Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Ernte'

Unser Leben hängt von unseren Einstellungen ab


Eine Frage, die ich erhielt: Was bedeutet es, eine „gute Einstellung zu anderen“ zu haben? Eine durchschnittliche Person steht morgens auf, geht zur Arbeit und hat nur wenig Zeit für die Familie. Er sagt sich „Ich arbeite, ich bin ein gesetzestreuer Bürger, gut zu meiner Familie und verhalte mich gut zu anderen.“ Ist das genug?

Meine Antwort: Es muss ein Gefühl der Gemeinsamkeit sein, das uns hilft, etwas Höheres zu erreichen. Zunächst sollte ein Mensch verstehen, dass er sich ein Leben nur verdienen kann unter der Bedingung, dass er innerlich aufrichtig ist. Das ist nicht einfach, es muss erlernt werden.

Wir könnten bald eine Situation erreichen, wo wir nichts zu essen haben und die Menschen verstehen werden, dass die Verfügbarkeit von Nahrung nicht von der Ernte abhängt, sondern allein von ihrer Einstellung.

Wir könnten eine Situation erreichen, wo wir zwar den Erdboden mit allem nähren, was er braucht, aber unsere Einstellung zu den Menschen, für die wir das tun, falsch ist, und wir deshalb von der Erde nichts erhalten werden, nicht ein Samenkorn, nicht eine Tomate, nichts.

Wir können einen Film darüber machen. Ein Mensch pflanzt ein Feld mit Tomaten, aber ungeachtet seiner Bemühungen wächst dort nichts außer Unkraut, bis er seine Natur ändert. Das ist deshalb so, weil wir unsere Natur korrigieren müssen und zwar nicht auf der tierischen, pflanzlichen und unbelebten Ebene, sondern auf der menschlichen Ebene. Es ist nichts fantastisches, worüber ich spreche, es ist alles rational. Tatsache ist, dass die Menschen die Natur auf all den Ebenen unter ihnen negativ beeinflussen.

Wir werden eine Situation erreichen, wo Menschen spüren werden, dass, wenn man nicht die richtige Absicht hat, nichts geschehen wird, aber sobald man die richtige Absicht erschafft, man einen Segen empfängt. Dies wird „Offenbarung“ genannt, aber sie geschieht auf dem Weg solcher Leiden. Das ist ein schwieriger Weg des Lernens! Durch unterschiedliche Systeme wird die Natur uns zwingen, zu sitzen und zu lernen, wie korrekte Absicht und Einstellung erzeugt werden. Durch riesige Leiden, Schwierigkeiten, Krankheit und Chaos werden wir erkennen, dass wir nur zu lernen brauchen, wie die richtige Absicht hervorzubringen ist.

(Aus dem Unterricht von Baal HaSulam’s Artikel „Ein Gebot“ 

Wir lernen, um uns zu ändern.

Die Schwierigkeit liegt darin, dass der Mensch immer nach Wissen strebt und nicht verstehen kann, dass die Offenbarung nur über dem Wissen geschieht – in den spirituellen Gefäßen des Glaubens über dem Verstand. Nur dort offenbart sich das wahre Wissen.

Sogar jetzt, während wir die Artikel von Rabash über die Gruppe studieren und uns bemühen, nach diesen Prinzipien unsere Internet-Gemeinschaft aufzubauen, wollen wir, dass Menschen sich mit ihnen möglichst viel beschäftigen.

Wie sie den Inhalt verstehen, ist nicht so wichtig. Die Hauptsache ist es, dass man diese Artikel im Laufe des Tages ein- zweimal durcharbeitet.

Auch wenn man verwirrt ist, nichts verrsteht, alles verflucht und gleichzeitig alles wünscht – wichtig ist der Wunsch, sich die ganze Zeit darin zu befinden. Dadurch wird man das Licht anziehen, das zur Quelle zurückführt und die eigenen Wünsche ändert. Erst dann wird man verstehen!

Aber das Verständnis ist kein Selbstzweck! Das Ziel ist es, die richtigen Handlungen auszuführen, die uns der Eigenschaft des Gebens näher bringen.

