Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'die Kraft'

Erfolg hängt von der Frau ab

Die Vereinigung unter Frauen kann einen sehr starken Einfluss auf Regierungen, Staaten und die Welt im Allgemeinen haben. Denn in der Zeit der Coronavirus-Epidemie hängt alles von unseren Absichten ab, nicht von unserem Handeln.

Wenn Männer an die Front gehen und Frauen hinten zu Hause bleiben, denkt man, dass die Männer die Kraft waren, die für den Sieg im Krieg gesorgt haben. Aber das ist nicht wirklich der Fall. Es sind die Frauen, die mit ihren Absichten über den Erfolg des Krieges entscheiden.

Der Schirm und das reflektierte Licht hängt von Malhut, d.h. von einer Frau, von der Tiefe des Verlangens, ab. Es hängt also von der Absicht der Frau und von der Verbreitung von Informationen durch die Frauen ab, wie schnell wir die Virusepidemie beenden, uns zusammenschließen und die Endkorrektur erreichen können.

Schließlich ist diese Epidemie eine Folge dessen, dass wir uns auf der letzten Stufe der menschlichen Entwicklung befinden, die als „letzte Generation“ bezeichnet wird. Lasst uns also diese egoistische Entwicklung und unser bisheriges Leben beenden und uns auf eine höhere Existenzebene, die man Leben in der Hohen Welt nennt, begeben.

Aus dem Frauenunterricht „Fragen und Antworten“, 04.04.2020.

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Aufbau der zukünftigen Gesellschaft, Teil 1

Das Ziel der Natur

Baal HaSulam, „Aufbau der künftigen Gesellschaft“ Wir haben bereits erwähnt, dass die Natur fordert, dass die menschliche Spezies ein soziales Leben führt. Dies ist einfach. Wir sollten jedoch die Gesetzmäßigkeiten untersuchen, die uns die Natur aufgrund dieses Zustandes, d.h. der Führung eines sozialen Lebens, auferlegt. 

Im Wesentlichen gibt es nur zwei Gesetze (Gebote), mit denen wir uns als Gesellschaft beschäftigen sollten. Diese können mit den Bezeichnungen “ Empfang und Geben“ umschrieben werden. Dies bedeutet, dass für jedes Mitglied der Gesellschaft von Natur aus dafür gebürgt ist, dass es das Nötigste von ihr empfängt und durch seine Arbeit auch der Gesellschaft nutz. Verstößt man gegen eines dieser beiden Gebote, soll man gnadenlos bestraft werden. 

Frage: Welche zwei Gesetze werden hier beschrieben? Was empfangen wir? Was geben wir? Das kann doch verschieden interpretiert werden

Antwort: In der Natur existiert die Kraft des Empfangens und die Kraft des Gebens. Diese beiden Kräfte müssen im Einklang stehen. Sie können beliebig interpretiert werden, aber man muss verstehen, dass diese Naturgesetze unabänderlich und vollkommen sind und nicht von unserer Auslegung abhängen. Deshalb müssen wir herausfinden, wie wir sie deutlich erkennen können, und lernen, sie umzusetzen, damit wir uns nicht zu viel Schaden zufügen. 

Die Gesetze der Natur entfalten sich von ihrer unbelebten Stufe aus, wo beide Kräfte, positive und negative, sich kontinuierlich weiterentwickeln und untereinander ein gewisses Gleichgewicht erlangen. Zuerst in Form von Atomen, Molekülen usw., dann in Pflanzen, in lebenden Organismen, in Geschöpfen, und dann auf der Stufe des Gedankens, der Erkenntnis und des Bewusstseins. Dies ist die vierte Stufe, die auch als menschliche Ebene bezeichnet wird. 

Wir müssen all diese Gesetze verstehen und befolgen, damit zwischen der Kraft des Empfangens und der des Gebens Gleichgewicht besteht, damit alles im Einklang arbeitet. Dies ist die Aufgabe, die uns die Natur gestellt hat.

