Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'erziehen'

Die Mittlere Linie innerhalb des Menschen und der Gesellschaft

Frage: Was ist die mittlere Linie innerhalb eines Menschen?

Antwort: Die mittlere Linie in einem Menschen ist seine Seele. Wenn ein Mensch die rechte und die linke Linie in sich kurzschließen würde, würde er damit die Ansätze seiner Seele verbrennen, die für seine Entwicklung bestimmt sind.

Frage: Und was ist die mittlere Linie in einer Gesellschaft?

Antwort: Es sollte Gesetze in der Gesellschaft geben, die helfen können, einen Menschen so zu erziehen, dass er nur an seine Mitmenschen denkt und nicht an sich selbst. In diesem Fall wären all seine Handlungen wohlwollend und würden von der Gesellschaft gefördert, und er würde angemessen belohnt werden.

Wenn er aber nicht zum Wohle aller, sondern nur für sich selbst handeln würde, würde er bestraft werden. Dann würde er durch Belohnung und Bestrafung von der richtigen Gesellschaft erzogen werden.

Das heißt, die mittlere Linie innerhalb des Menschen ist sein Schirm, eine anti-egoistische Kraft, die es ihm ermöglicht, sowohl seine natürliche egoistische Eigenschaft des Empfangens um seiner selbst willen, als auch die in uns manifestierte altruistische Eigenschaft, die einen Teil des Schöpfers darstellt, aufzunehmen.

Und in einer korrigierten Gesellschaft werden unter der mittleren Linie die Gesetze verstanden, die diese beiden Kräfte ausgleichen.

Aus dem TV-Programm „Spirituelle Zustände“, 23.07.2021

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Man kann Mutter und Vater nicht auslöschen!

Kommentar: Eine New Yorker Schule bringt Kindern eine neue Sprache bei, in der es keine Wörter für „Mutter“, „Vater“, „Junge“, „Mädchen“ gibt. Alle diese Wörter werden von den Schulbehörden als beleidigend angesehen. Statt Mutter und Vater sollte man Erwachsene, Verwandtschaft, Familie sagen und nur geschlechtsneutrale Begriffe verwenden: wie Eltern oder Vormund und statt Ehemann und Ehefrau – Partner. So hält langsam eine neue Sprache Einzug in die Welt. Wird das eintreten oder nicht?

Antwort: Nein. Was von der Natur gegeben ist, ist von der Natur gegeben! Das war`s! Man kann dem nicht entkommen! „Papa“ und „Mama“ zu ersetzen?!

Frage: Sind diese Wörter: Papa, Mama- im Hebräischen: „ima“, „aba“ – dem natürlichen Zustand entnommen? Formen die Lippen eines Kindes Die Worte: Papa, Mama, „ima“, „aba“?

Antwort: Natürlich.

Frage: Da gibt es kein Entkommen?

Antwort: Nein.

Kommentar: Auch wenn die Menschen versuchen die Sprache zu ändern?

Antwort: Es geht gegen die Vorgaben der Natur, die uns so geschaffen hat. Im Menschen sind diese Stufen für immer vorgegeben. Bei den Tieren sind sie es nicht, sie verschwinden. Nach zwei oder drei Jahren trennen sich die Jungtiere von ihren Eltern. Oder genauer gesagt, von der Mutter, denn der Vater bestimmt dort nichts.

Kommentar: Wenn ein Jungtier in drei Jahren seine Mutter trifft, wird es sie nicht einmal wiedererkennen?

Antwort: Es ist nicht so, dass es sie nicht wiedererkennen würden, sie werden neue Nachkommen miteinander haben. Das heißt, sie lösen sich komplett von der Vergangenheit. Die Mutter wird nur benötigt, um das Tierkind zwei oder drei Jahre lang zu ernähren und zu erziehen, je nach Art, das ist alles. Dann gibt es nichts mehr.

Kommentar: Bei den Menschen bleibt das Kind für den Rest des Lebens.

Antwort: Ein Leben lang, von Generation zu Generation. Wir wollen wissen, wer in unserer vergangenen Generationen war. Daran sind wir sehr interessiert.

Frage: Welche Art von Gewalt findet jetzt statt, bei der ein Ehemann und eine Ehefrau Partner sind, Papa und Mama – Eltern, Erziehungsberechtigte sind?

