Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Erfahrungen'

Den Schöpfer durch das Bild der Welt erkennen

Das gesamte Universum, das der Schöpfer vor mir aufrollt, ist lediglich ein Bild, durch welches er mich lehren will, mich mit Ihm unmittelbar zu verbinden.

Indem ich versuche, ihn durch dieses Bild zu erkennen, sammele ich Erfahrungen. Ich höre auf, dem Bild meine Aufmerksamkeit zu schenken und verlagere es von einer äußeren zu einer inneren Sichtweise. Und dann beginne ich, nicht das Bild an sich, sondern ausschließlich Ihn zu erkennen.

Es ist, als ob das Bild in mich eindringt, in meine Empfindungen und meinen Verstand. Ich nehme es in mich auf, wie bei einem Computer, wo neue Daten oder Programme eingeführt werden. Wir nehmen es über das Internet auf, integrieren es in uns, prägen es uns ein. Auf diese Weise beginne ich, mehr und mehr in Ihn einzudringen, und alle diese Programme in mich zu übertragen.

Programme sind sämtliche Bilder: von mir selbst und von denen, die sich um mich herum befinden und die ich als solche wahrnehme.

Auf diese Weise gelange ich zu dem Zustand, in dem ich seinen Plan erkenne, fühle und vermute. Dabei sind das nicht einfach Vermutungen und Gefühle, sondern ich werde in diesem Maße Ihm ähnlich, sonst kann ich weder vermuten, noch fühlen.

Das heißt, durch äußere Darstellungen, Abbilder, Bilder der Welt, die ich nach und nach in mich aufnehme, kann ich Ihn immer mehr, immer tiefer, immer klarer verstehen und mich Ihm angleichen.

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Aus dem Gespräch „Mein Telefon klingelte. Der Schöpfer ist überall.“

Leben und Tod, Teil 5

Warum sollen wir wiedergeboren werden?

 Frage: Kann man sagen, dass ein Mensch, damit er in einer neuen Umgebung wiedergeboren wird und mit anderen Seelen in Kontakt kommt, neben der ständigen Erneuerung von Reschimot (genetischen Informationsdaten), alle zehn oder hundert Jahre seinen physischen Körper verändern muss?

Antwort: Ja, es ist notwendig.

Frage: Ich habe es also richtig verstanden?

Antwort: Relativ. Wir können in unserer Welt, mit unserem Vokabular, nicht das ausdrücken, was wirklich in der spirituellen Welt geschieht. Wir stellen es uns zumindest so vor. Immerhin ist es wahr, dass wir, mit dem was mit uns geschieht und dem was wir tun müssen, zu kalkulieren beginnen.

Frage: Muss ein Mensch sterben, damit seine Erfahrungen und das Wissen, welche er in diesem Leben erworben hat, zu Gefühlen werden? Baal Sulam gibt ein Beispiel mit dem Weizen: Getreide muss verfaulen, damit ein neuer Spross daraus wachsen kann.

Antwort: Ja. Das ist richtig. Es gibt einen Übergang von Qualität zur Quantität oder umgekehrt von Quantität zur Qualität. Ein Mensch lebt ca. 80 bis 100 Jahre. Alles was er sich angeeignet hat, all seine Erfahrungen sind in seinen Nachkommen repräsentiert.

Frage: Wo passt das alles hin?

Antwort: Informationsdaten existieren im Informationsfeld um einen Menschen herum.

Frage: Ist dieses Feld ein Feld für alle oder hat jeder sein eigenes?

Antwort: Jeder hat sein eigenes Feld und auch Eines für alle, dass uns lenkt. Dennoch sehen wir, wie wir uns in dieser Welt entwickeln: die gesamte Menschheit bewegt sich irgendwo hin und trotzdem hat jeder sein eigenes Schicksal.

Fortsetzung folgt…..

Aus dem TV Programm „ Grundlagen der Kabbala“

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Der Mensch schläft, die Arbeit geht weiter

Frage: Wie betrachtet die Kabbala, das was wir im Schlaf erleben?

