Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Erreichung'

Gott ist kein bärtiger Greis

Die Mitteilung: Prof. Michail Krizkij: die Theorie der Panspermie (die Versetzung der Mikroorganismen von einem kosmischen Körper auf den anderen) gibt keine Antwort auf die Frage, wie das Leben im Universum entstanden ist.

Bis zum Urknall, vor 12-14 Mrd. von Jahren existierten sogar keine Elementarteilchen.

Später entstanden im Laufe nur wenigen Minuten die Protonen, die Neutronen, die Elektronen, und die Materie betrat den Weg der Evolution.

Dies ist nur unter der Einwirkung des Schöpfers – des alles organisierenden Systems möglich, und nicht mithilfe eines Greises mit einem Bart, welchen man in Kirchen in Wandmalerei darstellt.

Meine Antwort: Es stimmt nur teilweise. Gott, die Natur, der Schöpfer – ist die einheitliche Kraft, das Vorhaben, das erforscht und begriffen wird, der Höhere Wunsch und Verstand. Diese Ansicht widerspricht keinen Grundsätzen. Darauf sind jede beliebige Philosophie und Religionen zurückzuführen.

Der Unterschied zwischen Kabbala und allen übrigen Wissenschaften, Religionen oder Philosophien liegt jedoch in ihrer praktischen Realisierung: jeder Mensch ist verpflichtet, diese Höhere Kraft, ihr Vorhaben und ihr Ziel in diesem Leben, in unserer Welt, innerlich zu begreifen.

Dies ist nur mittels praktischen Kabbalastudiums möglich – angefangen mit der Realisierung der Einheit in der Gruppe, bis zum Erreichen seitens der gesamten Menschheit.

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Das Leben ist nicht immer ein Picknick…

Eine Frage, die ich erhielt: Gerade ist der internationale Kongress in New York (Sohar, Mai 2010) zu Ende gegangen, wo viele Völker und Nationalitäten, etwa tausend Menschen, Repräsentanten von vielschichtigen kulturellen Hintergruenden, vertreten waren. Nach nur 20 oder 30 Stunden verschwanden alle diese Unterschiede, es herrschten Vereinigung und Liebe.

Was fehlt uns, um diesen Zustand ständig zu erleben?

Meine Antwort: Auf dem Kongress haben die Menschen Einheit, Begeisterung und Wichtigkeit des Ziels gespürt. Und 20 Stunden nach dem Treffen können wir uns nur mühsam daran erinnern, wie es war.

Alles entzieht sich unseren Empfindungen und unserem Gedächtnis. Warum können wir bloß nicht so weitermachen und uns ständig darin befinden?

Dieser Zustand kann nicht lange anhalten, wie auch alles in unserem Leben: Der Mensch erreicht die Höhe der Begeisterung und kommt zur Ruhe. Es ist unmöglich, ständig unter einem solchen Eindruck zu stehen.

Das geht aus dem Gesetz der umgekehrten Übereinstimmung zwischen Licht und Verlangen hervor: Mal soll das Licht anwachsen, mal das Verlangen.

So wachsen sie abwechselnd und wir schreiten vorwärts, wie auf zwei Beinen, und gehen auf der mittleren Linie, die die rechte und die linke vereint.

Doch ihre Vereinigung geschieht nur , um vorwärtszukommen und dann wieder nach rechts zu rücken, wo wir die Wichtigkeit des Ziels, die Verbindung und das Verlangen, weiterzugehen, bekommen, dann wieder nach links, wo unser Herz belastet wird, damit wir etwas haben, woran wir arbeiten können, und zur mittleren Linie zurückkehren. So bewegen wir uns vorwärts.

Darum kann ein solcher Zustand nicht lange anhalten, das wäre gegen die Natur. Und ich würde sogar sagen, dass es keinen unliebsameren Zustand geben kann, als sich ständig in dem Zustand einer solchen Euphorie zu befinden.

Der Mensch muss fühlen, dass er sich vorwärtsbewegt, dass er arbeitet, einen gewissen inneren Widerstand überwindet und nicht ständig in den Wolken schwebt.

Unsere Arbeit besteht darin, zu spüren, dass wir etwas geben und empfangen, und dann wieder geben und wieder empfangen. Wir müssen den Widerstand, die Handlungen und die Errungenschaften fühlen.