Antwort: Es geht um die Verstümmelung von Sprache, der Beziehungen zwischen den Menschen. Es ist die ganze egoistische Hässlichkeit, die durchkommt und sich immer mehr richtig zeigen will. Es wird alles vorübergehen. Man braucht es nicht einmal zu bekämpfen, es wird alles aussterben. Mit der Zeit wird es verschwinden.

Frage: Und was wird geschehen?

Antwort: Es wird nichts geschehen, man wird Mutter und Vater nicht auslöschen.

Aus der Fernsehsendung „Nachrichten mit Michael Laitman“.

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Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 13

Warum sollte man Kabbalisten glauben?

Kommentar: Viele mögen sagen: „Warum sollte ich den Kabbalisten glauben, dass der Schöpfer die Eigenschaft des Gebens und der Liebe ist?

Meine Antwort: : Man braucht nicht daran zu glauben, man muss lediglich die Gesellschaft in diese Richtung voranbringen, sie behutsam und schrittweise heranführen. Warum sollte man darüber sprechen? Auch wenn dies nicht schaden wird, werden die Menschen nicht davor fliehen können. Sie befinden sich heute unter solchen Umständen, dass ihnen nicht mehr viel Zeit für Diskussionen bleibt.

Kommentar: Nun, viele Wissenschaftler sagen auch, dass alles so subjektiv ist, dass man die Existenz des Schöpfers weder beweisen noch leugnen kann, jedoch kann man einfach viele verschiedene Theorien aufstellen. Es ist schwer, etwas zu beweisen, da unser Gehirn so arbeitet, dass wir jegliche Theorie akzeptieren können.

Meine Antwort: Der Schöpfer ist das Gesetz der Natur. Und wir müssen dieses Gesetz einfach erkennen, da die Gesamtheit der Natur in ihrer integralen Komplexität der Schöpfer genannt wird.

Frage: Und Sie versuchen nicht, dies zu beweisen?

Antwort: Nein. Sie können niemandem etwas beweisen. Wie kann ich einem kleinen Kind die Existenz von etwas beweisen, das über seine Wahrnehmung hinausgeht? Es gibt keine Möglichkeit. Das Einzige, was ich tun kann, ist, das Kind geduldig zu erziehen, es auf die Ebene zu heben, auf der es alles sehen und erklären kann. Ansonsten, nein.

Frage: Es ist also unmöglich, einem Menschen zu erklären, dass es zwei Gesetze gibt – das Gesetz des Empfangens und das Gesetz des Gebens – und wenn wir der Gesellschaft geben, werden wir wie der Schöpfer?

Antwort: Warum nicht? Dies lässt sich sogar ganz leicht erklären. Auf unbelebter, pflanzlicher und tierischer Ebene können wir sehen, wie diese Gesetze eingehalten werden, wie alles auf einem Gleichgewicht zwischen Empfangen und Geben aufgebaut ist.      

Auf der Ebene der Gesellschaft hingegen sehen wir das nicht, weil in ihr im Gegensatz dazu alles nur auf Empfangen aufgebaut ist, und Geben nur möglich ist, wenn man stattdessen noch mehr bekommen kann. Das heißt, in der Gesellschaft gibt es überhaupt kein Geben. Es gibt Empfang, getarnt als Geben. Das bedeutet, dass die Gesetze der unbelebten, pflanzlichen und belebten Natur auf die Ebene des Zustands der Gesellschaft, auf die menschliche Stufe, erhoben und dort verwirklicht und in die Praxis umgesetzt werden müssen. Deshalb müssen wir sehen, wie dies erreicht wird, wie in der Gesellschaft Empfangen und Geben, Plus und Minus, in uns in der gleichen Weise existieren wie auf den drei vorhergehenden Stufen. Ist es möglich oder nicht? Das ist im Prinzip das ganze Problem und all unser Unglück. Wenn wir das schaffen, werden wir eine perfekte Welt haben.

Ich spreche hier weder von Religion, noch vom Schöpfer, noch von irgendjemandem. Es geht nur darum, was die Welt braucht, und heute sehen wir dies. Versuchen wir, es umzusetzen.

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