Meine Antwort: Alle Zeit, in der ein Mensch nicht mit der inneren Arbeit beschäftigt ist und sich nicht anstrengt, sich mit der Gruppe zu verbinden und den Schöpfer zu erkennen, wird aus seinem Leben gelöscht.

Je effektiver wir jedoch die Zeit verwenden, um eine korrekte Absicht während der Stunden des Wachseins auszubilden, um so mehr Stunden des Schlafes werden wir in der Lage sein, dieser Zeit hinzuzufügen.

Angenommen, ich dachte eine Stunde am Tag, oder 10% der Zeit zu der ich wach bin, über die Absicht nach und bemühte mich darum, dann werden die gleichen 10% der Nachtzeit in mein „Konto“ als meine Bemühungen eingebracht.

Das Träumen selbst ist lediglich die Folge unserer täglichen Gedanken. Während der Nachtzeit müssen sie alle sortiert, „geordnet“ und im Archiv unseres Gehirns „gespeichert“ werden.

Daher arbeitet das Gehirn ebenso nachts, während wir schlafen. Nur verarbeitet es die Daten, die es während des Tages erhalten hat. Als Ergebnis sehen wir verschieden Träume, die teilweise die Erfahrungen und Ereignisse widerspiegeln, die sich im Wachzustand ereignet haben. Ein Teil von ihnen ist völlig abstrakt, ein Produkt unserer grenzenlosen Phantasie.

An unseren Träumen ist nichts spirituelles. Auch Tiere haben Träume, nicht nur Menschen.

Aus dem 1.Teil des Täglichen Kabbalah Unterrichts vom 25/03/2011, Schriften des Rabash

Neugeburt auf jeder Stufe

Frage: Kann ein Kabbalist die „wundersame Kraft“ des höheren Lichts wie in einem wissenschaftlichen Experiment bemessen oder ist das für ihn genauso ein „Axiom“ wie für uns?

Meine Antwort: Nein, wir wissen nie, wie wir zur nächsten Stufe aufsteigen. Es ist wie in dem Beispiel mit Rabbi Shimon, der, bevor er die höchste Stufe, die Endkorrektur, erreicht hat, so tief gefallen ist, dass er zu einem gewöhnlichen Menschen, einfach nur zu Shimon dem Markthändler geworden ist.

In Bezug auf die nächste Stufe handeln wir immer in dem Glauben über dem Verstand und wissen nicht, was uns dort erwartet. Ich habe bereits Erfahrungen und kann deshalb sagen, dass mich dort ein größeres Geben, eine größere Liebe und Vereinigung erwarten. Doch weil ich es noch nicht real wahrnehmen kann, habe ich keine Möglichkeit auch nur zu 1% vorherzusagen, was mich dort erwartet.

Es ist immer etwas vollkommen Unerwartetes und Neues – ein völliges „Upgrade“, die völlige Veränderung all meiner Bestandteile, die Vervollkommnung aller zehn Sefirot. Und für gewöhnlich lässt sich das als eine dermaßen starke Erneuerung wahrnehmen, dass es einfach verwunderlich ist, wie sehr sich alles umdreht im Vergleich zu dem, was war.

Die ganze Wahrnehmung der Realität, die ganzen Empfindungen und das Verständnis verändern sich. Und das geschieht auf jeder Stufe, egal, wo sich der Mensch befindet. Jedes Mal ist es eine neue Schöpfung.

Auszug aus dem Unterricht zum Thema „Die wundersame Kraft des Studiums“, 08.03.2011

Das verborgene Gesetz des Lichtes

Frage: Wie kann mich das höhere Licht verbessern, wenn es in absoluter Ruhe ist?

Meine Antwort: Wenn vom ein- und austretenden Licht gesprochen wird, bezieht sich das auf die Veränderungen innerhalb meiner selbst. Das Licht ist das Phänomen innerhalb des Gefäßes zum Empfangen (Verlangen). Es gibt kein Licht ohne das Gefäß. Einige dieser Phänomene nenne ich „das Licht“ und schreibe den Veränderungen unterschiedliche Eigenschaften zu.

