Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'der Zweck der Schöpfung'

Spirituelle Kriegsführung für den Frieden

Frauen des 21. Jahrhunderts

Nur Frauen, die sich verbunden haben, können die Situation in der Welt verändern und in Ordnung bringen. Leider sind Frauen in dieser Hinsicht nicht aktiv genug. Jedes Land hat Gesetze, die es Frauen erlauben, Zugang zu Führungspositionen zu fordern, um das Leben in diesen Ländern richtig organisieren zu können. 

Normalerweise kämpfen Frauen für ihre Rechte, wie Gleichberechtigung. Es ist wie bei einem Familienstreit in der Küche. Ich spreche jedoch von einem spirituellen Krieg. Eine Frau muss begreifen, dass dies im Moment das Wichtigste ist. Sie muss sich in Bezug auf die Welt wie eine Mutter verhalten, die ihre Kinder zum Lernen, Aufräumen und Waschen zwingt. Das ist die Rolle der Frauen- als Mutter der Menschheit.

Die Welt wartet darauf, dass die Frau ihre Rolle richtig wahrnimmt und jeden dazu verpflichtet den spirituellen Zweck der Existenz zu erkennen und verständlich zu machen. Wenn wir uns in der richtigen Form verbinden, lassen wir das höhere Licht, die höhere Kraft der Natur in uns eindringen und beginnen, an uns zu arbeiten. Das ist die Rolle der Frau, die Rolle der Mutter.

Es zeigt sich, dass der Kampf nicht für die Rechte der Frauen selbst geführt werden sollte, sondern für ihre Fähigkeit, die Gesellschaft zu beeinflussen. Frauen fehlt es an Wissen, Verbindung und Organisation.  Wenn sie vorankommen wollen, müssen sie viel lernen, sich entsprechend verbinden, ihre Mission erkennen, mit der richtigen Weisheit und dem richtigen Gefühl ihre Bestimmung verwirklichen. Es gibt keinen anderen Ausweg, so wie bei einem Kind, das nicht lernen will.

Es ist nicht leicht für eine Frau, das zu tun, denn im Laufe der Geschichte war sie es gewohnt im Schatten zu stehen. Es wird ihr hier nur die richtige Ausbildung helfen. Wir müssen mit kleinen Aufgaben beginnen, und daraus wird sich eine seriöse Organisation entwickeln.

Eine Frau muss das Programm und den Zweck der Schöpfung kennen, die Phasen, die wir durchlaufen und wie wir dabei voranschreiten. Frauen die heute mit diesem Lernprozess beginnen, bereiten sich für Führungspositionen in der Gesellschaft vor.

Sie müssen erkennen, dass sie eine besondere Mission erfüllen und müssen immer wieder die Bereitschaft entwickeln, alles zu tun, um die Menschheit bei den schwierigen Herausforderungen zu unterstützen. Ich bin sicher, dass Frauen dazu in der Lage sind und bereit sind, auf jede erdenkliche Weise zu helfen. Ich wünsche Ihnen viel Erfolg!

Aus dem TV-Programm „Frauen in der neuen Welt“, 30.06.2020

(267672)

Leben und Tod, Teil 9

Hat ein Kabbalist Angst vor dem Tod?

Frage: Was ist die richtige Einstellung zum Tod?

Antwort: Ich denke, es ist besser, nicht über den Tod nachzudenken, sondern zu glauben, dass wir unendlich, ewig existieren. Es ist notwendig, dass von uns diese Ewig- und Unendlichkeit, zumindest teilweise, noch in diesem Leben in unserem materiellen Zustand erfassbar gemacht wird.

Wir existieren, um im Laufe unseres Lebens die Hingabe und die Liebe als Mittel zur Erlangung der Ewigkeit, die Vollkommenheit des Schöpfers, die höhere Macht die all dies regiert, zu offenbaren. Das muss, anstatt über das tierische Leben und den Tod nachzudenken, unser Weg nach vorne sein.

Wir sollten uns testen, ob es uns wirklich wichtig ist. Wenn es dich noch stark beschäftigt, bedeutet es,  dass du noch nicht ernsthaft nach der Spiritualität strebst.

Wenn du dich mit der Spiritualität beschäftigst, ist es egal, was mit deinem Körper geschieht, ob er lebendig ist oder nicht. Du bist oder du möchtest in einem Zustand des Gebens und der Liebe sein.

Frage: Ein Kabbalist beschäftigt sich aber mit seinem Eiweißkörper. Durch ihn kommuniziert er mit Menschen, die noch nicht die Spiritualität erlangt haben. Könnte er, wenn er diesen Körper nicht hätte, mit seinen Schülern kommunizieren?

Antwort: Ja, er kümmert sich um seinen Körper, aber nur im Mindestmaß. Nur was als „notwendig und ausreichend“ bezeichnet wird.

Frage:  Denkt der Kabbalist darüber nach, was mit seinen Schülern, seiner Familie  nach seinem Tod geschehen wird?

Antwort: Die Familie ist ein gewöhnliches weltliches Bedürfnis. Die Schüler sind etwas anderes. Er sollte sie darauf vorbereiten, mit einem guten Bestand an Wissen bei der Methode zu bleiben. Es ist wichtig, ein „Labor“ zu organisieren, damit sich die Schüler selbst überprüfen können, um voran zu schreiten.

Frage: Hat der Kabbalist also Angst vor dem Tod, nur nicht auf egoistische Weise?

Antwort: Es ist nicht die Angst vor dem Tod, sondern der Wunsch, eine Welt zu verlassen, die maximal nach dem Zweck der Schöpfung strebt.

Denn was kann man sonst übrig lassen? Nichts. Wir nähern uns dem Zustand an, in dem ein Mensch erkennt, dass er nur etwas in Form von guten Taten zurückzulassen kann. Diese guten Taten werden in sein Lebensbuch geschrieben und sind ein Gewinn in seinem Leben.

Frage: Soweit ich verstehe, sollen die guten Taten andere Menschen dazu bringen, den Schöpfer zu offenbaren. Gibt es sonst nichts Gutes, was man anderen Menschen tun kann?

Antwort: Absolut nichts! Nur die anderen näher zum Schöpfer zu bringen.

Fortsetzung folgt…

Aus der TV Sendung „ Grundlagen der Kabbala“ 14.01.2019

[255059]