Wir lernen nicht, um uns Wissen anzueignen – wir lernen, um uns zu ändern! Anders wäre es viel zu leicht für unseren Egoismus, wie es für ihn üblich ist, auch noch die höchste spirituelle Welt für sich einzunehmen.

Aber die ganze Tora wurde nur dafür gegeben, um unseren egoistischen Ursprung zu korrigieren. Sie arbeitet gegen ihn.

Nicht du begibst dich in die Spiritualität, sondern die spirituelle Kraft der Korrektur dringt in dich ein. Und du musst dir diese korrigierende Kraft wünschen und warten. Diese Kraft ist dein Mashiach.

Doch man muss ständig an diesen Artikeln über die Gruppe arbeiten: Den Plan vorbereiten, eine Zusammenfassung erstellen und daraus Definitionen, Gesetze und Prinzipien ableiten.
Und darauf basierend baut man die Agenda auf.

Das Wesentliche ist diese Beschäftigung selbst. Und das Resultat kommt als Ernte dieser Arbeit und nicht durch Verständnis. Alles hängt nur davon ab, wie stark wir uns wünschen, dass es geschieht. Dies nennt man Gebet (MaN).

Deshalb ist die Arbeit an den Artikeln notwendig, aber die Arbeit besteht nicht im Erwerb von Wissen, sondern in der praktischen Realisierung von Rabashs Ratschlägen in der Gruppe.

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Das nächste Kapitel im Buch der Weltkrise

Mehr Geschehnisse in den Nachrichten, welche die Fortdauer und Verschlechterung der Weltkrise bezeugen:

Dürre verbreitet sich in der Welt
In den Nachrichten (aus Jo Abbess): „Große Trockenheit: Globale Dürre – Aktualisierung“

13. August 2009: Diesen Frühling erlebte das nördliche China die schlimmste Dürre in 50 Jahren. Die Dürre ließ 3,5 Millionen Menschen und 1,66 Millionen Tiere ohne Zugang zu Trinkwasser.

6. August 2009: Mexikanische Behörden stehen einer dürregeschwächten Zuckerernte gegenüber.

11. August 2009: „Gravierende Dürre in Afrika treibt Viehbestände in Wildlife Reservate.“

06. August 2009: Durch Dürre wird Verminderung der Teeproduktion für Uganda erwartet.

13. August 2009 [Indien]: Dürrebefürchtungen wachsen an, Sojabohnenernte vor dem Aus.

11. August 2009: Russland könnte nächsten Winter eine Nahrungsmittelkrise erleben. Ganze Felder mit Viehfutter und Getreideernten verdorrten durch die sengende Sonne.

Japans Arbeitslosenrate erreicht Rekordlevel

In den Nachrichten (aus The Telegraph): „Japans Arbeitslosenrate erreicht Rekordhöhe“ – Die Arbeitslosenrate stieg im Juli mehr als erwartet auf 5,7 Prozent an, von 5,4 Prozent im Juni, sagte die Regierung. Die Deflation nahm im vergangenen Monat ebenso zu, mit Hauptverbraucherpreisen auf Jahresbasis um 2,2 Prozent fallend – der schnellste Zerfall seit Aufzeichnung.

Alan Greenspan: „Es wird wieder geschehen“
In den Nachrichten (aus BBC): „Wirtschaftskrise ‚wird sich wiederholen‘“ – Die Welt wird eine weitere Finanzkrise erleiden, sagte der ehemalige Chef der US-Notenbank der BBC. „Das ist die Eigenschaft des Menschen, es sei denn, jemand findet einen Weg, wie man die menschliche Natur ändern kann, wir werden mehr Krisen erleben und keine von ihnen wird so aussehen wie diese, denn keine zwei Krisen haben irgendetwas miteinander gemeinsam, außer der menschlichen Natur.“

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Verwandtes Material:
Blog-post: Dasselbe Gesetz regiert die gesamte Natur
Blog-post: Die gesamte Welt fühlt beständig die Auswirkungen der Krise
Baal HaSulam Artikel: Frieden in der Welt

Warum haben wir alles und dennoch nichts?


