Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Dank Gedanken

Frage: In Rabashs Artikel „Aus Deinen Handlungen haben wir Dich erkannt“ steht geschrieben, dass das menschliche Denken völlig unfähig ist, den Schöpfer zu verstehen. Warum brauchen wir so viele Gedanken und Klärungen auf dem Weg dorthin?

Antwort: Wir nähern uns Ihm durch Gedanken an. Der Schöpfer selbst kann nicht durch unsere Gedanken verstanden werden.

Frage: Wodurch begreifen wir Ihn dann? Oder sollten wir gar nicht erst versuchen, Ihn zu verstehen?

Antwort: Ja, man sollte sich nicht einmal bemühen, Ihn zu verstehen. Wir sollten versuchen, die Handlungen des Schöpfers auf uns zu spüren und uns daraus an Ihn wenden.

Frage: Unser Gehirn findet die Verbindung zwischen allen Ereignissen als Teil des großen Ganzen und es hört nicht auf. Sollten wir diese Gedanken einschränken?

Antwort: Zum Teil, ja. Im Laufe des Studiums lernen wir alles einzuschränken außer den Verlangen und Gedanken, die uns zum Ziel und zur Verschmelzung mit dem Schöpfer führen. Das ist es, was ich zuallererst empfehle.

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Aus einer Lektion über Rabashs Notizen, 04.08.2024

Der kürzeste Weg zur Wahrheit

Unsere ganze Aufmerksamkeit sollte sich auf unsere Verpflichtung richten, uns auf die Einheit hinzuarbeiten. Darin liegt die Korrektur der Sünde durch den Baum der Erkenntnis. Wir können uns nicht davor verstecken. Wenn wir genau hinsehen, werden wir erkennen, dass sich bei jedem Mensch, jeder Nation, der gesamten Menschheit alles nur um diese Korrektur dreht.

Wenn ein Mensch erfolgreich sein möchte, wird es bald klar werden, dass jede Anstrengung und Handlung zur Korrektur des Baumes der Erkenntnis beitragen muss.

Wir werden unweigerlich zum Zustand der Endkorrektur kommen. Die Frage ist nur, wie wir das erreichen können. Entweder werden wir bei jedem Schritt von der Peitsche angetrieben, oder wir finden die richtigen Formen des Fortschritts, jeden Schritt und jedes Detail heraus und schreiten mit Hilfe von Gebet und Freunden selbst auf das gleiche Ziel zu.

Man kann sich fragen, warum diese vom Schöpfer unerwünschte Alternative geschaffen wurde. Das ist notwendig, um die Freiheit der Wahl zu haben. Wir müssen mit dem Schöpfer in Übereinstimmung sein und freiwillig unseren Egoismus einschränken und die Arbeit um zu geben (Lishma) aufnehmen. Wir machen Fortschritte, indem wir uns anstrengen und beten, anstatt immer wieder zu flüchten und auf den egoistischen Weg zurückkehren.

Letzten Endes werden wir das gleiche Ziel erreichen, aber statt durch einen dunklen Wald zu stapfen, in der Angst durch Räuber geschlagen und getötet zu werden, können wir schnell und bequem in einem Mercedes über eine schöne Autobahn fahren. Wenn wir nicht durch Schläge dorthin getrieben werden, werden wir das Ziel anders wahrnehmen. Wenn wir auf dem für uns vorgesehenen Weg gehen, korrigieren wir uns immer mehr und kommen dem Ziel näher.

Mit jedem Meter des guten Weges bringen wir uns allmählich in Übereinstimmung mit dem Ziel, das heißt, wir verändern uns. Auf dem schlechten Weg widersetzen wir uns zunehmend, bis wir so sehr leiden, dass das Leben schlimmer wird als der Tod. Wenn wir diesen Tod bevorzugen, wird uns unser egoistisches Verlangen töten, das bringt uns dazu, eine Korrektur vorzunehmen.

Die Quantität und Qualität des Leidens auf dem Weg der Beschleunigung der Zeit (Achishena) ist mit dem natürlichen Weg der Entwicklung in seiner Zeit (Beito) nicht vergleichbar. Denn, wenn ich bereit bin zu leiden, um zur Wahrheit zu kommen, dann ist es kein Leiden mehr!

Aus dem Unterricht „Frieden in der Welt“,  01.11.2022

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