Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Dynamik'

Die Ergebnisse des G-20 Gipfeltreffens

Mitteilung: „Vom Forum in Cannes wird an die Kompromisse im Allgemeinen und die Abneigung zu viel aufzuopfern erinnert. Wir alle stecken im selben Boot. Die Finanz-Riesen (USA und China) haben ihre finanziellen Muskeln nicht genutzt, die BRICS-Länder waren von der Dynamik nicht angetan, und die problematischen Länder haben es nicht wagen können, entsprechend dem griechischen Schema mit der verletzten Würde zu spielen.

Das wichtigste Ergebnis des Gipfels ist das Fehlen von Zorn in den Ergebnissen. Alle haben verstanden, dass sie eng miteinander verbunden sind und vor einer neuen Welle der Krise, welche kommen wird, stehen.

Eine weitgehende Übereinstimmung gab es in folgenden Punkten: Besorgnis um genügend Arbeitsplätze, Zusammenarbeit für eine soziale Einheit und die Verringerung der Armut. Es wurde vereinbart, die Stabilität des Bankensystems und der Finanzmärkte zu unterstützen. Das Eigenkapital und die Liquidität der Banken werden erhalten bleiben. Die G20-Staaten vereinbarten ein Paket von Maßnahmen, um das Wirtschaftswachstum wiederherzustellen. Die EU sollte den Mechanismus zur Stärkung der Finanzstabilität genau beobachten.

Die G20-Staaten einigten sich auf einen Plan, der aus sechs Punkten besteht: das Fusionieren von Budgets, die Erhöhung der Nachfrage im privaten Bereich, strukturelle Reformen, Reformen der nationalen und internationalen Finanz-Systeme, Widerstand gegen den Protektionismus zu leisten und für die Entwicklung zusammenzuarbeiten.

Die G20 Staaten wertschätzen es, dass China seinen Binnenmarkt entwickeln, seine soziale Sicherheit stärken, ein Modell des wirtschaftlichen Wachstums entwerfen und die Flexibilität des Warenaustausches erhöhen wird, um damit die Akkumulation der internationalen Reserven zu reduzieren.“

Mein Kommentar: Uns steht ein Tsunami bevor!

„Spirituelle“ Praktiken: die letzte Prüfung

Frage: Der Egoismus malt listig und erfinderisch verschiedene Bilder vor mir. Wie kann ich in ihnen die Lüge erkennen, die sich mir als Nächstenliebe präsentiert? Denn über die Liebe sprechen auch alle möglichen Religionen und Methodiken.

Meine Antwort: In unserer Welt bedeutet die „Nächstenliebe“ ein einfaches, primitives Spiel kleiner Egoisten. Kannst du etwa irgendwo die echte, große Liebe zum Nächsten finden, die auf einer gleichbleibenden Basis praktiziert wird?

Ja, Menschen gründen separate Siedlungen, um in Liebe miteinander zu leben: so gibt es ein Dorf in Italien, ein Dorf in Indien, ein ganzes Städtchen in Asien… Aber wenn man genau hinschaut, erkennt man, dass es sich um die gleichen Egoisten handelt, die sich dafür entschieden haben, bequemere soziale Regelwerke einzuführen. Sie finden es bequemer, angenehmer – und darum haben sie sich verbunden, um sich das Leben etwas schöner zu machen.

Einst haben in Israel Kibbuzim floriert – landwirtschaftliche Siedlungen mit einem kollektiven Eigentum nach dem Vorbild von Kolchosen. Die Menschen haben beschlossen, dass es für sie besser sei, zusammen zu leben, da es größere Vorteile mit sich bringt. „Lasst uns auf unseren Egoismus ein wenig verzichten – und es wird uns gut gehen.“ Das ist einleuchtend, aber – ist es denn Altruismus?

Die Menschheit vermutet, dass ein Zugeständnis dem Nächsten gegenüber den Menschen zu einem Altruisten macht. Doch diejenigen, die die menschliche Natur ein wenig besser verstehen oder die Wissenschaft der Kabbala studieren, wissen, dass jedes Zugeständnis von einem Vorteil begleitet werden muss. Worauf der Mensch auch verzichten mag, es gibt immer einen Nutzen, den er davon trägt. Selbst wenn der Nutzen verborgen ist, existiert er dennoch immer.

Zum Beispiel bin ich bereit, in einem Kibbuz zu leben, weil es mir die Sorge nimmt, mein eigenes Leben ordnen zu müssen. Ist das etwa kein Vorteil? Ich habe keine Sorgen, ich tue lediglich das, was mir gesagt wird. Aber die Entwicklung hat ihren Lauf, und mit der Zeit wurden die Kibbuzim nicht mehr nachgefragt. Im Großen und Ganzen haben solche Gemeinschaften keine Zukunft.

