Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Egoismus'

Wie können wir wissen, dass die Enthüllung der höheren Welt keine Illusion ist?


Fragen, die ich über die Wahrnehmung der allgemeinen Seele und der Höheren Welt erhielt:

Frage: Jeder und alles ist in mir. Der Schöpfer ist um mich und in mir. Wenn man dies erst einmal verstanden hat, beginnt man sich zu wünschen, mit allem Umgebenden verbunden zu sein. So weit, so gut! Das bedeutet jedenfalls, dass man alles nur für sich selbst tut, denn sogar ein zufällig vorübergehender Passant ist Teil von mir. Will ich daher in Wirklichkeit alles für mich verbessern und nicht für die anderen?

Meine Antwort: Natürlich entdeckt ein Mensch, dass alles um ihn herum ein Teil von ihm und in seinem Egoismus eingeschlossen ist. Jedoch geschieht dies nur, wenn jemand danach strebt, aus seinem Egoismus auszubrechen und in anderen zu sein, innerhalb der Umgebung. Zuerst erlangt er die Eigenschaft von Bina – „Geben – nicht um des eigenen Vorteils willen“; und sobald er über dieser Eigenschaft (Tshuva mi Iraa, Hafetz Hesed) ist, fügt er alles zu sich selbst und macht es zu einem Teil von ihm. Dann spürt er alle Seelen als seine eigene (Tshuva mi Ahava) und empfängt das vollkommene Höhere Licht in diesem vereinten Kli.

Frage: Wie wissen wir, dass die Höhere Kraft die einzige ist und dass das, was wir empfinden, nachdem die Höheren Welten enthüllt sind, nicht unsere Einbildung oder Illusion ist?

Meine Antwort: Wir werden dies wissen, indem wir die Höhere Welt in unserer Seele enthüllen und indem wir die zwei Welten vergleichen. Alles in der Spiritualität wird in uns erlangt, genauso wie wir diese Welt erlangen. Wir ziehen unsere Schlüsse nur aus der Erkenntnis der Höheren Welt. Die Wissenschaft der Kabbala ist ausschließlich auf den praktischen Erfahrungen der Kabbalisten begründet.

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Woher kommen Gedanken, Ideen und Träume?


Eine Frage, die ich erhielt: Gemäß der Kabbala wird in unserer Welt alles mit unseren fünf Sinnesorganen wahrgenommen. Doch was ist mit den anderen Dingen, die es in unserer Welt gibt und die wir empfinden können, jedoch ohne die fünf Sinne – wie Gedanken, Ideen und Träume? Was sind sie, und stehen sie ebenfalls unter der Herrschaft des Egos?

Meine Antwort : Alles wird nur in unserem egoistischen Verlangen empfunden (wahrgenommen), egal wie es dorthin kommt – durch unsere fünf Sinne oder unser Bewusstsein (oder Unterbewusstsein). Letzteres wird ebenfalls durch die Wahrnehmungen unserer fünf Sinne geschaffen. Wie Baal HaSulam schreibt – alles, was wir uns vorstellen können, erscheint in unserer Vorstellung nur, weil wir etwas ihm Ähnliches in der Vergangenheit wahrgenommen haben. Unsere Vorstellung kann sich nur darauf basierend entwickeln und erweitern. Andernfalls währen wir nicht fähig, uns diese Dinge vorzustellen.

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Alle Menschen auf der Welt leiden an der selben Krankheit


Zwei Fragen, die ich darüber erhielt, ob es für die spirituellen Führer der Welt am besten wäre, sich zu vereinigen:

Frage: Wenn wir alle Leute der Wahrheit an einem Platz versammeln und sie im Gesamtsystem aufeinander abstimmen würden, würden wir dann im Stande sein, die Nachwelt und die Entwicklung unseres Planeten mit unserem Licht oder unserer Information zu beeinflussen?

Meine Antwort: Wir müssen die Kabbala allen Leuten in der Welt verbreiten, die Welt als Ganzes akzeptieren und jede Person mit allem versorgen, dass sie für die Korrektur braucht, egal wo sie wohnt. Alle Leute in der Welt leiden an der selben Krankheit – dem Egoismus, der sie vom Licht des Lebens trennt. Folglich braucht jeder das gleiche Medikament – das Höhere Licht. Das ist es, was wir glauben und das ist es, warum wir die Kabbala zu jedem verbreiten. Danach liegt es an jedem selbst, die Medizin jetzt einzunehmen oder später, wenn er seine Krankheit in einem fortgeschritteneren Stadium fühlen wird.

