Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Engel'

Frauen können nicht so recht akzeptieren, dass sie den Männern niemals gleichen werden


Eine Frage, die ich erhielt: Haben Sie sich schon einmal gefragt, warum Ihnen Frauen immer wieder dieselben Fragen stellen? Die Antwort ist: Weil Sie ihnen keine Antwort geben. Sie machen keine Angaben zur individuellen, spirituellen Entwicklung der Frau. Wenn Frauen Sie danach fragen, halten Sie eine lange Rede über die männlichen Aufgabe in der Gruppe, die Rolle der Frau im Welt-Kli und so weiter. Jedoch vermeiden Sie zu sagen, wie sich eine Frau ganz individuell, spirituell entwickeln kann. Heute in der Morgenlektion gaben Sie eine sehr verwirrende Erklärung, die mit den furchteinflößenden Worten endete: „Wenn sich eine Frau spirituell alleine entwickelt, wird sie die Form eines Engels oder Dämons annehmen.“ Ich habe das Gefühl, Sie vermeiden es, uns etwas darüber zu sagen.

Meine Antwort: Ich habe nichts weiter zu sagen: Eine Frau will die Antwort nicht hören, denn es wird sie dem Mann nicht ähnlicher machen. Sie kann während der Studien in der Nacht nicht neben den Männern sitzen, sie umarmen, mit ihnen trinken und singen usw., denn sie ist eine Frau und das kann ich nicht ändern. Ich biete die Methode der individuellen Korrektur an, aber das ist nicht das, wonach Frauen verlangen, stattdessen wollen sie wie Männer sein. Das ist ihre Tragik.

Verwandtes Material:
Blog-post: Frau = Verlangen
Blog-post: Was sollen Frauen anstreben?
Artikel: Mann und Frau

Obama wird sich ändern müssen – zusammen mit dem Leben

Nachrichten-Report: Ein Artikel mit dem Titel „2 Jahre nach dem Beginn der Kampagne – eine andere Welt„, der in der New York Times erschien, zeigt wie sehr sich die Welt damals, als Obama im Februar 2007 Präsidentschaftskandidat wurde, von der heutigen Welt unterschied. Das war vor der Wirtschaftskrise, und die Lage im Irak und Mittleren Osten befand sich ganz am Anfang. Der Artikel stellt die Frage „Hat sich Obama, während die Welt sich verändert hat, zusammen mit ihr verändert?“

Mein Kommentar: Das Leben wird ihn dazu zwingen, sich zu verändern. Ich wünsche ihm allerdings, dass er so schnell wie möglich durch diese Veränderung geht – schließlich ist er der Engel des Schöpfers.

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum Herr Obama vom Studium der Kabbala profitieren kann
Blog-post: Obama: Chance auf Hoffnung oder eine neue Enttäuschung?

Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus


Fragen, die ich über die Interpretation kabbalistischer Ausdrücke und Phrasen erhielt:

Frage: Was ist die Shechina?

Meine Antwort: Es ist das Verlangen, den Schöpfer zu enthüllen und wenn das Verlangen vollständig ist, dann wird der Schöpfer in ihm enthüllt. Der Schöpfer wird „Shochen“ genannt – der, der diese Sehnsucht erfüllt.

Frage: Was ist die Erkenntnis des Bösen?

Meine Antwort: Das ist, wenn Sie Ihren eigenen Egoismus kennenlernen!

Frage: Ist leiden dasselbe, wie in der Realisierung der Reshimot zurückzufallen?

Meine Antwort: Ja!

Frage: Können wir uns den menschlichen Entwicklungsweg als einen vergegenwärtigen, der bereits fertiggestellt ist, als gepflasterte Route vom Punkt des „Adam“ zum Punkt des „Schöpfers“?

Meine Antwort: Das ist absolut korrekt!

Frage: Wie verstehen Sie diesen Vers: „Rabbi Shimon sagte: ´Töte die besten der Ägypter und spalte den Kopf der besten Schlange.´“?

Meine Antwort: Ägypten und die Schlange sind Ihr Egoismus.

Frage: Was ist die kabbalistische Bedeutung des Verses: „Das Junge einer Ziege sollst du nicht in der Milch seiner Mutter kochen.“?

Meine Antwort: Vermische den sich entwickelnden Egoismus (die junge Ziege) nicht mit dem Schenken (die Qualität von „Bina„, Milch). Wenn Sie das tun, werden Sie nicht nur den korrigierten Egoismus verfehlen, sondern den Egoismus der Qualität des Schenkens (Bina) noch schuldiger machen: Sie werden „Schenken um des Empfangens willen“ anstatt „Empfangen um des Schenkens willen“.