Deshalb gibt es viel mehr Genuss nach einer harten Arbeit und nach schweren Vorbereitungen, die dann in einem so großen Kongress ihren Hoehepunkt und Ausklang finden, wo wir zwei, drei Tage das Erreichte genießen, indem wir Resultate und Früchte unserer Arbeit betrachten.

Doch danach müssen wir zum Zustand der Schwere, des Widerstandes, der Suche, der Klärungen und Korrekturen zurückkehren, um letztendlich wieder zu einem schönen Ergebnis zu kommen.

Das ergibt sich daraus, dass der Schöpfer und die Schöpfung sich gegenüber stehen, wie zwei entgegengesetzte Eigenschaften – das Verlangen zu empfangen und das Verlangen zu geben, und es ist nur durch solche gemeinsamen Aktionen möglich, das Gleichgewicht zwischen ihnen zu erreichen.

Sonst gibt es keine Weiterentwicklung. Es ist unmöglich, im Zustand des Kleinseins (Katnut), in Chafez Chessed zu bleiben – es muss weitergehen!

Aus dem Unterricht in der Gruppe Toronto, nach dem Kongress „Sohar – 2010“

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“Und sie bauten einen Turm, welcher bis zum Himmel ragte”

Der Sohar, Abschnitt Noach, Punkt 384:

Und der Schöpfer sprach: „Und es gab auf der ganzen Erde eine Sprache und einerlei Worte.“ Und sie zogen von Osten her, von den alten Tagen der Welt.

Und sie erkannten, wie man die geheime Weisheit der ersten Menschen, der Generation der Flut, anwendet, so dass sie sich nicht dem Schöpfer würden unterwerfen müssen. Und sie erbauten eine Stadt und einen Turm.

„Kommt, lasset uns bauen eine Stadt, mit einem Turm, der bis zum Himmel reicht.“ Sie beschlossen entsprechend ihres Egos zu handeln und selbst über alles zu herrschen hinauf bis zum Himmel. Dies steht im völligen Gegensatz dazu, sich über sein Ego zu erheben, um den Schöpfer zu enthüllen und in der Höheren Welt zu leben.

Nun hatte die ganze Welt eine Sprache und gemeinsame Worte. Dies war die Situation in Babylon. Obwohl sie Egoisten waren, war ihr Ego so klein und unterentwickelt, dass sie alle wie ein Volk lebten, in völligem Verstehen, als ob sie eine Sprache sprechen würden.

Und da sie alle ein Herz und ein Verlangen hatten und die heilige Sprache (die Sprache des Gebens und der Liebe) sprachen, waren sie in der Lage, alles was ihnen in den Sinn kam, zu erfüllen. Und niemand konnte sie davon abhalten.

Diese Menschen stehen in Opposition zum Schöpfer und wollen nichts mit Ihm zu tun haben, aber da sie durch den Bund der Liebe miteinander verbunden sind, sind sie unbesiegbar. Sie sind wie eine Bande von Kriminellen, die gut aufeinander Acht geben bis zum bitteren Ende. Ihre Verbindung ist loyal und ehrlich, aber ihr Ziel ist egoistisch – eine Stadt mit einem Turm zu errichten.

Sie benutzen ihre Verbindung nicht, um sich dem Schöpfer anzugleichen, dennoch erschufen sie ihre Verbindung über der Eigenschaft des Gebens, welche sie unzerstörbar machte! Dies ist es, was der Schöpfer „beklagte“.

Diese Verbindung ist gleich und doch entgegengesetzt zu Ihm, und genau dies ist der Grund, warum die Menschen dies erlangen mussten. Es geschieht, um es danach wieder auseinander zu reißen und neu aufzubauen, aber dieses Mal in Angleichung an den Schöpfer.