Anstatt an einem Ort, müssen die Leute sich in einer Absicht versammeln, ungeachtet der physischen Entfernung, die sie trennt. Das ist der Zweck unserer Welt. Dennoch, wenn jemand nach Israel ziehen will, um sich unserer Gruppe anzuschließen, schicken wir ihn nicht fort. Ungefähr 5 bis 10 Menschen ziehen jedes Jahr hier her zu uns. Jedoch betrachte ich das nicht als notwendig für den spirituellen Fortschritt. Es hat auch Fälle gegeben, wo Leute hierher zogen und dann fanden, dass es für sie zu intensiv war und sie an ihren vorherigen Wohnort zurückkehren mussten.

Frage: Die spirituellen Führer in der Welt, wie Rav Laitman und der Dalai Lama, ebenso ihre Studenten, haben eine spirituelle Verbindung miteinander. Helfen sie einander auch (ich meine nicht das World Wisdom Council)? Ich bekomme den Eindruck, dass Spiritualität einfach ein Spiel ist, wo jede Person (oder Gruppe) für sich selbst spielt. Früher oder später sind die Leute von diesen Spielen müde, weil Sie anfangen, sich dabei wie der Fußball selbst zu fühlen – und Sie wollen für keine Mannschaft mehr spielen. Wenn die spirituellen Führer eine Verbindung mit einander haben, warum wird sie uns, den Massen, nicht offenbart – in einer materiellen Form und mit einem wahren Endziel (wieder meine ich nicht das World Wisdom Council)?

Meine Antwort: Ich assoziiere mich mit keiner Organisation, einschließlich des World Wisdom Councils und ich habe keine Verbindung mit irgendwelchen spirituellen Führern. Ich nehme nur daran teil, um, wo auch immer ich eine Gelegenheit sehe, die Kabbala zu verbreiten. Die Kabbala ist von so anderer Art, als andere Methoden, schon an der Wurzel so völlig verschieden, dass wir uns nicht mit irgendeiner irdischen Methode oder Religion vereinigen oder mit ihr zusammenarbeiten können.

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Artikel von Baal HaSulam: Der Frieden

Was versteht die Kabbala unter „Sünde“?


Zwei Fragen, die ich über Sünde und Vergebung erhielt:

Frage: Lieber Dr. Laitman, wenn alle unsere Gedanken und Verlangen vom Schöpfer zu uns kommen, wie ist es dann möglich zu „sündigen“? Oder anders gesagt, würden Sie bitte erklären, was „Sünde“ in der Spiritualität ist (oder wie sie in der Kabbala verstanden wird). Baal HaSulam verweist sehr oft in Shamati auf Sünde und ich versuche das zu verstehen, was paradox zu sein scheint.

Meine Antwort: „Eine Sünde“ ist, wenn man die Verbindung seiner Gedanken zum Schöpfer abbricht.

Frage: Sind einem in der Kabbala die Sünden vergeben, wenn man sie wirklich bereut?

Meine Antwort: Wir beginnen alle als absolute Sünder, denn wir sind absolute Egoisten. Dann beginnen wir uns selbst zu korrigieren, bis wir die Stufe erreichen, die „vollständig gerecht“ genannt wird – die Stufe von Schenken und Liebe für den Nächsten und den Schöpfer.

Es steht geschrieben: „Es gibt keinen Gerechten in der Welt, der nicht zuvor gesündigt hätte.“ Das bedeutet, dass ein Mensch zuerst seinen Egoismus enthüllt (dies wird als eine Sünde betrachtet, obwohl uns der Egoismus von oben gegeben wurde) und ihn dann korrigiert. Wenn man seinen Egoismus durch die Kraft des Schöpfers zur Eigenschaft des Schenkens und der Liebe korrigiert, wird dies Vergebung genannt.

In der Tora (Kabbala) unterscheiden sich diese Begriffe völlig von der Art, in der wir sie gewöhnlich definieren. Wir denken, dass wir diejenigen waren, die unsere sündigen Eigenschaften erzeugten und dass wir sie dann – ohne die Hilfe des Schöpfers – selbst korrigieren können. Wir erkennen nicht, dass wir von Anfang an Sünder sind; wir denken, dass wir nur sündigen, wenn wir etwas Schlechtes tun. Tatsache jedoch ist, dass alles an uns sündig ist, egoistisch. Wenn ein Mensch den Egoismus in sich selbst enthüllt, dann spürt er, dass er ein Sünder ist. Doch er ist schon auf dem Weg gerecht zu werden, anders als diejenigen, die noch nicht realisieren, dass sie Sünder sind.