Frage: Können wir sagen, dass unbelebte Materie, Pflanzen und Tiere Engel sind? Sie sind wie Engel (spirituelle Kräfte, die uns beeinflussen), weil sie keinen freien Willen haben.

Meine Antwort: Das ist richtig!

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Blog-post: Warum empfinden wir Leiden?
Blog-post: Engel in der Kabbala
Shamati #2: Göttlichkeit im Exil
Shamati #86: Und man setzte Vronfögte über sie…

Die Reshimot, die heute an die Oberfläche gelangen, verlangen nach dem spirituellem Aufstieg der gesamten Menschheit


Eine Frage, die ich erhielt: Worin besteht die Verbindung zwischen Reshimot und der Menschheitsgeschichte? Sie sagten, dass das erste Reshimo, das sich in der Welt entwickelte, der Punkt im Herzen war. Heißt das, dass die Menschheitsgeschichte nur ein Ausdruck von Reshimot ist?

Meine Antwort: Alles, was von Oben herabsteigt – aus der Welt der Unendlichkeit in unsere Welt – und jede Stufe des Abstiegs ließ Reshimot (Erinnerungen, Informationen) zurück. In unserer Welt entfaltet sich diese gesamte Reshimot-Spirale in umgekehrter Reihenfolge – von unten nach Oben.

Zuerst kommt die Entwicklung der Reshimot auf der unbelebten Stufe der Natur, dann auf der belebten Stufe und schließlich auf der menschlichen/sprechenden Stufe. Der Mensch entwickelt sich ebenfalls stufenweise entlang dieser Kette von Reshimot und dies bewirkt die geschichtliche Entwicklung.

Das erste spirituelle Reshimo auf unserem Rückweg (von unten nach Oben) erschien erst vor 5768 Jahren in einem Mann namens Adam. Später dann in immer mehr Menschen. Daher betrachtet die Kabbala Adam als Beginn der Zeitrechnung. Das Volk Israel entstand aus der Gruppe Kabbalisten und daher sieht es ebenfalls Adam als Beginn der Geschichte an. Adam war der erste Mensch, der den Schöpfer suchte, und er erzählte uns über Ihn im Buch „Der Engel Raziel“.

Heutzutage treten Reshimot in ihrem letzten Entwicklungsstadium an die Oberfläche – und sie fordern ihre spirituelle Verwirklichung von allen Menschen. Sie fordern den Aufstieg aller Menschen in die Welt der Unendlichkeit.

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Blog-post: Geschichte ist die Entwirrung der Reshimot in uns
Blog-post: Die Fromel der Seele
Artikel: Freier Wille

Freiheit vom Engel des Todes


Eine Frage, die ich erhielt: Ich wäre sehr dankbar, wenn Sie folgendes Zitat aus Baal HaSulams Artikel „Die Freiheit“ erklären würden:

„Wohingegen, wenn kein solcher Funken im Menschen weilt, sondern alle Funken seiner Essenz darin gekleidet sind, dem Schöpfer Wohlgefallen zu erweisen, dann ist er weder abwesend noch tot. Denn selbst wenn der Körper sich auflöst, löst er sich nur hinsichtlich des Aspektes des Empfangens für Eigennutzen auf, in den das ‚Verlangen zu Empfangen‘ gekleidet ist und er hat nur das Recht, durch dieses zu existieren.“

Ich verstehe das nicht. Wie ist es möglich, dass wenn der Körper stirbt (was Ihrer Ansicht nach mit dem Wechseln eines Hemdes verglichen werden kann), das ‚Verlangen zu schenken‘ nicht mit ihm stirbt? Wenn ich sterbe, werde ich nicht mehr in der Lage sein, zu schenken, selbst wenn ich noch das ‚Verlangen zu schenken‘ verspüre – ich werde mein Verlangen nicht verwirklichen können!

Oder nehmen wir anstatt des Todes an, ich würde einen Autounfall oder eine schwere Krankheit überleben, mit dem Verlust von Gliedmaßen und einem Gehirnschaden. Obwohl ich dann noch am Leben wäre, wäre ich nicht fähig zu geben! Ohne Körper können Sie Ihren Freunden nicht schenken oder an der Verbreitung teilnehmen. Wie kann also das Verlangen eines Menschen weiterbestehen und wahrgenommen werden, wenn der Körper nicht länger existiert?