Dies ist der momentanen Situation in unserer Welt sehr ähnlich. Es ist das Gleiche, als ob wir uns jetzt entscheiden würden, die Krise zu bewältigen und all unsere egoistischen Interessen zurückzunehmen, indem wir eine Verbindung zwischen allen Nationen errichten, aber dies tun, ohne dabei an den Schöpfer oder das Ziel der Schöpfung zu denken. Dadurch würden wir zum Zustand des antiken Babylon zurückkehren. Heute entdecken wir, dass die Welt global und jeder damit verbunden ist und wir uns gegenseitig gut behandeln müssen, da wir uns ansonsten gegenseitig zerstören. Wenn wir jedoch beginnen, gute Beziehungen untereinander herzustellen, ohne daran zu denken, uns dabei mit der Höheren Kraft zu verbinden und ohne die Ausrichtung auf die Erreichung des Schöpfungsziels (der Offenbarung des Schöpfers), führt uns all dies zur Selbstzerstörung, genauso wie es sich im Alten Babylon ereignete.

Der Schöpfer würde unsere Verbindung zerbrechen, wie er es bereits in Babylon tat, als er die „Sprachen verwirrte“ (dies bedeutet, als sich der Egoismus zwischen den Menschen entwickelte) und dadurch sich die Menschen untereinander nicht mehr verstanden. Dies alles würde in der Absicht geschehen, damit wir begreifen, dass unsere Verbindung einen anderen Zusatz benötigt – den Schöpfer. Nur Er kann uns mit einer wahren Verbindung vereinen und uns ermöglichen, das Leben auf der Höheren Stufe zu fühlen – ein Leben, welches vollkommen und ewig ist.

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Die drei Komponenten unserer spirituellen Entwicklung

1. Der Lehrer oder Dozent richtet mich auf das Ziel aus und erklärt die Stufen, die zu seiner Erreichung führen.
2. Die Bücher (authentische Quellen) sind die Quelle des Umgebenden Lichtes, das mich korrigiert und in geringerem Maße eine Quelle des Wissens und der Beispiele.
3. Die Gruppe oder Umgebung nutzt mein Gefühl des Neides (Kinat Sofrim) und der Eifersucht, trotz der mich dominierenden Eigenschaft des Empfangens, um mein Streben zu erwecken, die Eigenschaft des Gebens zu erwerben.

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Der Schöpfer erhört das Verlangen einer Frau

Nukwa (das weibliche Verlangen) empfängt alles von Seir Anpin (ihrem Ehemann), einschließlich das Licht der Korrektur, durch welches sie nachts zu einem Gefäß (Kli) wird, und das Licht der Erfüllung, durch welches sie beim Erreichen des Erwachsenenalters erfüllt wird und Licht zum Wohle des Gebens empfängt; ein Zustand, welcher als Tag bezeichnet wird. Die Stunden des Tageslichts sind verschiedene Zustände, in denen sie Licht um des Gebens willen empfängt, um dadurch die Stufen zu ändern.

Die Zeit ist eine Veränderung der Erleuchtung innerhalb Nukwas, abhängig von ihrer Fähigkeit, sich mit Seir Anpin zu vereinen und der Menge des Lichts der Korrektur, welches sie von ihm erhält. Zeit sind die Stufen der Korrektur von Nukwa, durch welche sie nach und nach hindurch gehen muss. Nukwa kann das Stadium, welches sie durchläuft, nicht bestimmen, sondern nur das Tempo, in welchem diese Veränderungen stattfinden.

Dem Morgen folgt immer der Nachmittag, und dem Nachmittag folgt immer der Abend, und diesem die Nacht. Diese Ordnung zu verändern ist unmöglich. Allerdings hängt die Geschwindigkeit, wie schnell diese Zustände einander ablösen, nur von ihrem Streben ab (Hitaruta de Letata – „Erweckung von unten“). Nichts wird von Oben herabkommen, wenn sie nicht danach verlangt.

Dies ist das Gesetz, welches in der spirituellen Welt wirkt und über der Beziehung der Höheren zur niedrigeren Stufe herrscht, dem Schöpfer und der Schöpfung. Wir beobachten das Gleiche in unserer Welt. Es sieht so aus, als ob die männlichen Verlangen die Welt regieren würden, aber in der Realität wird alles durch die Verlangen der Frauen bestimmt. Daher sind es ihre Verlangen, welche alle Veränderungen in der Welt verursachen.

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Unsere Verlangen können Magie geschehen lassen

Eine Frage, die ich erhielt: Sie haben gesagt, dass jemand, der von Großen Kabbalisten geschriebene Texte liest, weitere Worte im Text auftauchen sieht, als ob sie in dem Buch gedruckt wären. Erscheint dieser Effekt ebenfalls, wenn der Text aus dem Hebräischen in andere Sprachen übersetzt wurde, wie Englisch, Spanisch und Russisch?

