Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Energie des Höheren Lichts

Wisse, dass, bevor die ausgeströmten Wesen ausgeströmt und die Geschöpfe erschaffen wurden, ein einfaches Höheres Licht die ganze Wirklichkeit erfüllte. Es ist das Licht, welches sich aus der Essenz (Azmut) des Schöpfers ausdehnt. Wisse, dass alle Namen und Bezeichnungen, die in der Weisheit der Kabbala auftauchen, sich nicht im Geringsten auf das Wesen des Schöpfers beziehen, sondern nur auf das Licht, das aus Seinem Wesen austritt.  (Baal HaSulam, Talmud Esser HaSfirot, Band. 1, Teil 1, Kapitel 1, „Einschränkung und Linie“).

Der Schöpfer ist die Quelle aller Dinge. Was von Ihm ausgeht, wird als Licht bezeichnet.

Es geht nicht um unser physisches Licht, sondern um die Emanation, die vom Schöpfer ausgeht. Wenn ein Mensch beginnt, den Einfluss des Lichts an sich zu spüren, wird er durch das auf ihn wirkende Licht nach und nach dem Schöpfer angeglichen. Das heißt, das Licht trägt eine besondere Energie, eine besondere Eigenschaft in sich und denjenigen, den es beeinflusst, verwandelt sich in eine Art Abbild des Schöpfers.

Das drückt sich in den Eigenschaften aus, die ein Mensch plötzlich zu erleben beginnt: wie er sich verändert, wie er sich seine Umgebung, unsere Welt, die Höhere Welt usw. vorstellt.

Dies sind die Eigenschaften des Gebens und der Liebe, die er durch den Einfluss des Höheren Lichts erhält.

Frage: Bedeutet das, dass er langsam beginnt, alle zu lieben?

Antwort: Ja. Er beginnt das ganze Universum um sich herum im vollen Umfang wahrzunehmen und fühlt, dass er dazugehört, da all dies von einem Licht geschaffen wurde. Ein Mensch, der das Höhere Licht erlangt, offenbart alles als ein einziges Werk des Lichts.

Seine Liebe richtet sich in erster Linie auf die Quelle des Lichts, den Schöpfer.

Frage: Wird sich in einem Mensch die Eigenschaft der Liebe zum Schöpfer offenbaren wenn er TES studiert?

Antwort: Möglicherweise. So sollte es sein, aber nicht sofort.

Aus der Fernsehsendung  „Das Studium der Zehn Sefirot“ (TES), 14.08.2022

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Wir befinden uns im Zentrum aller Welten

News Report (übersetzt von CNews.ru): Eine Gruppe von in Oxford ansässigen Forschern hat Physical Review Letters (einer der weltweit angesehensten Physik-Zeitschriften) ein Papier vorgelegt, mit dem Bestreben, die beobachtete Dynamik des Universums zu erklären. Darin wird behauptet, dass wir uns an einem speziellen, einzigartigen Ort im Universum befinden, wo die Stoffdichte abnormal niedrig und atypisch für das gesamte Universum ist. Diese Theorie – Geozentrismus genannt – nimmt an, dass wir uns im Zentrum des Universums befinden.

Der alternative Standpunkt ist das kopernikanische Prinzip, welches postuliert, dass das Universum gleichartig ist und keinen speziellen Platz für die Erde oder das Sonnensystem hat. Dies ist der Grundsatz, auf welchem die gegenwärtigen wissenschaftlichen Theorien basieren. Allerdings ist er untauglich, die moderne wissenschaftliche Auffassung über die Welt zu erklären.

Mein Kommentar: Gemäß der Wissenschaft der Kabbala (Teil 16 von Talmud Esser HaSfirot) ist unsere Welt die letzte Stufe der niedrigsten spirituellen Welt, der Welt von Assija. Sie befindet sich im Zentrum aller Welten, im Zentrum unserer Welt liegt das Sonnensystem und in seinem Zentrum liegt der Planet Erde. Im Zentrum der Erde befindet sich Israel, in dessen Zentrum Jerusalem, in dessen Zentrum der Berg Moriah, danach der Tempel und schließlich – das Heilige vom Heiligsten (ein Raum mit besonderen Reliquien). All das spiegelt den Einfluss und die Größenverhältnisse der spirituellen Kräfte wider.

Die moderne Wissenschaft nähert sich ihrem Ende, der Decke ihrer qualitativen Entwicklung. Sie findet bereits eine Barriere vor, die sie nicht überschreiten kann, und folglich gleicht sie ihre Theorien an, um sich an das, was die Kabbala seit Jahrtausenden sagt, anzupassen. In Teil 1 des „Baum des Lebens“ schreibt der Kabbalist Ari, dass unsere Welt der Materie innerhalb all der Sphären der spirituellen Kraftfelder liegt:

Und als in Seinem einfachen Willen der Wunsch wach wurde,
Die Welten zu erschaffen
Und die Emanationen zu emanieren,
Und dabei die Perfektion Seiner Taten,
Seiner Namen, Seiner Bezeichnungen erleuchten zu lassen,
Wurde das zum Grund der Erschaffung der Welten.
Und siehe, sodann schränkte sich
Die Unendlichkeit in ihrem zentralen Punkt ein,
Exakt im Zentrum
Und jenes Licht kontrahierte
Und entfernte sich weit an die Ränder dieses Punktes.
Und sodann blieb leerer Raum, ein Vakuum,
Von diesem mittleren Punkt.
Und siehe, diese Kontraktion war vollkommen gleichmäßig
Um diesen leeren mittleren Punkt herum.
So, dass jener leerer Raum
Von allen Seiten in vollkommener Gleichmäßigkeit
Kreisförmig wurde.
Und siehe, nach der Einschränkung
Nach welcher leerer Raum und Vakuum entstand,
Im exakten Zentrum des unendlichen Lichtes,
War nun Raum da,
In dem Geschöpfe, und Emanationen und Kreaturen
Existieren konnten.

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