Meine Antwort: Hier eine Erklärung des von Ihnen angeführten Zitats von Baal HaSulam:
„Wohingegen, wenn kein solcher Funken im Menschen weilt, sondern alle Funken seiner Essenz darin gekleidet sind, dem Schöpfer Wohlgefallen zu erweisen, dann ist er weder abwesend noch tot. Denn selbst wenn der Körper (der Egoismus) sich auflöst, löst er sich nur hinsichtlich des Aspektes des Empfangens (des Verlangens) für Eigennutzen auf, in den das ‚Verlangen zu Empfangen‘ gekleidet ist und er hat nur das Recht, durch dieses zu existieren.“

Die Verlangen bleiben. Was sich verändert, sind deren Absichten oder „Gewänder/Kleider“. Wir leben innerhalb dieser Verlangen, und wir nehmen auch unseren Körper bzw. seine Präsenz innerhalb eines bestimmten Verlangens wahr, welches sich in unserem „Ich“ in einem bestimmten Zeitraum (unserem Leben) offenbart, und danach wieder abnimmt und verschwindet. Dies gibt uns das Gefühl für das Leben und den schrittweisen Tod des Körpers.

Lesen Sie das Vorwort zum Buch Sohar und Sie werden sehen, was die Kabbala meint, wenn sie sagt:

  • Der Tod des Körpers – der Tod der egoistischen Absicht
  • Die Wiederbelebung des Körpers – die Geburt der altruistischen Absicht

Wir nehmen nur unseren tierischen Körper wahr, bis wir unsere gesamte Seele korrigieren, was bedeutet, bis wir all unsere Verlangen von „für mich selbst“ zu „für andere und für den Schöpfer“ korrigieren. Danach wird die Wahrnehmung des Körpers verschwinden, weil das Verlangen, worin wir den Körper wahrnehmen, in eine Absicht des Schenkens korrigiert sein wird. Und dies wird für ewig sein, weil es uns hilft, auch all die anderen Verlangen zu korrigieren.

Nehmen Sie folgendes als Grundlage: Es gibt nur das Licht und das Verlangen, und Sie fühlen alles (diese Welt oder die kommende Welt) innerhalb dieses Verlangens. Alles hängt von den Verlangen ab – von ihrem Ausmaß, ihrer Qualität und ihrer Angleichung zum Licht.

Verwandtes Material:
Blog-post: Warum müssen wir immer wieder hierher zurückkommen?
Blog-post: Immer bei mir
Shamati #28: Ich werde nicht sterben, sondern leben

Außerirdische sind nur eine Täuschung der Fantasie


Fragen, die ich über Außerirdische und andere Geschöpfe erhielt:

Frage: Entsprechend Ihrer Erklärung der Kabbala gibt es nichts außer dem Schöpfer und der Schöpfung. Die Schöpfung ist der Mensch oder die menschliche Seele. Bedeutet das, dass es gemäß der Kabbala keine Außerirdischen gibt?

Meine Antwort: Ja.

Frage: Wie erklären sie dann die Tatsache, dass Millionen von Menschen auf der ganzen Welt Begegnungen mit Außerirdischen bezeugen?

Meine Antwort: Es ist ihre Vorstellungskraft! Sie nahmen etwas wahr, von dem sie sich wirklich wünschten, dass es zuträfe, als ob es tatsächlich geschehen wäre.

Frage: Wie können Sie überhaupt die Themen der Kabbala mit Außerirdischen verbinden?

Meine Antwort: Sie können es nicht. Kabbala spricht über die Seele, die sich in der spirituellen Welt befindet, anstatt über verschiedene Arten körperlich existierender Geschöpfe in unserer Welt.

Frage: Wie betrachtet die Kabbala andere Kreaturen?
Meine Antwort: Als Kreaturen der unbelebten, pflanzlichen und tierischen Stufen der Natur. Der Mensch lebt nur auf dem Planeten Erde.

Frage: Was ist die Bedeutung der verschiedenen heiligen Lebewesen, die in der Tora erwähnt werden? Handelt es sich um verschiedene Arten von Geschöpfen?

Meine Antwort: Die Tora spricht nur über die menschliche Seele!

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Blog-post: Die Risse im Fundament einer Vermutung…
Blog-post: Verliert Euch nicht in all den „Engeln“
 

Verliert Euch nicht in all den „Engeln“


Ich erhielt folgende Frage: Was sind Engel und andere spirituelle Wesen, die in der Tora erwähnt werden?