Meine Antwort: Es macht keinen Unterschied, wie die Bücher gedruckt wurden und welche Schriftart oder Sprache gebraucht wird. Solange der Originaltext von einer Person mit spiritueller Erreichung geschrieben wurde, wird man alle diese Phänomene sehen, sogar wenn das Buch von einem üblichen professionellen Übersetzer in eine andere Sprache übersetzt wurde. Das ist so, weil es an deinem Streben liegt, zu erlangen, was dort geschrieben steht.

Gemäß deinem derzeitigen Verlangen siehst du ein Buch mit bestimmten Worten darin gedruckt. Wenn dein Verlangen sich verändert, wirst du eine Quelle oder ein System sehen, dass dir Licht bringt, anstatt des Buches, worin bestimmte Worte gedruckt sind. Du wirst es als spirituelle Erfüllung sehen.

(Aus der zweiten Lektion am Nordamerikanischen Kongress in Buffalo)

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Liebe, Familie und der Zweck der Schöpfung

Eine Frage, die ich erhielt: In alten Zeiten konnte ein Mann eine Frau kaufen und Ehen wurden von Eltern angeordnet. Aber Liebe kann nur in Verbindung mit einer speziellen Person geschehen.

In der heutigen Welt werden Ehen nicht immer aus Liebe eingegangen. Manchmal geschieht es, weil die Frau schwanger wird, um den Mann zu zwingen, sie zu heiraten. In anderen Fällen bedarf es einer Ehe, um im Stande zu sein, von einem Ort an einen anderen zu ziehen. Es gibt andere Beispiele. Somit hat man eine Familie gegründet, die man jetzt schützen muss. Und was ist, wenn Gefühle zu einer anderen Person entstehen, wenn man bereits eine „Zelle in der Gesellschaft“ ist? Was ist dann eine Familie und was ist Liebe?

Meine Antwort: Durch die Geschichte hindurch hat die Menschheit die Familie als eine Zelle innerhalb einer Gesellschaft behandelt, die geschaffen und entwickelt werden muss. In jeder Nation oder Kultur war Liebe nie die Motivation zur Gründung einer Familie. Der Zweck hinter der Familie war, im Stande zu sein, im Rahmen dieser Welt zu bestehen.

Heute stehen wir davor, einen anderen Zweck zu erkennen: Die Bestimmung der Familie zugunsten des Erreichens der Höheren Welt. Aber während wir noch an der Schwelle sind, müssen wir uns von den alten Beziehungen innerhalb der Familie befreien, um den Zweck der neuen, höheren Absicht zu begreifen. An diesem Übergangspunkt analysieren wir noch unsere Natur und studieren uns selbst. Wir tun das, um zur Erkenntnis zu kommen, dass unsere Natur schlecht ist und wir uns über sie erheben müssen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Unsere Zukunft hängt davon ab, was wir aus der Gegenwart machen
Blog-post: Wie man im neuen globalen Dorf lebt
Blog-post: Wie man einen erfolgreiche Beziehung sicherstellt
Blog-post: Ehe und Kabbala

 

Der Sinn der Schöpfung ist die Anheftung an den Schöpfer

Baal HaSulam schreibt in den Artikeln, „Die Enthüllung der Göttlichkeit (Matan Tora)“ und „Die Bürgschaft, dass der allumfassende Zweck der Schöpfung darin liegt, dass die gesamte Menschheit ihre Korrektur erreicht, was auch als Gleichheit der Form mit dem Schöpfer bezeichnet wird. Alle Seelen haben ihren Anteil an der Erreichung dieses Zieles, weil es nur eine Schöpfung gibt, sie aber in viele Teile geteilt ist, damit die Korrektur einfacher geschehen kann.