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Shamati Artikel

Warum verteidige ich mich auf diesem Blog gegen Widersacher?


Eine Frage, die ich erhielt: In einem vorherigen Blog-Beitrag gaben Sie eine lange Erwiderung zu Ihrer eigenen Verteidigung. Lieber Rav, ich denke, dass es eine Verschwendung Ihrer kostbaren Zeit ist, das zu tun. Diejenigen, die verstehen, was Sie erreicht haben, schätzen Ihren Verdienst und Ihre Exklusivität sehr. Was Ihre Widersacher betrifft, selbst wenn sie Ihnen auf die Nerven gehen, tun sie der Verbreitung einen Dienst, indem sie die Aufmerksamkeit auf Sie und die Kabbala lenken. Dennoch sind Ihre Anhänger (ich selbst bin einer von ihnen) verletzt durch die Tatsache, dass unser Lehrer auf das Level solch ignoranter Leute herabkommen muss, um sich selbst zu verteidigen und den Überbleibseln seines Egoismus zu schmeicheln. Außerdem müssen wir sie ebenfalls lieben.

Meine Antwort: Am 05.08.08 und am 06.08.08 studierten wir die Briefe von Baal HaSulam und seine Einstellung gegenüber den Widersachern der Kabbala. Es wird Ihnen nützlich sein, diese Unterrichte anzuschauen. Nirgends wird gesagt, dass wir Unreinheit (Klipot) lieben sollen, die unser Leiden im egoistischen Exil verlängert. Wir müssen jedoch versuchen, diese Menschen zu korrigieren und anderen den Schaden, den sie allen zufügen, erklären. Dies motiviert mich, über die Verbindung zwischen ihnen, mir und der Kabbala zu schreiben.

Daher ist es keine Selbstverteidigung von mir, sondern Studienmaterial. Hinzu kommt, dass es nicht von mir handelt, denn Kabbalisten sprechen nicht von einem persönlichen Standpunkt aus über sich selbst. Darüberhinaus sollten Sie nicht meinen Antworten glauben, sondern alles selbst überprüfen!

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Blog-post: So erreichen wir die Korrektur ohne viel Blutvergießen!
Blog-post: Das Leben geht weiter – zu unseren Gunsten
Blog-post: Eine Einladung zum Aufstieg – oder der Sinn dieses Blogs

Was ist falsch an der Ernährung unserer Kinder?


Ich hatte eine Unterhaltung, die unter dem Titel „Kinderernährung und Fettleibigkeit“ aufgezeichnet wurde.

Meine Gesprächspartner waren:

Tali Amsalem – ein Experte für alternative Medizin,

Amit, 11 Jahre alt, und Ela, 13 Jahre alt, die seit mehreren Jahren mit uns Kabbala studiert haben.

Wenn wir unsere Kinder wirklich lieben würden, würden wir der Nahrungsmittel- und Werbebranche nicht erlauben, so stark zu werden, denn sie drängen unsere Kinder, schädliche Produkte zu konsumieren und eine Sucht danach zu entwickeln. Unsere Liebe ist blind und egoistisch – aus diesem Grund verletzt es unsere Kinder. Wir müssen uns und unsere Gesellschaft in ihrer Gesamtheit verändern und uns über den Egoismus erheben. Solange wir dies nicht tun, werden sich unsere inneren und äußeren Probleme weiter an unseren Kindern, ihrem Verhalten und ihrer Gesundheit widerspiegeln.

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Kabbala-Blog: Die unerzählte Geschichte: Die Konsumgesellschaft
Kabbala-Blog: Tom, Jerry und unsere Kinder

Die Kabbala befasst sich ausschließlich mit der Erreichung des Schöpfers


Frage: Sie sagen, dass der Schöpfer die Eigenschaft und Handlung des Gebens oder Schenkens ist. Wenn wir jedoch fähig sind, diese Eigenschaft zu erlangen, den Schöpfer zu erreichen, macht dies uns nicht größer als Ihn? Wir sind in der Lage, nicht nur den Egoismus sondern auch seinen Gegensatz zu integrieren, doch der Schöpfer ist nur ein Teil dieses Widerspruches. Wie kann Er uns dann überlegen sein? Vielleicht ist es so, dass wir Ihn nicht als überlegen ansehen können, sondern mehr als anders?

