch Frankreich und Deutschland zum Opfer der Krankheit und dies trägt bereits zur finanziellen Lähmung der Euro-Zone bei.“

Meine Antwort: Wie schön ist es zu sehen, dass die Wirtschaftswissenschaftler endlich in deiner Sprache sprechen und die Natur des Egoismus mit einer Krebskrankheit vergleichen, welche die ganze Umgebung zerfrisst und im Endeffekt stirbt, als Folge des Mangels der Umgebung. Dies ist die heutige Situation der Welt.

Die Rettung der EU hängt von der Einheit der gesamten Welt ab

Meinung: (Harald Schumann, einer der führenden deutschen Experten auf dem Gebiet der Globalisierung): Die Eurozone braucht eine gemeinsame Wirtschaftspolitik und eine gemeinsame Wirtschaftregierung. Ansonsten werden die nationalen Bilanzen, die sich voneinander unterscheiden, das ganze Projekt platzen lassen.

Wir müssen eine aufeinander abgestimmte Wirtschafts-, Sozial- und Steuerpolitik erschaffen, ansonsten ist der Euro zum Scheitern verurteilt. Momentan befinden wir uns in einem Stadium, in dem die Deutschen, die Franzosen und die Holländer begreifen müssen, dass keine Exportüberschüsse angestrebt werden dürfen, während die anderen Staaten sich verschulden.

Die deutschen Wähler müssen begreifen, dass ihre Einkommen darauf basieren, dass andere Länder – Griechenland, Irland, Portugal, Spanien und Italien – Schulden machen. Und ein Teil dieser Mittel sollte zurückfließen. Aber dafür braucht man Zeit, damit die Menschen es verstehen und akzeptieren können. Und auf dem Weg dahin wird eine aufeinander abgestimmte Wirtschaftspolitik aufgebaut.

Kommentar: Schumann hat eine sehr hohe Meinung von den Menschen – versteht außerdem das Böse unserer Natur nicht, welche absichtlich so geschaffen wurde, damit wir, sofern wir uns nicht korrigiert haben, keinen Erfolg erzielen können. Denn das Ziel des Schöpfers ist nicht ein gutes Leben für Egoisten, sondern der Aufstieg vom Egoismus zum Altruismus, bis hin zum vollständigen Geben und der Liebe, wie Er selbst.

Und die Krisen sind lediglich für die Erkenntnis des Egoismus als böse für uns bestimmt. Darum ist alles, was Schumann aufführt, richtig – wir müssen einen wahrhaft gemeinsamen Raum erschaffen; doch dies wird nur möglich sein, wenn wir wirklich zu einer Einheit werden. Übrigens – die Europäische Union wird es auch nicht schaffen, sich alleine zu korrigieren, sondern nur mit der ganzen Welt zusammen. Doch diese Entdeckung steht der EU noch bevor.

Damit der Euro gerettet wird, soll sich die Krise weiter verschärfen.

Meinung: ( A. Kaletsky, Kommentator „The Times“): Es gibt nur zwei Möglichkeiten, die griechische Krise zu regeln: entweder erklärt Griechenland seinen Staatsbankrott und verlässt den Euro-Raum oder die EU übernimmt eine gesamtschuldnerische Verpflichtung über die Schulden von Athen.

Es ist notwendig, die zweite Variante vorzuziehen, da das Zerbrechen des Euro-Raums undenkbar ist, und der Staatsbankrott Griechenlands, sowie die Geldentwertung eine Kettenreaktion hervorrufen werden: Alle EU-Länder werden ihre Ersparnisse in deutsche Banken bringen, was ihre Nationalbanken zum Bankrott führen wird.

Für die Euro-Rettung sind die kreditwürdigen Staaten Europas gezwungen, die Verantwortung für die Schulden Griechenlands, Irlands, Portugals (500 Mrd. Euro) auf sich zu nehmen. Aber dafür wird die EU ein einigendes Finanzministerium für alle Länder der EU gründen müssen.

Aber der Egoismus stellt ein Hindernis dar: Die reichen Länder wollen nicht zahlen, und die armen wollen ihre Souveränität nicht verlieren. Deswegen werden sich sowohl die Kreditoren als auch die Schuldner der einzig möglichen Lösung der Euro-Krise widersetzen, bis sie alle sonstigen Möglichkeiten ausgeschöpft haben.

Paradox, aber Tatsache, dass die nicht schwächer werdende Gefahr der Krise – eine notwendige Bedingung der vorübergehenden Finanzstabilität Europas darstellt . Für den Übergang zum „fiskalen Föderalismus“, der von der Krise heilen wird, soll sich die Krise noch verschärfen.

Die europäischen Führungsspitzen hoffen, dass die Krise sich allmählich beilegt – aber die Zeit arbeitet gegen das Überleben des Euro. Die Schulden-Länder verstehen ihre Macht: Deutschland, Frankreich und die EU sind bereit, alles Mögliche zu zahlen, um Griechenland oder Irland zu besänftigen, wenn sie mit Default drohen werden.

Wenn europäische Politiker tatsächlich den Euro retten wollen, dann sollen sie einen qualitativen Sprung zur fiskalen Föderation machen, und das möglichst schnell.

Kommentar: Wie einfach sehen alle diese Pläne aus, wenn man alle Geschehnisse in zwei Kräfte überführt – die egoistischen Kräfte von Menschen, den Staaten, der Welt und die altruistische Kraft des Schöpfers/Natur. Sie befinden sich im Gegensatz – und die Natur lehrt die Menschen geduldig die Unumkehrbarkeit des Entwicklungsprozesses und die Notwendigkeit des gegenseitigen Nachgebens, Erreichen einer Übereinstimmung, Vereinigung, gegenseitige Bürgschaft, Liebe.

Nun, die zwei Lager, stark und schwach, lehren einander Zugeständnisse, zeigen, wie sehr sie einander brauchen – bis zu dem Maße, dass sie die Notwendigkeit erkennen werden, sich voll über alle Unterscheidungen zu verbinden. Die Natur wird sie zwingen!