Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Eigenschaften der Wahrnehmung'

Wie kann man das spirituelle Feld erfassen?

Kommentar: Wenn Sie über spirituelle Bilder sprechen, beschreiben Sie oft, dass wir uns selbst im Moment anders wahrnehmen. Sie versuchen jedoch, diese Erfahrungen zu erklären und in bestimmte Formen zu fassen.

Frage: Angenommen, ich frage Sie, wie man das Spirituelle übertragen kann. Im visuellen Sinne ist das schwierig. Gibt es vielleicht Allegorien oder Kategorien, die dabei helfen?

Antwort: Ich verwende das Wort „Feld“ als eine solche Allegorie.

Frage: Unter „Feld“ verstehen Sie Wellen und Vibrationen in der Luft?

Antwort: Nein, es ist ein Raum, der mit etwas gefüllt ist, in dem man sich bewegen kann. Je nachdem, wo sich der Mensch in diesem Raum befindet, nimmt er seine neuen Eigenschaften wahr.

Und dann beginnt der Mensch zu verstehen, dass diese Wahrnehmung nicht dadurch geschieht, dass sich das „Feld“ bewegt, sondern weil diese Bewegungen im Grunde seine eigenen sind. Das Feld – es ist ständig vorhanden, und darin gibt es nichts anderes als Liebe.

Frage: Aber dieses Feld ist unendlich. Und ist der Mensch nur ein Element, das sich darin bewegen kann?

Antwort: Ja, der Mensch ist ein endlicher Punkt, ein Detektor.

Frage: Aber wie kann man das ganze Feld erfassen, wenn man nur ein kleines Element ist?

Antwort: Selbst wenn der Mensch sehr klein ist, kann er, wenn er die gleiche Eigenschaft der Liebe besitzt wie das Feld, die Barriere überwinden. Dann gibt es keine Trennung mehr zwischen ihm und dem Feld, und er kann sich vollständig mit ihm verbinden, es wahrnehmen und erfassen.

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Aus dem Gespräch „Mein Telefon klingelte. Spirituelle Bilder“

 

Wie betritt man die Welt des Sohars

Der Sohar, Kapitel „Wajechi„, Punkt 442: … Dies ist so, da seit dem Tag, an dem der Tempel unten zerstört wurde, der Schöpfer geschworen hat, dass er Jerusalem oben nicht betreten werde, bis Israel nicht Jerusalem unten betritt.

Es steht darüber geschrieben: „Ein heiliger Mann unter euch, der heilig ist und Ich werde nicht in eine Stadt kommen wird.“ Das heißt, obwohl es dort einen heiligen Mann unter euch gibt, werde Ich dennoch nicht in die Stadt kommen -Jerusalem oben- bis Israel in Jerusalem unten einzieht.

In der Kindheit wurde uns über allerlei Sachen erzählt, die wir nicht verstanden. Man erklärte uns jedoch mehrmals, was man denken oder machen muss.

Dasselbe macht man beim Sohar Lesen. Uns wird über etwas Verborgenes erzählt, worüber wir nichts wissen, was jedoch allmählich in uns übergeht.

Es ist die natürlichste Form der Ausbildung eines Menschen – unabhängig davon, in welcher Welt und was er studiert.

Denn für das neue Wissen und für die neuen Empfindungen hat er keine vorherige Vorbereitung, keine richtigen Instrumente, die Eigenschaften der Wahrnehmung (Kelim). Man muss die Vernunft und die Empfindungen entwickeln, um die neue Erscheinung wahrnehmen zu können, und später studieren, was sie darstellt.

Deshalb ist solche Etappe, wenn wir über etwas Unbekanntes lesen oder darüber einfach nur hören, die erste Stufe der Wahrnehmung, die man schätzen muss.

Genauso verhalten wir uns zu Kindern, auf natürliche Weise. Uns ist es klar, dass es so sein soll. Wir erklären ihnen mehrmals, bis sie es letztendlich verstehen.

Das Problem besteht darin, dass im Unterschied zu uns, das Kind ein Streben zur Erkenntnis hat, es möchte von uns lernen, den Erwachsenen in allem nachahmen, und in der geistigen Erziehung sollen wir solches Streben selbst erschaffen. Es ist nur mit Hilfe des Neides in der Gruppe möglich.

Aus dem Unterricht nach dem Buch Sohar, 27.09.2010

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