Kabbala und der Sinn des Lebens - Michael Laitmans persönlicher Blog

Beiträge in der Kategorie 'Déjà Vu'

Es gibt keine Zeit, nur eine Veränderung unserer Verlangen

Eine Frage, die ich erhielt: In der letzten Ausgabe von „Frag den Kabbalisten“ gab es eine Diskussion über Träume. Sie erzählten uns über Ihren Traum, der sich später erfüllte. Sie erklärten, dass dies nur in dem Moment begriffen wird, wo etwas vor uns auftaucht, und es so ist, als ob wir nach diesem Augenblick in Fluss sind. Passt der Ausdruck „Déjà-vu“ darauf? Ist ein „Déjà-vu“ tatsächlich ein Traum, den ein Mensch einmal hatte?

Meine Antwort: Alles ist in uns. Es gibt keine Zeit, sondern nur eine Veränderung in unseren Verlangen. Die Gegenwart ist ebenfalls ein Traum, genau wie alle anderen Empfindungen, bis wir beginnen, die Höhere Welt wahrzunehmen, uns über uns selbst und unsere Verlangen zu erheben und sie aus der Sicht des Schöpfers sehen.

Zum Kabbalalernzentrum–>

Verwandtes Material:
Blog-post: Die Wahrnehmung der Welt
Blog-post: Forscher entschlüsseln das Geheimnis des Deja Vu
Baal HaSulam Artikel: „Materie und Form in der Wissenschaft Kabbala“

Forscher entschlüsseln das Geheimnis des Déjà Vu


In den Nachrichten (aus MITNews): „Forscher entschlüsseln die Vorgänge im Gehirn bei einem Déjà-vu-Erlebnis.“ Neurowissenschaftler des Picower Instituts für Lernen und Gedächtnis (am MIT in Massachusetts, USA) berichten in der Online-Frühausgabe der Zeitschrift Science, dass sie zum ersten Mal einen neuronalen Mechanismus gefunden haben, der uns dabei hilft schnell ähnliche und doch verschiedene Orte zu identifizieren.

Um Erinnerungen von Orten und Zusammenhängen in denen Ereignisse geschehen zu formen, wird ein Teil des Gehirns verwendet, der Hippocampus genannt wird. Die Forscher glauben, dass eine Gruppe von Neuronen, die Platzzellen genannt werden, bei jedem neuen Ort, dem wir begegnen, feuern, um eine Art Bauplan herzustellen. Wenn wir dann den Ort wieder sehen, feuern eben diese Neuronen wieder. So wissen wir, wann wir irgendwo schon einmal waren und müssen vertraute Gegenden nicht erneut erlernen.

Wenn wir jedoch einen Ort betreten, der einem anderen sehr ähnlich ist, den wir bereits gesehen haben, schafft eine neue, übergelagerte Gruppe von Neuronen den Bauplan. Wenn sich die beiden Gruppen an genügend Stellen überlagern, dann erleben wir ein gruseliges Gefühl eines Déjà Vu- dem französischen Ausdruck für „bereits gesehen“.

Mein Kommentar: Dies ist nur ein Beispiel, wie die Menschen heutzutage scheinbar sachliche Erklärungen für alle ihre falschen Vorstellungen, wie vergangene Leben, Reisen durch die Zeit und andere „mysteriöse“ Begebenheiten, finden.

Zum Kabbalalernzentrum –>

Verwandtes Material:
Blog-post: Alle Bilder, die wir sehen, werden im Innern unseres Gehirns erschaffen
Blog-post: Die Wirklichkeit, die wir spüren, ist wie ein Traum
Artikel: Materie und Form in der Wissenschaft Kabbala
Leben aus der Kabbala, Kapitel 7: Unsere Wahrnehmungen