Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Die Laitman-Kabbala kommt nach Deutschland

 

Es gibt Dinge, von denen wir schon mehr gehört haben als uns lieb ist, und über die man als Laie dennoch kaum etwas weiß. Eine solche Sache ist zweifellos die Kabbala-Lehre: als Hollywood-Hype mit Stars und roten Bändchen bestens bekannt, aber hinsichtlich des Inhalts höchst nebulös und verdächtig.

Lesen Sie bitte die folgenden Artikeln, um mehr über die authentische Kabbala zu erfahren:

Mythen über die Kabbala, Teil 1

Schluss mit den alten Mythen über Kabbala!  

 

 

Kabbala Kurse: https://kabacademy.eu/de/alle-kurse/

Fallen Sie nicht auf die Tricks Ihres Egos herein

Eine Frage, die ich erhielt: Wenn ein Politiker in unserer Welt an die Macht kommt und motiviert durch leidenschaftlichen Ziele ist, wie z.B. Gutes für die Gesellschaft zu tun, lässt es sich dennoch nicht vermeiden, in diverse Dinge, die die politische Macht mit sich bringt, verstrickt zu werden und seine hehren Ziele zu vergessen. Wie können wir auf unserem spirituellen Weg sicherstellen, dass wir das Ziel nicht aus den Augen verlieren und auf die Tricks unseres Egoismus hereinfallen?

Meine Antwort: In der Tat, wenn wir spirituelle Arbeit verrichten, müssen wir unser Ego belügen. Wir stehen entgegengesetzt zum Schöpfer, ob wir wollen oder nicht, und Er ist der einzige, der die Kräfte lenkt, welche die inneren Störungen und Einsichten an uns herantragen.

Sobald Sie aber Ihn vergessen und sich vom Weg, welcher direkt zu Ihm führt, abwenden, beginnen Sie Leiden zu fühlen. Diese Leiden aber bringen Sie schließlich wieder zu einer richtigen Berechnung zurück: alle Kräfte müssen sich zu einem einzigen Streben nach dem Schöpfer vereinen. So funktionieren die Dinge in der Spiritualität, weil alles was geschieht, vom Schöpfer gelenkt wird.

Der Schöpfer steht über dem Menschen, in welchem der Punkt im Herzen erwacht ist und zwischen den beiden existiert ein System von zwei Kräften: die rechte Linie und die linke Linie. Du steigst von unten nach Oben durch den Weg der „mittleren Linie“ zum Ziel auf. Sobald man sich jedoch auch nur ein bisschen von diesem Weg abbringen lässt, wirkt eine Kraft auf dich ein, um dich wieder auf die mittlere Linie zu bringen, da wir nur dort ein Gefühl der Einheit mit dem Schöpfer wahrnehmen, wo völlige Balance herrscht.

Sobald du dieses Gleichgewicht herstellen kannst, erreichst du eine höhere Stufe. Dann zwingt dich die Suche nach dem Gleichgewicht auf dieser höheren Stufe erneut, alle Teile des Systems zu durchforschen und Hilfe von Oben zu erbitten. Letzten Endes geht es nur um die Korrektur deiner Verlangen, damit du dich über sie erhebst und eine neue Welt in diesen korrigierten Verlangen enthüllst.

Alle diese Kräfte steigen von Oben herab, um dir beim Aufstieg zu helfen. Es ist unmöglich hier etwas zu vermischen. Das einzige was von dir abhängt, ist, ob du das Ziel auf einem kurzen oder einem langen Weg erreichst. Das liegt alleine an dir.

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Nur die Höhere Kraft kann den Krieg gegen unser Ego gewinnen


Gestern hatte ich ein Gespräch mit der Jugendgruppe. Eine junge Frau, ungefähr 20 Jahre alt, stand auf, um eine Frage zu stellen. Man konnte ihr ansehen, dass sie sich in einem Zustand der Verzweiflung befand und es ihr schwer ums Herz war. Sie fragte: „Was mache ich mit alledem? Kann es wirklich sein, dass jeder Mensch, der auf diesem Weg voranschreitet, sich so fühlt?“ Ich erwiderte: „Ja, und noch schlimmer…“

Ein Mensch muss den Zustand völliger Verzweiflung durchleben, um seine Unfähigkeit zu erkennen, durch seinen eigenen Egoismus voranzuschreiten, wie er es bis jetzt sein ganzes Leben lang gemacht hat. Schließlich muss ein Mensch, um die Spiritualität zu erlangen, sein Verlangen zu genießen, indem er die Verlangen und Vergnügen der Vergangenheit gebraucht, zurückweisen. Er muss die Entscheidung treffen, dass ihn das egoistische Verlangen niemals spirituelle Erfüllung erreichen lässt – das Gegenteil zu dem, was er vorher dachte.