Wir sehen bereits, dass sich alle Formen der Beziehungen zwischen den Menschen aufgrund des in ihnen wachsenden Egoismus ändern müssen. Die Veränderungen gehen weiter, und diese innere Dynamik muss auf irgendeine Art und Weise realisiert werden, ansonsten wird es zu einer Explosion kommen.

So geschah es im Laufe der Geschichte mit verschiedenen Religionen, Glaubensrichtungen und Methodiken. Heute erleben sie einen vorübergehenden Aufschwung – weil der Mensch sich wieder auf die Suche begeben hat, er führt die letzte Prüfung durch: Können sie etwas Reales bieten?

Nach dieser Prüfung werden sie endgültig fallen. Denn heute prüfen wir sie in Bezug auf den integralen Mechanismus, welchen die Natur vor uns stellt. So ein Kriterium hatten wir noch nie. Die Menschen durchblättern wieder die Seiten aller erdenklichen Praktiken, Konfessionen, mystischen Lehren – sie versuchen zu verstehen, ob sie uns in einer neuen, integralen Welt helfen werden?

Dieser Prozess wird ein wenig Zeit in Anspruch nehmen und sehr bald mit dem Scheitern von Erwartungen enden. Alle werden erkennen, dass es keinen Sinn hat, Hilfe von dort zu erwarten. Jedes geprüfte Objekt wird maximal ein paar Jahre durchhalten und danach sein Unvermögen offenbaren.

Denn wenn du die Natur des Menschen nicht änderst, damit er innerlich genauso integral wie die Natur selbst, die sich vor ihn stellt, wird, werden ihm keine Rezepte helfen.

Die einzige Methodik, die den Menschen global, integral und mit den anderen verbindet, ist die Methodik der Anziehung des Lichts, das zur Quelle zurückführt, die Wissenschaft der Kabbala. Man muss nur jedem die Möglichkeit bieten, das eigene Böse zu erkennen. Dann werden jegliche Mittel und deren Kombinationen entkräftet, und das gesamte Business mit seinen „spirituellen“ Maschen wird sich verflüchtigen.

Der Mensch wird sich nicht beruhigen können, weil die Welt sich verändert hat – und hier geht es nicht mehr darum, sich zu beruhigen, sondern um die inneren „Interessenskonflikte“. Niemand wird in einem integralen System überleben können, ohne diesem gleich zu sein.

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel „Matan Tora“, 07.07.2011

Nur durch Ihn erfreut sich mein Herz

Bina wächst und gewinnt an Dynamik, an Kraft. Das geschieht aufgrund der Tatsache, dass sie sich wünscht, die Bereitschaft des Gebens zu intensivieren, so ähnlich wie der Schöpfer, Keter, zu sein, und Malchut aufgrund der Tatsache, dass sie sich wünscht, mehr Licht von Chochma zu erhalten , was ihr vom Schöpfer zukommt. Denn – sie will sich ihm opfern! – Und das bedeutet, sie ist verpflichtet, mehr von Ihm zu bekommen. So definiert sich das Maß ihrer Bereitschaft zu geben.

Der Inhalt, den der Schöpfer ursprünglich Malchut gibt – und welche in ihr in der Welt der Unendlichkeit ist, bevor sie anfängt zu arbeiten – ist nur die einfachste, unbelebte Ebene, Nefesh de Nefesh. So war Malchut die Welt der Unendlichkeit bis zur Einschränkung [Zimzum]. Denn die Schöpfung war nicht in der Lage, mehr zu fühlen!

Aber dann beginnt die Schöpfung zu überlegen, wie man sich selbst einschränkt, wie sie einen anti-egoistischen Bildschirm erschafft, wie man mit diesem Bildschirm nun zum Schöpfer gelangt und sagt: „Gib mir mehr Licht, damit ich dir mehr geben kann!“

Schließlich will der Schöpfer nur, dass die Schöpfung von ihm alles erhält – das bringt ihm Vergnügen. Und so entwickelt die Schöpfung ein noch stärkeres Verlangen . Er macht mich zu einem kleinen Käfer – und ich will Ihm ein Verlangen von der Größe der Unendlichkeit entgegenbringen und dies füllen, weil ich mir wünsche, dass er noch mehr genießt.