Aber neben der Teilung der Schöpfung in viele Teile oder Seelen, ist die gesamte Schöpfung auch auf die folgenden zwei Teile aufgeteilt:

  • Der Teil, der die Methode der Korrektur erhielt und sie auch angewendet hat, aber später in den Egoismus zurück fiel. Dieser Teil der Schöpfung nennt sich „das Volk Israel“.
  • Der Teil der Schöpfung, der die Methode der Korrektur nicht erhalten hat. Aber nachdem der erste Teil gefallen war, näherte er sich dem zweiten Teil der Schöpfung und nun können beide die allgemeine und vollständige Korrektur des Egoismus in der gesamten Schöpfung erreichen.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Am Anfang shuf G-tt die Himmel und die Erde
Blog-post: Warum ist es leichter, Sushi zu lieben als seinen Nächsten zu lieben?
Blog-post: Jeder der zum Schöpfer strebt, kann Israel werden
Blog-post: Was geschah im alten Babylon?
 

 

Lasst uns den Weg des Lichtes zusammen gehn

Eine Frage, die ich erhielt: Jemand, der keine Leere empfindet, wird nicht in der Lage sein, irgendetwas zu offenbaren. Die sich nahenden Schicksalsschläge werden den Leuten diese Leere geben. Gibt es einen anderen Weg?

Meine Antwort: Allerdings gibt es einen. Wir wissen, dass der Appetit während des Essens kommt oder indem man anderen beim Essen zusieht.

Warum ist das so? Zuallererst ist man durch die Meinung der Gesellschaft beeinflusst. Zweitens erklärt die Kabbala, dass das Verlangen von innen heraus kommt (von den Reshimot und der Awijut aus dem Kli) oder dass das Verlangen (Appetit) in einer Person von außerhalb wachgerufen wird (von der Umgebung, der Awijut vom Licht).

Wenn wir das Verlangen vom Licht empfangen („das Licht das verbessert“), werden wir auf dem korrektesten Weg zum Ziel gelangen.

Wenn wir daher die Ursache von sogar dem kleinsten Schicksalsschlag der Welt offenbaren, offenbaren wir durch das Verständnis seiner Ursache das Licht, das vom korrigierten Zustand zu uns kommt. Wir sehen dann den korrigierten Zustand und wie wundervoll er im Vergleich zu unserem gegenwärtigen Zustand ist. Das verlockt uns dazu, uns vorwärts auf das Ziel hin zu bewegen, und wir werden nicht länger gezwungen sein, durch Leiden nach vorne gestoßen zu werden.

Es gibt zwei Wege: den Weg des Lichts und den Weg des Leidens. Darum ist es notwendig, der Welt die Erklärung über das Leiden zu geben!

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Verwandtes Material:
Blog-post: Die klüge Art, durchs Leben zu gehen
Blog-post: Wenn Zweifel auftauchen, mach einfach weiter! (fortgeschritten)
Blog-post: Durch die Kabbala ist es möglich , mit Verständnis und Liebe zu leiden
Kabbalablog Artikel: „Licht“ – die kabbalistische Bedeutung

Eine neue Studie stellt fest, dass die Vorstellungskraft die Wirklichkeit verändert


In den Nachrichten (Washington University): „Stell dir vor: Eine Studie behauptet, die Vorstellungskraft sei mehr als nur eine Metapher“ Eine neue Studie von Psychologen der Washington Universität in St. Louis behauptet, dass die Vorstellungkraft weit wirkungsvoller sei, uns bei der Erreichung unserer Ziele zu helfen, als wir denken. „Die Vorstellung hat die außergewöhnliche Fähigkeit, die Wirklichkeit zu formen“, behaupten die Co-Autoren der Studie, Psychologie-Professor Richard Abrams und Doktorand Christopher Davoli.

Mein Kommentar: Baal HaSulam lobt die materialistische Psychologie dafür, dass sie auf Praxis und Experimenten beruht, anders als die Philosophie, die abstrakte Begriffe studiert. Wie auch die Naturwissenschaften, bringt uns die Psychologie zur Erkenntnis, dass es womöglich eine andere Wirklichkeit gibt.

Die Kabbala gibt uns die Gelegenheit, in die spirituelle Wirklichkeit einzutreten und dann zu erkennen, dass unsere Welt unwirklich ist und lediglich unsere eingeschränkte irdische Vorstellung wiedergibt.

 

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Blog-post: Die Wirklichkeit ist imaginär
Blog-post: Alle Bilder, die wir sehen, werden im Innern unseres Gehirns erschaffen