Stell dir vor, ein Gast von einem anderen Planeten kommt zu uns. Er schaut sich um und sagt: „Hey Leute, alles hier sieht großartig aus! Ihr habt eine prächtige Infrastruktur auf der ganzen Welt, Mobilfunk, Telefone, das Internet, Autos und reiche Ernten. Ihr habt alles! Doch wie kommt es, dass ihr trotzdem verängstigt zu Hause sitzt und abwartet, was wohl passieren wird und vielleicht bald nichts mehr zu essen haben werdet?! Seid ihr verrückt? Worauf wartet ihr? Geht an die Arbeit!“

  • Und wir erwidern: „Wir wollen arbeiten, aber niemand will uns einstellen.“ Der Gast ist entsetzt: „Nun, fangt an, etwas zu tun! Schickt Schiffe und Flugzeuge aus und handelt!“ Und wir sagen: „Wir können nichts aussenden, weil niemand uns dafür bezahlt und wir können auch nichts anderes tun, weil die anderen uns nicht mit dem beliefern, was wir benötigen…“

Was hier also fehlt, ist die Verbindung. Wie ist das geschehen? Wir waren in egoistischer Weise verbunden, sind jetzt aber auf die nächste Stufe aufgestiegen, wo wir altruistische Verbindungen brauchen. Wir haben sie jedoch nicht. Dieses Problem ist allumfassend und jeder ist absolut hilflos zurückgelassen. Von jetzt an ist das Einzige, was alles zum laufen bringen wird, die richtige Absicht. Der einzige Weg, wie etwas erfolgen wird, ist, wenn Menschen die richtige Absicht haben. Zum Beispiel werden nur die Banken mit der richtigen Absicht erfolgreich sein. Auf diese Weise wird die Welt lernen.

Aber dieser Lernprozess begann vor vielen Jahren. Vor ungefähr fünfzig oder sechzig Jahren begannen wir zu erkennen, dass derjenige, der mit Gewalt erobert, am Ende nicht der Sieger ist. Stattdessen ist der Sieger derjenige, der fähig ist, sein Leben und seine Geschäfte in Bezug zur Gesellschaft auf richtige Weise zu organisieren.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulam´s Artikel „Ein Gebot“ am 5.3.2009)

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Die Zeit ist gekommen, bei uns selbst ein “Upgrade” durchzuführen

Manchmal bricht mein Computer zusammen und ich rufe Spezialisten, um ihn reparieren zu lassen. Sie kommen vorbei und fangen an, mir zu erklären, dass ich meine Festplatte ersetzen sollte, ein paar Programme hinzufügen muss, mein Computer von einem Virus befallen ist und so weiter. Ich verstehe überhaupt nichts davon. Ich sehe nur das äußere Bild, während sie von dem inneren Bild sprechen.

Gestern war in den Nachrichten eine Mitteilung darüber, wie viele Menschen ihre Jobs in Israel und der restlichen Welt verloren haben, womit die Welt konfrontiert ist, welche Probleme auf uns zukommen und dass keiner das Ende dieser Probleme sieht. Dieser Prozess ist für niemanden klar und er ist unberechenbar, weil es keine „Formel“ dafür gibt.

Das ist die Außenseite der Dinge. Wenn du indessen das Innere auf einem Computer sehen könntest, würdest du einen Techniker rufen und ihm sagen: „Bring alles in Ordnung.“ Genauso ist es hier: Du schaust aus dem Blickwinkel eines normalen Menschen auf die Krise, wie jemand der auf den Computerschirm schaut und sagt: „Hier gibt es Kürzungen, dort haben wir andere Probleme und wir müssen etwas dagegen tun.“ Jedoch wenn die Spezialisten kommen, erklären sie, dass wir ein Upgrade machen müssen, indem wir Teile und die Software erneuern. Dann wird sich das Bild verbessern. Du sagst: „Ich kenne mich damit nicht aus. Ich will nur, dass das Problem vom Bildschirm verschwindet.“

Nun, das ist unmöglich. Wir müssen die Veränderungen lernen, die im Innern des Systems stattfinden müssen und dann wird auch die Außenseite korrigiert werden. Unsere Welt verändert sich. Bis jetzt haben wir in unserer Gesellschaft gelebt, Geld verdient und Ernten eingebracht. Jetzt jedoch müssen wir uns modernisieren, verbessern und die gegenwärtigen, natürlichen, komplexeren Bedingungen in Betracht ziehen, um den Lebensunterhalt zu verdienen.