Und deswegen komme ich zu Ihm mit einem neuen Verlangen. In Malchut der Unendlichkeit bis zur Einschränkung hatte ich nur ein Gramm des Begehrens, im Licht von Nefesch de-Nefesch, d.h. nicht beweglicher, schwach brennender Verlangen. Und nach diesem Vergleich, zum Schluss der Korrektur, kann ich Ihm den Wunsch erfüllen, welcher in „Tarah“ 620 Mal grösser ist als im Licht NaRaNChaY. Wir können nicht einmal messen, wie viel Mal stärker dieses Licht ist.

Aber warum mache ich das alles? Ich möchte dem Schöpfer große Gefäße des Verlangens bringen, damit er diese füllt und dadurch genießt.

Mein Genuss liegt darin, dass Er genießt. Und sein Genuss ist, dass Er mich füllt und mich so erfreut. Wir beide erfüllen uns gegenseitig. Und jetzt muss ich mich nicht schämen, dass ich ein so großes Verlangen habe, das der Schöpfer zu füllen hat. Und ich bin mir sicher, dass ich das nur tue, damit Er sich an mir erfreuen kann, und „Nur durch Ihn erfreut sich mein Herz.“

Auszug aus dem Unterricht nach dem Artikel über „ die Lehre der 10 Sfirot „, 30.05.2011

Das gemeinsame Leben des Lichtes und des Wunsches

Wir alle reihen uns in den einzig existierenden Zustand ein – in die Welt der Unendlichkeit, wie alle Teile des gemeinsamen Systems.

Es existiert in Form des einheitlichen Körpers, gleicht einem lebendigen Organismus, der aus verschiedenen inneren Systemgruppen besteht, welche das Blut, die Flüssigkeit, die Lymphe, die Neurosignale bewegen.

Wir sind genauso, wie ein schöner, ewiger Organismus auf der Stufe der Welt der Unendlichkeit verbunden, welcher sich dem gut gebauten Wagen angleicht, und dem Licht ähnelt, das ihn ausfüllt. Der Wunsch und das Licht, das ihn ausfüllt funktionieren in der allgemeinen Harmonie.

Wie in jedem gesunden Körper, erfolgen auch in diesem System die Prozesse der Ausdehnung und des Zusammenziehens: der Puls, die Atmung, das Herzschlag. Obwohl der Wunsch und das Licht einander entgegengesetzt sind, gibt es zwischen ihnen eine solche Dynamik, die als das „Leben“ bezeichnet wird. Denn von all diesen Veränderungen kommt eben die Empfindung des Lebens auf!

Wenn es nur ein Licht oder nur einen Wunsch gäbe – dann würde nichts empfunden werden. Das Geschöpf empfindet seine Existenz gerade aufgrund der Harmonie zwischen dem Licht und dem Wunsch – entweder ist das Licht größer, oder es gibt einen größeren Wunsch. Und so funktioniert es die ganze Zeit, das Eine ergänzt das Andere.

Entweder das Licht intensiviert sich, weil der Wunsch sich absichtlich verringert hat, um dem Licht seine Handlung zu ermöglichen. Oder das Licht ermöglicht dem Wunsch zu gelten.

Wie auf dem Schaukelbrett – entweder der eine ist höher, oder der andere. So geben wir einander die Möglichkeit hinaufzusteigen, nach oben zu fliegen! Diese Dynamik der Veränderungen bewirkt das Leben.

So geschieht es in der Welt der Unendlichkeit, aber unser Zustand ist beabsichtigt, künstlich beschädigt, damit wir „den Vorteil des Lichtes aus der Finsternis“ empfinden können, das Gegenteil des Lichtes fühlen und uns selbst zur Vollkommenheit bringen. Nur dann können wir es schätzen!

Wenn du schon als vollkommen geboren wurdest, dann wirst du automatisch leben und wirst niemals diese Vollkommenheit in ihren gesamten Tiefe verspüren. Deshalb sind die Beschränkungen und die Verhüllungen, die Entfernung und das Zerbrechen vorgesehen – bis zur vollen Loslösung der Schöpfung vom Schöpfer, bis zum endgültig unkorrigierntfernten Zustand. Und dieser Defekt befindet sich nur in unserem Inneren, in unserer Wahrnehmung.

Ich empfinde mich jetzt in irgendwelchem Körper (meine Illusion) und in irgendwelcher (vorgestellten) Welt, weil ich ohne Bewusstsein bin. Ich befinde mich in der Welt der Unendlichkeit, aber stelle mir unbewußt verschiedene Bilder vor. Dieser Fieberwahn heißt diese Welt … – die letzte, unterste und schlimmste Stufe von allen möglichen Zuständen.