Als sein Punkt im Herzen zum ersten Mal erwachte, war es nur eine Fortsetzung seiner vorherigen materiellen Verlangen: Er wollte in gleicher Weise Genuss von der Spiritualität erhalten, wie von der körperlichen Beschaffenheit. Der Mensch dachte: „Wow, jetzt habe ich ein neues Verlangen! Wen kümmert es, wenn ich es mit irdischen Dingen erfülle? Ich werde mich zum Himmel aufschwingen und dort meine Erfüllung finden!“ Er fuhr fort, sich auf dem Weg der Kabbala in gleicher Weise zu verhalten, indem er die gleichen Mittel verwendet. Er erwartete, alles selbst zu erlangen, gebrauchte seine eigene Kraft und seinen Stolz, sein eigenes „Ich“.

Als aber die Zeit verging, erkennt er, dass nichts gelingt. Und deshalb versinkt er in Verzweiflung, genau wie jeder Mensch, dessen Pläne nicht ausgeführt werden. Jeder muss auf dem spirituellen Weg dadurch gehen. Ein Mensch muss seine Ziele, Absichten, Wahrnehmungen und am wichtigsten, die Werte in seinem Leben bestimmen. Es hängt alles von den Bemühungen ab, die ein Mensch in Richtung Erlangung einbringt: Wie schnell will er diese Liste der Einsichten ausschöpfen?

Während er durch all die neuen Wahrnehmungen in der Liste des neuen „Ich“ geht, beginnt er zu verstehen, dass er nicht sein eigener Herr ist und er diesen Krieg durch die eigene Kraft nicht gewinnen wird. Nur der Schöpfer kann dies tun, denn der Mensch ist in der Hand des Schöpfers, in der Hand der Höheren Kraft. Es ist diese Kraft, die alles tut, die ihn dazu bringt, sich zu bewegen, stellt ihm alle diese Hindernisse in seinen Weg und gibt ihm die Kraft, sie zu überwinden. Die Höhere Kraft schaukelt ihn rauf und runter, immer und immer wieder, um ihn zu einem wahren Gebet zu bringen: Ein neues Verlangen in ihm zu erschaffen, ohne das er niemals die spirituelle Welt spüren kann.

Ich verlasse mich auf den Schöpfer und arbeite mit Ihm zusammen. Ich bitte und der Schöpfer tut es. Sobald wir zu gemeinsamen Bewegungen unter uns finden, werden wir gemeinsames Glück erlangen, wo meine Bitte und Sein Verlangen sich zu einem Ganzen verbinden und wir werden Einheit erlangen.

Der Schöpfer schleudert einem Menschen das Seilende zu und der Mensch muss es fangen, um damit zu beginnen, voranzuschreiten.
(Aus der Vorbereitung zum täglichen Kabbala Unterricht)

 

Lernen Kinder von den Ratschlägen der Eltern oder von ihren eigenen Fehlern?


In den Nachrichten (aus Science Daily): „Neue Einsichten über die Art, wie Kinder denken“ Die Forscher haben herausgefunden, dass Kinder weder für die Zukunft planen noch komplett in der Gegenwart leben. Statt dessen rufen sie sich je nach Bedürfnis Vergangenes ins Gedächtnis. Die gute Nachricht ist, dass das, was wir unseren Kinder sagen, nicht ins eine Ohr hinein und aus dem anderen wieder heraus geht, wie es manche Leute angenommen haben könnten. Es geht auch nicht hinein und wird dann wie bei Erwachsenen gleich umgesetzt. Sondern es geht hinein und wird für später archiviert.

Mein Kommentar: Eine Person lernt nur aus ihren eigenen Fehlern. Sie wird nicht dieselben Fehler jetzt machen, die sie bereits in der Vergangenheit gemacht hat, aber sie wird sich immer bezüglich der Zukunft täuschen. Es steht geschrieben „Es gibt keinen gerechten Menschen auf der Welt, der nicht gesündigt hat, bevor er eine gerechte Tat verrichtet hat“.

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