Alles ist in meinem Inneren. Einige innere Erfahrungen schreibe ich der äußerlichen Welt mit äußerlichen Ursachen zu, während ich inneren Ursachen mir, meinem Inneren, zuschreibe. Nach dem ich einige Veränderungen in meinem Inneren enthüllt habe, verbinde ich sie dann entweder mit persönlichen Handlungen oder mit dem Licht, dass diese Veränderungen unbewusst in mir herbeigeführt hat.

Wie ein Kind sagt: „Es ist alleine kaputt gegangen“ als ob es nicht gewesen war. Wir machen das auf Grund des Mangels an spirituellem Bewusstsein und der Enthüllung genauso. Wir übernehmen die Verantwortung für einige Ereignisse auf uns selbst und schreiben den anderen Teil einem verborgenen Faktor zu.

Frage: Ist das verborgener Faktor, was wir „eine wunderbare Kraft“ (Segula) nennen?

Meine Antwort: Segula bedeutet, dass ich Handlungen durchführe, aber die Ursache-Wirkung-Beziehung zwischen ihnen und ihren Ergebnissen nicht sehen kann. Zum Beispiel wird mir erzählt: „Wenn Sie die Wand zehnmal schlagen, wird Wasser anfangen, vom Wasserhahn im Hinterhof zu laufen.“ Ich sehe keine Logik hier; aber inzwischen gibt es einen verborgenen Mechanismus in der Wand, die auf mein Schlagen der Wand reagiert und das Wasser einschaltet.

Es ist wirklich sehr einfach, aber ich bin dieses verborgenen Mechanismusses nicht bewusst. So wurde mir erzählt: „Dieser ist Segula. Wenn wir das tun, werden wir jenes bekommen.“ Folglich verbinde ich das eine mit dem anderen, obgleich ich die Logik der Ursache-Wirkungs-Beziehung nicht verstehe, die diesen Ereignissen zu Grunde liegt. Deshalb ist Segula ein Gesetz das vor mir verborgen ist. Es gibt nichts Übernatürliches hier: Ich weiß nur gerade nicht, wie der Mechanismus im Hintergrund funktioniert.

Das gleiche ist mit der Gruppe. Wenn Sie sich wie empfohlen mit einer Gruppe verbinden, an der Verbreitung teilnehmen, die Freunde umarmen, mit Ihnen singen und springen, werden Sie die Wirkung erfahren, ohne eine Vorstellung davon zu haben, wie das alles miteinander verbunden ist.

Die Kabbalisten gaben uns Empfehlungen, die wirklich wirken. Wie sie genau funktionieren, werden wir später enthüllen. Für jetzt, auf unserer Stufe wird es „Segula“, ein verborgenes Gesetz genannt.

Auszug aus Unterricht  über den Artikel von Rabasch „Was eine große oder kleine Sünde in der Arbeit ist“, 27.12.2010

Die Endmontage

Wir wissen nicht im Voraus, wie und was wir korrigieren, wie wir uns zu einem gemeinsamen System, welches in der Welt der Unendlichkeit erschaffen wurde, zusammenschließen sollen.

Denn der Schöpfer will, dass wir selbständig sind, dass der Mensch selbst, auf der Grundlage der eigenen Erfahrungen das richtige Schema der gegenseitigen Integration findet.

Wie kleine Kinder versuchen wir die einzelnen Teile zusammenzufügen, bauen sie zusammen und wieder auseinander.

Die Korrektur und das Zerbrechen wechseln sich ab, und dank dieser Versuche nähern wir uns einem solchen Verständnis, welches uns den Erfolg garantiert.

Im Großen und Ganzen sind vier Versuche erforderlich, weil unser Verlangen aus vier Ebenen der Dicke (Awiut) besteht.

Auf jeder Ebene versuchen wir uns zusammenzubauen, stellen fest, dass wir dazu nicht in der Lage sind und bauen die Teile wieder auseinander, um von vorne zu beginnen. Die Weisheit kommt mit den aus den Fehlern resultierenden Erfahrungen: zuerst müssen wir die ganze Tiefe des Zerbrechens und des Hasses zwischen uns enthüllen, und dann beginnen wir zu verstehen, was wir damit tun sollen.

