Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Zwei Fragen, die ich über geeignete Universitätsstudien erhielt

Frage: Ich bin Student im Aufbaustudium und ich denke, dass das Schreiben meiner These und die Beherrschung wissenschaftlicher Sachkenntnisse mir in der Zukunft hinsichtlich der Kabbala-Verbreitung helfen könnten, d. h. indem ich helfe, es in den wissenschaftlichen Bereich einzubeziehen. Jedoch kann ich mich nicht aktiv in solch einen Job einbringen. Der Gedanke an Wertlosigkeit und Inkorrektheit der ganzen wissenschaftlichen Forschung und unfruchtbarer Theorien nervt mich und um eine These zu schreiben, bin ich genötigt, bündelweise Stumpfsinn zu lernen und zu wissen. Wie kann ich mich selbst motivieren? Ist es für die Verbreitung wirklich erforderlich?

Meine Antwort: Wenn man ein spirituelles Streben hat und überzeugt ist, dass es ernst, langfristig und durch seinen Ehegatten unterstützt wird, dann muss diese Person einen Beruf meistern, der ihm erlauben wird, seine Familie zu unterstützen und dann der Spiritualität, der Korrektur der Seele, nachgehen. Da Sie jedoch bereits auf Doktorranden-Niveau sind, empfehle ich Ihnen, dies abzuschließen und dann entsprechend Ihrer Spezialisierung einen ruhigen Job zu finden und in die Kabbala einzutauchen.

Frage: Ich wüsste gern, wie lange die Gefühle der Leere und Einsamkeit andauern werden. Wie kann ich meinen Eltern erklären, dass ich nicht zur Universität gehen will, dass ich nichts anderes will, als Kabbala zu studieren?

Meine Antwort: Genau genommen verpflichtet Kabbala eine Person geradezu, einen Job zu haben, sich zu verheiraten und nur dann Kabbala zu studieren. Diese Welt wurde in der vollkommenen Harmonie mit der Höheren Welt geschaffen. Wenn Sie es entgegengesetzt der Art, wie der Schöpfer es vorgesehen hat, tun, werden Sie nicht im Stande sein, Gleichwertigkeit mit Ihm zu erreichen.
Die Reihenfolge, in der die Probleme des Lebens zu lösen sind, ist wie folgt:

* Spezialisierung
* Job
* Hochzeit
* Kabbala!!!

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Einsamkeit – im Inneren und Außen

Die Selbstgefälligkeit des modernen Lebens, die unzähligen Veränderungen und Trips und reichlich vorhandenen Kommunikationsmöglichkeiten lösen nicht das Problem der Vereinsamung. Es wird immer schwieriger, neue Bekanntschaften zu schließen, vor allem in Hinblick auf die Gründung einer Familie. Über die Hälfte der in Städten wohnenden Menschen leben alleine, eine Tendenz die nur ansteigend ist.

In der Epoche der völligen Freiheit ist es schwieriger geworden, neue Bekanntschaften zu schließen. Globalisierung und Individualisierung führen zu einem Zerfall des sozialen Netzes. Handys und das Internet vergrößern die Distanz zwischen den Menschen. Die Menschen kommunizieren zunehmend anonym und virtuell, anstatt sich persönlich zu treffen.

Dies ist nur der Beginn des Ausdrucks des Egoismus – ein krebsartiger Tumor, der uns Stück für Stück aufzehrt. Er schaufelt sein eigenes Grab, so wie geschrieben steht: „Egoismus ist eine Hilfe gegen dich“ und „Der Pharao wird uns näher zum Schöpfer bringen.“

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