Meine Antwort: Man enthüllt den Zustand des Schöpfers erst, wenn man die Eigenschaft des Schöpfers erlangt hat. Dann ist man in der Lage, zu sehen, wo seine Eigenschaften in Beziehung zum Schöpfer tatsächlich stehen und was der Zweck der Schöpfung ist. Bis dies geschieht, sind alle unsere Worte inhaltslos, weil wir nicht wissen, was hinter ihnen steht.

Darum hasst Kabbala die Philosophie und hält sie für leeres Geschwätz über Dinge, welche die Philosophen nicht erreichen. Die Philosophie ist das Gegenteil der Kabbala – lesen Sie auch den Artikel „Analytischer Vergleich zwischen Kabbala und Philosophie“. Die Kabbala beschäftigt sich lieber mit dem wirklichen Erlangen und spricht ausschließlich von dem Grad des Erlangens aus. Dies ist auch die Bedeutung der Worte „Der Richter sieht nicht mehr als seine Augen sehen“ und „Wenn wir etwas nicht sehen, sprechen wir nicht darüber“.

Frage: Ist die Hauptabsicht hinter der Mizwa von Yirat Hashem (Gott fürchten), Gott wahrzunehmen? Danke, Rabbi Jose.

Meine Antwort: Unbedingt, denn es ist die Wahrnehmung des Schöpfers, die es dem Menschen ermöglicht, sich über seine egoistische Natur zu erheben und sie (Aviut) im entgegengesetzen Sinne zu verwenden – als Schenken und Liebe, je nachdem wie der Schöpfer ihm dies enthüllt.

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Blog-post: Der Schöpfer ist Ihr korrigiertes Selbst!
Blog-post: Wer ist der Schöpfer? Wer bin ich?
Blog-post: Philosophie und Kabbala

Wie können wir Angst überwinden?


Zwei Fragen, die ich über das Überwinden unserer Ängste erhielt

Frage: In einer Ihrer Unterrichte zum Buch Shamati sprachen Sie über Angst und sie

sagten, dass ein Mensch sich sofort mit dem Schöpfer verbinden soll, wenn er Angst hat. Können sie das näher ausführen? Was soll ich tun, wenn mir die Kälte in die Knochen fährt, weil ich mich um die mir Nahestehenden sorge?

Meine Antwort: Sie sollten alles, was geschieht, mit dem Schöpfer, mit sich selbst und mit der ganzen Welt verbinden, sodass sich all das zu einem vereinigt und es dazwischen keinen Unterschied mehr gibt. All Ihre Zweifel und Ängste sollten innerhalb dieser Vereinigung verschwinden. Und wenn nicht – dann ist das sogar besser! Dann können Sie den Schöpfer um Hilfe bitten.

Sogar wenn Sie Das Buch Sohar öffnen, werden Sie entdecken, dass, wenn jemand wahre Furcht erlangt, dies die erste Korrektur „Pkuda Kadma“ (in aramäisch) ist. In der Tat wird alles und jeder von Angst getrieben: auf der unbelebten Stufe der Natur gibt es Angst um die Erhaltung der Struktur, auf den vegetativen und tierischen Stufen der Natur gibt es Angst um die Befriedigung mit allem Notwendigen und um das Abstoßen von Dingen, die schaden. Und das gleiche gilt für den Menschen.

Der einzige Unterschied zwischen unterschiedlichen Formen der Angst besteht in dem Zweck, wie einer sie gebraucht. Das heißt, einer gebraucht sie mehr in dem Maß, dass er den Abgrund in seinem Innern erkennt, oder mit anderen Worten, in dem Maße seiner egoistischen Entwicklung. Eine einfache Person in dieser Welt hat zwei Arten von Angst: Angst um diese Welt (um seine Lebensqualität, Gesundheit, Kinder, etc.) und um die kommende Welt (dafür zu sorgen, dass er in den Himmel, anstatt in die Hölle kommt).

Wenn jedoch sein Egoismus wächst, geht er durch diese zwei Arten der Angst hindurch und erreicht eine weitere Art – wahre Furcht. Dann fragt er: „Werde ich in der Lage sein, so zu werden wie der Schöpfer? Werde ich die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens für andere Menschen und für Ihn erlangen?“ Und wenn diese Person die Notwendigkeit spürt, diese Eigenschaft der Liebe und des Schenkens zu erlangen, dann treibt ihn Furcht voran und bringt ihn zum Machsom. Er macht „aufgrund der Furcht (oder Erschütterung, Bestürzung) eine Umkehr zum Schöpfer“ (Tshuva mi Iraa).