Man verspricht dir einen besseren Lohn und es wird dir nicht erlaubt, den alten geringeren Lohn zu behalten. Was geschieht, ist Modernisierung und die Natur zwingt sie uns auf.

Um Pflanzen aufzuziehen, berücksichtigen wir alle Parameter, die in der Natur existieren, aber um ein menschliches Wesen aufzuziehen, gibt es nur eine Bedingung: mit anderen verbunden zu sein. Wir müssen lernen, wie das geht und dann werden wir korrigiert. Wir werden bessere Menschen werden und die Welt wird sich ebenfalls ändern. Die Bedingungen sind einfach: Die Natur ist dabei, die fehlende echte Verbindung zwischen den Menschen zu enthüllen. Jeder beeinflusst den anderen, aber wir beeinflussen uns negativ. Und das muss korrigiert werden. Daran ist nichts schwierig.

(Aus dem Unterricht über Baal HaSulams Artikel „Ein Gebot“ am 05.03.2009)

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Wird eine neue Moral die Welt vor dem Zusammenbruch retten?


In den Nachrichten ( Bundespräsident.de): „Der deutsche Bundespräsident ruft angesichts der Wirtschaftskrise zur Einheit auf“ Die Krise zeigt uns, dass schrankenlose Freiheit Zerstörung in sich birgt. Der Markt braucht Regeln und Moral. Deshalb bestätigt gerade die Krise den Wert der Sozialen Marktwirtschaft. Sie ist mehr als eine Wirtschaftsordnung. Sie ist eine Werteordnung. Und wir müssen die großen Finanzinstitute international unter eine einheitliche Aufsicht stellen.

Mein Kommentar: Sobald sie jedoch anfangen, solch ein System zu schaffen, werden sie entweder entdecken, dass es undurchführbar ist oder es in ein sowjetähnliches System verbiegen, das nur zu weiteren Konflikten und Kriegen führen wird. Nur durch die Verbreitung der Kabbala – der Methode der Korrektur des Menschen – werden wir fähig sein, zwischen uns das richtige System von Verbindungen auf allen Ebenen zu schaffen – soziale, politische, wirtschaftliche, moralische, innerstaatliche und so weiter.

Inzwischen wird sich die Krise Schritt für Schritt weiterentwickeln, in Wellen, und die Wirtschaft, unsere Gesundheit, die Ökologie, die Ernten und so weiter in Mitleidenschaft ziehen. Durch diese Stürme und Abstiege wird die Menschheit zu erkennen beginnen, dass es eine intelligente Kraft der Natur gibt, welche die Krise steuert, um uns weiterzuentwickeln. Die Menschheit wird dann anfangen, nach einer Verbindung mit dieser Kraft zu suchen und wird von selbst zur Kabbala kommen. Unsere Verbreitung jedoch wird diesen Weg beschleunigen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Das Programm, aus der Krise herauszukommen

Neue Bedrohung durch Pilzstamm

Der Pilzstamm Ug99 – Globale Bedrohung durch das Ungleichgewicht zwischen Mensch und Natur.

News: Fungus devastates wheat

Eine neue Pilzkrankheit bei Weizen vernichtet ganze Ernten in Afrika und Asien – das schürt die Angst bei den Erzeugern, immer mehr für lebensnotwendige Rohstoffe bezahlen zu müssen.

Wissenschafter kämpfen derzeit gegen den Ug99 Stamm des Rostpilzes, welcher als erstes in Ost Afrika auftrat.

Großbäckereien rund um den Globus spüren dies bereits an den explodierenden Weizenpreisen, die sich auf Grund der erhöhten Nachfrage durch Märkte wie Biotreibstoffe ergeben.

In der Vergangenheit konnte der Rostpilz in Schach gehalten werden, da man in speziellen Regionen nur Weizen verwendete, der resistent gegenüber dieser Krankheit war; jedoch ist der neue Stamm „besonders umsichtig“, so Lesley Boyd zu britischen Reportern. [Rest des Beitrags lesen →]