Meine Antwort: Alle kabbalistischen Bücher erwähnen Ofanim, Hayot and Kruvim. Das Buch Sohar sagt (Bereschit, Kapitel 77, Seite 81): „Ofanim sind die Engel der Welt Assija, Hayot sind die Engel der Welt Yezira, und Kruvim sind die Engel der Welt Brija.“ Sie alle repräsentieren ein kleines Licht (Vak de Chochma) in jeder Welt und sie sind von den menschlichen Seelen abhängig. Wenn sich ein Mensch zum Beispiel selbst korrigiert, stehen sich die Kruvim gegenüber, wie es in der Tora gesagt wird.

Es gibt auch spirituelle Kräfte, die sich auf einen Löwen, Ochsen, Adler und Menschen beziehen; diese entsprechen den Sefirot Netzach, Hod, Yessod und Malchut. Zusätzlich beziehen sich kabbalistische Bücher manchmal auf verschiedene Stufen in den spirituellen Welten durch die Worte Süden (Chochma), Norden (Bina), Osten (Seir Anpin), und Westen (Malchut). Und es gibt viele andere Bezeichnungen.

All das spricht nur über die Stufe des Lichtes in den Kelim (Gefäße) entsprechend des Gesetzes der Gleichheit zwischen ihnen – zu dem Grad, in dem das Licht und das Kli die Eigenschaft des Gebens teilen, welche durch unsere Anstrengungen erreicht wird. Statt in all diesen Namen unterzugehen, rate ich dir anzufangen, kabbalistische (wissenschaftliche, physische) Bezeichnungen zu verwenden, solche wie Sefirot, Orot usw.. Letztendlich ist es egal, wie du es betrachtest, kein Wort in der Kabbala spricht über unsere Welt. Die ganze Verwirrung zermürbt einen Menschen nur und lenkt ihn vom Ziel ab.

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Blog-Post: Engel in der Kabbala
Blog-Post: Kabbala, Astrologie und Leben auf anderen Planeten
Glossar der Begriffe

Kabbala, Astrologie und Leben auf anderen Planeten


Ich habe zwei Fragen erhalten über die Verbindung der Astrologie zur Kabbala und ob es Leben auf anderen Planeten gibt:

Frage: Ich habe mich zwanzig Jahre mit Astrologie beschäftigt und seit 1988 studiere ich auch kabbalistische Psychologie, die auf dem Gesetzt basiert: „Was zu einer gewissen Zeit geboren wird, empfängt die Eigenschaften dieses Zeitpunkts“. Warum geben Sie keinen Unterricht zu diesem Thema?

Meine Antwort: Weil es keine Verbindung zwischen Astrologie und Kabbala gibt, obwohl manche die Kabbala als Teil der Astrologie ausgeben wollen. Die Tora bestimmt ganz strikt: „Übe keine Zauberei und Wahrsagen aus“, weil sie den Menschen von der Korrektur ablenken, ihn auf den falschen Weg führen und die Obere Lenkung „umgehen“.

Wir können auf unser Schicksal nur einwirken, wenn wir das Licht beeinflussen und letzteres geschieht in dem Ausmaß, in dem wir danach streben, Ihm gleich zu werden, indem wir Liebe und Geben anstreben. Wenn wir dies zu unserem wahren Bestreben machen, dann kommt das Obere Licht zu uns herunter, korrigiert uns und verändert unseren Zustand. Das Überirdische, mit Ausnahme des Menschen, ist in einem Zustand vollkommener Ruhe und nur unsere positive Veränderung kann unser Schicksal ändern. Darum ist Wahrsagerei verboten.

Vorhersagen können teilweise wahr werden, wenn der Mensch nichts für seine Korrektur tut; denn dann befindet er sich unter dem Einfluss der negativen Reaktionen der Natur auf sein Verhalten (d.h. dem Mangel seiner selbstständigen Korrektur) auf dem Wege von Beito (wörtl. zu gegebener Zeit) und dieser Weg kann vorausgesagt werden. Wenn wir uns jedoch in die Höhere Lenkung einmischen, indem wir uns selbst korrigieren, dann gibt es keine Möglichkeit, die Zukunft vorherzusagen, da sie sich in Abhängigkeit zu uns verändert, auf dem Weg von Achishena (wörtl. „Ich werde es beschleunigen“).
Es gibt zweifachen Schaden durch Wahrsagungen:

1. die Vorhersagen sind nicht korrekt und
2. lenken sie den Menschen von der Korrektur ab.

