Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Warum erschuf der Schöpfer die Liebe zwischen Mann und Frau?

Eine Frage, die ich erhielt: Warum erschuf der Schöpfer irdische Liebe zwischen Mann und Frau? Was lehrt es uns? Was sollen wir eigentlich damit anfangen?

Meine Antwort: Es ist die Folge einer Beziehung in der Höheren Wurzel, d.h. von Z“A (Zeir Anpin) und Malchut de Atzilut, die wir erlangen müssen. In Wahrheit sind wir im Bezug zum Schöpfer alle Ehefrauen oder in anderen Worten, wir alle wünschen uns, Genuss von Ihm zu empfangen.

Aus der Sendung „Fragen und Antworten“

Schreckliche Erscheinungen des wuchernden Egoismus


Eine Frage, die ich erhalten habe: Die Zeitungen sind voll von Berichten über eine Mutter, die sexuelle Beziehungen mit ihren zwei Söhnen hatte, angeblich um ihrem Mann eins auszuwischen (lesen Sie die Geschichte hier). Die 38-jährige Einwohnerin von Netivot, Israel wurde unter dem Verdacht festgenommen, sexuelle Beziehungen mit ihren zwei Söhnen zu haben. Sie sagte, dass sie es tat, um ihrem Mann eins auszuwischen, mit dem sie sich in der Scheidung befindet.
In letzter Zeit haben wir über viele solcher Fälle von Müttern gehört, die ihre Kinder vergewaltigen. Warum geschieht das jetzt, und warum mit Müttern? Die Liebe einer Frau zu ihren Kindern ist doch das natürlichste, reinste und wesentliche Gefühl! Also was lässt Mütter ihre Kinder so grausam missbrauchen?

Meine Antwort: Der Egoismus nimmt diese schrecklichen Formen an, weil wir bereits angefangen haben sollten, ihn vor langer Zeit in großem Stil zu korrigieren. Die Zeit der Korrektur begann mit dem Ari, und Baal Shem Tov versuchte auch, das zu erreichen, indem er Chassidut in Osteuropa ausbreitete. Der Egoismus ist außerhalb aller Grenzen der natürlichen, belebten Stufe gewachsen, und erscheint nun in einer übernatürlichen Form, um uns zu zwingen, ihn zurückzuweisen und stattdessen das Geben und die Liebe anzunehmen. Wenn wir das nicht begreifen und anfangen, uns zu korrigieren, indem wir Kabbala studieren (d. h. ein grundlegendes Verständnis der Natur, des Lebens, und der Welt erwerben), dann werden wir in der nahen Zukunft noch hässlicheren Manifestationen des Egoismus gegenüberstehen und zwar solchen Formen, die die Welt noch nicht gesehen hat.

Meine Frau ist dagegen, dass ich Kabbala studiere!

Frage an ML: Ich studiere nun seit zwei Monaten leidenschaftlich ihre Unterlagen und ich bin ihnen von Herzen dankbar.

Ich wende mich wegen einer zunehmenden Krise in meiner Familie an sie – meine Frau ist dagegen, dass ich Kabbala studiere. Sie ist an einer Veränderung in Richtung Spiritualität nicht interessiert. Ich habe in den letzten zwei Wochen nichts anderes zu tun versucht, als zu geben, ohne etwas dafür zu erhalten, aber ich sehe keinerlei Verbesserung. Was kann ich in Rücksichtnahme zu ihr tun, um Hilfe für mich selbst und unser gemeinsames spirituelles Wachstum zu erhalten? Ich denke, dass ich nur fähig bin, mich selbst zu ändern. Wird dies meine Frau auch beeinflussen?

 

Meine Antwort:

  1. Sie wird sich wahrscheinlich daran gewöhnen, also versuchen Sie es weiter und erklären ihr freundlich, dass Sie nur neugierig sind. Das deshalb, weil wenn Sie ihr erklären, dass Sie alles gefunden haben, was Sie im Leben immer wollten, wird sie definitiv dagegen sein – schließlich will SIE alles sein (das ist es, was der Egoismus sich wünscht).

 

  1. Überzeugen Sie sie, dass es ein zeitlich begrenztes Interesse ist. Es hat Ihr Interesse geweckt und wird bald WIE ÜBLICH vorübergehen (wer weiß das wirklich?). Sie können sie zu der Gruppe mitbringen und ihr zeigen, dass Sie der Familie nicht schadet, sondern sie im Gegenteil stärkt.

 

  1. Sie müssen ihr zeigen, dass Sie und die Familie davon profitieren; dass die Familie profitiert – und sie kann durch das Kabbalastudium nur profitieren.

 

  1. In jedem Fall a) erwähnen Sie nicht, wie sehr es Sie gefangen nimmt, b) gehen Sie mit ihr ins Kino oder essen, mindestens einmal in der Woche, c) beschäftigen Sie sich mit den Kindern, d) besuchen Sie ihre Mutter und machen Sie andere Dinge – kompensieren und improvisieren Sie..

 

  1. Betonen Sie genau, dass Sie an der Seele arbeiten, die ewig ist, und nicht an der Familie, die zeitlich begrenzt ist… Und deshalb brauchen Sie es – und trennen beides: Die Seele ist höher, aber alles in dieser Welt ist für die Frau.

 

Wenn es so nicht funktioniert, dann muss sich etwas in dieser Welt ändern, denn die Seele ist wichtiger. Die Erfahrung zeigt, dass Frauen zum größten Teil, wie auch Männer, es akzeptieren, sich nicht in die Studien ihres Partners einmischen und sich sogar passiv daran beteiligen. Darüber hinaus werden sie eventuell involviert und werden dadurch inspiriert.