Frage: Kann das Studium der Kabbala helfen oder einen von seinen Ängsten befreien, zum Beispiel, der Angst auf der Bühne zu stehen oder seine Meinung zu sagen?

Meine Antwort: Ja, denn das Studium der Kabbala entwickelt Ihre Wahrnehmung der Einheit von allen Dingen, dem ganzheitlichen Universum. Es ersetzt die irdischen Ängste eines Menschen mit der wahren Furcht – die Notwendigkeit, den Schöpfer zu erreichen.

Verwandtes Material:
Blog-post: Kabbala – Das Heilmittel für jedes Leid
Shamati #138: Über Angst, die einen Menschen manchmal überkommt

Einige Zitate von Albert Einstein


Hier sind einige Zitate von Albert Einstein, die die Ähnlichkeit zwischen seinen Schlussfolgerungen und den in der Kabbala erklärten Grundsätzen offenbaren

– Der echte Wert des Menschen wird durch den Grad definiert, zu dem er sich vom Egoismus befreit hat und durch die Mittel, die er anwandte, dies zu erreichen.

– Eine Person fängt erst dann zu leben an, wenn sie es schafft, über sich selbst hinauszuwachsen.

– Derjenige, der unmittelbare Ergebnisse von seiner Arbeit sehen will, sollte Schuhmacher werden.

– Ein Mensch ist Teil eines Ganzen, von uns Universum genannt – ein Teil, begrenzt in Zeit und Raum. Er erfährt sich, seine Gedanken und Gefühle, als getrennt vom Rest der Welt – eine Art optische Wahnvorstellung des Bewusstseins. Diese Wahnvorstellung ist ein Gefängnis, das unsere persönlichen Wünsche und Zuneigungen auf einige wenige Personen, die uns am nächsten stehen, begrenzt. Unsere Aufgabe muss es sein, uns daraus zu befreien, indem wir den Kreis des Mitgefühls für andere erweitern, bis alle lebenden Wesen und die ganze Natur in ihrer Schönheit dazugehören. Niemand kann diese Aufgabe bis zum Ende erfüllen, aber gerade die Anstrengungen, dieses Ziel zu erreichen, sind ein Teil der Befreiung und ein Fundament für das innere Vertrauen.

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Blog-post: Würfelt Gott mit dem Universum?

Die größte Macht stammt daher, sich vor anderen zu ergeben


Macht ist die fundamentale Eigenschaft des Egoismus. Wenn wir sie verlieren, fühlen wir uns, als ob wir uns selbst verloren hätten. Sogar unsere Wahrnehmung der Dinge um uns herum gründet sich auf das Gefühl von Macht: Unsere Sinne empfinden alles, indem sie ihren Einfluss auf unterschiedliche Objekte, Dinge und Kräfte auswerten – indem sie abwägen: „wer ist stärker?“.

Wenn der Mensch sich seinem ständigen Streben, über seine Umgebung herrschen zu wollen, bewusst wird (noch einmal – ohne dieses Streben kann man seine Umgebung nicht wahrnehmen), dann führt diese Erkenntnis dazu, das Böse in sich selbst zu begreifen. Dann spürt er das Bedürfnis, seiner alles umfassenden Lust, über alles zu herrschen, abzusagen und sie mit der ihr gegenteiligen Eigenschaft – „Anava“ (fehlend) – zu ersetzen.

Innerhalb dieses Bestrebens, oder der Eigenschaft, enthüllt man den Schöpfer. Er verbirgt sich vor uns innerhalb dieser Eigenschaft, um uns die Gelegenheit zu geben, die gleiche Höhe, Allmacht, Unabhängigkeit, Größe und Demut der Liebe zu erlangen, wie Er sie hat – ohne Seinen offenkundigen Einfluss.

Der Mensch enthüllt dann, dass er gerade dadurch Macht über alles erlangt, indem er sich anderen ergibt, weil er dann in das allgemeine Licht aufgenommen wird. Diese Wechselbeziehung – „der Schöpfer und das Geschöpf“ – kann als ruhiges, allmächtiges und einfaches weißes Licht beschrieben werden, das alles erfüllt und in seinem Inneren befinden sich kleine, schwarze egoistische Bälle, die unruhig auf und ab springen, weil sie danach streben, ihren albernen Stolz, ihre Arroganz und Macht zu verstehen.

Es steht geschrieben: „An dem Ort, an dem Du die Größe des Schöpfers erreichst, erreichst Du Seine Demut (Anava).“ Deshalb kommt Macht durch die Eigenschaft der Liebe und des Schenkens.

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