Schlichtweg gibt es eine entsprechende Reaktion von Oben: Korrektur oder doppeltes Leiden.

Frage: Gibt es menschliches oder tierisches Leben auf anderen Planeten? Wenn nicht, wie erklärt dies die Kabbala und worauf basiert es?

Meine Antwort: Alles, was in der Kabbala steht, basiert auf empfangenen Angaben. Lesen sie etwas Material zur Erreichung der Wirklichkeit. Wenn wir etwas nicht erlangen, dann kennen wir es auch nicht. Bisher haben wir in keinen unserer irdischen oder spirituellen Wahrnehmungssinnen (der leblosen, vegetativen, belebten und menschlichen Ebenen der Erlangung) irgendetwas Rationelles erlangt, das in unserer oder der spirituellen Welt existiert – außer uns selbst. (Was die Engel betrifft, so sind diese besondere Kräfte der Seele und des Schöpfers).

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Die Illuminaten kommen und holen dich… NICHT!

Eine Frage, die ich erhielt: Wir lernen, dass unsere Welt ein Spiegelbild der Höheren Welt ist – „Wie oben, so unten.“ Wir lernen auch, dass die ganze Unordnung unter uns eine Folge unseres sich entwickelnden Egoismus ist. Man braucht nur mal einen Blick auf die Welt und unsere jetzige Situation zu werfen, um zu verstehen, dass dies alles wahr ist. Gleichwohl sind geheime Theorien über Familien und Clans im Umlauf, die „Illuminaten“ genannt werden, die sich mit magischen Ritualen in Geheimgesellschaften beschäftigen. Ihr Hauptziel ist es nicht nur, die Weltherrschaft zu erlangen, sondern auch die Macht des Schöpfers. Ist daran irgendetwas Wahres?

Meine Antwort: Es gibt keine Geheimnisse oder Wunder in unserer Welt, egal wie sehr wir wollen mögen, dass es sie gibt. Wir wollen glauben, das die Welt in irgendeiner Weise magisch oder märchenhaft ist und interessanter als das, was wir sehen. Alles stützt sich jedoch auf strikte Naturgesetze. Jemand, der diese Gesetze kennt, ist in der Lage, die Grenzen der wahrnehmbaren Welt auszudehnen. Wir können zusätzliche Eigenschaften innerhalb von uns selbst entwickeln und spüren somit eine umfassendere Welt. Jedoch geschieht dies ebenfalls gemäß der physikalischen Gesetze der Gleichheit der Form.

Eine Frage, die ich erhielt: Alle diese Gespräche, die ich über Kabbala höre, bezüglich Wunder und Fähigkeiten, übernatürliche Ereignisse zu sehen – besagen diese Dinge, das jemand in Kabbala fortgeschritten ist?

Meine Antwort: Es gibt keine Wunder, Mystizismus oder irgendetwas, das Sie schrieben, in der Kabbala. Lesen Sie Baal HaSulam’s Artikel „Das Wesen der Wissenschaft Kabbala“ und andere. (siehe dazu den Abschnitt „Kabbala Quelltexte“ in der rechten Seitenleiste zu den Materialien von Baal HaSulam).

Engel in der Kabbala

Eine Frage, die ich erhielt: Ich heiße Noga und ich empfange Botschaften von Engeln. Ich spüre, daß es meine Bestimmung und Berufung ist, Menschen zu helfen und übermittle ihnen diese Botschaften. Ich interessiere mich für das Kabbala-Studium und schaue mir ihre Sendungen jeden Morgen an. Was ich wissen wollte ist, ob Kabbala an diese Fähigkeit, mit Engeln zu kommunizieren, glaubt? Und ob es etwas Positives ist?

Meine Antwort: Engel sind keine Bilder, sondern Kräfte, genau wie jede andere Kraft in unserer Welt – wie Schwerkraft, Druck, Strahlung usw. Auf der Stufe dieser Kräfte zu sein bedeutet, spirituell auf die Stufen der Welten Jezira und Briah aufzusteigen und die gleichwertigen Kräfte des Gebens dieser Stufen zu erlangen – anstelle des Verlangens „zu empfangen“, so wie es bei Ihnen der Fall ist. Wenn Sie den Artikel „Vorwort zum Buch Sohar“ lesen, werden Sie erkennen, wie schwierig es ist, dies zu tun. Mein Vorschlag für Sie ist: hören sie entweder auf, sich selbst zu täuschen oder beenden Sie das Kabbala-Studium, das nichts anderes als eine Wissenschaft zur Selbstkorrektur ist.

MS