Daraus wird eben klar, dass wir die Anstrengungen selbst machen müssen, um ins Bewusstsein und in die Empfindung der Vollkommenheit zurückzukehren – dann werden wir verstehen, was sie tatsächlich bedeutet, denn ihre gesamte Tiefe wird dann empfunden.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel aus dem Buch „Schamati“, 13.08.2010

Wirksame spirituelle Bewegung kann von einer Dampflokomotive gelernt werden


Eine Dampflokomotive ist ein Bild von großer Eindringlichkeit, das es leider nicht mehr gibt. Sie macht viel Lärm, ihre Ventile klopfen und sondern Dampf ab… Diese geräuschvolle Maschine ist dazu gebaut, ein Rad zu drehen. Eine große Erfindung. Die Grundlage aller Errungenschaften der Menschheit: ein Motor, der ein Rad dreht, an das man andere Dinge anschließen kann. Diese Dynamik kann dazu genutzt werden ein Fahrzeug, ein Schiff, ein Flugzeug, ein Fabriklaufband oder alles Beliebige zu schaffen.

Alle Erzeugnisse des Menschen basieren auf dieser Art der Dynamik. Erst seit kurzem gibt es mehr und mehr Elektronik, die auf der Dynamik von Elektronen anstatt von mechanischen Teilen basiert. Zu Beginn des industriellen Zeitalters jedoch waren Dampf-betriebene Maschinen die Grundlage.

Wenn man mit einem Antriebsriemen an das Schwungrad befestigt ist, kann man sich bewegen. In ähnlicher Weise besteht unsere Aufgabe lediglich darin, uns mit diesem Rad zu verbinden und uns am Gurt festzuhalten! Unsere Seele bekommt vom Schöpfer alles: Nahrung, Entwicklung, und Veränderung der Zustände. Unsere Fähigkeit uns an Ihn zu heften, bestimmt jedoch wie schnell uns all dies geschehen wird.

Es ist wie ein Auto zu fahren, das mit einem manuell betriebenen Getriebe ausgestattet ist. Um den Grad der Verbindung mit dem Motor zu verändern, muss man ständig umschalten: man kann einen niedrigen Gang wählen, einen schnelleren und einen noch schnelleren. Dieser Art ist unsere Verbindung mit dem Schöpfer entlang der 125 Stufen des spirituellen Aufstiegs und so bestimmen wir die Geschwindigkeit in der wir mit Ihm in Einheit und ständig wachsender Gleichwertigkeit der Form verbunden bleiben können. Wir schalten das Getriebe höher und höher, bis wir die 125. Stufe erreichen. So verändern wir uns und kommen der Quelle immer näher.

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Die G-20 werden die Krise nicht beseitigen


In den Nachrichten (aus The Earth Times): Der tschechische Präsident Vaclav Klaus, dessen Land derzeit die EU-Präsidentschaft inne hat, wurde in einer französischen Wochenzeitung am Dienstag zitiert, wie er die Europäische Union mit ihren 27 Mitgliedsländern mit der ehemaligen Sowjetunion vergleicht. „Eines ist sicher, genau wie es in der UDSSR gewesen ist, werden sehr wichtige Entscheidungen nicht in den Ländern getroffen, die es betrifft.“ Klaus sagte, dass er hoffe, dass es nie einen einzigen europäischen Superstaat geben wird, der das Ziel von denen ist, die er als „Euro-Nihilisten“ beschreibt.

Klaus sagte, das kommende G-20-Gipfeltreffen in London wäre eine schlechte Idee. „Die Krise ist ein ökonomisches Phänomen mit ihrer eigenen internen Dynamik“, sagte er. „Es ist ein Fehler die Welt zu ändern, um sie zu überwinden… Ich denke nicht, dass man eine Lösung findet, indem man ein Gipfeltreffen mit 20 politischen Führern organisiert.“

Mein Kommentar: Die Tatsache, dass die Menschen die „Europäische Union“ kritisieren, zeigt, dass sie wirkliche Integration verlangen. Viele beginnen schon zu verstehen, dass die Veränderungen in der menschlichen Gesellschaft gemacht werden müssen und sie nicht politisch oder ökonomisch, sondern rein gesellschaftlich sein sollten.

Wir müssen zu erkennen beginnen, dass unsere Natur egoistisch und somit böse ist. Die nächste Phase wird es sein, unsere Natur zu korrigieren, indem wir uns darüber erheben: „Vom Bösen weichen“ und „Gutes tun“. Dies kann jedoch nur durch das Mittel der Korrektur bewerkstelligt werden, das auf uns einwirkt, während wir das System der Welt studieren, das uns durch die Kabbala enthüllt wird. Und tatsächlich ist selbst die „Erkenntnis des Bösen“ ohne das Studium der Kabbala unmöglich, da wir andernfalls nur unser eigenes persönliches Übel, anstatt das dem gesamten System innewohnende Böse, enthüllen können.