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Familie und Ehe, Teil 11

Die Anzeichen der Offenbarung des Schöpfers 

Frage: Woher wissen wir, dass sich der Schöpfer uns offenbart hat? Gibt es irgendwelche Anzeichen?

Antwort: Wenn du anfängst, sehr starke gegensätzliche Stöße in dir zu spüren, wenn du von einer Seite zur anderen geworfen wirst und nicht verstehst, was mit dir passiert und du deine Zustände nicht realisierst – dann ist das ein Signal des Fortschritts. Das Wichtigste sind die Abstiege- wenn ein Mensch fühlt, dass er keine Hoffnung mehr hat, nichts versteht und sich in eine Art Nebel befindet. Er geht geduldig durch diese Zustände, nimmt systematisch am Lernprozess teil, schließt sich in die Gruppe und in alles, was die Kabbala vorschreibt ein. Nach ein paar Tagen ist die Welt wie neu.

Frage: Wenn sich diese Kraft in uns manifestiert, welche Änderungen erleben wir dann in der Familie?

Antwort: Dort passiert das Gleiche, sogar noch ärger. Der Mensch fällt in diese Welt, die absolut entgegengesetzt zu der spirituellen Welt ist zurück. Er konnte sich kaum vorstellen, dass er in solche Zustände geraten könnte. Er steht wieder auf, dann steigt er wieder ab und steht wieder auf.

Indem er fällt, schöpft er eine weitere Portion Egoismus aus unserer Welt, um sie zur Korrektur zu bringen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV-Sendung „Grundlagen der Kabbala“, 01.01.2019

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Leben und Tod, Teil 1


Was ist die Grundlage des Lebens?

Frage: Das alte sowjetische Lexikon gibt folgende Definition des Lebens:“ Es ist eine Existenzform der Materie, die unter bestimmten Bedingungen im Laufe ihrer Entwicklung natürlich entsteht. Lebende Objekte unterscheiden sich von nicht lebenden durch den Stoffwechsel, der Reizbarkeit, der Fähigkeit zur Vermehrung, zum Wachstum, zu unterschiedlichen Bewegungsformen, der Anpassungsfähigkeit an die Umwelt“.

Sind Sie als Kabbalist mit dieser Definition des Lebens einverstanden?

Antwort: Wenn wir über die Lebensform Materie aus Eiweiß sprechen, darüber, wie das Leben entstanden ist und wie es sich über Milliarden Jahren entwickelt hat, dann ist die Definition natürlich richtig.

Leben ist eine der möglichen Existenzformen der Materie. In unserer Welt ist es die Materie aus Eiweiß, denn wir sprechen von der tierischen Existenz des Organismus. Aber es ist durchaus möglich, dass es auch auf anderen Grundlagen aufgebaut werden kann.

Frage: Was ist die Grundlage des Lebens?

Antwort: Die Grundlage des Lebens ist jene Kraft, die jegliche Materie soweit entwickelt, um die Umwelt, die Umgebung für ihre weitere Entwicklung zu nutzen und absorbieren. Das heißt, die Entwicklung an sich ist der Sinn des Lebens. Da diese Entwicklung aber nicht kontinuierlich und unendlich sein kann, wird sie durch den Tod unterbrochen. Dennoch bleibt sie immer in ständiger Fortbewegung.

Frage: Was unterscheidet die lebende von der unbelebten Materie?

Antwort: Nur der Wunsch, sich auf der nächst höheren Stufe zu verwirklichen.

Die Fortsetzung folgt…
Aus dem TV Programm „Die Grundlagen der Kabbala“ 14.01.2019

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Hunderte von Menschen trafen sich, um Europa zu vereinen

 
Von meiner Facebookseite Michael Laitman 13.11.2019

Hunderte von Menschen haben sich getroffen, um Europa zu vereinen

Europa ist von allen Kontinenten in der gefährlichsten Situation. Gegenwärtig ähnelt es einer modernen Version des alten Babylon: entweder kann es anfangen, sich über alle anwachsenden Aufspaltungen hinweg zu vereinen oder es zerbricht vollständig. 

