Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

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Was kann man tun, wenn man innerlich ausbrennt?

Bemerkung: Ich habe ganz normal gelebt, ganz normal gearbeitet, war voll bei der Arbeit, und plötzlich wurde alles leer, alles wurde sinnlos. Es gibt Arbeit, es gibt einen Job, es gibt Geld, aber ich sehe keinen Sinn darin.

Antwort: Das ist ganz normal. Das ist menschliches Wachstum. Das ist die schrittweise Entwicklung des Menschen.

Der Egoismus wird nicht erfüllt. Er ist immer noch derselbe Egoismus, unsere Grundlage. Früher wurde er erfüllt, er genoss die Arbeit, die Ehre, den Ruhm, das Wissen, das Geld, die Möglichkeit, all das irgendwie zu verwirklichen, und heute ist das nicht mehr der Fall. Ihm ist die Meinung der anderen egal, ihm ist der Aufstieg auf irgendeiner Leiter nicht mehr wichtig.

Man kann sagen, dass es eine Art Müdigkeit gibt, so wie bei jedem Metall, jedem Material. So ist es auch hier.

Bemerkung: Das nennt man „Burnout”, es gibt sogar einen Begriff dafür.

Antwort: Burnout. Es ist ein guter Ausdruck, ja.

Der Egoismus hat auf eine andere Arbeitsweise umgeschaltet. Es reicht ihm nicht mehr, dass er alles bekommt – das, was früher Zufriedenheit, Erfüllung, Eitelkeit hervorgerufen hat und so weiter. Heute reicht es nicht mehr. Was soll man tun? Ich weiß nicht, wofür ich etwas tun soll, wofür ich leben und arbeiten soll. Ich weiß es nicht! Das interessiert mich überhaupt nicht.

Es gibt einfach keine Befriedigung, keine Erfüllung, keine Sättigung. Wofür lohnt es sich zu arbeiten oder sogar zu leben? Nein. Das war’s. Gib mir eine Tablette und Schluss. Die Menschen werden bald soweit sein!

Bemerkung: Ja, ich habe das Gefühl, dass sie so weit sind, das ist sicher.

Antwort: Warum nicht? Das ist die Befreiung von Leiden. Ich möchte alles vergessen und einfach einschlafen.

Frage: Gib uns jetzt eine Tablette. Ihr habt uns jetzt, sagen wir mal, in diese Sackgasse geführt. Ich habe sogar genau gespürt, dass es so kommen wird, ich war mir fast sicher, dass es so kommen wird. Was soll ein Mensch in einer solchen Situation unternehmen?  Sie behaupten die ganze Zeit, dass es einen universellen Aufschrei geben wird.

Antwort: Ja, aber dieser Schrei ist das Bewusstsein des wahren Verlangens, den Sinn des Lebens zu verstehen. Das heißt, wofür brauche ich das alles? So sehr, dass sogar Kinder, das Wichtigste für einen Menschen, besonders für eine Frau, keine Freude mehr bereiten.

Und alles ist da, absolut alles ist da, aber ich kann nicht einmal mechanisch meine Arbeit machen, etwas für sie tun. Na ja, was soll’s! Das ist echte Verzweiflung über die Unerfülltheit des egoistischen Klis.

Frage: Wann kommt denn nun die Erlösung?

Antwort: Die Erlösung von diesem Zustand kommt, wenn ein riesiger Aufschrei zum Himmel aufsteigt und die Menschheit danach versteht, wozu sie eigentlich existiert. Nicht vorher.

Erst dann, wenn sich ein echtes Bedürfnis nach dem Verständnis des Sinns des Lebens zeigt. Wir werden es erleben!

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Aus der TV-Sendung „Nachrichten mit Michael Laitman”

 

 

„Wir werden gezwungen uns zu korrigieren“

Frage: Kritiker sagen, dass die Kabbala die Apokalypse als Mittel benutzt, um Menschen einzuschüchtern.
Meine Antwort: Ich mache niemandem Angst, ich sage nur: „Lasst uns ein Auge auf das werfen, was in der Welt vor sich geht. Ich möchte meinen Schülern die Dialektik, die Beobachtung beibringen, wie sich die Welt entwickelt.

Schaut bitte meine Lektionen von vor einem Jahr an, vor fünf Jahren, vor zehn Jahren, und ihr werdet sehen, dass ich immer wieder darüber spreche, was in der Welt geschehen soll, denn die Welt ist die allmähliche materialistische Entwicklung des menschlichen Egoismus.

Deshalb erkläre ich, dass die Entwicklung des Egos uns dazu führt, so egoistisch zu werden, dass wir zu Spaltungen kommen, zur Entdeckung schrecklicher Zustände unter uns, und so weiter.
Ich beängstige und bedrohe niemanden, sondern sage einfach, dass wir verpflichtet werden, uns zu korrigieren. Lasst uns herausfinden, warum, wieso, wie! Lasst uns darauf im Voraus vorbereitet sein.

Bemerkung: Die Sache ist die, dass, wenn man es durch das Prisma des eigenen Egoismus betrachtet, man den Eindruck bekommt, dass Sie uns Gruselgeschichten erzählen und sagen: „Die Lösung, die Medizin gibt es nur bei mir, komm zu mir, ich werde euch heilen“.

Meine Antwort: Aber dies sind keine Gruselgeschichten. Ich kann es offen sagen. Ich bin der Einzige, der eine Lösung hat. Oder besser gesagt, nur in der Kabbala ist die Lösung. Wenn ihr es annehmt, werdet ihr in der Lage sein, mit jedem Übel entsprechend umzugehen und den Frieden, Wohlstand und alles Gute zu erreichen.

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