Was wir allerdings enthüllen müssen, ist das Böse, das uns davon abhält, uns zu vereinen. Wir sollten erkennen, dass dieses das wahre Böse ist, anstatt all das, was uns vielleicht stört. Kurz gesagt, die G-20 werden in der Zukunft die Struktur und das System der Welt, wie es in der Kabbala erklärt wird, studieren müssen. Nur dann werden sie die richtige Lösung für die Krise finden.

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Verwandtes Material:
Blog-post: Für die Europäische Union ist es an der Zeit, aufzuwachen und sich zu vereinen
Blog-post: Warum betreten Kabbalisten nicht die politische Bühne?

Wir befinden uns im Zentrum aller Welten

News Report (übersetzt von CNews.ru): Eine Gruppe von in Oxford ansässigen Forschern hat Physical Review Letters (einer der weltweit angesehensten Physik-Zeitschriften) ein Papier vorgelegt, mit dem Bestreben, die beobachtete Dynamik des Universums zu erklären. Darin wird behauptet, dass wir uns an einem speziellen, einzigartigen Ort im Universum befinden, wo die Stoffdichte abnormal niedrig und atypisch für das gesamte Universum ist. Diese Theorie – Geozentrismus genannt – nimmt an, dass wir uns im Zentrum des Universums befinden.

Der alternative Standpunkt ist das kopernikanische Prinzip, welches postuliert, dass das Universum gleichartig ist und keinen speziellen Platz für die Erde oder das Sonnensystem hat. Dies ist der Grundsatz, auf welchem die gegenwärtigen wissenschaftlichen Theorien basieren. Allerdings ist er untauglich, die moderne wissenschaftliche Auffassung über die Welt zu erklären.

Mein Kommentar: Gemäß der Wissenschaft der Kabbala (Teil 16 von Talmud Esser HaSfirot) ist unsere Welt die letzte Stufe der niedrigsten spirituellen Welt, der Welt von Assija. Sie befindet sich im Zentrum aller Welten, im Zentrum unserer Welt liegt das Sonnensystem und in seinem Zentrum liegt der Planet Erde. Im Zentrum der Erde befindet sich Israel, in dessen Zentrum Jerusalem, in dessen Zentrum der Berg Moriah, danach der Tempel und schließlich – das Heilige vom Heiligsten (ein Raum mit besonderen Reliquien). All das spiegelt den Einfluss und die Größenverhältnisse der spirituellen Kräfte wider.

Die moderne Wissenschaft nähert sich ihrem Ende, der Decke ihrer qualitativen Entwicklung. Sie findet bereits eine Barriere vor, die sie nicht überschreiten kann, und folglich gleicht sie ihre Theorien an, um sich an das, was die Kabbala seit Jahrtausenden sagt, anzupassen. In Teil 1 des „Baum des Lebens“ schreibt der Kabbalist Ari, dass unsere Welt der Materie innerhalb all der Sphären der spirituellen Kraftfelder liegt:

Und als in Seinem einfachen Willen der Wunsch wach wurde,
Die Welten zu erschaffen
Und die Emanationen zu emanieren,
Und dabei die Perfektion Seiner Taten,
Seiner Namen, Seiner Bezeichnungen erleuchten zu lassen,
Wurde das zum Grund der Erschaffung der Welten.
Und siehe, sodann schränkte sich
Die Unendlichkeit in ihrem zentralen Punkt ein,
Exakt im Zentrum
Und jenes Licht kontrahierte
Und entfernte sich weit an die Ränder dieses Punktes.
Und sodann blieb leerer Raum, ein Vakuum,
Von diesem mittleren Punkt.
Und siehe, diese Kontraktion war vollkommen gleichmäßig
Um diesen leeren mittleren Punkt herum.
So, dass jener leerer Raum
Von allen Seiten in vollkommener Gleichmäßigkeit
Kreisförmig wurde.
Und siehe, nach der Einschränkung
Nach welcher leerer Raum und Vakuum entstand,
Im exakten Zentrum des unendlichen Lichtes,
War nun Raum da,
In dem Geschöpfe, und Emanationen und Kreaturen
Existieren konnten.

Verwandtes Material:
Blog-post: Wissenschaftliche Theorien können die Existenz Gottes nicht beweisen
Blog-post: Es gibt keine Lebewesen auf anderen Planeten
Blog-post: Wissenschaftler haben (wieder einmal) alles auf den Kopf gestellt