Heute steht uns die letzte, vierte Montage bevor. Wir müssen die Korrekturmethode für uns enthüllen. Diesmal beteiligt sich jedoch das globale System am Prozess, und wir müssen die Methode auf der Ebene der gesamten Welt realisieren.

Heute verbinden wir uns über einem gewaltigen Egoismus, über dem tiefsten Abgrund des Zerbrechens, des Hasses, der Abstoßung – und enthüllen dementsprechend die Kraft der Methode, die uns erlauben wird, uns mittels der in der Natur enthaltenen Kraft, die die einzelnen Teile zusammenhält, wieder zu vereinigen.

Nicht wir verbinden sie miteinander, von uns hängt nur die Bereitschaft dazu, die Klärung der Methoden für den Zusammenbau, der Stelle eines jeden Teils und der Form dessen richtigen Einschlusses in die Gesamtheit ab.

Die Arbeit beginnt erst – eine einzigartige Arbeit, die den Menschen zu einer beispiellosen Entwicklung führt, eine echte Herausforderung.

Aus dem Unterricht nach einem Shamati-Artikel vom 08.10.2010

Vor dem ersten Aufstieg

Von Kabbalisten, die die Grundlagen der Schöpfung erkannt haben, wissen wir dass der Schöpfer das Verlangen zu genießen geschaffen hat.

Dieses Verlangen muss sich dem Schöpfer angleichen, zum Gefäß, das mit dem Licht erfüllt ist, werden, in einer Übereinstimmung mit dem Gesetz der Ähnlichkeit der Eigenschaften.

So ist die einzige wahre Form, die der Schöpfer ursprünglich festgelegt und geschaffen hat. Alle andere Formen existieren nur in der Wahrnehmung der Empfänger.

Die einheitliche Schöpfung, das einheitliche Verlangen Genüsse zu empfangen, verbleibt in der Ähnlichkeit mit dem höheren Licht, ist vom Licht, von Vereinigung und Verschmelzung erfüllt.

Aber es scheint ihm, dass es abgetrennt, vom Schöpfer entfernt ist, sich in den Eigenschaften unterscheidet, in viele einzelne Teile geteilt ist usw.

Jetzt können wir von unserer Seite entscheiden, welche Handlungen dafür notwendig sind, um zu dem einzigen existierenden Zustand zurückzukehren, dort wo „Er und Seinen Namen eins sind“, wo das Licht und das Gefäß, der Schöpfer und die Schöpfung miteinander verschmolzen sind.

Die Wissenschaft der Kabbala schenkt unserem aktuellen Zustand eine besondere Aufmerksamkeit: dem Aufstieg auf die erste, niedrigste von den spirituellen Stufen. Denn wir wissen jetzt nicht, was auf dieser Treppe passiert.

Dort „lehrt die Seele des Menschen ihn,“ dort können wir immer Hilfe in Büchern aufsuchen, Beispiele erhalten, Erfahrungen sammeln, aus vorigen Zuständen lernen.

Das ganze Problem ist hier, vor der ersten Stufe. Hier brauchen wir eine große Vorbereitung, hier sind die Zustände unklar, und die Welt ist der spirituellen Realität entgegengesetzt.

Deshalb müssen wir hier besondere Mittel, die uns die Wissenschaft der Kabbala zur Verfügung stellt benutzen.

Aus einem Unterricht über den Artikel von Rabasch, 27.10.2010

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Seien Sie selbständig!

Eine Frage, die ich erhielt: Ich habe die Möglichkeit in einer Gruppe in New Jersey zu studieren, aber diese Gruppe ist jung. Wäre es nicht besser in der Gruppe Brooklyn zu studieren, weil sie über die langjährigen Erfahrungen verfügt und mit guten Klassen ausgestattet ist?