Im November bin ich von einem sehr besonderen europäischen Kongress in Borovets, Bulgarien, zurückgekehrt, den wir im Namen von Kabbala veranstaltet hatten. 

Es war eine Zusammenkunft von Vertretern aller europäischen Nationen. Menschen reisten an, um über die Einheit in der Gesellschaft zu sprechen, nachzudenken und gemeinsam erarbeiten, wie man eine verbundene Gesellschaft aufbaut. Gesellschaft, die als ein Modell für die Einheit über die Trennung hinaus agieren kann. Denn dies wird für Europa zunehmend wichtig. 

Wenn wir auf die Entwicklung der Menschheit der letzten 1.000 Jahre zurückblicken, war die europäische Konvention in der Tat etwas ganz Besonderes. 

Seit der Zeit des alten Babylon, vor mehr als 3.000 Jahren, endete jegliches Verbundenheitsgefühl der Menschheit in Trümmern. Aus genau diesem Grunde ist es von tiefgreifender Bedeutung, dass Hunderte von Menschen aus ganz Europa zusammenkamen, um sich über alle Unterschiede hinweg zu verbinden. und ein Konzept zu schmieden.

Auf dem Kongress sprachen wir darüber, wie die Vereinigung in Europa real werden kann. Wie die Einheit Europas durch eine “kritische Masse” von Menschen, die die Bedeutung einer solchen Einheit spüren, ein Modell für eine neue Ära der vereinten Menschheit werden kann.

[Rest des Beitrags lesen →]

Sich durch sich selbst durchtasten.

Unsere spirituellen Zustände können nur durch die Verbindung mit der Gruppe überprüft werden.

Um uns die Möglichkeit zu geben, uns darin korrekt zu entwickeln, lässt uns der Schöpfer das Vorhandensein einer gewissen höheren Macht spüren, bleibt aber selbst verborgen, damit wir in der Vereinigung Sein Modell erschaffen können.

Indem Er sich abwechselnd enthüllt und verhüllt, erweckt Er in uns die Notwendigkeit, Ihn gerade aus Seiner Verhüllung heraus in dem Punkt unserer Vereinigung zu enthüllen.

Ich kann den Schöpfer nicht wie ein beliebiges Ziel in dieser Welt vorher sehen. Indem Er sich verhüllt, gibt der Schöpfer uns die Möglichkeit, Sein Bild aus der Analyse der Eigenschaften von „uns selbst und der Gruppe“ wie von „uns selbst und dem Schöpfer“ aufzubauen.

Wir finden sie heraus und bewerten sie, während wir uns zu Ihm durchtasten und etwas uns selbst Unbekanntes formen.

Wir bauen allmählich das spirituelle System in uns auf und benutzen unser Verlangen und die Kraft des Schöpfers, das Licht – daraus wird in uns das Bild des Schöpfers erschaffen.

Da wir Ihn in uns aus der Dunkelheit, ohne ein sichtbares Vorbild erschaffen, enthüllen, begreifen und empfinden wir Ihn, wir werden Ihm wahrhaftig ähnlich.

Alle Hindernisse, hart in ihrer Weisheit, sind das Training, welches der Schöpfer für uns geplant hat – wie ein Lehrmeister, der seinen Schüler aufklärt.

Wir bauen in uns das System der Steuerung des Gebens, das System des Schirms und des reflektierten Lichts, auf. Eben durch die Reflexion gleichen wir uns an den Schöpfer in den Eigenschaften an.

So wird der Mensch nach und nach zu einem Menschen – zu demjenigen, der dem Schöpfer ähnlich ist.

Aus dem Unterricht nach einem Artikel von Rabash vom 14.09.2010

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