Meine Antwort: Ich rate Ihnen vor Ort zu bleiben und dort die Gruppe mit aufzubauen. Dieser Rat ist nicht nur für Sie vorgesehen, sondern betrifft alle neuen Gruppen.

Seien Sie untereinander, und mit uns verbunden, schauen Sie die Unterrichte unseres „Lernzentrums“ an – es genügt dann. In den alten Gruppen gibt es häufig alte Probleme, und Sie müssen voran gehen können. Seien Sie also selbständig!

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Das erste Treffen mit dem Licht

Eine Frage, die ich erhielt: Könnten Sie Ihre erste spirituelle Erfahrung beschreiben, das erste Treffen mit dem höheren Licht? Wie kann man sich diese Empfindung vorstellen?

Meine Antwort: Die erste spirituelle Erfahrung ist bei allen gleich, denn eigentlich durchleben die Menschen die gleichen Zustände.

Wenn der Mensch das erste Mal eine Begegnung mit dem Licht macht, spürt er, dass die ganze Welt mit Liebe erfüllt ist – mit einer einzigen warmen Kraft ohne jegliche Grenzen. Das ist ein warmes, gutes Gefühl und so ist auch die ganze Welt.

Der Mensch lebt, sieht andere Menschen, die ganze Welt und gleichzeitig spürt er, dass die Luft dichter, wärmer und sanfter geworden ist. Er fühlt sich einer sanften, milden Haltung gegenüber.
So ist die erste spirituelle Empfindung, die der Mensch erlebt. In der Regel vergisst er sie.

Aber in jedem Fall geschieht das, um dem Menschen einen Beweis, eine Unterstützung zukommen zu lassen, neue Wahrnehmungsgefäße (Kelim) in ihm aufzubauen, damit er weitergehen kann.

Nach dieser ersten spirituellen Erfahrung, die ihm von oben geschenkt wird, muss der Mensch viele Anstrengungen unternehmen, um selbst die gleiche Empfindung – und später milliardenfach stärkere Empfindungen – zu erreichen.

Aber er wird sie bereits beherrschen, sie verstehen und mit ihnen arbeiten können.

Alle diese Eindrücke, vom ersten Tag an und weiter, nimmt der Mensch innerhalb des sich entwickelnden Punktes im Herzen, innerhalb des spirituellen Wahrnehmungsgefäßes (Kli) wahr, und nicht im Rahmen von physiologischen und psychologischen Erscheinungen.

Aus dem 8. Unterricht des Kongresses „Sohar  – 2010“ in New York, 09.05.2010

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Die Welt durch die Eigenschaft des Gebens wahrnehmen

Alle unsere Empfindungen sind auf die Sinneseindrücke dieser Welt gebaut.

Alle Produkte unserer Vorstellung sind von unseren Gefühlen abgeleitet und wir werden nie imstande sein, uns irgendetwas vorzustellen, das keine Verbindung zu unseren früheren Erfahrungen hat.

Selbst wenn wir versuchen, uns ein Tier von einem fremden Planeten vorzustellen, wird das Bild immer noch auf etwas bezogen sein, das uns vertraut ist. Es ist unmöglich, uns etwas vorzustellen, das nicht einen Bezug zu unseren Empfindungen hat. Unsere Handlungen gehen immer aus ihnen hervor und wir sind durch sie beschränkt.

Wir sind Gefangene unserer Gefühle, jedoch entdecken heute sogar Wissenschaftler, dass aus praktischen Gründen jeder seine Wahrnehmung der Welt verändern muss.

Gegenwärtig nehmen wir diese Welt innerhalb der Eigenschaft des Empfangens wahr, jedoch müssen wir die Eigenschaft des Gebens erlangen und die Welt von dieser Perspektive aus erkennen – nicht in der Vorstellung, sondern in der tatsächlichen Wahrnehmung. Diese neue Wahrnehmung wird die spirituelle Welt sein.

Unsere Einstellung sollte pragmatisch und durchführbar sein, da Kabbala ein praktischer Unterricht ist, welcher in keiner Hinsicht eine Verbindung zu abstrakten philosophischen Konzepten hat.

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